13/05/2023
Ein zartes Rindersteak, begleitet von aromatischen Schnippelbohnen und samtigen Butterkartoffeln, ist ein zeitloser Klassiker, der Herzen höherschlagen lässt. Diese Kombination verspricht ein herzhaftes Geschmackserlebnis, das sowohl einfach zuzubereiten als auch beeindruckend zu servieren ist. Besonders wenn das Steak auf einem modernen Kontaktgrill wie dem Tefal OptiGrill zubereitet wird, erreicht es eine Perfektion, die selbst erfahrene Grillmeister staunen lässt.

Die würzige Bohnensauce der Schnippelbohnen harmoniert hervorragend mit dem saftigen Rindfleisch und den buttrigen Kartoffeln, wodurch ein Gericht entsteht, das Frische und Tiefe vereint. Doch der Weg zum perfekten Steak ist mehr als nur das Auflegen auf den Rost; er beginnt bereits bei der sorgfältigen Auswahl des Fleisches und endet mit der entscheidenden Ruhephase. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit den richtigen Techniken und Hilfsmitteln jedes Steak auf den Punkt grillen.
- Die Basis: Das Richtige Steak Wählen
- Vorbereitung ist Alles: Vom Kühlschrank zum Grillrost
- Die Kunst des Salzens: Wann und Wie?
- Den Perfekten Garpunkt Treffen
- Die Goldene Regel: Das Steak Ruhen Lassen
- Beilagen, die Begeistern: Mehr als nur Kartoffeln
- Der OptiGrill: Ihr Partner für Perfektion
- Häufig Gestellte Fragen zum Steak-Grillen
- Muss ich das Fleisch vor dem Grillen waschen?
- Warum sollte ich mein Steak vor dem Grillen auf Raumtemperatur bringen?
- Welches Steak ist das beste für Anfänger?
- Wie vermeide ich, dass mein Steak zäh wird?
- Kann ich gefrorenes Steak direkt grillen?
- Was ist der Unterschied zwischen Rare, Medium und Well Done?
Die Basis: Das Richtige Steak Wählen
Der erste und vielleicht wichtigste Schritt auf dem Weg zu einem köstlichen Steak ist die Auswahl des Fleisches. Qualität ist hier das entscheidende Kriterium. Verzichten Sie möglichst auf abgepackte Ware aus dem Supermarkt und suchen Sie stattdessen den Metzger Ihres Vertrauens auf. Ein guter Metzger kann Sie nicht nur beraten, sondern bietet auch Fleisch von höherer Güte an.
Achten Sie beim Rindfleisch auf die Faserung. Diese ist eng mit dem Alter und der Aufzucht des Rindes verbunden und lässt sich mit bloßem Auge erkennen. Generell gilt: Je feiner die Faserung des Rindfleischs ist, desto zarter wird es nach der Zubereitung. Ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal ist die Marmorierung. Dies bedeutet, dass das Fleisch fein mit Fetteinlagerungen durchzogen ist, die beim Grillen schmelzen und dem Fleisch seinen intensiven Geschmack und seine Saftigkeit verleihen. Auch die Farbe ist aussagekräftig: Rindfleisch sollte dunkelrosa bis kirschrot sein, Lammfleisch hellrot, während Schwein und Geflügel eine hellere, rosa Farbe aufweisen. Das Fleisch sollte insgesamt einen saftigen und glänzenden Eindruck machen.
Ob Sie sich für ein edles Filetstück, ein kräftiges T-Bone-Steak, ein aromatisches Rib-Eye-Steak oder das imposante Tomahawk-Steak entscheiden, ist letztlich Geschmackssache. Das Tomahawk Steak ist übrigens eine besondere Schnittform des Rib-Eye mit einem extra langen Knochen, auch bekannt als Rib Steak Bone In oder Prime Rib Bone In. Selbst aus preisgünstigeren Teilen vom Rind lassen sich mit den richtigen Handgriffen fantastische Steaks zaubern. Jamie Olivers Lieblingssteak, das sogenannte Schaufelstück oder Feather Steak, liegt beispielsweise auf dem Schulterblatt des Rindes und überzeugt durch seinen Geschmack, seine Konsistenz und Marmorierung. Es muss also nicht immer das Teuerste sein, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen.
Vorbereitung ist Alles: Vom Kühlschrank zum Grillrost
Nach der Auswahl des Fleisches folgt die richtige Vorbereitung. Es ist nicht notwendig, das Fleisch vor dem Grillen zu waschen. Falls Sie Ihr Steak marinieren möchten, sollten Sie dies einige Stunden vorher tun, damit die Aromen sich vollständig entfalten und vom Fleisch aufgenommen werden können. Eine leckere Marinade nach kanadischer Art kann hier Wunder wirken. Achten Sie darauf, dass das Fleisch komplett von der würzigen Sauce umgeben ist und während der Einwirkzeit im Kühlschrank aufbewahrt wird.
Ein entscheidender Tipp, der oft unterschätzt wird: Nehmen Sie das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Mindestens 30 Minuten, besser sogar eine Stunde vor dem Grillen sollte es Raumtemperatur annehmen. Dies gewährleistet, dass das Steak gleichmäßig gart und nicht außen verbrennt, während der Kern noch kalt ist. Tupfen Sie das Steak vor dem Auflegen auf den Grill gründlich mit Küchenpapier ab. Dies verhindert, dass es spritzt und fördert eine schöne Kruste. Überschüssige Marinade können Sie während des Grillens zum Einpinseln verwenden, um das Steak saftig zu halten. Aber Vorsicht: Tragen Sie die Marinade nicht zu dick auf, da sie sonst in den Grill tropfen und verbrennen könnte, was unerwünschte Bitterstoffe erzeugt.
Bevor das Steak auf den Rost kommt, muss der Grill auf die richtige Temperatur vorgeheizt werden. Legen Sie das Steak niemals auf einen kalten Grill! Bei einem Holzkohlegrill kann das Vorheizen gerne mal bis zu einer halben Stunde dauern, bis die Kohlen die ideale Glut erreicht haben.
Die Kunst des Salzens: Wann und Wie?
Die Frage, wann man ein Steak salzt, ist unter Grill-Enthusiasten ein viel diskutiertes Thema. Es gibt im Wesentlichen drei bewährte Methoden, jede mit ihren eigenen Vorteilen:
| Zeitpunkt des Salzens | Effekt auf das Steak | Vorteile |
|---|---|---|
| Mindestens 40 Minuten vor dem Grillen | Das Salz löst sich auf und bildet eine Salzlake, die die Muskelfasern aufbricht. Fleischsäfte werden zunächst entzogen, ziehen dann aber mit dem Salz wieder ein und verstärken die Geschmacksintensität. | Intensiverer Geschmack im gesamten Fleisch, zartere Textur durch aufgeschlossene Fasern. |
| Unmittelbar vor dem Grillen | Das Salz bleibt auf der Oberfläche des Steaks, ohne sich aufzulösen. Den Muskelfasern wird kein Fleischsaft entzogen. | Bildet eine saubere, harte Kruste, Steak bleibt sehr saftig, da Säfte nicht entweichen. |
| Nach dem Grillen | Wahre Puristen salzen das Steak erst, nachdem es vom Grill genommen wurde. | Der reine Fleischgeschmack steht im Vordergrund, besonders bei hochwertigen Cuts. Keine Beeinflussung der Krustenbildung oder Saftigkeit durch Salz. |
Beim Pfeffer gilt ganz klar: Besser erst nach dem Grillen würzen, da er sonst verbrennt und einen bitteren Geschmack entwickeln kann. Ist der Grill heiß und das Steak vorbereitet, kann das Grillvergnügen beginnen!
Den Perfekten Garpunkt Treffen
Den idealen Gargrad eines Steaks zu erreichen, ist die Königsdisziplin beim Grillen. Natürlich könnten Sie das Steak anschneiden, um nachzusehen, aber es gibt deutlich elegantere Methoden. Eine beliebte Technik ist der Drucktest, der eine gute Einschätzung ermöglicht:
- Halten Sie den Zeigefinger der linken Hand ganz entspannt an den Daumen und drücken Sie mit dem Zeigefinger der rechten Hand auf den Handballen der linken Hand. Dieses Gefühl entspricht in etwa dem Garzustand von Rare (blutig).
- Legen Sie den Mittelfinger an den Daumen und drücken Sie erneut auf den Handballen. Dies simuliert Medium Rare (englisch).
- Für Medium (rosa) legen Sie den Ringfinger an den Daumen.
- Und für Well Done (durchgebraten) drücken Sie mit dem kleinen Finger am Daumen auf den Handballen.
Die bequemste und sicherste Variante, nicht nur für Anfänger, ist jedoch, sich auf moderne Grillgeräte zu verlassen. Der Tefal OptiGrill ist hier ein wahrer Profi. Dank seiner intelligenten Sensoren misst er die Dicke des Fleisches und passt die Grillzeit automatisch an den gewünschten Gargrad an. So gelingt Ihr Steak immer auf den Punkt – von Rare bis Well Done.
Die Goldene Regel: Das Steak Ruhen Lassen
Wenn das Steak den optimalen Gargrad erreicht hat, ist es verlockend, es sofort anzuschneiden und hineinzubeißen. Doch hier kommt eine der wichtigsten Regeln für ein perfektes Steak ins Spiel: Gönnen Sie ihm etwas Ruhezeit! Nehmen Sie das Steak vom Grill und wickeln Sie es locker in Alufolie oder legen Sie es unter eine Glocke. Fünf bis zehn Minuten Wartezeit lohnen sich ungemein.
Während dieser Ruhephase verteilen sich der Fleischsaft und die Temperatur im gesamten Steak. Die Fasern entspannen sich, und die Säfte, die sich während des Grillens im Zentrum des Fleisches gesammelt haben, verteilen sich wieder gleichmäßig. Das Ergebnis ist ein unglaublich saftiges und zartes Steak, das nicht austrocknet, wenn es angeschnitten wird. Diese Zeit können Sie hervorragend nutzen, um Beilagen oder Saucen final vorzubereiten.

Beilagen, die Begeistern: Mehr als nur Kartoffeln
Ein perfekt gegrilltes Steak verdient Beilagen, die seinen Glanz unterstreichen, ohne ihm die Show zu stehlen. Die eingangs erwähnten Schnippelbohnen mit würziger Bohnensauce und cremigen Butterkartoffeln sind eine klassische und hervorragende Wahl.
Doch es gibt zahlreiche weitere köstliche Begleiter:
- Frische Salate: Ein knackiger Salat mit Romanaherzen, Rucola, Gurke und Tomaten ist eine einfache und erfrischende Ergänzung, die dem reichhaltigen Steak eine leichte Note verleiht.
- Kartoffelvariationen: Neben Butterkartoffeln passen auch Bratkartoffeln oder knusprige Pommes frites hervorragend. Wenn Sie eine Heißluftfritteuse wie die Tefal Actifry besitzen, können Sie diese fettarm und schnell zubereiten.
- Grüner Spargel: Ein weiteres Highlight ist grüner Spargel. Dieser lässt sich während der Ruhezeit des Steaks einfach und unkompliziert im OptiGrill im Gemüseprogramm zubereiten.
- Exotischere Kombinationen: Für ein Wagyu-Steak sind Kartoffelrösti und Sauce Béarnaise eine exquisite Begleitung. Auch Champignons, direkt am Spieß mit dem Steak gegrillt, können ein spannendes Aroma hinzufügen.
Wer das Steak ganz in den Mittelpunkt stellen möchte, kann auf umfangreiche Beilagen verzichten und das Fleisch lediglich mit frisch gemahlenem Salz und Steakpfeffer würzen, vielleicht noch ein Klacks einer feinen Sauce – und der Genuss ist vollkommen.
Der OptiGrill: Ihr Partner für Perfektion
Mit dem richtigen Equipment wird das Grillen zum Kinderspiel und die Ergebnisse sind stets optimal. Der OptiGrill von Tefal ist hier ein Game-Changer. Er grillt nicht nur leckere Sandwiches, sondern auch das perfekte Steak.
Ein besonderer Vorteil des OptiGrills ist seine Fähigkeit, auch große Fleischstücke mit Knochen, wie Rib-Eye oder Tomahawk, problemlos zuzubereiten. Die Grillplatten geben von oben und unten Hitze auf das Fleisch ab, wodurch es gleichmäßig gart und sogar schneller fertig wird als in der Pfanne oder auf einem Kohle- oder Gasgrill. Das lästige Wenden im falschen Moment entfällt komplett. Neben einem perfekten Gargrad erhält das Steak auch die herrlich leckeren Grillstreifen, wie vom Profi.
Der OptiGrill nimmt Ihnen die Unsicherheit beim Grillen ab und sorgt dafür, dass Ihr Steak jedes Mal auf den Punkt gelingt. Entdecken Sie auch die vielen Tipps und Tricks, die von der Community des OptiGrillers geteilt werden, um das Beste aus Ihrem Gerät herauszuholen. Für noch mehr Genuss im Alltag und weitere kreative Köstlichkeiten können Sie die kostenlose App von Tefal für iOS und Android nutzen, die zahlreiche Rezepte und Inspirationen bietet.
Häufig Gestellte Fragen zum Steak-Grillen
Hier beantworten wir einige der häufigsten Fragen rund um das Thema Steak-Grillen:
Muss ich das Fleisch vor dem Grillen waschen?
Nein, es ist nicht notwendig, das Fleisch vor dem Grillen zu waschen. Abtupfen mit Küchenpapier ist ausreichend, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen und eine bessere Krustenbildung zu ermöglichen.
Warum sollte ich mein Steak vor dem Grillen auf Raumtemperatur bringen?
Wenn das Steak Raumtemperatur hat, gart es gleichmäßiger. Ein kaltes Steak würde außen zu schnell garen oder verbrennen, während der Kern noch roh ist. Das Anwärmen auf Raumtemperatur sorgt für ein besseres und gleichmäßigeres Garergebnis.
Welches Steak ist das beste für Anfänger?
Für Anfänger eignen sich Steaks, die nicht zu dick sind und eine gute Marmorierung aufweisen, da sie fehlerverzeihender sind. Ein Rib-Eye oder ein Rumpsteak sind gute Optionen. Mit einem intelligenten Grill wie dem OptiGrill können jedoch auch komplexere Cuts wie ein Tomahawk-Steak problemlos zubereitet werden.
Wie vermeide ich, dass mein Steak zäh wird?
Zähigkeit kann durch Übergaren oder unzureichende Ruhezeit entstehen. Achten Sie auf den richtigen Gargrad (nutzen Sie den Drucktest oder den OptiGrill) und lassen Sie das Steak unbedingt 5-10 Minuten ruhen, damit sich die Säfte verteilen können.
Kann ich gefrorenes Steak direkt grillen?
Es wird dringend empfohlen, gefrorenes Steak vor dem Grillen vollständig aufzutauen. Das direkte Grillen von gefrorenem Fleisch führt zu ungleichmäßigem Garen und beeinträchtigt Geschmack und Textur erheblich.
Was ist der Unterschied zwischen Rare, Medium und Well Done?
- Rare (Blutig): Außen angebraten, innen fast roh und kühl.
- Medium Rare (Englisch): Außen kräftig angebraten, innen warm und saftig-rot.
- Medium (Rosa): Außen braun, innen durchgehend rosa, sehr saftig.
- Well Done (Durchgebraten): Gleichmäßig braun durchgebraten, kaum Saftigkeit.
Das Grillen eines Steaks mit Schnippelbohnen und Kartoffeln ist ein Genuss, der mit den richtigen Kenntnissen und dem passenden Equipment zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Folgen Sie diesen Tipps und genießen Sie Ihr perfekt gegrilltes Steak!
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