Wie kann ich einen Pizzastein auf dem Grill verwenden?

Pizzastein auf dem Grill: So gelingt die perfekte Pizza

30/05/2026

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Stellen Sie sich vor: Ein lauer Sommerabend, der Geruch von Holzkohle liegt in der Luft und anstatt des üblichen Grillguts kommt eine dampfende, perfekt knusprige Pizza direkt vom Rost. Klingt wie ein Traum? Mit einem Pizzastein auf Ihrem Grill ist das keine Fantasie, sondern Realität! Vergessen Sie matschige Böden aus dem Backofen oder den Gang zum Lieferdienst. Der Pizzastein bringt das authentische Steinofen-Erlebnis direkt in Ihren Garten und auf Ihren Grill, sei es ein Kohle- oder Gasgrill. Erfahren Sie in diesem umfassenden Ratgeber, wie Sie das Beste aus Ihrem Pizzastein herausholen und welche Geheimnisse hinter dem knusprig-leckeren Ergebnis stecken.

Wie kann ich einen Pizzastein auf dem Grill verwenden?
Der Weber Pizzastein ist hochwertig und kann ganz einfach auf dem Grill verwendet werden. Einfach den Pizzastein in der Mitte des Grills drapieren und herunternehmen, sobald die Pizza fertig ist. So bekommt die Pizza einen leckeren Geschmack wie eine original Steinofenpizza aus Italien. 2. ROMMELSBACHER PS 16 - Pizzastein Set
Inhaltsverzeichnis

Warum ein Pizzastein auf dem Grill unverzichtbar ist

Die Magie einer echten Steinofenpizza liegt in der extrem hohen und gleichmäßigen Hitze, die den Teig blitzschnell backt und ihm gleichzeitig die Feuchtigkeit entzieht. Genau diesen Effekt können Sie mit einem Pizzastein auf Ihrem Grill nachahmen. Ein normaler Backofen erreicht selten die für Pizza idealen Temperaturen von über 300°C und verliert zudem jedes Mal Wärme, wenn die Tür geöffnet wird. Das Ergebnis ist oft ein zwar gegarter, aber wenig knuspriger Boden.

Der Pizzastein, ob aus Cordierit oder Schamotte, ist ein wahrer Wärmespeicher. Er nimmt die Hitze des Grills auf und gibt sie direkt an den Pizzaboden ab. Dies sorgt für eine intensive Unterhitze, die den Teig binnen Minuten aufbackt und ihm die Feuchtigkeit entzieht. Das Ergebnis ist eine herrlich knusprige Kruste, wie man sie sonst nur vom Italiener kennt. Ein weiterer Vorteil beim Grillen: Der leichte Raucharoma, das der Grill der Pizza verleiht, ist unnachahmlich und hebt Ihre Kreationen auf ein ganz neues Geschmackslevel. Ein begeisterter Nutzer des Loco Bird Pizzasteins berichtet: „Der Pizzastein ist aus hochwertigem Material gefertigt, was eine gleichmäßige Hitzeverteilung und eine knusprige Kruste ermöglicht.“ Dies bestätigt die Wichtigkeit eines guten Steins für den authentischen Steinofen-Effekt.

Die Wahl des richtigen Pizzasteins für Ihren Grill

Bevor Sie mit dem Pizzabacken beginnen, ist die Auswahl des passenden Pizzasteins entscheidend. Verschiedene Materialien, Formen und Größen bieten unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Materialien im Detail

Die meisten Pizzasteine bestehen aus speziellen hitzebeständigen Materialien, die Wärme speichern und ableiten können:

  • Cordierit: Dieses Material ist am weitesten verbreitet und gilt als ausgezeichnete Wahl. Cordierit ist leichter und härter als Granit, absorbiert Feuchtigkeit extrem gut und sorgt so für einen besonders knusprigen Boden. Es leitet die Wärme hervorragend, was die Aufheizzeit verkürzt. Viele Cordierit-Steine sind bis zu 800°C oder sogar 1200°C temperaturfest. Beispiele hierfür sind der Amazy, Navaris, Loco Bird, Hans Grill, KLAGENA oder Blumtal Pizzastein.
  • Schamotte: Ein künstlich hergestelltes, feuerfestes Material, oft in Kaminen und Öfen verwendet. Schamotte speichert Wärme sehr lange und gibt sie gleichmäßig ab. Es ist jedoch poröser und benötigt oft länger zum Aufheizen als Cordierit. Die Temperaturbeständigkeit kann bis zu 1500°C reichen, abhängig vom Aluminiumoxid-Anteil. Der RÖSLE VARIO Pizzastein oder der PIMOTTI Pizzastein sind gute Beispiele für Schamottesteine.
  • Speckstein: Ein natürliches, weiches Material, das Wärme sehr lange speichert, aber auch länger zum Aufheizen benötigt. Bei der Reinigung ist Vorsicht geboten, um die Oberfläche nicht zu beschädigen.
  • Keramik: Keramiksteine sind sehr leicht und heizen schnell auf, kühlen aber auch schneller wieder ab. Für eine gute Wärmespeicherung sollte ein Keramik-Pizzastein entsprechend dick sein.

Vergleich der Pizzastein-Materialien

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, hier eine Übersicht der gängigsten Materialien:

MaterialVorteileNachteileTypische Hitzebeständigkeit
CordieritSehr gute Wärmeleitung und -speicherung, hohe Feuchtigkeitsabsorption, robust, relativ leichtKann teurer sein als Schamotte800°C - 1200°C
SchamotteSehr gute Wärmespeicherung, traditionell, feuerfest, oft günstigerLängere Aufheizzeit, poröser, schwerer, bruchanfälliger bei Temperaturschocks300°C (Herstellerangabe) bis 1500°C (Material)
SpecksteinHervorragende Wärmespeicherung, natürliches MaterialSehr lange Aufheizzeit, weich, empfindlich gegenüber KratzernBis zu 1000°C
KeramikLeichtgewicht, heizt schnell aufKühlt schnell ab (wenn dünn), weniger Wärmespeicherung als andere MaterialienTypisch bis 250-300°C

Form und Größe

Pizzasteine sind in runder und eckiger Form erhältlich:

  • Eckige Pizzasteine: Sie sind oft etwas größer (z.B. 38 x 30 cm oder 35 x 35 cm) und passen ideal auf die Roste der meisten Backöfen und rechteckigen Grills. Sie bieten mehr Fläche und eignen sich sowohl für runde als auch für eckige Pizzen. Modelle wie der Amazy, Navaris, BURNHARD, Loco Bird, Hans Grill, Rommelsbacher, KLAGENA oder Blumtal Pizzastein sind typisch eckig.
  • Runde Pizzasteine: Mit Durchmessern von meist 30 cm sind sie perfekt für Kugelgrills geeignet, da sie sich optimal in die runde Form des Grills einfügen. Sie sind auch vielseitig einsetzbar, passen aber oft nicht so effizient in eckige Backöfen. Der RÖSLE Pizzastein ist ein Beispiel für ein rundes Modell.

Die Dicke des Steins ist ebenfalls wichtig: Ein dickerer Stein speichert die Wärme länger und ist ideal, wenn Sie mehrere Pizzen hintereinander backen möchten. Allerdings benötigt er auch eine längere Aufheizzeit.

Hitzebeständigkeit und Aufheizzeit

Achten Sie auf die vom Hersteller angegebene Maximaltemperatur. Die meisten Grills erreichen diese extrem hohen Temperaturen zwar nicht, aber für die Verwendung über offenem Feuer (z.B. Lagerfeuer) ist diese Angabe relevant. Die übliche Aufheizzeit liegt bei 20-40 Minuten bei 250°C, wobei es auf dem Grill oft schneller gehen kann.

Nützliches Zubehör

Einige Pizzasteine kommen im Set mit praktischem Zubehör:

  • Pizzaschieber: Absolut unverzichtbar, um die Pizza sicher auf den heißen Stein zu legen und wieder herunterzunehmen. Es gibt sie aus Holz oder Aluminium, teilweise mit verstellbaren Griffen wie beim Loco Bird Pizzastein. Der Kunde lobt: „Der Pizzaschieber ist ein äußerst nützliches Zubehör, um die Pizza problemlos auf den Stein zu legen und wieder herauszunehmen.“
  • Rezeptbücher: Manche Sets, wie das von Loco Bird oder PIMOTTI, enthalten Rezepthefte mit Ideen und Tipps.
  • Dauerbackfolien: Können auf dem Stein verwendet werden, aber Vorsicht bei hohen Temperaturen und offenem Feuer (oft nur bis 260°C hitzebeständig).

So verwenden Sie den Pizzastein auf dem Kohle- oder Gasgrill

Die richtige Handhabung ist entscheidend für die perfekte Grillpizza. Befolgen Sie diese Schritte:

1. Vorbereitung des Steins

Wischen Sie den Pizzastein vor dem ersten Gebrauch mit einem feuchten Tuch ab und lassen Sie ihn gut trocknen. Vermeiden Sie es, den Stein unter fließendem Wasser zu reinigen oder gar in die Spülmaschine zu geben, da dies die Bruchgefahr erhöht.

2. Platzierung auf dem Grill

Legen Sie den Pizzastein immer auf den Grillrost, niemals direkt auf die Glut oder die Brenner des Gasgrills. Dies gewährleistet eine gleichmäßige Hitzeverteilung und schützt den Stein vor direkter Überhitzung an einzelnen Punkten.

3. Aufheizen auf dem Grill

Dies ist der wichtigste Schritt, um den Pizzastein auf die ideale Backtemperatur zu bringen.

  • Auf dem Kohlegrill: Platzieren Sie die Kohlen für indirekte Hitze. Das bedeutet, die Kohlen werden an den Seiten des Grills angeordnet, und der Pizzastein kommt in die Mitte, wo keine direkte Glut ist. Schließen Sie den Deckel und lassen Sie den Stein für mindestens 30-45 Minuten aufheizen. Eine Grilltemperatur von 250-300°C ist ideal.
  • Auf dem Gasgrill: Heizen Sie alle Brenner auf volle Leistung auf. Sobald die gewünschte Temperatur (ca. 250-300°C) erreicht ist, können Sie die Flammen unter dem Stein etwas reduzieren, um eine gleichmäßige Hitzeverteilung zu gewährleisten und das Anbrennen des Bodens zu vermeiden. Auch hier gilt: Mindestens 20-30 Minuten vorheizen, bis der Stein wirklich durch und durch heiß ist. Der BURNHARD Pizzastein benötigt auf dem Gasgrill ca. 20 Minuten Aufheizzeit.

4. Pizza auf den Stein bringen

Wenn der Stein heiß genug ist, bestreuen Sie Ihren Pizzaschieber großzügig mit Mehl oder Grieß. Dies verhindert, dass der Teig kleben bleibt. Dann legen Sie die vorbereitete Pizza auf den bemehlten Schieber. Mit einer schnellen, ruckartigen Bewegung schieben Sie die Pizza vom Schieber direkt auf den heißen Pizzastein. Übung macht hier den Meister! Die Kundenerfahrung mit dem Loco Bird Schieber zeigt: „Das Backen wurde dadurch so viel einfacher und ich konnte meine Pizzen mühelos vom Schieber direkt auf den Teller befördern.“

5. Backvorgang

Schließen Sie den Grilldeckel, um die Hitze im Grill zu halten und den "Steinofen-Effekt" zu maximieren. Eine Pizza ist auf dem heißen Stein oft schon nach 5-8 Minuten fertig, abhängig von der Teigdicke und dem Belag. Behalten Sie die Pizza im Auge und drehen Sie sie gegebenenfalls einmal, um eine gleichmäßige Bräunung zu erzielen. Die kurze Backzeit schont den Belag und bewahrt die Aromen.

6. Entnahme der Pizza

Sobald die Pizza goldbraun und knusprig ist, verwenden Sie erneut den Pizzaschieber, um sie vorsichtig vom Stein zu nehmen. Legen Sie sie auf ein Schneidebrett und lassen Sie sie kurz ruhen, bevor Sie sie anschneiden und servieren.

Welche pizzasteine eignen sich für den Holzkohlegrill?
Pizzasteine aus Gusseisen bieten in Bezug auf die Wärmeleitfähigkeit einen goldenen Mittelweg zwischen Eisen und Cordierit. Ich finde gusseiseren Pizzaplatten ideal für die Verwendung auf einem Holzkohlegrill, da sie sich schnell aufheizen und gute Backergebnisse bieten.

Reinigung und Pflege Ihres Pizzasteins

Ein Pizzastein ist ein robustes Werkzeug, benötigt aber die richtige Pflege, um seine Langlebigkeit zu gewährleisten.

Grundreinigung

Lassen Sie den Pizzastein nach dem Gebrauch vollständig abkühlen. Versuchen Sie niemals, einen heißen Stein zu reinigen, da dies zu Rissen führen kann. Entfernen Sie angebackene Reste vorsichtig mit einem Spachtel (z.B. für Ceranfelder) oder einer Bürste. Anschließend wischen Sie den Stein mit einem feuchten Tuch ab. Mehr ist meist nicht nötig und auch nicht empfehlenswert.

Die Pyrolyse-Methode

Bei hartnäckigen Verschmutzungen können Sie die sogenannte Pyrolyse-Methode anwenden. Dies funktioniert hervorragend auf dem Grill oder in Backöfen mit Selbstreinigungsfunktion. Drehen Sie den Pizzastein auf dem Grill um (die Unterseite zeigt nach oben) und erhitzen Sie den Grill auf höchste Temperatur. Die Hitze verbrennt die organischen Reste zu Asche. Nach dem Abkühlen können Sie die Asche einfach abbürsten und den Stein feucht abwischen. Das Abbrennen ist eine effektive und schonende Methode, da keine Chemikalien zum Einsatz kommen.

Wichtige Hinweise zur Reinigung

  • Kein Wasserbad: Tauchen Sie den Pizzastein niemals in Wasser ein und spülen Sie ihn nicht unter fließendem Wasser ab. Das poröse Material würde Wasser aufnehmen, was beim nächsten Erhitzen zu Rissen oder Brüchen führen kann.
  • Keine Spülmaschine: Ein Pizzastein gehört auf keinen Fall in die Spülmaschine.
  • Keine Reinigungsmittel: Verwenden Sie keine Seife oder andere chemische Reinigungsmittel. Diese können in den Stein eindringen und beim nächsten Backvorgang an die Pizza abgegeben werden.
  • Gründlich trocknen: Nach der Reinigung mit einem feuchten Tuch den Stein immer gut an der Luft trocknen lassen, bevor er verstaut wird.

Mehr als nur Pizza: Andere Köstlichkeiten vom Pizzastein

Der Pizzastein ist ein Multitalent und eignet sich nicht nur hervorragend für Pizza. Sie können darauf auch andere leckere Backwaren zubereiten:

  • Flammkuchen: Ähnlich wie Pizza, profitieren Flammkuchen von der schnellen, hohen Hitze und werden wunderbar knusprig.
  • Brot und Brötchen: Selbstgemachtes Brot oder Aufbackbrötchen erhalten eine fantastisch knusprige Kruste und einen luftigen Innenraum.
  • Fladenbrot, Wraps, Baguette, Pita: Diese können ebenfalls auf dem Pizzastein erwärmt oder kurz aufgebacken werden, um sie besonders aromatisch und kross zu machen.

Beachten Sie jeweils die spezifischen Backzeiten und Temperaturen des Rezepts.

Pizzateig-Rezept für den perfekten Pizzagenuss

Der beste Pizzastein nützt nichts ohne einen guten Teig. Hier ist ein einfaches Grundrezept für einen leckeren Pizzateig:

Zutaten für 2 Portionen

  • 250 g Mehl (Typ 405 oder 00)
  • ½ Tl Salz
  • ½ Würfel frische Hefe (ca. 20 g) oder ½ Pk. Trockenhefe
  • ½ Tl Zucker
  • 150 ml lauwarmes Wasser
  • 4 El Olivenöl

Zubereitung

  1. Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen.
  2. Die frische Hefe und den Zucker in dem lauwarmen Wasser verrühren, bis sich beides vollständig aufgelöst hat. Bei Verwendung von Trockenhefe diese direkt zum Mehl geben.
  3. Die Hefemischung (oder Trockenhefe) zum Mehl geben und mit den Knethaken eines Handrührers oder einer Küchenmaschine unter das Mehl arbeiten.
  4. Das Olivenöl hinzufügen und alles zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Der Teig sollte sich von den Schüsselwänden lösen.
  5. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals kräftig mit den Händen durchkneten, zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen.
  6. Die Schüssel mit Folie oder einem feuchten Tuch abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort für mindestens 30 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
  7. Den aufgegangenen Teig vorsichtig auf die gewünschte Größe ausrollen oder von Hand zu einer Pizza formen und nach Belieben belegen.

Dieses Rezept bildet die perfekte Basis für Ihre Grillpizza-Experimente!

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Pizzastein auf dem Grill

Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen, die rund um das Thema Pizzastein auf dem Grill aufkommen können:

Was ist ein Pizzastein?
Ein Pizzastein ist eine spezielle Backplatte aus wärmespeicherndem Material wie Cordierit oder Schamotte, die im Backofen oder auf dem Grill verwendet wird, um Pizzen, Brot und andere Backwaren mit einer besonders knusprigen Kruste zuzubereiten, ähnlich wie in einem traditionellen Steinofen.

Welche Materialien eignen sich für einen Pizzastein?
Am besten eignen sich Cordierit und Schamotte. Cordierit ist bekannt für seine gute Wärmeleitung und Feuchtigkeitsabsorption, während Schamotte hervorragend Wärme speichert. Speckstein und dickere Keramiksteine sind ebenfalls Optionen, wobei jede ihre spezifischen Vor- und Nachteile in Bezug auf Aufheizzeit und Wärmespeicherung hat.

Was sind die Vor- und Nachteile von Pizzasteinen?
Vorteile: Die Pizza wird extrem knusprig und kross, die Handhabung ist einfach, der Stein speichert Hitze lange, und die Pizza ist sehr schnell fertig. Nachteile: Lange Vorheizzeit ist erforderlich, der Stein ist nicht spülmaschinengeeignet, und es besteht Bruchgefahr bei unsachgemäßer Handhabung oder Temperaturschocks.

Rund oder eckig – welche Form des Pizzasteins ist besser?
Die Wahl hängt von Ihrem Grill und persönlichen Vorlieben ab. Eckige Steine bieten oft mehr Fläche und passen gut auf rechteckige Grills und in den Backofen. Runde Steine sind ideal für Kugelgrills und haben oft einen geringeren Durchmesser. Beide Formen liefern bei korrekter Anwendung hervorragende Ergebnisse.

Was ist beim Pizzastein kaufen zu beachten?
Berücksichtigen Sie das Material (Cordierit für schnelle Ergebnisse, Schamotte für traditionelle Speicherung), die Lebensmittelechtheit (Prüfzertifikat bei künstlichen Materialien), die Form und Größe (passend für Ihren Grill/Ofen), die Dicke (für Wärmespeicherung), die maximale Temperaturfestigkeit und eventuelles Zubehör wie ein Pizzaschieber.

Wie backt man Pizza auf einem Pizzastein?
Den Stein im Backofen oder auf dem Grill bei mindestens 250°C für ca. 30 Minuten vorheizen. Den Stein mit Mehl bestreuen, die Pizza darauf platzieren und je nach Temperatur 5–8 Minuten backen. Mit einem Pizzaschieber entnehmen. Nicht vergessen: Den Stein vorher mit einem feuchten Tuch abwischen und trocknen lassen.

Was ist der Unterschied zwischen runden und eckigen pizzasteinen?
Eckige Pizzasteine sind im Vergleich zu runden Pizzasteinen oftmals etwas größer und passen genau auf einen Rost im Backofen. Mit ihnen können Sie sowohl eckige als auch runde Pizzen backen. Doch auch ein runder Pizzastein eignet sich für einen Grillrost und ist ideal für den Kugelgrill. Meistens haben runde Pizzasteine weniger Fläche.

Pizzastein richtig reinigen: so funktioniert es!
Lassen Sie den Stein vollständig abkühlen. Entfernen Sie Reste mit einem Schaber oder einer Bürste. Wischen Sie den Stein mit einem feuchten Tuch ab. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kann die Pyrolyse-Methode auf dem Grill oder im Backofen angewendet werden. Vermeiden Sie Wasserbäder, Spülmaschinen und chemische Reinigungsmittel.

Hat die Stiftung Warentest oder Öko-Test einen Pizzastein-Test durchgeführt?
Bisher haben weder Stiftung Warentest noch Öko-Test einen spezifischen Pizzastein-Test durchgeführt. Sollten solche Tests veröffentlicht werden, informieren Sie sich bei vertrauenswürdigen Quellen.

Was kostet ein Pizzastein?
Pizzasteine sind in verschiedenen Preisklassen erhältlich, beginnend bei etwa 20 Euro für einfachere Modelle bis hin zu 60 Euro oder mehr für hochwertige Sets mit Zubehör.

Wann ist der Pizzastein heiß?
Nach ca. 30 bis maximal 45 Minuten bei 250°C oder höher ist der Pizzastein ausreichend aufgeheizt, um die Pizza zu backen. Er sollte die Temperatur erreicht haben und die Wärme gut gespeichert haben.

Warum raucht der Pizzastein?
Rauchen tritt auf, wenn sich Fett oder Speisereste auf dem Stein gesammelt haben und diese beim erneuten Erhitzen verbrennen. Eine gründliche Reinigung des Steins nach jedem Gebrauch ist wichtig, um dies zu vermeiden und Brandgefahr zu minimieren.

Kann man beide Seiten eines Pizzasteins verwenden?
Ja, die meisten Pizzasteine können beidseitig verwendet werden, was ihre Lebensdauer verlängern kann.

Eignet sich Ober- und Unterhitze oder Umluft für den Pizzastein besser?
Für den Pizzastein im Backofen ist Ober- und Unterhitze am besten geeignet. Die Umluftfunktion kann die Luft zu stark verwirbeln und das Halten der Hitze im Stein erschweren.

Wie sollte der Pizzastein aufbewahrt werden?
Nach der Reinigung und dem vollständigen Trocknen sollte der Pizzastein an einem trockenen Ort mit niedriger Luftfeuchtigkeit gelagert werden, um Schimmelbildung und Materialschäden zu vermeiden. Eine Küchenschrank oder die Arbeitsplatte sind geeignete Orte.

Kann man Backpapier auf dem Pizzastein verwenden?
Ja, grundsätzlich kann Backpapier auf dem Pizzastein verwendet werden, um das Ankleben zu verhindern. Beachten Sie jedoch, dass Backpapier nicht für extrem hohe Temperaturen (oft nur bis 220°C) oder offenes Feuer geeignet ist, da es schmelzen oder verbrennen kann. Eine Dauerbackfolie bietet hier mehr Hitzebeständigkeit, muss aber ebenfalls überwacht werden.

Mit diesen Tipps und Informationen sind Sie bestens gerüstet, um Ihr Grill-Erlebnis um eine fantastische Komponente zu erweitern. Genießen Sie die knusprige Perfektion Ihrer selbstgemachten Pizza direkt vom Grill!

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