18/04/2022
Wer kennt es nicht? Die Lust auf eine knusprige Tiefkühlpizza ist riesig, doch der Backofen streikt, die neue Küche ist noch nicht einsatzbereit oder es muss einfach blitzschnell gehen. In solchen Momenten stellt sich unweigerlich die Frage: Kann man Tiefkühlpizza überhaupt in der Mikrowelle zubereiten? Die gute Nachricht ist: Ja, es ist möglich! Und mit den richtigen Tricks und dem passenden Gerät kann das Ergebnis sogar überraschend genießbar sein. Vergessen Sie die Vorstellung von matschigen, unappetitlichen Pizzen – wir zeigen Ihnen, wie Sie auch ohne Backofen zu einem befriedigenden Pizza-Erlebnis kommen.

- Die Grundlagen: Tiefkühlpizza in der Mikrowelle – Was ist zu beachten?
- Mikrowellentypen: Von Solo bis Kombi – Welches Gerät liefert die beste Pizza?
- Passendes Zubehör für die Zubereitung der Tiefkühlpizza in der Mikrowelle
- Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt die Tiefkühlpizza in der Mikrowelle
- Tipps und Tricks für das beste Mikrowellen-Pizza-Ergebnis
- Vergleichstabelle: Tiefkühlpizza – Mikrowelle vs. Backofen vs. Pfanne
- Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Tiefkühlpizza aus der Mikrowelle
- 1. Kann ich jede Tiefkühlpizza in der Mikrowelle zubereiten?
- 2. Warum wird meine Pizza in der Mikrowelle matschig?
- 3. Muss ich die Tiefkühlpizza vor dem Mikrowellen-Garen auftauen?
- 4. Wie lange dauert es, eine Tiefkühlpizza in der Mikrowelle zu machen?
- 5. Gibt es spezielle Tiefkühlpizzen für die Mikrowelle?
- 6. Ist es gesund, Tiefkühlpizza in der Mikrowelle zuzubereiten?
- 7. Kann ich Aluminiumfolie verwenden, um die Pizza knuspriger zu machen?
- Fazit: Mikrowellen-Pizza – Eine akzeptable Notlösung, aber kein Ersatz für den Backofen
Die Grundlagen: Tiefkühlpizza in der Mikrowelle – Was ist zu beachten?
Im Grunde lässt sich jede Tiefkühlpizza in der Mikrowelle garen. Doch nicht jede Pizza ist gleichermaßen gut dafür geeignet. Für die besten Ergebnisse empfiehlt es sich, Pizzen mit einem eher dünnen Belag und einer nicht allzu dicken Kruste zu wählen. Der Grund dafür ist einfach: Eine Mikrowelle erhitzt die Speisen in erster Linie durch die Anregung von Wassermolekülen, was zu einer eher feuchten Garung führt. Ein zu dicker Belag oder Teig würde hier nur schwer gleichmäßig durchgaren und schnell matschig werden.
Möchten Sie Ihre Tiefkühlpizza mit zusätzlichen Zutaten wie extra Käse, Gemüse oder Wurst verfeinern, ist Vorsicht geboten. Schneiden Sie diese Zutaten unbedingt in besonders feine Stücke. Große Stücke würden die Garzeit verlängern und könnten dazu führen, dass die Pizza ungleichmäßig erhitzt wird oder der Teig zu weich wird, bevor der Belag gar ist. Auch die Größe der Pizza spielt eine entscheidende Rolle. Der Innenraum Ihrer Mikrowelle muss ausreichend Platz bieten, damit die Wärme überall gleichmäßig zirkulieren kann. Eine zu große Pizza in einem zu kleinen Gerät führt unweigerlich zu kalten Stellen oder einem ungleichmäßigen Garpunkt. Ein bewährter Trick, um den Teig lockerer und weniger zäh werden zu lassen, ist das mehrfache Einstechen der Teigränder mit einer Gabel vor dem Garvorgang. Dies hilft auch, die Bildung von Dampfblasen zu reduzieren und sorgt für ein gleichmäßigeres Ergebnis.
Mikrowellentypen: Von Solo bis Kombi – Welches Gerät liefert die beste Pizza?
Die Qualität Ihrer Mikrowellen-Pizza hängt maßgeblich vom verwendeten Gerät ab. Es gibt erhebliche Unterschiede zwischen einer einfachen Solo-Mikrowelle und modernen Kombigeräten mit zusätzlichen Funktionen.
Die Solo-Mikrowelle: Schnelle Sättigung, aber wenig Genuss
Die meisten Haushalte verfügen über eine einfache Solo-Mikrowelle. Sie ist ideal zum schnellen Erwärmen von Speisen, aber für Tiefkühlpizza ist sie nur eine Notlösung. Das größte Manko: Die Solo-Mikrowelle gart die Pizza, anstatt sie zu backen. Das Ergebnis ist oft eine Pizza mit einer schwammigen Konsistenz, einem weichen Boden und ohne die typische Knusprigkeit, die wir von einer Ofenpizza kennen. Der charakteristische Pizzageschmack, der durch die Maillard-Reaktion (Bräunung) entsteht, bleibt aus. Der Hunger wird zwar gestillt, aber ein kulinarischer Genuss sieht anders aus.
Tipp für Solo-Mikrowellen-Nutzer: Um das Ergebnis zu verbessern, können Sie die Pizza zunächst in der Mikrowelle auftauen und vorgaren (z.B. 3-5 Minuten bei mittlerer Leistung). Anschließend braten Sie sie kurz in einer gut vorgeheizten Pfanne mit etwas Öl oder auf einem Pizzastein, falls vorhanden, knusprig an. Diese Methode erfordert zwar einen zusätzlichen Schritt, liefert aber ein deutlich besseres Ergebnis, insbesondere was die Knusprigkeit des Bodens und des Randes angeht. Der Zeitaufwand hierfür hält sich in Grenzen und ist oft immer noch schneller als der Backofen.
Kombi-Mikrowellen: Die Lösung für knusprige Mikrowellen-Pizza
Wer Wert auf eine knusprige Pizza legt und öfter auf die Mikrowelle zurückgreifen möchte, sollte über die Anschaffung eines Kombigeräts nachdenken. Diese Modelle bieten Funktionen wie Grill und Umluft, die das Mikrowellenergebnis revolutionieren können. Hier sind die Möglichkeiten:
- Mikrowelle mit Grillfunktion: Diese Geräte sind hervorragend geeignet, um der Pizza eine appetitliche Bräune und eine gewisse Knusprigkeit zu verleihen. Sie können die Tiefkühlpizza zunächst im Mikrowellenmodus auftauen und vorgaren (z.B. 4-6 Minuten bei mittlerer Leistung). Anschließend schalten Sie die Grillfunktion ein und backen die Pizza fertig, bis der Käse goldbraun ist und der Rand knusprig wird. Viele Modelle bieten auch eine Kombination aus Mikrowelle und Grill, bei der beide Funktionen gleichzeitig genutzt werden können, um den Prozess zu beschleunigen und ein optimales Ergebnis zu erzielen.
- Mikrowelle mit Umluftfunktion: Diese Funktion verwandelt Ihre Mikrowelle quasi in einen kleinen Umluftbackofen. Sie können die Pizza komplett im Umluftmodus backen, oft sogar auf einem speziellen Rost, der die Zirkulation der heißen Luft optimiert. Das Ergebnis kommt einer Ofenpizza schon sehr nahe, da die Umluft für eine gleichmäßige Bräunung und Knusprigkeit sorgt. Auch hier ist eine Kombination mit der Mikrowellenfunktion denkbar, um die Garzeit zu verkürzen.
- Mikrowellen mit spezieller Pizzafunktion: Einige fortschrittliche Mikrowellengeräte verfügen über eine dedizierte Pizzafunktion. Diese Programme sind oft auf die spezifischen Anforderungen von Tiefkühlpizzen zugeschnitten und kombinieren Mikrowelle, Grill und/oder Umluft intelligent, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Bei diesen Geräten ist es ratsam, sich genau an die Herstellerangaben zu halten, um die optimale Einstellung für Zeit und Leistung zu finden. Oft wird hierfür ein spezieller, vorzuheizender Pizzateller verwendet, der für zusätzliche Knusprigkeit sorgt.
Passendes Zubehör für die Zubereitung der Tiefkühlpizza in der Mikrowelle
Das richtige Zubehör kann einen großen Unterschied im Endergebnis ausmachen:
- Mikrowellengeeigneter Teller: Für Solo-Mikrowellen ist ein einfacher Teller, der für die Mikrowelle geeignet ist, ausreichend. Achten Sie darauf, dass er nicht zu dick ist, damit die Wärme gut durchdringen kann.
- Grillrost: Kombigeräte mit Grillfunktion sind meist bereits mit einem passenden Grillrost ausgestattet. Dieser hebt die Pizza an und ermöglicht, dass die Hitze des Grills auch den Boden erreicht, was für mehr Knusprigkeit sorgt.
- Pizzateller für Mikrowellen: Spezielle Pizzateller für Mikrowellen, oft aus Keramik oder mit einer speziellen Beschichtung, können vor dem Auflegen der Pizza vorgeheizt werden. Sie speichern Wärme und geben sie an den Pizzaboden ab, was zu einer deutlich knusprigeren Kruste führt, ähnlich einem Pizzastein im Backofen. Diese sind besonders bei Geräten mit Pizzafunktion oder Kombifunktion nützlich.
- Backpapier oder Küchenrolle: Eine Lage Backpapier oder Küchenrolle unter der Pizza kann helfen, überschüssige Feuchtigkeit aufzunehmen und den Boden etwas trockener zu halten, was einem matschigen Ergebnis entgegenwirkt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt die Tiefkühlpizza in der Mikrowelle
Die genaue Vorgehensweise hängt stark von Ihrem Mikrowellentyp ab. Hier finden Sie Anleitungen für die gängigsten Szenarien:
1. Zubereitung in der Solo-Mikrowelle (ohne Grill/Umluft)
- Vorbereitung: Nehmen Sie die Tiefkühlpizza aus der Verpackung. Stich die Ränder des Teiges mehrfach mit einer Gabel ein. Dies hilft, Dampf entweichen zu lassen und den Teig lockerer zu machen.
- Platzierung: Legen Sie die Pizza auf einen mikrowellengeeigneten Teller. Sie können optional ein Stück Backpapier oder eine Küchenrolle unterlegen, um überschüssige Feuchtigkeit aufzusaugen.
- Leistung & Zeit: Stellen Sie die Mikrowelle auf eine mittlere Leistung ein (z.B. 600-700 Watt). Die Garzeit variiert je nach Dicke der Pizza und Leistung des Geräts. Beginnen Sie mit 5-7 Minuten und prüfen Sie dann den Garzustand. Der Käse sollte geschmolzen und der Belag warm sein.
- Optionaler Knusper-Trick (Pfanne): Für einen knusprigeren Boden erhitzen Sie nach dem Mikrowellen-Garen eine Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer bis hoher Hitze. Legen Sie die Pizza für 1-2 Minuten hinein, bis der Boden leicht gebräunt und knusprig ist.
- Ruhezeit: Lassen Sie die Pizza vor dem Servieren 1-2 Minuten ruhen. Dies ermöglicht eine gleichmäßigere Verteilung der Wärme.
2. Zubereitung in der Kombi-Mikrowelle (mit Grill- oder Umluftfunktion)
- Vorbereitung: Packen Sie die Tiefkühlpizza aus. Bei Bedarf die Ränder einstechen.
- Platzierung: Legen Sie die Pizza auf den mitgelieferten Grillrost oder einen speziellen Mikrowellen-Pizzateller. Dies fördert die Luftzirkulation und die Bräunung.
- Phasenweises Garen:
- Phase 1 (Vorgaren/Auftauen): Wählen Sie zunächst die Mikrowellenfunktion (z.B. 600-800 Watt) für 3-5 Minuten. Dies gart die Pizza von innen heraus vor.
- Phase 2 (Knusprig backen): Wechseln Sie anschließend zur Grill- oder Umluftfunktion. Stellen Sie die Temperatur je nach Herstellerangabe ein (oft 180-200°C bei Umluft oder mittlere Grillstufe). Backen Sie die Pizza für weitere 5-10 Minuten, bis der Käse goldbraun und der Rand knusprig ist. Beobachten Sie den Bräunungsgrad genau, um ein Verbrennen zu vermeiden.
- Kombinierte Programme: Viele Kombigeräte bieten auch voreingestellte Programme, die Mikrowelle und Grill/Umluft automatisch kombinieren. Befolgen Sie hierfür die Anweisungen in der Bedienungsanleitung Ihrer Mikrowelle. Besonders Mikrowellen mit einer dedizierten Pizzafunktion nutzen oft ein solches kombiniertes Programm.
- Ruhezeit: Nehmen Sie die Pizza vorsichtig heraus und lassen Sie sie 1-2 Minuten ruhen.
Tipps und Tricks für das beste Mikrowellen-Pizza-Ergebnis
- Weniger ist mehr beim Belag: Dünne Tiefkühlpizzen mit wenig Belag funktionieren in der Mikrowelle am besten. Wenn Sie eigenen Belag hinzufügen, schneiden Sie ihn sehr fein, damit er schnell und gleichmäßig gart.
- Gleichmäßige Erhitzung: Stellen Sie die Pizza immer mittig auf den Drehteller, um eine möglichst gleichmäßige Hitzeverteilung zu gewährleisten.
- Kontrolle ist der Schlüssel: Mikrowellen garen sehr schnell. Überprüfen Sie den Garzustand regelmäßig, besonders wenn Sie Ihr Gerät noch nicht gut kennen.
- Feuchtigkeit managen: Eine leichte Unterlage aus Küchenpapier kann helfen, überschüssige Feuchtigkeit am Pizzaboden aufzunehmen und ihn etwas weniger matschig zu machen.
- Vorheizen des Pizzatellers: Wenn Sie einen speziellen Mikrowellen-Pizzateller verwenden, heizen Sie diesen unbedingt vor dem Auflegen der Pizza gemäß Herstelleranleitung auf. Dies ist entscheidend für die Knusprigkeit des Bodens.
- Nicht überladen: Widerstehen Sie der Versuchung, mehrere Pizzen gleichzeitig in der Mikrowelle zuzubereiten, es sei denn, Ihr Gerät ist dafür ausgelegt. Dies führt fast immer zu ungleichmäßig gegarten Ergebnissen.
- Käseauswahl: Käse mit geringerem Feuchtigkeitsgehalt (z.B. geriebener Mozzarella statt frischem) schmilzt besser und führt zu einem weniger feuchten Ergebnis.
Vergleichstabelle: Tiefkühlpizza – Mikrowelle vs. Backofen vs. Pfanne
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die gängigsten Zubereitungsarten für Tiefkühlpizza verglichen:
| Kriterium | Solo-Mikrowelle | Kombi-Mikrowelle (Grill/Umluft) | Backofen | Mikrowelle + Pfanne |
|---|---|---|---|---|
| Knusprigkeit | Gering (eher matschig/weich) | Gut bis sehr gut | Sehr gut (optimal) | Akzeptabel bis gut (Boden knusprig) |
| Geschmack/Aroma | Eher fade, nicht typisch | Nahezu wie Ofenpizza | Authentisch, volles Aroma | Verbessert im Vergleich zur Solo-MW |
| Zubereitungszeit | Sehr schnell (5-8 Min.) | Schnell (8-15 Min.) | Länger (12-20 Min. + Vorheizen) | Schnell (ca. 10 Min.) |
| Energieverbrauch | Gering | Mittel | Hoch | Gering bis Mittel |
| Aufwand | Sehr gering | Gering | Mittel (Vorheizen) | Mittel (zwei Schritte) |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Tiefkühlpizza aus der Mikrowelle
1. Kann ich jede Tiefkühlpizza in der Mikrowelle zubereiten?
Grundsätzlich ja, aber die Ergebnisse variieren stark. Pizzen mit dünnem Boden und wenig Belag eignen sich am besten. Dicke Pizzen oder solche mit viel Belag werden in einer Solo-Mikrowelle oft matschig und ungleichmäßig gar.
2. Warum wird meine Pizza in der Mikrowelle matschig?
Eine Solo-Mikrowelle erhitzt Speisen, indem sie Wassermoleküle in Schwingung versetzt. Dies führt zu einer Art Dämpfung, die Feuchtigkeit im Teig bindet und ihn weich macht, anstatt ihn zu bräunen und knusprig zu backen. Es fehlt die trockene Hitze und die Bräunung (Maillard-Reaktion), die der Backofen oder Grill liefert.
3. Muss ich die Tiefkühlpizza vor dem Mikrowellen-Garen auftauen?
Nein, das ist in der Regel nicht notwendig. Die Mikrowelle taut die Pizza während des Garvorgangs auf. Bei Kombigeräten kann ein kurzes Auftauen im Mikrowellenmodus vor dem Einsatz von Grill oder Umluft sinnvoll sein, um eine gleichmäßigere Garung zu gewährleisten.
4. Wie lange dauert es, eine Tiefkühlpizza in der Mikrowelle zu machen?
In einer Solo-Mikrowelle dauert es meist nur 5-8 Minuten. In einer Kombi-Mikrowelle mit Grill oder Umluft kann die Zeit, je nach Leistung und gewünschtem Bräunungsgrad, zwischen 8 und 15 Minuten liegen. Dies ist immer noch deutlich schneller als der Backofen, der oft 10-15 Minuten Vorheizzeit benötigt.
5. Gibt es spezielle Tiefkühlpizzen für die Mikrowelle?
Ja, einige Hersteller bieten mittlerweile spezielle "Mikrowellen-Pizzen" an. Diese sind oft kleiner, haben einen besonders dünnen Boden und einen reduzierten Belag, um bessere Ergebnisse in der Mikrowelle zu erzielen. Manchmal sind sogar spezielle "Crispy-Packs" oder Unterlagen dabei, die die Knusprigkeit fördern sollen.
6. Ist es gesund, Tiefkühlpizza in der Mikrowelle zuzubereiten?
Die Zubereitungsart in der Mikrowelle hat keinen direkten Einfluss auf den Nährwert oder die Gesundheit der Tiefkühlpizza selbst. Wie bei jeder Tiefkühlpizza ist der Gesundheitsaspekt eher eine Frage der Inhaltsstoffe (Fett, Salz, Zusatzstoffe) und der Häufigkeit des Konsums, nicht der Garmethode.
7. Kann ich Aluminiumfolie verwenden, um die Pizza knuspriger zu machen?
Nein, auf keinen Fall! Aluminiumfolie darf niemals in einer Mikrowelle verwendet werden, da sie Funkenbildung und Schäden am Gerät verursachen kann. Für eine knusprigere Pizza in der Mikrowelle nutzen Sie spezielle Mikrowellen-Pizzateller, Grillroste oder die Pfannen-Methode.
Fazit: Mikrowellen-Pizza – Eine akzeptable Notlösung, aber kein Ersatz für den Backofen
Die Zubereitung von Tiefkühlpizza in der Mikrowelle ist definitiv eine Option, wenn der Backofen nicht zur Verfügung steht oder es einfach extrem schnell gehen muss. Während eine Solo-Mikrowelle oft nur zu einem befriedigenden, aber nicht knusprigen Ergebnis führt, können Kombigeräte mit Grill- oder Umluftfunktion oder einer speziellen Pizzafunktion durchaus überzeugen. Die Pizza aus solchen Geräten hat nichts mit dem oft befürchteten matschigen und labbrigen Etwas zu tun, das nur entfernt an eine knusprige Pizza erinnert. Hier können Sie eine Pizza genießen, die dem Ofenergebnis schon sehr nahekommt.
Der klare Vorteil der Mikrowellen-Zubereitung liegt im Zeitfaktor. Die Pizza ist wesentlich schneller verzehrbereit als aus dem Backofen, der oft lange vorheizen muss. Dennoch gilt es, das Für und Wider abzuwägen. Für den echten Pizzaliebhaber wird die frische Pizza aus dem Backofen oder vom Grill immer die erste Wahl bleiben. Doch als schnelle Lösung in bestimmten Situationen, wenn die Lust auf Pizza einfach nicht mehr zu verdrängen ist und keine andere Option besteht, ist die Mikrowelle, insbesondere ein Kombigerät, eine durchaus sinnvolle und akzeptable Alternative. Letztendlich ist es reine Geschmackssache, und für so manchen mag die Tiefkühlpizza aus der Mikrowelle durchaus eine praktikable und leckere Option darstellen.
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