Wie lege ich meine Fische auf den Grill?

Makrele vom Grill: Saftig, einfach, köstlich!

09/06/2026

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Die Makrele ist ein wahrer Schatz der Meere und erfreut sich besonders bei Grillfans großer Beliebtheit. Mit ihrem hohen Fettanteil von etwa 12 Prozent bleibt sie auf dem Rost wunderbar saftig und aromatisch. Zudem ist sie vergleichsweise grätenarm, was den Genuss noch unkomplizierter macht. Ob als schnelles Abendessen unter der Woche oder als Highlight bei der nächsten Gartenparty – gegrillte Makrele ist immer eine ausgezeichnete Wahl. In diesem ausführlichen Artikel erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um Makrelen perfekt zuzubereiten, von der Auswahl bis zu den idealen Beilagen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diesen köstlichen Fisch richtig pflegen, würzen und grillen, damit er jedes Mal ein voller Erfolg wird.

Wie lege ich meine Fische auf den Grill?
Ich lege meine Fische immer direkt auf den (Guß) Rost: Fisch trockentupfen - würzen innen und aussen - Grill vorheizen (ca 200 Grad) dann auf den Fisch (z.B. Forelle) auf die Seite die auf den Rost kommt einige Semmelbrösel streuen (so als ob Du sie salzen würdest) und vor dem umdrehen auf die 2.
Inhaltsverzeichnis

Warum Makrele ideal zum Grillen ist

Die Makrele bringt von Natur aus beste Voraussetzungen für den Grill mit. Ihr hohes Fettgehalt sorgt dafür, dass das Fleisch beim Erhitzen nicht austrocknet, sondern schön saftig bleibt. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber magereren Fischsorten, die auf dem Grill schnell trocken werden können. Der Eigengeschmack der Makrele ist kräftig und maritim, was sie zu einem hervorragenden Partner für einfache, frische Gewürze wie Salz, Pfeffer und Zitrone macht. Die wenigen Gräten sind ein weiterer Pluspunkt, da sie das Essen für Groß und Klein angenehmer gestalten. Die Zubereitung ist zudem erstaunlich unkompliziert und kann, ähnlich wie bei Dorade oder Rotbarsch, mit wenigen Handgriffen gemeistert werden.

Die richtige Auswahl und Portionierung

Für ein optimales Grillergebnis beginnt alles mit der richtigen Auswahl des Fisches. Achten Sie beim Kauf auf frische Makrelen: Die Augen sollten klar und prall sein, die Kiemen leuchtend rot und die Haut glänzend mit einem festen, elastischen Fleisch. Ein frischer Fisch riecht zudem angenehm nach Meer, nicht fischig. Für vier Personen empfiehlt es sich, Makrelen von etwa 300 bis 400 Gramm pro Stück zu wählen. Wenn Sie planen, reichhaltige Beilagen zu servieren, können auch zwei Makrelen à 300 Gramm für vier Personen ausreichend sein, um eine gute Balance zu finden. Generell gilt: Lieber etwas größer, um das Austrocknen zu minimieren.

Vorbereitung: Makrelen richtig pflegen und würzen

Bevor die Makrele auf den Rost kommt, ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend. Dies beinhaltet das Reinigen und das richtige Würzen, um den vollen Geschmack zu entfalten.

Schritt für Schritt: Reinigen der Makrele

  1. Schuppen entfernen: Obwohl Makrelen eher feine Schuppen haben, ist es ratsam, diese vor dem Grillen zu entfernen. Halten Sie den Fisch unter fließendem kaltem Wasser und schaben Sie mit einem Fischschupper oder der stumpfen Seite eines Messers von Schwanz zu Kopf gegen die Wuchsrichtung der Schuppen. Spülen Sie den Fisch danach gründlich ab.
  2. Ausnehmen: Wenn der Fisch noch nicht ausgenommen ist, schneiden Sie den Bauchraum vom After bis zu den Kiemen auf. Entfernen Sie vorsichtig die Innereien. Achten Sie darauf, die dunkle Blutlinie entlang der Wirbelsäule zu entfernen, da diese Bitterstoffe enthalten kann. Dies gelingt gut mit einem Löffel oder dem Fingernagel unter fließendem Wasser.
  3. Waschen und Trocknen: Spülen Sie den Fisch innen und außen nochmals gründlich mit kaltem Wasser ab. Tupfen Sie ihn anschließend mit Küchenpapier sehr gut trocken. Eine trockene Haut ist wichtig, damit der Fisch später nicht am Grillrost kleben bleibt und schön knusprig wird.

Würzen für den perfekten Geschmack

Die klassische Würzung für Makrele ist denkbar einfach und bringt ihren Eigengeschmack hervorragend zur Geltung: Salz und Pfeffer. Reiben Sie den Fisch innen und außen großzügig damit ein. Ein paar Scheiben Zitrone, die Sie in den Bauchraum legen, verleihen der Makrele während des Grillens eine frische, zitrusartige Note. Sie können auch zusätzlich frische Kräuter wie Dill, Petersilie oder Rosmarin in den Bauchraum geben.

Aromatische Marinaden für Feinschmecker

Wer es gerne etwas aromatischer mag und dem Fisch eine zusätzliche Geschmacksdimension verleihen möchte, kann eine einfache Marinade zubereiten. Hier sind einige Ideen:

  • Kräuter-Zitronen-Marinade: Mischen Sie Olivenöl mit Zitronensaft, gehacktem Knoblauch, frischer Petersilie, Dill und etwas Thymian. Salz und Pfeffer nicht vergessen.
  • Asiatische Note: Eine Mischung aus Sojasauce, Ingwer (gerieben), Knoblauch, etwas Sesamöl und einem Spritzer Limettensaft verleiht der Makrele einen exotischen Touch.
  • Mediterrane Marinade: Olivenöl, Rosmarin, Oregano, gehackte Knoblauchzehen und ein Hauch Chiliflocken sorgen für mediterranes Flair.

Bestreichen Sie die Makrele innen und außen großzügig mit der Marinade und lassen Sie sie für mindestens 30 Minuten, idealerweise aber 1-2 Stunden, im Kühlschrank ziehen. Vor dem Grillen die Marinade leicht abtupfen, damit nichts verbrennt.

Der Grillvorgang: So wird die Makrele saftig und knusprig

Der Schlüssel zu einer perfekt gegrillten Makrele liegt in der richtigen Temperatur und Grillzeit. Makrelen können sowohl direkt als auch indirekt gegrillt werden, wobei die direkte Methode für eine knusprige Haut oft bevorzugt wird.

Direktes Grillen für eine knusprige Haut

Heizen Sie Ihren Grill auf mittlere bis hohe Hitze vor (ca. 180-200°C). Reinigen Sie den Rost gründlich und ölen Sie ihn leicht ein, um Ankleben zu vermeiden. Legen Sie die Makrelen direkt über die Glut oder die Brenner. Die Grillzeit beträgt pro Seite etwa 5-8 Minuten, je nach Dicke des Fisches und Hitze des Grills. Ein Zeichen für die Garheit ist, wenn sich die Rückenflosse leicht herausziehen lässt oder das Fleisch bei leichtem Druck mit einer Gabel nicht mehr glasig, sondern undurchsichtig ist.

Indirektes Grillen für schonende Garung

Für größere Makrelen oder wenn Sie eine besonders schonende Garung bevorzugen, ist indirektes Grillen eine gute Option. Hierbei wird der Fisch nicht direkt über der Hitzequelle, sondern daneben platziert und der Grilldeckel geschlossen. Die Temperatur sollte bei etwa 160-180°C liegen. Die Garzeit verlängert sich auf 15-25 Minuten, aber das Ergebnis ist ein sehr gleichmäßig gegarter Fisch. Eine Kerntemperatur von etwa 60-65°C ist ideal für Fisch.

Tipps für ein saftiges Ergebnis – nicht nur bei Lachs!

Wie Sie vielleicht schon von Lachs kennen, ist es entscheidend, den Fisch nicht zu übergaren. Fisch gart sehr schnell, und ein paar Minuten zu viel können ihn trocken machen. Vertrauen Sie auf Ihre Sinne: Das Fleisch sollte sich leicht vom Knochen lösen lassen und noch leicht feucht glänzen. Ein Thermometer kann hier ebenfalls hilfreich sein. Um das Ankleben zu verhindern, können Sie den Fisch vor dem Auflegen leicht ölen oder spezielle Fischgrillzangen oder -körbe verwenden. Dies erleichtert auch das Wenden.

Vergleich: Makrele, Dorade & Rotbarsch am Grill
MerkmalMakreleDoradeRotbarsch
FettgehaltHoch (ca. 12%)Mittel (ca. 5%)Mager (ca. 2%)
GrätenWenig, großMittel, gut entfernbarWenig, fein
FleischstrukturFest, aromatischZart, mildFest, mild
Grillmethode (Empfehlung)Direkt/IndirektDirekt/IndirektIndirekt (schnell trocken)
VorbereitungÄhnlich (Ausnehmen, Würzen)ÄhnlichÄhnlich

Beilagen, die perfekt zur gegrillten Makrele passen

Die Wahl der richtigen Beilagen rundet das Grillerlebnis ab und ergänzt den kräftigen Geschmack der Makrele. Hier sind einige Vorschläge:

  • Frische Salate: Ein leichter Blattsalat mit einem Zitronen-Vinaigrette, ein Gurkensalat oder ein Tomatensalat passen hervorragend und bringen Frische auf den Teller.
  • Gegrilltes Gemüse: Zucchini, Paprika, Auberginen, Spargel oder Maiskolben, direkt vom Grill, sind eine tolle Ergänzung und harmonieren geschmacklich wunderbar mit Fisch. Einfach mit Olivenöl, Salz und Kräutern würzen.
  • Kartoffeln: Rosmarinkartoffeln aus dem Ofen, Folienkartoffeln mit Kräuterquark oder ein einfacher Kartoffelsalat sind klassische und sättigende Beilagen.
  • Baguette oder Ciabatta: Frisch gebackenes Brot, eventuell leicht angetoastet und mit Knoblauchbutter bestrichen, ist ideal, um die letzten Saucenreste aufzutunken.
  • Dips und Saucen: Eine einfache Kräuterbutter, ein Zitronen-Dill-Dip oder ein leichter Joghurt-Dip mit Minze können dem Gericht eine zusätzliche Raffinesse verleihen.

Häufig gestellte Fragen zur gegrillten Makrele

Beim Grillen von Fisch tauchen immer wieder ähnliche Fragen auf. Hier beantworten wir einige der häufigsten, um Ihnen die Zubereitung zu erleichtern.

Sollte die Haut der Makrele vor dem Grillen entfernt werden?

Nein, im Gegenteil! Die Haut der Makrele ist essbar und wird beim Grillen wunderbar knusprig. Sie schützt das empfindliche Fischfleisch vor dem Austrocknen und trägt maßgeblich zum Aroma bei. Achten Sie nur darauf, dass die Haut gut getrocknet ist, bevor der Fisch auf den Rost kommt.

Wie vermeide ich, dass der Fisch am Rost kleben bleibt?

Es gibt mehrere Tricks: Erstens, den Grillrost vor dem Auflegen des Fisches gründlich reinigen und dann gut einölen (z.B. mit einem in Öl getauchten Küchentuch). Zweitens, den Fisch selbst leicht mit Öl bestreichen. Drittens, legen Sie den Fisch auf einen ausreichend heißen Rost und wenden Sie ihn erst, wenn er sich von selbst löst. Wenn er klebt, ist er meist noch nicht weit genug gegart.

Kann ich tiefgekühlte Makrele grillen?

Ja, das ist möglich. Wichtig ist, die tiefgekühlte Makrele vollständig und langsam im Kühlschrank aufzutauen. Danach wie frische Makrele behandeln: Reinigen, trockentupfen, würzen und grillen. Der Geschmack und die Textur können jedoch leicht von frischem Fisch abweichen.

Welche Alternative zur Makrele eignet sich für den Grill?

Wie bereits erwähnt, eignen sich auch Dorade und Rotbarsch sehr gut zum Grillen. Weitere gute Alternativen sind Forelle, Lachs, Saibling oder Sardinen. Achten Sie bei der Wahl immer auf den Fettgehalt und passen Sie die Grillzeit entsprechend an. Fische mit höherem Fettgehalt bleiben in der Regel saftiger.

Wie lange ist gegrillte Makrele haltbar?

Gegrillte Makrele schmeckt am besten frisch vom Grill. Reste können luftdicht verpackt für etwa 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Aufwärmen empfiehlt sich eine schonende Methode im Ofen oder in der Pfanne, um ein Austrocknen zu vermeiden.

Fazit: Ein Hoch auf die gegrillte Makrele!

Die Makrele ist ein unkomplizierter, gesunder und unglaublich leckerer Fisch, der sich hervorragend für den Grill eignet. Mit ihrer natürlichen Saftigkeit und ihrem kräftigen Aroma ist sie ein Genuss für jeden Gaumen. Ob klassisch mit Salz, Pfeffer und Zitrone oder raffiniert mariniert – die Zubereitung ist einfach und verspricht ein köstliches Ergebnis. Achten Sie auf frische Ware, eine sorgfältige Vorbereitung und die richtige Grilltemperatur, und Sie werden jedes Mal eine perfekt gegrillte Makrele genießen können. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich von diesem maritimen Grillerlebnis verzaubern!

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