30/06/2021
Asiatisch inspiriertes Essen erfreut sich in unseren Breiten seit Jahrzehnten großer Beliebtheit. Ob das berühmte süß-saure Hähnchen, zartes Rindfleisch in Sojasauce oder gebratene Udon-Nudeln – die asiatische Küche ist vielfältig und oft auch noch gesund. Ein zentrales Kochgeschirr für viele dieser Gerichte ist der Wok (炒鍋 / 炒锅). Egal ob chinesisch, vietnamesisch, thailändisch oder japanisch – in vielen Ecken Asiens ist der Wok ein unverzichtbarer Begleiter in der Küche. Wenn Sie die authentische asiatische Küche zu Hause zubereiten möchten, ist die Anschaffung eines Woks eine hervorragende Idee. Dieser Artikel beleuchtet die Besonderheiten des Woks, stellt verschiedene Modelle vor, erklärt die unterschiedlichen Befeuerungsarten und gibt Ihnen wertvolle Tipps sowie unkomplizierte Rezepte an die Hand, um das Beste aus Ihrem Wok herauszuholen.

Ein Gasgrill und ein Wok sind keine Gegensätze, sondern können ein perfektes Team bilden. Während der Gasgrill eine leistungsstarke Hitzequelle darstellt, ist der Wok das ideale Kochgeschirr, um diese Hitze für die spezifischen Anforderungen der asiatischen Küche zu nutzen. Der Gasgrill liefert die konstante, hohe Temperatur, die der Wok benötigt, um Speisen schnell und schonend zuzubereiten, wodurch Aromen und Nährstoffe optimal erhalten bleiben.
- Was ist ein Wok und warum er so besonders ist?
- Die Vielfalt der Wok-Modelle: Welcher Wok passt zu Ihnen?
- Die perfekte Hitzequelle für Ihren Wok: Grill, Feuerplatte & Raketenofen
- Grundlagen des Wok-Kochens: Techniken für beste Ergebnisse
- Das richtige Öl für den Wok: Geschmack und Rauchpunkt
- Wok-Rezepte für jeden Geschmack: Ihre kulinarische Reise beginnt hier
- Süß-saures Hähnchen (chinesischer Stil)
- Mango Habanero Hähnchen
- Thailändisches Hähnchencurry
- Creamy Lime Chicken
- Sommer-Curry
- Frittiertes Schweinefleisch in Mango Sauce
- Udon-Nudeln mit Shiitake, Spargel und Schinken
- Rindfleisch mit Brokkoli und Austernsauce
- Gong Bao Chicken
- Süß-saures Orangen-Hühnchen
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Wok-Kochen
- Fazit
Was ist ein Wok und warum er so besonders ist?
Auf den ersten Blick mag ein Wok wie eine gewöhnliche Pfanne erscheinen, doch seine einzigartige Konstruktion bietet entscheidende Vorteile. Ein Wok besitzt einen runden Boden und einen sehr hohen Rand. Wird der Wok erhitzt, wird nicht nur der Boden, sondern auch dieser hohe Rand heiß. Dies schafft eine viel größere Bratfläche als bei einer herkömmlichen Bratpfanne und sorgt für eine gleichmäßigere Hitzeverteilung. Diese große, heiße Oberfläche ist entscheidend für die Entwicklung vieler Röstaromen, die wir geschmacklich so schätzen.
Die hohe Hitze und die besondere Form des Woks ermöglichen extrem kurze Garzeiten. Die Zutaten bleiben dadurch knackig, und wichtige Nährstoffe bleiben erhalten. Dies ist ein Hauptgrund, warum Wok-Gerichte oft als besonders gesund gelten. Die schnelle Zubereitung minimiert den Verlust hitzeempfindlicher Vitamine und Mineralien. Der Wok ist zudem ein vielseitiges Arbeitsgerät: Mit ihm können Sie braten, frittieren, kochen und schmoren, was ihn zu einem wahren Multitalent in der Küche und auf dem Grill macht.
Die Vielfalt der Wok-Modelle: Welcher Wok passt zu Ihnen?
Der Markt bietet eine unübersichtlich große Auswahl an Wok-Modellen. Um die richtige Wahl zu treffen, ist es hilfreich, die unterschiedlichen Typen und ihre Eigenschaften zu kennen. Wir möchten keine spezifische Marke empfehlen, aber verschiedene Wok-Pfannen vorstellen und deren Vor- und Nachteile aufzählen, damit Sie entscheiden können, welcher Wok-Typ am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.
Wok-Pfannen mit und ohne flachen Boden
Ein Wok zeichnet sich traditionell durch seine runde Form aus. Es gibt Wok-Modelle, die vollständig rund gearbeitet sind und keinen flachen Boden besitzen. Um diese abzustellen oder auf einem Grill zu betreiben, benötigen Sie einen passenden Untersetzer oder einen speziellen Wok-Ring. Für den Betrieb auf einem herkömmlichen Herd sind sie ohne Adapter ungeeignet.
Woks, die sich eher an den europäischen Bedürfnissen orientieren, sind ebenfalls rund gearbeitet, haben am Boden aber eine flache Auflagefläche. Sie lassen sich leichter auf einem Tisch abstellen oder direkt auf einem Elektro- oder Induktionsherd betreiben. Diese Bauart ist für viele Haushalte praktischer, da sie weniger spezielles Zubehör erfordert.
Authentischer Wok aus dünnem Stahl
Die authentischsten und oft günstigsten Woks finden sich im asiatischen Lebensmittelhandel. Sie bestehen aus einem genieteten Holzgriff und einfachem, recht dünnem Stahl. Diese Modelle haben einen vollständig gerundeten Boden und sind die Art von Woks, die oft in asiatischen Straßenküchen und Restaurants verwendet werden. Neben den geringen Anschaffungskosten heizen sie sehr schnell auf und sind trotz des geringen Materialeinsatzes langlebig.
Ein Wok aus dünnem Stahl wird extrem schnell heiß, hält die Hitze jedoch nicht lange. Dies ist jedoch beim Kochen mit dem Wok oft gar nicht so gefragt, da die Gerichte in kleinen Portionen bei hoher Hitze zubereitet und schnell entnommen werden. Der Griff an diesen günstigen Wok-Modellen ist oft nur genietet. Achten Sie deshalb sorgfältig darauf, dass sich der Wok noch sicher verwenden lässt. Wenn sich der Griff lockert, ist es besser, einen neuen Wok zu kaufen, um Unfälle mit heißem Inhalt zu vermeiden.
Damit der Stahl nicht rostet, müssen diese Modelle „eingebrannt“ werden, ein Prozess, der auch als Seasoning bekannt ist. Dazu versieht man die gesamte metallene Oberfläche des Woks mit einer Schicht aus Pflanzenöl, beispielsweise Sonnenblumenöl. Dann wird der Wok für etwa eine Stunde erhitzt, bis das Öl zu rauchen beginnt und eine schützende Patina bildet. Dieser Vorgang sollte idealerweise im Freien auf einem Grill stattfinden, um die Rauchentwicklung zu minimieren.
Wok aus Edelstahl
Woks aus Edelstahl sind ebenfalls oft dünnwandig und deshalb schnell aufgeheizt. Sie sind ohne den aufwendigen Einbrennvorgang gegen Rost geschützt und pflegeleichter. Leider neigen sie dazu, sich zu verbeulen, wenn sie unsanft behandelt werden, da das Material weniger robust ist als Gusseisen.
Wok aus Gusseisen
Modelle aus Gusseisen brauchen mehr Zeit, um auf Temperatur zu kommen, halten die Hitze dann aber auch länger und gleichmäßiger. Sie sind oft „eine Anschaffung fürs Leben“, denn durch das starke Material bleiben sie frei von Beulen oder Beschädigungen und sind extrem langlebig. Ein Gusseisen-Wok ist besonders gut für den Grill oder die Feuerplatte geeignet, da er die intensive Hitze optimal speichert und abgibt.
Die perfekte Hitzequelle für Ihren Wok: Grill, Feuerplatte & Raketenofen
Der Wok verlangt nach extremer Hitze. Die Aufenthaltsdauer der Zutaten in diesem Kochgeschirr ist kurz, daher ist eine starke Hitzequelle unerlässlich, um die gewünschten Röstaromen und die knackige Konsistenz zu erzielen. Genau hier spielen Grills ihre Stärken aus.
Der Wok auf dem Gasgrill
Was liegt näher, als einen Grill zum Befeuern des Woks zu verwenden? Ein Gasgrill ist hervorragend geeignet, um die benötigte hohe Temperatur zu erzeugen. Für den maximalen Hitze-Output sollten Sie bei einem Gasgrill die Brennerabdeckungen entfernen, bevor Sie den Wok aufsetzen. Auf diese Weise kommen die Flammen näher an den Wok und heizen ihn stärker auf. Viele moderne Gasgrills bieten zudem spezielle Wok-Aufsätze oder Wok-Ringe an, die den Wok sicher und stabil über den Flammen positionieren. Für Besitzer eines Gas- oder Holzkohlegrills von Weber gibt es beispielsweise das GBS-System (Gourmet BBQ System), bei dem der dazugehörige Rost in der Mitte ein Loch besitzt, in das der Wok perfekt eingesetzt wird. Dies ermöglicht eine optimale Hitzeübertragung und ein sicheres Arbeiten.
Der Wok auf dem Holzkohlegrill
Auch die heißen Holzkohlen in einem Kugelgrill können die nötige Hitze liefern. Platzieren Sie die Kohlen zentral unter dem Wok und sorgen Sie für eine gute Luftzufuhr, um die Temperatur hochzuhalten. Auch hier können spezielle Wok-Ringe oder das GBS-System hilfreich sein.
Der Wok auf der Feuerplatte
Ein weiteres Grillgerät, das wie geschaffen ist, um damit zu „woken“, ist die Feuerplatte. In der Mitte der Feuerplatte befindet sich ein Loch, in dem beim Betrieb ein offenes Feuer brennt. Die Hersteller der Feuerplatten bieten in ihrem Sortiment oft Aufsätze an, auf die man den Wok stellen kann. Um zu wenig Hitze braucht man sich in diesem Fall keine Gedanken zu machen. Das Feuer der Holzscheite heizt dem Wok so richtig ein und sorgt für eine unübertroffene Hitzeintensität, die dem traditionellen asiatischen Kochen sehr nahekommt.
Der Wok auf dem Raketenofen
Der Raketenofen ist ein wahrer Spezialist, wenn Sie mit wenig Brennmaterial sehr viel Hitze erzeugen wollen. Sobald der Raketenofen brennt, heizt er den Wok so auf, dass Sie sehr heiß braten können und die Portionen schnell fertig sind. Ganz so, wie Sie sich das beim Umgang mit dem Wok wünschen. Ein weiterer Vorteil: Der Raketenofen schont Ihren Geldbeutel. Im Gegensatz zu einem Gasbrenner sind die Anschaffungskosten bei einem Raketenofen überschaubar, und er ist extrem effizient im Brennstoffverbrauch. Das Traumpaar aus der Außenküche: Der Wok und der Raketenofen.
Grundlagen des Wok-Kochens: Techniken für beste Ergebnisse
Das Kochen mit dem Wok erfordert etwas Übung, doch mit ein paar grundlegenden Techniken erzielen Sie schnell hervorragende Ergebnisse. Der Schlüssel liegt in der Kombination aus hohen Temperaturen und kurzen Garzeiten. Nur so bekommen die Zutaten eine knusprige Hülle und bleiben saftig im Inneren. Dies ist entscheidend für das, was in der asiatischen Küche oft als Wok-Hei bezeichnet wird – ein einzigartiges, rauchiges Aroma, das durch die extrem hohe Hitze entsteht.
In kleinen Portionen braten
Um die hohe Temperatur im Wok aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, Fleisch, Fisch oder Gemüse in kleinen Portionen in den Wok zu geben. Wählt man die Portionsgröße zu hoch, kühlt der Wok zu stark ab. Die Zutaten verlieren dann Saft und schmoren im eigenen Saft, statt zu braten. Die Maillard-Reaktion an der Oberfläche, die sonst für den guten Geschmack und die goldbraune Farbe sorgt, bleibt aus, und die Speisen werden eher weich als knusprig.
„Mise en Place“ beim Kochen mit dem Wok
Aus diesem Grund füllt und leert man den Wok immer wieder, wenn man mehrere Portionen zubereiten will. Am Ende vereint man alle Portionen, fügt gegebenenfalls Flüssigkeiten hinzu und serviert direkt aus dem Wok. Diese Vorgehensweise setzt eine gute Vorbereitung voraus. Die Franzosen nennen das „Mise en Place“. Damit ist gemeint, dass sämtliche Zutaten – geschnitten, gewaschen und abgemessen – vorbereitet neben dem Wok stehen, bevor mit dem Kochen begonnen wird. Dies gewährleistet einen reibungslosen Ablauf, da die Garzeiten im Wok so kurz sind, dass keine Zeit für spontanes Schneiden oder Suchen bleibt.
Das richtige Öl für den Wok: Geschmack und Rauchpunkt
Für die Zubereitung von Lebensmitteln im Wok benötigen Sie ein Öl, das meistens als erstes in den Wok gegeben wird. Es sollte die hohen Temperaturen aushalten, ohne starken Rauch zu entwickeln. Der Rauchpunkt nennt die Temperatur, bis zu der ein Öl beim Erhitzen noch keinen Rauch erzeugt. Öle mit niedrigem Rauchpunkt sind ungeeignet, da sie bei den hohen Wok-Temperaturen schnell verbrennen und einen bitteren Geschmack entwickeln.
| Öltyp | Rauchpunkt (ca.) | Geschmack | Eignung für Wok |
|---|---|---|---|
| Helles Sesamöl | > 220°C | Authentisch asiatisch, nussig | Hervorragend, für den typischen Geschmack |
| Dunkles Sesamöl | Niedrig (nicht zum Braten) | Intensiv asiatisch | Nur zum Aromatisieren am Ende |
| Sojaöl | > 230°C | Neutral | Sehr gut, wenn kein Eigengeschmack gewünscht ist |
| Sonnenblumenöl | > 225°C | Neutral | Sehr gut, vielseitig einsetzbar |
| Rapsöl | > 220°C | Neutral | Sehr gut, gute Alternative |
| Erdnussöl | > 230°C | Leicht nussig | Hervorragend, oft in der asiatischen Küche verwendet |
| Wok-Öle (Mischungen) | Hoch | Variiert | Gut geeignet, speziell für Wok-Gerichte entwickelt |
Wir verwenden helles Sesamöl besonders gerne für den Wok. Es fängt erst über 220°C an zu rauchen, verträgt also viel Hitze und bringt einen authentisch asiatischen Geschmack an die Speisen. Dunkles Sesamöl ist dagegen besser geeignet, um Ihr Wok-Gericht am Ende zu aromatisieren, da es einen niedrigeren Rauchpunkt hat, aber ein intensiveres Aroma besitzt.
Wenn Sie genau das nicht wünschen, sondern ein geschmacksneutrales Öl einsetzen wollen, raten wir Ihnen zu Sojaöl. Auch Sonnenblumenöl und Rapsöl sind bestens für den Wok geeignet und weitgehend geschmacksneutral. Auch sogenannte „Wok-Öle“ sind gut geeignet. Sie bestehen aus einer Mischung verschiedener Öle, die speziell für die hohen Temperaturen beim Wok-Kochen konzipiert wurden.
Wok-Rezepte für jeden Geschmack: Ihre kulinarische Reise beginnt hier
Ein Wok eröffnet eine Welt voller kulinarischer Möglichkeiten. Von klassischen Gerichten bis zu modernen Interpretationen – die Vielfalt ist beeindruckend. Hier stellen wir Ihnen unsere Lieblingsrezepte aus dem Wok vor. Vielleicht ist etwas dabei, das Sie einmal nachkochen möchten:
Süß-saures Hähnchen (chinesischer Stil)
Der Klassiker aus dem chinesischen Restaurant, der mit authentischer chinesischer Küche oft wenig zu tun hat. Vielmehr wurde hier mit einer ordentlichen Portion Süße für hohe Beliebtheit bei europäischen und amerikanischen Gaumen gesorgt. Die Ananas macht aus diesem Wok-Gericht eine fruchtig-süße Versuchung, Rotweinessig ist für den sauren Geschmacksanteil verantwortlich. Ein ideales Einsteigergericht für Wok-Neulinge.
Mango Habanero Hähnchen
Bei diesem Wok-Rezept trifft die cremige Kokosnussmilch auf die fruchtigen Noten der Mango und die aufregende Schärfe von Meerrettich und Habanero. Dazu kommt knackiges Gemüse und zartes Hähnchenfleisch – unbedingt zu empfehlen! Ein Rezept, das Sie perfekt auf Ihrem Grill zubereiten können, um die Aromen noch zu intensivieren.
Thailändisches Hähnchencurry
Sie haben Lust auf den exotischen Geschmack Thailands? Dann probieren Sie das „Thailändische Hähnchencurry“. Das Besondere sind die asiatischen Kräuter wie Thai-Basilikum der Sorte Horapa und natürlich frischer Koriander. Beide bekommen Sie leicht im asiatischen Supermarkt. Limette und Kokos runden das Essen ab und verleihen ihm eine unvergessliche Frische.
Creamy Lime Chicken
Das Creamy Lime Chicken ist ein typisches Beispiel für die Fusionsküche. Hier vereinigen sich Zutaten aus Asien mit Mayonnaise. Klingt vielleicht ungewöhnlich? Ist aber unglaublich lecker! Die Mayonnaise verleiht dem Fleisch einen tollen Glanz und eine cremige Textur, während die berühmte Sriracha Chilisauce für ordentliche Würze sorgt. Ein Gericht, das man perfekt auf einem Street Food-Festival verkaufen könnte.
Sommer-Curry
Sie erwarten Gäste, aber es ist viel zu heiß, um schwer zu essen? Dann probieren Sie das „Sommer-Curry“ aus. Die Schale einer Bio-Zitrone sorgt hier für eine angenehme Frische, während Kokosmilch das knackige Gemüse und das knusprige Hähnchenfleisch zu einer leichten und aromatischen Mahlzeit verbindet. Aufgrund der überschaubaren Zutatenliste und der einfachen Zubereitung ist dieses Wok-Gericht besonders gut für Anfänger geeignet.
Frittiertes Schweinefleisch in Mango Sauce
In einem Wok kann man nicht nur hervorragend kochen, auch zum Frittieren ist er bestens geeignet. Das ist eine praktische Alternative für alle, die keine Fritteuse haben. Unser Rezept „Frittiertes Schweinefleisch in Mango Sauce“ verrät Ihnen, welche Temperatur das Öl haben sollte und wie man das Schweinefleisch optimal vorbereitet, um es außen knusprig und innen saftig zu bekommen.
Udon-Nudeln mit Shiitake, Spargel und Schinken
Nach vielen fruchtigen Rezepten für den Wok gibt es jetzt etwas für alle, die es herzhaft mögen. Dieses japanisch inspirierte Wok-Gericht vereint aromatische Shiitake-Pilze, frischen Spargel und herzhafte Schinkenwürfel mit den dicken, zähen Udon-Nudeln zu einer vollmundigen Mahlzeit.
Rindfleisch mit Brokkoli und Austernsauce
Rindfleisch im Wok zuzubereiten ist gar nicht so einfach, da es bei zu langer Garzeit leicht zäh werden kann. Unser Rezept verrät Ihnen, wie Sie das Rindfleisch wunderbar zart und saftig aus dem Wok auf die Teller bringen. Die Kombination mit knackigem Brokkoli und der umami-reichen Austernsauce macht dieses Gericht zu einem echten Genuss.
Gong Bao Chicken
Gong Bao Chicken stammt aus der Szechuan-Küche und ist eines der bekanntesten chinesischen Wok-Gerichte überhaupt. Zu Recht, denn es schmeckt unglaublich lecker und ist relativ leicht herzustellen. Typisch für das Gong Bao Chicken sind die gerösteten Erdnüsse und eine angenehme Schärfe, deren Stärke man natürlich an den eigenen Gaumen anpassen kann. Das Rezept verrät Ihnen außerdem, wie Sie das Hähnchenfleisch knusprig und saftig im Wok zubereiten.
Süß-saures Orangen-Hühnchen
Beim Süß-sauren Orangen-Hühnchen vereinen sich der frische Geschmack der Orange, eine dezente Honig-Note, Kokos und Ingwer zu einer fruchtig-süß-sauren Sauce. Auch dieses Wok-Gericht ist wie gemacht für den Sommer! Leicht, fruchtig und frisch kommt es aus dem Wok auf den Tisch und begeistert mit seinen lebendigen Aromen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Wok-Kochen
Kann ich jeden Wok auf dem Induktionsherd verwenden?
Nein, nicht jeder Wok ist für Induktionsherde geeignet. Für Induktion benötigen Sie einen Wok mit einem flachen Boden, der aus ferromagnetischem Material (z.B. Gusseisen oder spezieller Edelstahl) besteht. Traditionelle Woks mit rundem Boden und dünnem Stahl funktionieren auf Induktion nicht.
Warum werden meine Wok-Gerichte nicht knusprig?
Das liegt meistens an zu niedriger Temperatur oder zu großen Portionen. Der Wok muss extrem heiß sein, bevor Sie die Zutaten hineingeben. Arbeiten Sie in kleinen Mengen, damit die Temperatur nicht zu stark abfällt und die Zutaten braten, statt zu schmoren. Achten Sie auf das Zischen, wenn die Zutaten in den Wok kommen – das ist ein gutes Zeichen für ausreichend Hitze.
Wie reinige ich meinen Wok richtig?
Einen Stahl- oder Gusseisenwok sollten Sie niemals mit Spülmittel reinigen, da dies die schützende Patina zerstört. Reinigen Sie ihn stattdessen direkt nach dem Gebrauch mit heißem Wasser und einer Bürste oder einem Schwamm. Trocknen Sie ihn gründlich ab und reiben Sie ihn anschließend leicht mit Pflanzenöl ein, um Rost vorzubeugen. Edelstahlwoks können mit Spülmittel gereinigt werden, sollten aber ebenfalls gut getrocknet werden.
Kann ich im Wok auch Suppen kochen?
Ja, absolut! Obwohl der Wok für das Braten bei hoher Hitze bekannt ist, eignet er sich aufgrund seines großen Volumens und seiner Form auch hervorragend zum Kochen von Suppen, Eintöpfen oder zum Dämpfen (mit einem passenden Dämpfeinsatz).
Was ist der Unterschied zwischen einem Wok und einer Pfanne?
Der Hauptunterschied liegt in der Form und der Hitzeverteilung. Eine Pfanne hat einen flachen Boden und senkrechte Wände, wodurch die Hitze hauptsächlich am Boden konzentriert ist. Ein Wok hat einen runden Boden und hohe, schräge Wände, die ebenfalls heiß werden. Dies ermöglicht es, die Zutaten ständig zu bewegen und zwischen der extrem heißen Mitte und den etwas kühleren Wänden zu verschieben, was für die schnelle und gleichmäßige Garung sowie die charakteristischen Röstaromen (Wok-Hei) entscheidend ist. Zudem bietet der Wok durch seine Form ein viel größeres Volumen für das Rühren und Schwenken der Zutaten.
Fazit
Der Wok ist ein vielseitiges und faszinierendes Kochgeschirr, das Ihnen die Tür zur authentischen asiatischen Küche öffnet. Ob Sie sich für ein traditionelles Stahlmodell, einen pflegeleichten Edelstahl-Wok oder einen robusten Gusseisen-Wok entscheiden – die richtige Hitzequelle ist entscheidend. Ihr Gasgrill, Ihre Feuerplatte oder ein Raketenofen sind ideale Partner, um die extrem hohen Temperaturen zu erzeugen, die für das Wok-Kochen so wichtig sind. Mit der richtigen Technik und etwas Übung werden Sie bald in der Lage sein, knusprige, aromatische und gesunde Gerichte zuzubereiten, die Ihre Familie und Freunde begeistern werden. Tauchen Sie ein in die Welt des Woks und genießen Sie die kulinarische Vielfalt Asiens direkt bei sich zu Hause!
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