Warum schmeckt Roastbeef so schlecht?

Roastbeef Grillen: Der ultimative Guide

26/12/2021

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Okay, zugegeben: Roastbeef grillen darf getrost als eine Königsdisziplin am Grill bezeichnet werden und erfordert etwas Konzentration und Umsicht. Um ein Roastbeef perfekt zu grillen, muss dieses exakt bis zur optimalen Kerntemperatur gegart werden. Hierfür ist die Zuhilfenahme eines Fleischthermometers unabdingbar. Wenn Sie jedoch alle nötigen Vorkehrungen treffen und sich genau an die Vorgaben bezüglich Gartemperatur, Garzeit und Positionierung des Grillgutes halten, wird auch Ihnen das Roastbeef auf dem Grill perfekt gelingen. Was genau Sie hierbei zwingend beachten sollten und welche Utensilien für die Zubereitung von Roastbeef benötigt werden, erfahren Sie im folgenden Ratgeber. Hier bleiben keine Fragen offen: Wie Sie Roastbeef Steak grillen, Roastbeef am Stück grillen, welche Kerntemperatur und Marinade das Fleisch haben sollte und ob Sie Ihr Roastbeef auch räuchern können, haben wir Ihnen neben anderen nützlichen Infos ausführlich in unserer Übersicht zusammengestellt.

Wie schwer ist ein Roastbeef am Stück?
Ein Roastbeef am Stück kann mehrere Kilogramm schwer sein, was auf den unerfahrenen Griller durchaus respekteinflößend sein kann. Mit dieser Anleitung wird dein Roastbeef vom Grill zart und saftig! Bevor wir uns dem Rezept widmen, gibt es zunächst ein wenig Theorie. Was genau ist überhaupt ein Roastbeef und wo sitzt es im Rind?
Inhaltsverzeichnis

Der erste Schritt: Die Qualität des Fleisches

Hier fängt die Vorbereitung schon lange vor dem Grillen an: Um ein perfekt gegrilltes Roastbeef zu bekommen, muss bereits beim Kauf des Fleisches darauf geachtet werden, dass dies qualitativ hochwertig und gut abgehangen ist. Gutes Fleisch erkennen Sie am Geruch, der Färbung und der Haptik. Ein hochwertiges Roastbeef wird eine tiefrote Färbung und ein fein marmoriertes Fettmuster haben. Die Marmorierung, also die feinen Fetteinlagerungen im Muskelfleisch, ist entscheidend für den späteren Geschmack und die Saftigkeit. Sie schmilzt beim Garvorgang und hält das Fleisch von innen heraus feucht. Das Fleisch sollte beim Drucktest mit dem Finger schön fest sein und nur wenig nachgeben. Ein leicht federndes Gefühl deutet auf Frische und gute Qualität hin. Achten Sie auch darauf, dass das Fleisch nicht wässrig ist, da dies auf mangelnde Reifung oder unsachgemäße Lagerung hindeuten kann. Idealerweise stammt Ihr Roastbeef von einem vertrauenswürdigen Metzger, der Ihnen Auskunft über Herkunft und Reifung des Fleisches geben kann. Die Reifung, oft als 'Abhängen' bezeichnet, ist ein natürlicher Prozess, bei dem Enzyme im Fleisch die Muskelfasern aufbrechen und es zarter machen.

Vorbereitung ist alles: Parieren und in Form bringen

Nach dem Kauf des Fleisches gilt es, dieses für die Zubereitung auf dem Grill vorzubereiten. Entfernen Sie zunächst sichtbare Sehnen und überschüssiges Fett vom Fleischstück. Diesen Vorgang nennt man auch Parieren. Ziel ist es, ungenießbare oder zähe Teile zu entfernen, die das Esserlebnis beeinträchtigen könnten. Dazu gehören auch die sogenannte Silberhaut, eine dünne, silbrig glänzende Hautschicht, die sich beim Garen zusammenzieht und das Fleisch verziehen kann. Diese ist nicht essbar und sollte vollständig entfernt werden.

Pro Tipp: Die entfernten Fleischreste, so genannte Parüren, können Sie wunderbar zur Zubereitung von Suppen, Soßen oder Eintöpfen verwenden. Werfen Sie sie nicht weg!

Sodann müssen Sie für sich überlegen, ob Sie den für das Roastbeef typischen Fettdeckel entfernen wollen. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass Sie eine größere Fläche zum Würzen des Fleisches zur Verfügung haben. Als Nachteil ist jedoch anzumerken, dass die Fettschicht das Fleisch während der Zubereitung effektiv vor dem Austrocknen schützt und zusätzlichen Geschmack liefert. Somit ist diese Entscheidung individuell abzuwägen. Sollten Sie aus dem Roastbeef jedoch Bratenaufschnitt machen wollen, empfehlen wir, den Fettdeckel vorab zu entfernen, da er sich kalt nur schwer schneiden lässt.

Möchten Sie das Roastbeef in Steakform als amerikanisches Rumpsteak grillen, schneiden Sie das Roastbeef vor dem Grillen in etwa 3 cm dicke Scheiben. Wir empfehlen, den Fettdeckel hierzu am Fleisch zu belassen. Schneiden Sie den Fettrand bei Steaks vor dem Grillen kreuzweise ein, um ein Wölben des Fettes und somit ein Verziehen des Steaks zu verhindern. Achten Sie darauf, nicht ins magere Fleisch zu schneiden.

Geschmacksexplosion: Marinieren oder Rubben

Nun gilt es, das Fleisch zu würzen und zu marinieren. Hier empfehlen wir, das Stück mit der Marinade einzupinseln und in Frischhaltefolie eingewickelt über Nacht im Kühlschrank gut durchziehen zu lassen. Haben Sie sich dazu entschieden, die Fettschicht auf dem Fleisch zu belassen, sollten Sie diese vor dem Marinieren kreuzweise einschneiden. Hierbei sollten Sie jedoch nicht in das magere Fleisch eindringen. Das Kreuzmuster in der Fettschicht verhindert ein Verziehen des Fleisches auf dem Grill. Die Fettschicht wird beim Auftragen der Marinade ausgespart, damit sie sich beim Grillen schön kross brät.

Bei der Herstellung der Marinade können Sie Kreativität walten lassen – hier gibt es reichlich Auswahl an schmackhaften Marinaden. Klassischerweise werden hierbei frische oder getrocknete Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Majoran mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und etwas Senf vermischt. Für eine mediterrane Note können Sie auch etwas Zitronenabrieb oder getrocknete Tomaten hinzufügen. Eine asiatisch inspirierte Marinade könnte Sojasauce, Ingwer, Knoblauch und etwas Sesamöl enthalten. Die fertige Marinade dann mit einem Backpinsel rundum großzügig auf dem Fleischstück auftragen, in Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank ziehen lassen. Das Fleisch etwa eine halbe Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen und bei Zimmertemperatur in der Frischhaltefolie lagern, damit es sich langsam der Umgebungstemperatur anpasst und später gleichmäßiger gart.

Wollen Sie Ihr Roastbeef nicht auf dem Grill zubereiten, sondern im Smoker räuchern, stellen Sie hierzu keine Marinade her, sondern einen „Rub“ aus Gewürzen und Salzen. Dieser wird im Gegensatz zur klassischen Marinade ausschließlich aus trockenen Gewürzen ohne die Zugabe von Ölen oder sonstigen Flüssigkeiten hergestellt und wird daher teilweise auch als Trockenmarinade bezeichnet. Beliebte Rubs enthalten oft Paprika, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und braunen Zucker. Der Zucker karamellisiert auf dem Fleisch und bildet eine köstliche Kruste. Falls Sie auf der Suche nach einem Pellet-Smoker sind, empfehlen wir Ihnen sich die Modelle Burnhard Flint und Nexgrill Oakford 790 näher anzuschauen – diese bieten eine präzise Temperaturkontrolle für perfekte Rauchergebnisse.

Die Grilltechnik: Heiß angrillen und indirekt garen

Zur Zubereitung des Roastbeef auf einem Grill eignet sich insbesondere ein Kugelgrill oder alle anderen Grills mit einer Garhaube. Auch Gasgrills mit mehreren Brennern sind ideal, da sie eine gute indirekte Zone ermöglichen. Sollten Sie einen Holzkohlegrill verwenden, empfehlen wir, etwas getrocknetes Buchenholz, Hickory oder Mesquite zwischen die Holzkohle zu geben – dies sorgt für das unvergleichliche Raucharoma und verleiht dem Fleisch eine zusätzliche Geschmacksdimension. Sobald Ihr Grill die nötige Temperatur erreicht hat, legen Sie das Roastbeef schräg auf den Grillrost, um ein schönes Grillmuster am Fleischstück zu erhalten. Zuerst wird das Roastbeef scharf, das heißt heiß angegrillt. Hierfür sollte es bei einer Temperatur von etwa 230° C bis 260° C direkt über der Flamme etwa drei Minuten von jeder Seite gegrillt werden, um die sogenannten Maillard-Reaktion zu starten und köstliche Röstaromen sowie eine schöne Kruste zu entwickeln.

Im Anschluss wird das Roastbeef sodann bei niedriger Temperatur indirektes Grillen – also neben der Hitzequelle – schonend fertig gegart. Die Temperatur sollte hierbei 130° C nicht überschreiten. Bei einem Holzkohlegrill schieben Sie die Kohlen auf eine Seite und legen das Fleisch auf die andere Seite. Bei einem Gasgrill schalten Sie die Brenner unter dem Fleisch aus und lassen nur die äußeren Brenner an. Die Garzeiten hängen hierbei von Größe, Gewicht und gewünschtem Garergebnis (rare, medium oder well done) ab. Wir empfehlen die Verwendung eines Fleischthermometers, um die Kerntemperatur im Fleischstück genau bestimmen zu können. Dies muss seitlich eingestochen werden, um in die dickste Stelle des Fleisches einzudringen und den genauen Garpunkt zu ermitteln. Die optimale Kerntemperatur, die beim Roastbeef medium grillen erreicht werden sollte, liegt bei etwa 55° C. Welche Garzeit für die verschiedenen Garstufen des Fleischstückes benötigt wird, können Sie in unserer praktischen Tabelle zur Kerntemperatur ablesen. Als Daumenregel gilt, dass Sie eine Garzeit von mindestens 1,5 Stunden zum Garziehen des Roastbeef einkalkulieren sollten, um ein 2 kg Stück medium zu garen.

Roastbeef Steaks vs. am Stück grillen

Möchten Sie Ihr Roastbeef als Steak zubereiten, grillen Sie dieses zunächst auf beiden Seiten bei etwa 230° C bis 260° C direkt und auf hoher Hitze an (ca. 2-3 Minuten pro Seite, je nach Dicke), um eine schöne Kruste zu bekommen. Lassen Sie es sodann schonend indirekt bei einer maximalen Temperatur von 130° C solange gar ziehen, bis die optimale Kerntemperatur erreicht ist. Für ein Steak dauert dieser indirekte Garprozess natürlich deutlich kürzer als für ein ganzes Stück Roastbeef. Ein Fleischthermometer ist auch hier der beste Freund des Grillmeisters.

Roastbeef rückwärts grillen: Eine alternative Methode

Sie können Ihr Roastbeef auch rückwärts grillen – das heißt die Garschritte in umgekehrter Reihenfolge vornehmen. Hierzu ziehen Sie das Fleischstück zunächst schonend gar und grillen es danach scharf bei direkter und hoher Hitze an, sodass sich die herrlichen Röstaromen entwickeln. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass das Fleisch gleichmäßiger gart und Sie die gewünschte Kerntemperatur präziser treffen können, bevor die Kruste gebildet wird. Das Ergebnis wird sich nicht erheblich von dem der klassischen Zubereitungsweise unterscheiden – die Reihenfolge ist eher Geschmackssache. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, den ersten Schritt des schonenden Durchgarens beim rückwärts grillen im Backofen vorzunehmen, sodass Sie den Grill nicht über Stunden in Betrieb halten müssen, sondern dieser erst zum krönenden Abschluss des scharfen Angrillens zum Einsatz kommt. Heizen Sie den Backofen auf 100-120°C vor und garen Sie das Roastbeef, bis es kurz vor der gewünschten Kerntemperatur ist, nehmen Sie es dann heraus und lassen Sie es kurz ruhen, bevor es auf den heißen Grill kommt.

Räuchern statt Grillen: Aroma für Kenner

Wenn Sie lieber räuchern anstatt grillen, haben wir eine gute Nachricht: denn auch mit einem Pelletsmoker lässt sich Roastbeef hervorragend zubereiten. Hierfür heizen Sie den Pelletsmoker auf etwa 107° C vor und befreien das Fleischstück zunächst vorsichtig von der Silberhaut. Vor dem Räuchern sollte das Fleisch unbedingt „gerubbt“ werden, das heißt mit einer würzigen Paste eingerieben werden. Hierfür etwas Zucker, Salz, Koriandersaat und Pfeffer in einer Schüssel vermischen. Sie können auch Knoblauchpulver, Zwiebelpulver und etwas geräuchertes Paprikapulver hinzufügen, um die Raucharomen zu verstärken. Sodann das Fleisch großzügig mit der Mischung einreiben und anschließend auf den Rost legen. Den Messfühler des Fleischthermometers seitlich mittig bis zur dicksten Stelle einstechen und den Deckel des Smokers schließen. Das Fleisch sollte – abhängig von Größe und Gewicht des Stückes – für etwa zwei bis drei Stunden garen, bis die Kerntemperatur von 52° C erreicht ist. Das Stück vom Smoker nehmen und in etwas Butcher Paper oder Aluminiumfolie einschlagen und circa 20 Minuten ruhen lassen. Das Thermometer hierbei im Fleisch belassen und warten, bis sich die Kerntemperatur auf 57° C erhöht hat. Diese Ruhephase ist entscheidend, damit sich die Säfte im Fleisch verteilen können und es besonders saftig wird. Ist die Temperatur erreicht, ist das Roastbeef bereit zum Verzehr. Guten Appetit!

Die Kerntemperatur: Der Schlüssel zum perfekten Gargrad

Die Kerntemperatur ist das A und O beim Grillen von Roastbeef bis zum perfekten Garpunkt. Sie ermöglicht es Ihnen, den Gargrad des Fleisches präzise zu steuern und ein gleichbleibend hervorragendes Ergebnis zu erzielen. Ein gutes digitales Fleischthermometer ist hierfür unerlässlich. Stechen Sie es immer an der dicksten Stelle des Fleisches ein, ohne dabei Knochen zu berühren, da diese die Temperatur verfälschen können. Aufgrund der essentiellen Bedeutung haben wir im Folgenden die empfohlenen Kerntemperaturen für verschiedene Gargrade für Sie übersichtlich zusammengestellt:

GargradeKerntemperatur RoastbeefKerntemperatur Rumpsteak
rare (blutig)44° C – 47° C44° C – 47° C
medium rare (englisch)48° C – 54° C48° C – 54° C
medium (rosa)55° C – 59° C55° C – 59° C
well done (durch)ab 60° Cab 60° C

Die Zeit, die zum Erreichen der optimalen Kerntemperatur benötigt wird, hängt natürlich von Größe und Gewicht des Roastbeefs ab. Als Faustregel gilt, dass ein Roastbeef mit zwei Kilogramm Gewicht bei 120° C Grilltemperatur mindestens 1,5 Stunden braucht, um die Kerntemperatur von 55° C zu erreichen. Hat das Fleischstück indes nur ein Gewicht von einem Kilogramm, reichen hierzu etwa 70 Minuten aus. Diese Zeiten sind jedoch nur Richtwerte und können je nach Grill, Außentemperatur und Fleischbeschaffenheit variieren. Vertrauen Sie stets auf Ihr Thermometer!

Die Ruhephase: Ein Muss für saftiges Fleisch

Lassen Sie das Fleischstück nach dem Grillen etwa zehn bis fünfzehn Minuten ruhen, bevor Sie es servieren. Während der Ruhephase erhöht sich die Kerntemperatur im Fleischstück um circa 2° C bis 3° C, ein Phänomen, das als 'Carry-Over Cooking' bekannt ist. Dies geschieht, weil die äußeren Bereiche des Fleisches heißer sind als der Kern und die Wärme nach dem Entfernen vom Grill weiter nach innen wandert. Daher können Sie das Roastbeef bei einer gewünschten Kerntemperatur von 55° C schon bei Erreichen von etwa 52° C vom Grillrost nehmen. Idealerweise verbleibt das Fleischthermometer auch beim Ruhen im Roastbeef – so können Sie einfach ablesen, wann die optimale Kerntemperatur erreicht wurde. Das Ruhen ermöglicht es den Fleischsäften, die sich durch die Hitzeeinwirkung im Zentrum des Fleisches gesammelt haben, sich wieder gleichmäßig im gesamten Stück zu verteilen. Das Ergebnis ist ein unglaublich saftiges und zartes Roastbeef, das beim Anschneiden nicht ausblutet.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Roastbeef grillen

Welches Roastbeef eignet sich am besten zum Grillen?

Für ein perfektes Grill-Roastbeef sollten Sie auf hochwertige Qualität achten. Rinderrücken vom Angus-Rind oder Wagyu sind exzellente, aber auch teurere Optionen. Wichtig ist eine gute Marmorierung (Fettäderchen im Fleisch), die für Saftigkeit und Geschmack sorgt, sowie eine gute Reifung. Sprechen Sie mit Ihrem Metzger des Vertrauens, er kann Ihnen das passende Stück empfehlen.

Wie lange sollte Roastbeef mariniert werden?

Ein Roastbeef sollte idealerweise mindestens 12 Stunden, besser aber 24 Stunden, in der Marinade im Kühlschrank ziehen. Dies ermöglicht es den Aromen, tief ins Fleisch einzudringen und es zarter zu machen. Nehmen Sie das Fleisch vor dem Grillen etwa 30-60 Minuten vorher aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur annehmen kann.

Kann ich Roastbeef auch im Backofen zubereiten?

Ja, Roastbeef lässt sich hervorragend im Backofen zubereiten, besonders wenn Sie die Rückwärts-Garmethode anwenden. Sie können es bei niedriger Temperatur (ca. 100-120°C) im Ofen vorgaren, bis es kurz vor der gewünschten Kerntemperatur ist, und es dann für die Kruste nur noch kurz und scharf auf dem Grill oder in einer heißen Pfanne anbraten.

Was tun, wenn das Roastbeef trocken wird?

Ein trockenes Roastbeef ist meist das Ergebnis von Übergaren oder einer zu schnellen Zubereitung bei zu hoher Temperatur. Achten Sie unbedingt auf die Kerntemperatur und die Ruhephase. Verwenden Sie ein zuverlässiges Fleischthermometer und nehmen Sie das Fleisch rechtzeitig vom Grill. Eine ausreichende Fettschicht kann ebenfalls helfen, das Austrocknen zu verhindern.

Welche Beilagen passen gut zu gegrilltem Roastbeef?

Zu gegrilltem Roastbeef passen klassischerweise Rosmarinkartoffeln, ein frischer grüner Salat, gegrilltes Gemüse wie Spargel oder Maiskolben, oder auch ein cremiges Kartoffelgratin. Auch verschiedene Saucen wie eine Kräuterbutter, eine Pfeffersauce oder ein Chimichurri ergänzen den Geschmack hervorragend.

Fazit: Ihr Weg zum Grillmeister

Der Gedanke, ein Roastbeef zu grillen, kann – aus gutem Grunde – etwas einschüchternd sein. Zugegeben, hier kann einiges schief gehen. Aber keine Sorge! Denn wenn Sie sich bei Auswahl des Rindfleisches, der Vorbereitung des Grillgutes mit Marinade oder Gewürz-Rub und bei der Dauer und Temperatur des Grillens genau an die Vorgaben halten, werden Sie sich über ein herrlich zartes Roastbeef mit einem unverwechselbaren Röstaroma und perfekter Kruste freuen können. Bewahren Sie hierfür Ihr Fleischthermometer gut im Auge und achten Sie darauf, dass Sie das Roastbeef bereits einige Grade vor Erreichen der optimalen Kerntemperatur vom Grill nehmen und noch solange ruhen lassen, bis die errechnete Kerntemperatur erreicht ist. Mit etwas Übung und Geduld wird das Grillen von Roastbeef bald zu einer Ihrer Lieblingsdisziplinen am Rost – und Ihre Gäste werden es Ihnen danken!

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