30/07/2022
Der Sommer verwöhnt uns in diesem Jahr mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, was die Herzen aller Grillfans höherschlagen lässt. Neben den klassischen Würstchen und Koteletts landet vor allem eines immer wieder auf dem heißen Rost: das perfekt zubereitete Steak. Doch wie gelingt es, ein saftiges Steak mit einer tollen Kruste und schönen Grillstreifen auf dem Kugelgrill zu zaubern? Genau dieser Frage widmen wir uns heute ausführlich.

In diesem Beitrag stellen wir Ihnen verschiedene Steak-Cuts vor, die sich hervorragend für den Grill eignen. 'Cuts' bedeutet dabei nichts anderes als Teilstücke oder Zuschnitte des Rindfleisches, und die Vielfalt ist tatsächlich beeindruckend. Unser Wissen stammt aus jahrelanger Erfahrung mit dem Grillen und wird durch die Unterstützung von Château Boeuf® bereichert, einem Partner, dessen Jungbullenfleisch ich seit 2019 regelmäßig verwende und dessen Sortiment ich ausgiebig getestet habe. Tauchen wir ein in die Welt der Steaks und entdecken Sie, welche Cuts sich besonders gut für Ihr nächstes Grillvergnügen eignen!
Steaks grillen – welche Cuts sind ideal für den Rost?
Die Frage nach den besten Steak-Cuts für den Grill erreicht mich immer wieder über meine Social-Media-Kanäle. Gemeinsam mit Château Boeuf® habe ich acht herausragende Cuts ausgewählt, die sich wunderbar auf dem Grill zubereiten lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie einen Kohlegrill, Gasgrill oder Oberhitzegrill besitzen. Mit dem richtigen Cut und Fleisch in Top-Qualität gelingt Ihnen Ihr Steak auf jedem Grill.
Rumpsteak – der beliebte Klassiker
Das Rumpsteak ist ein unverzichtbarer Klassiker auf dem Grill und zählt zu den beliebtesten Steaks überhaupt. Es wird aus dem hinteren Teil des Rückens, genauer gesagt aus dem Roastbeef, geschnitten. Für ein optimales Ergebnis empfehle ich, das Rumpsteak mit einer Dicke von mindestens 2,5 bis 3 cm und einem Gewicht von mindestens 220 g zu wählen. Diese Stärke ermöglicht ein wunderbar saftiges Grillergebnis. Grundsätzlich gilt für Steaks: Unterschreiten Sie eine gewisse Dicke von 2 cm nicht, wenn Sie Ihr Steak gerne rosa genießen möchten. Ist es zu dünn, gart es beim scharfen Angrillen bereits komplett durch und verliert an Saftigkeit.
Das Rumpsteak zeichnet sich durch ein kräftiges Aroma und ein festeres Fleisch aus, im Vergleich zum zarteren Filetsteak. Ich persönlich grille es am liebsten auf dem Kugelgrill über Holzkohle oder Briketts, da die rustikale Note des Kohlegrills hervorragend zu diesem Steak passt. Servieren Sie es doch einmal mit geschmorten Zwiebeln – eine einfache, aber stets großartige Kombination. Das Rezept für diese goldgelben Zwiebeln finden Sie am Ende dieses Beitrags.
Filetsteak – das edelste Stück
Das Rinderfilet ist zweifellos das feinste und zarteste Stück Fleisch vom Rind. Bei richtiger Zubereitung wird es butterzart, sodass man es beinahe mit einem Löffel schneiden könnte. Es stammt aus der Lende, die unter dem Roastbeef liegt, und hat eine längliche Form. Wenn Sie dieses edle Fleisch auf dem Grill zubereiten, ist es von größter Bedeutung, es rosa zu grillen, um seine Zartheit und Saftigkeit zu bewahren und den besten Geschmack zu entfalten.
Während ein Rumpsteak auch mal komplett über direkter Hitze gegrillt werden kann, sollte das Rinderfilet immer im indirekten Bereich auf die gewünschte Kerntemperatur gebracht werden. Lassen Sie uns kurz die beiden Grillmethoden erläutern:
Direkte Hitze: Beim direkten Grillen liegt das Grillgut unmittelbar über der Hitzequelle, sei es über glühenden Kohlen oder den Flammen eines Gasgrills. Es ist durchgehend einer hohen Temperatur ausgesetzt, was für eine schnelle Krustenbildung ideal ist.
Indirekte Hitze: Beim indirekten Grillen wird das Grillgut abseits der direkten Hitzequelle platziert. Es gart bei einer deutlich geringeren, aber gleichmäßigen Umgebungstemperatur, ähnlich wie in einem Backofen. Diese Methode ist perfekt für dickere Fleischstücke, die langsam und schonend garen sollen, um zart und saftig zu bleiben.
Geschmacklich präferiere ich das Rinderfilet von Château Boeuf® bei einer Kerntemperatur von 54 °C. Klassisch mit Kräuterbutter serviert, die auf dem heißen Steak langsam schmilzt, ist es ein Genuss für besondere Anlässe. Es eignet sich auch hervorragend für Gerichte wie Rinderfilet mit Rotwein-Schalotten-Sauce oder auf Frühlingsgemüse, und sogar als Rinderfilet-Tatar.
Entrecôte – das berühmte Fettauge
Das Entrecôte, auch bekannt unter dem amerikanischen Namen „Rib Eye“, ist mein persönlicher Favorit. Es ist unverkennbar durch sein charakteristisches Fettauge, das nicht nur optisch ansprechend ist, sondern auch als hervorragender Geschmacksträger fungiert. Dieser Cut wird aus dem Zwischenrippenstück geschnitten. Für ein perfektes Grillergebnis sollte es ein Gewicht von etwa 350 bis 400 g haben.
Ein perfekt gegrilltes Entrecôte hat für mich eine Kerntemperatur von ca. 54 °C, wodurch es zart und saftig bleibt. Das Entrecôte vereint ein kräftiges Aroma mit zartem Fleisch und Saftigkeit auf ideale Weise. Es ist aromatischer als ein Filet und zarter als ein Rumpsteak, was es für mich zum Inbegriff eines gelungenen Steaks macht. Wenn Sie überzeugt sind, probieren Sie doch mein Rezept für Entrecôte mit Rotwein-Schalotten-Butter – ein wahrer Gaumenschmaus!
Tomahawk – das imposante Steak
Nach den etablierten Klassikern wenden wir uns nun den außergewöhnlicheren Cuts zu, beginnend mit dem „König“ der Steaks: dem gigantischen Tomahawk. Dieser Cut hat mit seinem imposanten Knochen und seiner an einen Tomahawk erinnernden Form für Furore gesorgt. Er wird aus dem hinteren Teil der Hochrippe geschnitten und beeindruckt schon allein durch sein Gewicht. Wenn Sie mehr als zwei Personen mit einem saftigen Steak verwöhnen und gleichzeitig optisch etwas Besonderes bieten möchten, ist das Tomahawk-Steak die ideale Wahl.
Aufgrund seiner Dicke ist es unerlässlich, das Tomahawk-Steak zuerst scharf anzugrillen und es anschließend im indirekten Bereich Ihres Grills auf die gewünschte Kerntemperatur zu bringen. Das Garen am Knochen ist nicht nur ein tolles Erlebnis, sondern macht das Fleisch auch besonders aromatisch und hält es wunderbar saftig. Ein passendes Rezept für gegrilltes Tomahawk mit Chimichurri finden Sie auf meinem Blog. Das Tomahawk-Steak von Château Boeuf® ist exklusiv in REWE-Märkten erhältlich.
T-Bone-Steak – Geschmack am Knochen
Ein weiterer fantastischer Cut mit Knochen ist das berühmte T-Bone-Steak, das eng mit dem Porterhouse Steak verwandt ist. Beide Cuts werden aus dem hinteren Bereich des Rinderrückens geschnitten und enthalten sowohl Roastbeef als auch Filet. Der Unterschied liegt im Filetanteil: Beim Porterhouse Steak ist dieser größer als beim T-Bone-Steak. In Ländern mit ausgeprägter Grillkultur, wie den USA, zählt das T-Bone-Steak längst zu den Klassikern. Ich kann Ihnen nur empfehlen, diesen fantastischen Cut einmal selbst zu probieren – Sie werden mit einem großartigen Stück Fleisch belohnt.
Dieser Cut besitzt einen schönen Fettrand, der das Steak saftig und aromatisch macht. Das intensive Aroma wird durch das Grillen am Knochen noch verstärkt. Es ist ein rustikales Steak, das ordentlich Röstaromen verträgt und optisch zu den schönsten Cuts überhaupt gehört. Allein der Anblick eines aufgeschnittenen T-Bone-Steaks weckt sofort den Appetit. Wenn Sie sich dieses besondere Stück Fleisch gönnen möchten, werfen Sie einen Blick auf mein Rezept für Porterhouse-Steak vom Grill mit Spitzpaprika-Salsa.
Bavette Steak – der Aufsteiger
Das französische Bavette, bei uns auch als amerikanisches „Flank Steak“ bekannt, hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Cut unter Grillern entwickelt. Es lässt sich ganz wunderbar auf dem Grill zubereiten. Das Bavette wird aus dem flachen Bauchteil des Rindes geschnitten und hat dementsprechend eine flache, ovale Form. Mit einer Dicke von 2-3 cm und lange Muskelfasern ist es ein eher magerer Cut, der viel Charakter und einen intensiven Geschmack besitzt.
Wenn Sie rustikale Steaks lieben, ist das Bavette eine ausgezeichnete Wahl. Aufgrund seiner langen Muskelfasern ist es besonders wichtig, das Steak nach dem Grillen entgegen der Faser aufzuschneiden, um seine Zartheit zu bewahren. Das Bavette kann aufgrund seiner Dicke auch direkt über den Kohlen oder Flammen gegrillt werden, obwohl ich generell für alle Steaks die indirekte Garmethode auf die gewünschte Kerntemperatur empfehle. Das Bavette landet bei mir sehr oft auf dem Rost, und ich habe damit bereits ein schönes Rezept für fantastische Fajitas mit Rindfleisch, Paprikagemüse, Avocadocreme und Tomatensalsa verbloggt.
Onglet – meine besondere Empfehlung!
Nun kommen wir zu einem weiteren außergewöhnlichen Cut, den ich Ihnen ganz besonders ans Herz legen möchte: das Onglet. In Deutschland noch nicht allzu bekannt, sollte sich das unbedingt ändern, denn es ist ein fantastischer Cut zum Grillen! In Amerika ist es als „Hanging Tender“ bekannt und wird bei uns manchmal als Nierenzapfen bezeichnet – obwohl es nichts mit Innereien zu tun hat. Es wird aus dem Zwerchfell geschnitten und ist äußerst geschmackvoll.
Das Onglet hat kurze Fasern und lässt sich wunderbar zart grillen. Wenn es perfekt gelingt, kann es in puncto Zartheit sogar dem Rinderfilet Konkurrenz machen. Gleichzeitig schmeckt es aber deutlich kräftiger und intensiver nach Rindfleisch. Von allen acht hier vorgestellten Steaks hat mich das Onglet am meisten überrascht. Ich hätte niemals erwartet, dass das Fleisch so zart sein würde. Wenn Sie Lust haben, mal etwas Neues zu grillen, wird Sie das Onglet begeistern. Das Onglet von Château Boeuf® erhalten Sie ebenfalls exklusiv an der REWE-Fleischtheke.
Teres Major – der Geheimtipp
Ein weiterer Cut, den Sie wahrscheinlich noch nicht kennen und der außerhalb von Château Boeuf® kaum an der Fleischtheke zu finden ist, ist das Teres Major. Dieser Cut aus der Rinderschulter ist in Deutschland auch als Metzgerstück bekannt. Dieser Name rührt wahrscheinlich daher, dass sich der Metzger dieses Teilstück früher gerne für sich selbst beiseitegelegt hat – ein Zeichen für seine außergewöhnliche Qualität. Ich selbst habe es erst durch die Zusammenarbeit mit Château Boeuf® kennen und lieben gelernt.
Man könnte meinen, ein Cut aus der Schulter sei nicht zum Kurzbraten geeignet. Doch das Teres Major ist hier eine Ausnahme: Es überzeugt mit seinem zarten Fleisch, das saftig und aromatisch schmeckt. Dieses außergewöhnliche Steak wird manchmal auch als „flaches Filet“ bezeichnet, und in der Tat erinnert es in Zartheit und Form ein wenig an ein Rinderfilet. Ein echter Geheimtipp für Steakliebhaber! Auch bei diesem Cut empfehle ich, ihn erst scharf anzugrillen und dann bei indirekter Hitze fertig zu garen. Diese Methode sorgt dafür, dass das Fleisch saftiger bleibt und den besten Geschmack entfaltet. Falls Sie das Teres Major auf den Grill werfen möchten, probieren Sie mein Rezept mit Kaffee-Rub-Marinade, grünem Spargel im Speckmantel und gegrillten Tomaten. Das Rezept dazu finden Sie hier: Teres Major mit grünem Spargel.
Das waren meine acht Vorschläge für Steaks vom Grill! Hätten Sie gedacht, dass es so viele verschiedene Cuts zu entdecken gibt? Da kann der Sommer auf jeden Fall noch eine Weile bleiben, oder? Jetzt folgen noch ein paar Tipps, damit beim Nachgrillen auch alles perfekt funktioniert!
Häufig gestellte Fragen zum Steak grillen
Welche Kerntemperatur sollte mein Steak haben?
Ich persönlich genieße meine Steaks am liebsten mit einer Kerntemperatur zwischen 54 und 58 °C. Im Allgemeinen unterscheidet man die folgenden Garstufen:
| Garstufe | Kerntemperatur |
|---|---|
| Rare (Englisch) | 45-52°C |
| Medium Rare | 53-56°C |
| Medium (Rosa) | 57-59°C |
| Well Done (Durch) | 60-63°C |
Beachten Sie, dass das Fleisch während der Ruhezeit im Regelfall noch um 2-3 Grad nachgart. Nehmen Sie es daher immer 2-3 Grad vor Erreichen der gewünschten Kerntemperatur von der Hitzequelle.
Wie grille ich Steaks auf dem Kohlegrill / Kugelgrill?
Jeder Griller entwickelt mit der Zeit seine eigene, bewährte Methode. Für mich hat sich die folgende Vorgehensweise als besonders zuverlässig erwiesen:
- Heizen Sie die Briketts in einem Anzündkamin so lange auf, bis sie komplett durchgeglüht und weiß geworden sind.
- Benutzen Sie zwei Grillkörbe und verteilen Sie die heißen Briketts gleichmäßig auf die Körbe. Platzieren Sie die Körbe in die Mitte des Grills.
- Legen Sie den Grillrost in den Grill und schließen Sie den Deckel. Öffnen Sie die Lüftungsöffnungen am Deckel sowie am Boden des Kugelgrills komplett, um reichlich Sauerstoff zuzuführen und die höchste Hitze zu erreichen.
- Heizen Sie den Grillrost so lange vor, bis im Grill eine Temperatur von mindestens 320 °C erreicht ist. Dies dauert ungefähr 15 Minuten.
- Bürsten Sie den Grillrost mit einer Grillbürste ab und fetten Sie ihn mit Rapsöl ein. Hierfür eignet sich eine halbierte Gemüsezwiebel, die Sie auf eine Grillgabel stecken und in Öl tauchen können.
- Legen Sie Ihr Steak in die Mitte des Grills auf den Rost. Schließen Sie den Deckel und die obere Lüftungsöffnung komplett, um Flammenbildung zu verhindern.
- Grillen Sie Ihr Steak von jeder Seite 60-90 Sekunden, bis sich auf beiden Seiten schöne Grillstreifen gebildet haben.
- Nehmen Sie die Steaks vom Grill und entfernen Sie einen Grillkorb. Schieben Sie den verbliebenen Grillkorb an den Rand des Grills.
- Legen Sie Ihre Steaks so weit wie möglich von der Hitzequelle entfernt wieder auf den Rand des Rostes. Stecken Sie ein Kernthermometer in die Mitte Ihrer Steaks und schließen Sie den Deckel.
- Stellen Sie die Lüftungsöffnung am Deckel auf halb geöffnet und die Öffnung am Grillboden ebenfalls auf halb geöffnet, um die Temperatur zu regulieren.
- Garen Sie Ihr Steak auf den gewünschten Gargrad und lassen Sie es anschließend mindestens 15 Minuten ruhen, damit sich die Säfte im Fleisch verteilen können.
Diese Methode hat sich bei vielen Steaks auf meinem Kugelgrill bewährt und liefert stets zufriedenstellende Ergebnisse.
Wie grille ich Steaks auf dem Gasgrill?
Die Zubereitung auf einem Gasgrill kann je nach Modell variieren. Die folgende Anleitung ist für einen Gasgrill mit vier Flammen gedacht, auf dem sich eine direkte und eine indirekte Zone gut einrichten lassen:
- Heizen Sie den Grill auf mindestens 320 °C vor. Aktivieren Sie dazu die beiden Brenner auf einer Seite und lassen Sie die anderen beiden Brenner ausgeschaltet, um dort eine indirekte Zone zu schaffen.
- Lassen Sie den Grillrost 15 Minuten bei voller Hitze vorheizen.
- Bürsten Sie den Grillrost mit einer Grillbürste ab und fetten Sie ihn mit Rapsöl ein, idealerweise mit einer halbierten Gemüsezwiebel auf einer Grillgabel.
- Legen Sie Ihr Steak auf den heißen Rost und schließen Sie den Deckel. Grillen Sie Ihr Steak von jeder Seite 60-90 Sekunden, bis sich schöne Grillstreifen gebildet haben.
- Legen Sie die Steaks in die indirekte Zone auf Ihrem Grill und stecken Sie ein Kernthermometer in die Mitte Ihrer Steaks.
- Reduzieren Sie die Hitze in Ihrem Grill auf ca. 120 – 140 °C, indem Sie beispielsweise nur noch einen Brenner nutzen. Die genaue Einstellung hängt von Ihrem Gasgrill ab.
- Schließen Sie den Deckel und garen Sie Ihr Steak auf den gewünschten Gargrad. Lassen Sie es anschließend mindestens 15 Minuten ruhen.
Da die Hitze auf dem Gasgrill wesentlich genauer und einfacher reguliert werden kann, ist das Grillen von Steaks auf dem Gasgrill oft recht unkompliziert.
Wie lange dauert es, ein Steak, Rumpsteak, Tomahawk, T-Bone etc. zu grillen?
Diese Frage wird mir am häufigsten gestellt, und die Antwort ist einfach: Es dauert so lange, bis es die gewünschte Kerntemperatur erreicht hat. Steaks grillt man nicht nach der Uhr oder nach Gefühl, sondern nach der Temperatur im Inneren des Fleisches. Ein Kernthermometer kostet keine 20 Euro und ist eine absolut lohnenswerte Investition, wenn man oft Steaks grillt. Es gibt doch nichts Schlimmeres, als sich ein Filetsteak zu gönnen, dafür Geld auszugeben und dann auf trockenem Fleisch zu kauen. Vertrauen Sie auf die Temperatur, nicht auf die Zeit!
Steak-Vielfalt von Château Boeuf®: Eine Empfehlung
Abschließend möchte ich mich an dieser Stelle bei meinem Sponsor Château Boeuf® bedanken, der dieses kleine Steak-Tutorial ermöglicht hat. Cuts wie das Onglet oder das Teres Major habe ich erst durch die Zusammenarbeit mit Château Boeuf® kennengelernt. Diese Cuts werden meines Wissens nach in Deutschland, abgesehen von Château Boeuf®, an der Supermarkt-Fleischtheke selten oder gar nicht angeboten.
Jungbullenfleisch hat in Deutschland oft einen eher schlechten Ruf, und das nicht zu Unrecht. Das Jungbullenfleisch von Château Boeuf® ist jedoch nicht mit dem deutschen Jungbullen vergleichbar. In Frankreich werden andere Fleischrassen verwendet, und die Tiere werden deutlich mehr im Freien und artgerechter gehalten. Château Boeuf® produziert das Fleisch in landwirtschaftlichen Familienbetrieben und nutzt für die Produktion spezielle Rinderrassen, Fleischrassen und Zweinutzungsrassen, aber keine Milchrassen, wie es beim Jungbullenfleisch in Deutschland üblich ist. Die maximale Herdengröße beträgt 12 Tiere.
Haltungsform 3
Das Jungbullenfleisch von Château Boeuf® hat die Haltungsform 3 erhalten, was für Fleisch, das im Supermarkt erhältlich ist, mehr als respektabel ist. Aus meiner Sicht bietet es eine deutlich bessere Qualität als das deutsche Jungbullenfleisch und ist zudem preislich sehr attraktiv. Mehr Informationen zur Herkunft und Haltung finden Sie direkt bei Château Boeuf®.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig Lust auf saftige Steaks vom Grill machen und vielleicht probieren Sie ja mal einen der hier vorgestellten Cuts aus. Das würde mich sehr freuen!
Rezept: Goldgelb geschmorte Zwiebeln – die perfekte Beilage
Goldgelb geschmorte Zwiebeln, in Butter und Öl gebraten. Die perfekte Beilage zu einem saftigen Steak.
Vorbereitung
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Koch-/Backzeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 35 Minuten
Gericht: Beilage
Küche: Deutsch
Anzahl Personen: 4
Zutaten
- 400 g Zwiebeln
- 30 g Butter
- 2 EL Olivenöl
- Salz
- schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Die Zwiebeln schälen, in 1 cm breite Ringe schneiden und die einzelnen Ringe vorsichtig herauslösen. So behalten die Zwiebeln ihre runde Form.
- Eine Pfanne bei mittlerer Hitze aufsetzen und heiß werden lassen. Das Olivenöl und die Butter hineingeben und aufschäumen lassen. Die Zwiebeln in die Pfanne geben und leicht salzen.
- Die Zwiebeln unter gelegentlichem Rühren braten, bis sie eine schöne goldene Farbe bekommen haben. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
Ungefähre Nährwerte pro Portion:
Kalorien: 98 kcal | Kohlenhydrate: 9 g | Eiweiß: 1 g | Fett: 7 g | Zucker: 4 g
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