13/08/2024
Kein Grillabend ohne eine große Portion Tzatziki! Dieser cremige, erfrischende und unwiderstehlich knoblauchige Dip ist längst nicht mehr nur in griechischen Restaurants zu finden, sondern hat sich fest in unseren Herzen und auf unseren Grilltellern etabliert. Ob als perfekte Vorspeise mit geröstetem Brot, als herrlicher Begleiter zu saftigem Fleisch oder gegrilltem Gemüse – Tzatziki ist ein wahrer Alleskönner. Es ist cremig, aber niemals schwer, und betört mit einem intensiven, aber nicht aufdringlichen Knoblauchgeschmack. Das Beste daran: Das perfekte Tzatziki selbst zu machen ist überraschend einfach.

In diesem umfassenden Guide tauchen wir tief in die Welt des Tzatziki ein. Wir verraten Ihnen alles, was Sie über diese griechische Spezialität wissen müssen – von ihrer faszinierenden Geschichte über die Auswahl der richtigen Zutaten bis hin zu unseren besten Rezepten, mit denen Sie Tzatziki klassisch oder aufregend abgewandelt zubereiten können. Machen Sie sich bereit, Ihre Geschmacksknospen auf eine Reise nach Griechenland zu schicken!
- Tzatziki: Ein Genuss mit reicher Geschichte
- Das Geheimnis des perfekten Tzatziki: Zutaten und Zubereitung
- Tzatziki, Zaziki oder Tsatsiki? Die richtige Schreibweise
- Teilen als Tradition: Tzatziki am Grillabend
- FAQ: Was Sie schon immer über Tzatziki wissen wollten
- Unsere 5 besten Tzatziki Rezepte für jeden Geschmack
Tzatziki: Ein Genuss mit reicher Geschichte
Tzatziki ist weit mehr als nur ein einfacher Dip; es ist ein Gericht mit einer langen und faszinierenden Tradition, dessen Wurzeln tief in der Geschichte verankert sind. Was wir heute genüsslich zu unserem Grillgut verzehren, hat seinen Ursprung tatsächlich in Indien. Während der Blütezeit des Osmanischen Reiches war in Indien ein Joghurtdip namens Raita äußerst populär. Dieser Dip, der auch heute noch in vielen indischen Restaurants serviert wird, diente ideal dazu, die Schärfe sehr intensiver Gewürze auszugleichen und eine kühlende Komponente zu bieten.
Es waren die Perser, die die Raita auf ihren Reisen mit in den Nahen Osten brachten. Dort wurde das Rezept über die Jahrhunderte hinweg modifiziert und angepasst, bis es schließlich die Form annahm, die unserem geliebten Tzatziki so stark ähnelt. Es ist daher kein Wunder, dass die Griechen die Vielseitigkeit dieses Joghurtdips erkannten und ihn nicht nur zum Kaschieren scharfer Aromen nutzten, sondern als eigenständiges Highlight etablierten. In Griechenland ist Tzatziki heute ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Vorspeisenplatte und schmeckt einfach fantastisch zu typisch griechischen Fleischspezialitäten wie Gyros oder Bifteki.
In Deutschland wurde Tzatziki in den 1970er-Jahren populär, als zahlreiche griechische Restaurants in der Bundesrepublik eröffneten und die deutsche Küche um diese köstliche Spezialität bereicherten. Auch in anderen Kulturen, wie im antiken Mesopotamien, in der türkischen Küche (dort als Cacık bekannt) und vielen weiteren Länderküchen, gibt es Dips, die dem Tzatziki stark ähneln und seine universelle Beliebtheit unterstreichen. Angesichts dieser langen Tradition und der großen Beliebtheit von Tzatziki gleicht es einer Sünde, abgepackten Tzatziki im Supermarkt zu kaufen. Da sich Tzatziki blitzschnell frisch anrühren lässt, ist es auch gar nicht nötig, auf Fertigprodukte zurückzugreifen. Die selbstgemachte Variante übertrifft den Fertigdip bei Weitem in Geschmack und Frische.
Das Geheimnis des perfekten Tzatziki: Zutaten und Zubereitung
Echtes Tzatziki lebt von der Qualität seiner wenigen, aber entscheidenden Zutaten. Für einen authentischen Geschmack benötigen Sie lediglich eine Handvoll Komponenten: Griechischer Joghurt, Salatgurke, gutes griechisches Olivenöl, frischer Knoblauch, ein Schuss Essig und eine Prise Gewürze. Die Wahl des Joghurts ist dabei absolut entscheidend für die Konsistenz und den Geschmack Ihres Dips. Nur mit frischen Zutaten erzielen Sie das optimale Geschmackserlebnis.
Der richtige Joghurt: Das A und O
Der wichtigste Schritt zum cremigen Tzatziki ist die Auswahl des richtigen Joghurts. Fettarmer Joghurt ist leider nicht geeignet, da er zu flüssig und fad ist und Ihr Tzatziki damit nichts mit der griechischen Spezialität zu tun hätte. Verwenden Sie unbedingt griechischen Joghurt mit mindestens 10 % Fett. Viel besser wird Ihr Tzatziki sogar, wenn Sie Abtropfjoghurt verwenden. Dieser ist besonders fest und verleiht dem Dip eine unvergleichliche Cremigkeit. Sie können Abtropfjoghurt ganz leicht selbst herstellen:
- Vermischen Sie griechischen Joghurt mit einem Teelöffel Salz.
- Geben Sie die Masse in ein Baumwoll- oder Leinentuch.
- Lassen Sie den Joghurt für 2 bis 3 Stunden (oder länger für festere Konsistenz) über einer Schüssel abtropfen. Je länger der Joghurt abtropft, desto fester wird die Masse und desto cremiger Ihr Tzatziki.
Die Gurke: Entwässern für Cremigkeit
Auch die Gurke spielt eine wichtige Rolle für den Geschmack und die Konsistenz. Am besten schmecken Biogurken oder Gurken aus regionaler Produktion, die oft ein intensiveres Aroma haben. Manchmal findet man auch auf türkischen Wochenmärkten besonders schmackhafte Salatgurken. Klassischerweise werden die Gurken für die Verwendung im Tzatziki geschält, entkernt und vor allem entwässert. Das ist der entscheidende Trick, um ein wässriges Tzatziki zu vermeiden und die perfekte Cremigkeit zu erzielen.
So gehen Sie vor:
- Schälen Sie die Gurke und reiben Sie sie grob in einen Suppenteller.
- Vermischen Sie die Gurkenraspeln mit einem Teelöffel Salz und lassen Sie sie einige Minuten ziehen. Es wird sich viel Gurkenwasser bilden.
- Geben Sie die Raspeln in ein großes, feinmaschiges Sieb oder ein sauberes Küchentuch.
- Drücken Sie mit der Rückseite eines Esslöffels oder mit den Händen so oft und fest wie möglich das Wasser aus den Gurkenraspeln. Drücken Sie so lange, bis kaum noch Wasser austritt. Je weniger Wasser in der Gurke verbleibt, desto cremiger wird Ihr Tzatziki!
Die Würze: Traditionell und doch kreativ
Traditionell eingestellte Griechen lieben es nicht, wenn man mit Tzatziki experimentiert und ihn mit exotischen Gewürzen oder anderen Finessen variiert. Normalerweise gibt man neben Salz und Pfeffer maximal frische Minze, Dill oder griechische Oliven zum Dip. Wenn Sie aber nicht gerade eine griechische Oma haben, die die Familienehre verletzt sieht, wenn Sie ihr Geheimrezept abwandeln, laden wir Sie trotzdem dazu ein, kreativ zu werden. Tzatziki ist nämlich so lecker und vielseitig, dass Sie ihn unbedingt häufiger zubereiten sollten. Und wer würde sich nicht hin und wieder über etwas Abwechslung freuen?
Die Vielseitigkeit von Tzatziki liegt in seiner Anpassungsfähigkeit. Ob Sie eine Prise Kreuzkümmel hinzufügen, etwas Paprikapulver für eine leicht rauchige Note oder sogar frische Kräuter wie Petersilie – probieren Sie aus, was Ihnen am besten schmeckt. Der klassische Knoblauchgeschmack sollte jedoch immer präsent sein und bildet die Seele des Dips.
Tzatziki, Zaziki oder Tsatsiki? Die richtige Schreibweise
Tzatziki ist ein griechisches Gericht, über dessen Schreibweise oft gerätselt wird. Im Griechischen heißt es τζατζίκι. Der Duden empfiehlt die Schreibweise „Zaziki“, erkennt aber auch „Tzatziki“ als korrekt an. Und tatsächlich dürfen Sie sich selbst aussuchen, ob es „der“ Tzatziki oder „das“ Tzatziki heißt. Im Grunde ist die Schreibweise einfach Geschmackssache – ebenso wie das Rezept, nach dem Sie den griechischen Dip zubereiten. Das Wichtigste ist, dass Sie den Namen verstehen und lieben, genau wie den Dip selbst!
Teilen als Tradition: Tzatziki am Grillabend
Als Grillfans wissen wir, dass das Essen in Gemeinschaft viel schöner ist als allein. Was gibt es Besseres als eine riesige Tafel mit frisch gegrilltem Fleisch, bunten Salaten, Fingerfood und Dips? In Griechenland ist es selbstverständlich, Speisen am Tisch zu teilen. Eine Vorspeisenplatte bestellt man nicht für sich allein, sondern stellt sie in einer schönen Schüssel in die Mitte des Tisches, damit sich alle Gäste bedienen können.
Tzatziki ist ein klassischer Bestandteil der Mezedes – einer Reihe von griechischen Vorspeisen, die den Auftakt eines herrlichen Abends mit guten Freunden darstellen. Dieses Teilen ist eine Tradition, die wir auch hierzulande mit Leben füllen sollten. Auch deshalb empfehlen wir Ihnen, Tzatziki immer in größeren Mengen herzustellen! Es ist nicht nur ein Dip, sondern ein Symbol für Gastfreundschaft und Gemeinschaft, das jeden Grillabend bereichert.

FAQ: Was Sie schon immer über Tzatziki wissen wollten
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen rund um den beliebten griechischen Dip:
Ist Tzatziki gesund?
Tzatziki nach griechischem Originalrezept enthält zwar einen hohen Fettanteil durch den Joghurt, ist aber dennoch sehr gesund. Joghurt ist reich an Calcium und regt die Verdauung an. Die Gurke und der Dill sind äußerst vitaminreich und liefern wichtige Nährstoffe. Und der Knoblauch ist sogar so gesund, dass er auch als Heilmittel verwendet wird: Er gilt als blutdrucksenkend und kann deshalb Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. In Maßen genossen ist Tzatziki also eine nahrhafte Bereicherung für Ihre Ernährung.
Kann ich mit Tzatziki abnehmen?
Aufgrund seines hohen Fettgehalts ist Tzatziki ganz sicher kein klassischer „Schlankmacher“. Wenn Sie bei Ihrer Diät aber auf Kohlenhydrate verzichten und eiweißreiche Lebensmittel bevorzugen, ist Tzatziki perfekt! Er liefert wertvolles Eiweiß und ist deutlich gesünder und kalorienärmer als Ketchup oder Mayonnaise. Warum also nicht zu Kartoffelecken oder Pommes Tzatziki genießen? Für eine kalorienreduzierte Variante können Sie auch auf Magerquark oder fettreduzierten Joghurt in Kombination mit Quark setzen, wie in unserem High Protein Tzatziki Rezept beschrieben.
Wie lange ist selbst gemachtes Tzatziki haltbar?
Wir haben zwar noch nie gehört, dass nach dem Grillen Tzatziki übrig geblieben wäre. Sollte Ihnen dies aber dennoch einmal passieren, können Sie selbst gemachten Tzatziki mindestens drei, höchstens aber fünf Tage im Kühlschrank aufbewahren. Das Tzatziki sollte unbedingt verschlossen, zum Beispiel in geeigneten Edelstahlschüsseln, aufbewahrt werden, um Frische und Geschmack zu erhalten.
Kann man Tzatziki einfrieren?
Ja, Sie können selbst gemachten Tzatziki auch einfrieren. Empfehlen möchten wir dies trotzdem nicht. Aufgetauter Tzatziki ist leider immer etwas matschig und schmeckt längst nicht so gut wie frisch zubereiteter. Die cremige Konsistenz leidet stark unter dem Einfrieren und Auftauen, da die Gurke viel Wasser abgibt und der Joghurt seine Bindung verliert. Am besten ist es immer, Tzatziki frisch zu genießen!
Unsere 5 besten Tzatziki Rezepte für jeden Geschmack
Entdecken Sie die Vielfalt des Tzatziki mit unseren Lieblingsrezepten. Suchen Sie sich selbst aus, welcher Dip Ihnen am besten schmeckt und perfekt zu Ihrem nächsten Grillabend passt!
1. Griechisches Tzatziki selber machen: Das Originalrezept
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Unser Originalrezept ist ein griechisches Familienrezept, nach dem wir Tzatziki immer wieder gern zubereiten. Es ist die Essenz des klassischen Tzatziki, cremig, knoblauchig und erfrischend. Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie griechisches Tzatziki selber machen können, das jeden Gyros-Teller perfekt ergänzt oder einfach pur mit Brot genossen wird.
Zutaten:
- 700 g Naturjoghurt (mindestens 10 % Fett, idealerweise griechischer Schafsmilchjoghurt oder Abtropfjoghurt)
- 1 große Salatgurke
- Salz
- 2 Knoblauchzehen (Menge nach Geschmack anpassen)
- 1 Esslöffel Weißweinessig (alternativ Zitronensaft)
- 2 Esslöffel Olivenöl
- Optional: frischer Dill oder Minze, Pfeffer
Zubereitung:
- Die Gurke schälen und in feine Raspeln reiben. In einen Suppenteller geben und mit 1 Teelöffel Salz vermischen. Für etwa 10 Minuten ziehen lassen, damit die Gurke Wasser zieht.
- Die Gurkenraspeln in ein großes, feinmaschiges Sieb geben oder in ein sauberes Küchentuch legen. Mit der Rückseite eines Löffels oder den Händen kräftig das Wasser ausdrücken, bis kaum noch Flüssigkeit austritt. Dies ist entscheidend für die cremige Konsistenz.
- Die entwässerten Gurkenraspeln in eine Schüssel geben. Den Joghurt hinzufügen und gut unterheben.
- Die Knoblauchzehen schälen und direkt in die Schüssel pressen.
- Essig und Olivenöl dazugeben und alles gründlich verrühren.
- Mit Salz und gegebenenfalls Pfeffer abschmecken. Wer mag, kann auch frischen Dill oder gehackte Minze unterrühren.
- Für den besten Geschmack das Tzatziki vor dem Servieren mindestens 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. So können sich die Aromen perfekt entfalten.
2. Orientalisches Tzatziki mit Spinat selber machen
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
Diese Tzatziki-Variation schmeckt perfekt zu frisch gebackenem Fladenbrot oder als Beilage zu orientalischen Gerichten. Der Spinat verleiht dem Dip eine interessante Farbe und zusätzliche Würze.
Zutaten:
- 400 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
- 100 g Schmand
- 500 g Babyspinat
- 1 Knoblauchzehe
- Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Kreuzkümmel
Zubereitung:
- Waschen Sie den Spinat gründlich und blanchieren Sie ihn für wenige Sekunden in kochendem Wasser.
- Lassen Sie den Spinat in einem Sieb gut abtropfen und drücken Sie ihn nach dem Abkühlen mit den Händen fest aus, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Hacken Sie den Spinat grob.
- Pressen Sie den Knoblauch und vermischen Sie ihn mit Joghurt, Schmand, dem vorbereiteten Spinat und den Gewürzen (Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Kreuzkümmel) in einer großen Schüssel.
- Gut verrühren und abschmecken. Ebenfalls im Kühlschrank ziehen lassen.
3. High Protein Tzatziki selber machen
Zubereitungszeit: ca. 10 Minuten
Eigentlich sollte man Tzatziki nicht mit fettarmem Joghurt zubereiten, weil der Dip dann zu flüssig werden könnte. Beim High Protein Tzatziki ist das anders, da hier der Joghurt mit Magerquark verrührt wird, was eine gute Konsistenz trotz reduziertem Fettanteil ermöglicht. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ein High Protein Tzatziki selber machen können, das perfekt für eine bewusste Ernährung ist.
Zutaten:
- 250 g Magerquark
- 250 g fettarmer Naturjoghurt
- 1/2 Salatgurke
- 1-2 Knoblauchzehen
- Salz, Pfeffer
- Optional: frischer Dill oder Minze
Zubereitung:
- Die halbe Gurke schälen, entkernen und raspeln. Mit einer Prise Salz vermischen und gut ausdrücken, um das Wasser zu entfernen.
- Magerquark und fettarmen Joghurt in einer Schüssel verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
- Den Knoblauch pressen und zusammen mit den entwässerten Gurkenraspeln zur Joghurt-Quark-Masse geben.
- Alles gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben frische Kräuter hinzufügen.
- Kurz ziehen lassen und kühl servieren.
4. Rote Bete Tzatziki selber machen
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
Mit seiner leuchtend pinken Farbe ist das Rote Bete Tzatziki ein echter Blickfang auf jedem Buffet! Noch dazu schmeckt dieser ungewöhnliche Dip wahnsinnig lecker und bringt eine erdige Süße mit sich. Probieren Sie unser Rezept für den wohl farbenfrohsten Dip:
Zutaten:
- 400 g griechischer Joghurt (10 % Fett)
- 200 g vorgekochte Rote Bete
- 1-2 Knoblauchzehen
- 1 EL Zitronensaft
- Salz, Pfeffer
- Optional: etwas Kreuzkümmel, frische Minze oder Koriander
Zubereitung:
- Die vorgekochte Rote Bete schälen und entweder sehr fein reiben oder im Mixer pürieren.
- Den Knoblauch pressen.
- In einer Schüssel den griechischen Joghurt mit der Roten Bete, dem gepressten Knoblauch und dem Zitronensaft vermischen.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn Sie möchten, geben Sie etwas Kreuzkümmel für eine orientalische Note oder frische Kräuter hinzu.
- Gut verrühren und vor dem Servieren mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden und die Farbe intensiviert.
5. Rajta: Indisches Tsatsiki selber machen
Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
Rajta ist die indische Tzatziki-Variante und eine wunderbare Ergänzung zu scharfen Currys oder gegrilltem Hähnchen, wie Chicken Tikka. Mit Ingwer verfeinert schmeckt dieser Dip erfrischend anders und ist deutlich flüssiger als klassisches Tzatziki.
Zutaten:
- 1 Salatgurke (Bioqualität empfohlen)
- 3 Frühlingszwiebeln
- 2 TL frischer Ingwer (fein gerieben)
- 2 EL gehackte Minze
- 2 EL Zitronensaft
- 400 g Naturjoghurt (normaler Joghurt, nicht unbedingt griechischer)
- Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel
Zubereitung:
- Entkernen Sie die Salatgurke und reiben Sie sie ungeschält zu feinen Raspeln. Anders als beim griechischen Tzatziki muss die Gurke hier nicht entwässert werden, da die Raita flüssiger sein darf.
- Schneiden Sie die Frühlingszwiebeln in feine Ringe.
- In einer großen Schüssel alle Zutaten – Gurkenraspeln, Frühlingszwiebeln, geriebenen Ingwer, gehackte Minze, Zitronensaft und Naturjoghurt – vermischen.
- Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken.
- Gut verrühren. Die Raita ist deutlich flüssiger als klassisches Tsatsiki und wird oft direkt serviert.
Rezept-Tipp: Sie brauchen noch ein leckeres Brot zum Tzatziki? Wie wäre es mit selbstgemachter Focaccia oder einem knusprigen Ciabatta? Beide passen hervorragend zu der cremigen Konsistenz des Dips und laden zum Dippen und Genießen ein.
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