Was sind Makrelen und welche Vorteile haben sie?

Makrele vom Gasgrill: Ein kulinarisches Highlight

01/10/2023

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Die Makrele, ein Fisch, der nicht nur durch seine Schönheit, sondern auch durch seinen einzigartigen Geschmack besticht, ist eine hervorragende Wahl für den Gasgrill. Ihr torpedoförmiger Körper, gekleidet in eine seidige, schuppenlose Haut mit schimmernden Silberseiten und einem markanten blau-grünlichen Rückenmuster, verrät bereits ihre Agilität im Wasser. Verwandt mit dem majestätischen Thunfisch, besitzt die Makrele eine besondere Eigenheit: Sie hat keine Schwimmblase. Dies ermöglicht ihr blitzschnelles Auf- und Abtauchen, erfordert aber auch ständige Bewegung, um nicht zu versinken. Eine Eigenschaft, die ihre Lebhaftigkeit und Frische unterstreicht.

Wie lege ich meine Fische auf den Grill?
Ich lege meine Fische immer direkt auf den (Guß) Rost: Fisch trockentupfen - würzen innen und aussen - Grill vorheizen (ca 200 Grad) dann auf den Fisch (z.B. Forelle) auf die Seite die auf den Rost kommt einige Semmelbrösel streuen (so als ob Du sie salzen würdest) und vor dem umdrehen auf die 2.

Bereits in der Antike wurde die Makrele hoch geschätzt. Die Römer nutzten ihre luftgetrockneten Eingeweide zur Herstellung von „Garum“, einem natürlichen Geschmacksverstärker, der sogar im Kochbuch des Apicius als förderlich für die Manneskraft angepriesen wurde. Der Name Makrele, vom altfranzösischen „makerel“ stammend, wurde im Englischen und Französischen auch für „Zuhälter“ verwendet, was zum Volksglauben führte, die Makrele fungiere bei der Heringsbalz als Kuppler – eine amüsante Anekdote zu einem faszinierenden Fisch.

Inhaltsverzeichnis

Warum Makrele grillen? Die Vorteile auf einen Blick

Das Grillen von Makrelen bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die sie zu einer ausgezeichneten Wahl für den Rost machen. Erstens ist die Makrele ein Fisch mit einem kräftigen, aber dennoch feinen Geschmack, der durch das Grillen eine wunderbare Rauchnote erhält. Das feste Fleisch bleibt saftig und zart, wenn es richtig zubereitet wird. Zweitens ist die Makrele reich an gesunden Nährstoffen. Sie ist eine hervorragende Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die bekannt für ihre positiven Auswirkungen auf Herz-Kreislauf-System und Gehirnfunktion sind. Darüber hinaus liefert sie wertvolle Proteine, Vitamine wie D und B12 sowie Mineralien wie Selen und Jod. Drittens ist die Makrele relativ preiswert und leicht erhältlich, was sie zu einer zugänglichen Option für eine gesunde und schmackhafte Mahlzeit macht.

Das Grillen auf einem Gasgrill ermöglicht eine präzise Temperaturkontrolle, was besonders bei Fisch von Vorteil ist. Man kann die Hitze genau einstellen, um ein Anbrennen zu vermeiden und gleichzeitig eine schöne Kruste und ein perfekt gegartes Inneres zu erzielen. Die schnelle Zubereitungszeit macht die Makrele zu einer idealen Wahl für spontane Grillabende oder wenn es schnell gehen muss.

Die Makrele: Ein Fisch mit Charakter und Frische

Makrelen leben in Schwärmen meist nahe der Wasseroberfläche und sind vom Nordkap bis ins Mittelmeer anzutreffen, wobei sie wärmere Gewässer bevorzugen. Während der Winterruhezeit fressen sie nicht, doch ab dem Frühjahr ernähren sie sich von Plankton und nach der Laichzeit von der Brut anderer Fische wie Heringen und Sprotten. Dieses Jagdverhalten führt dazu, dass sie den Heringsschwärmen über weite Strecken folgen.

Makrelen können bis zu 50 cm lang und 17 Jahre alt werden. Ihre Geschlechtsreife erreichen sie mit zwei bis drei Jahren. Ein wichtiger Tipp für den Einkauf: Wie bei allen „Blaufischen“ ist eine grünblaue Farbe der Makrele ein Zeichen für absolute Frische. Nach ein bis zwei Tagen wechselt die Zeichnung zu einem dunkleren Blau bis Blauschwarz. Achten Sie beim Kauf stets auf klare Augen, rote Kiemen und einen festen Körper.

Vorbereitung ist alles: Der Weg zur perfekten Grillmakrele

Die richtige Vorbereitung ist entscheidend für ein gelungenes Grillergebnis. Für die Makrelen empfiehlt es sich, diese im Abstand von etwa einem Zentimeter tief bis fast auf die Gräten einzuschneiden. Diese Schnitte helfen nicht nur dabei, dass die Hitze gleichmäßig in das Fleisch eindringt und der Fisch schneller gart, sondern auch, dass Gewürze und Marinaden besser aufgenommen werden können. Bevor der Fisch auf den Grill kommt, sollte er gründlich mit Olivenöl bestrichen und allseitig mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer gewürzt werden. Das Olivenöl hilft nicht nur beim Geschmack, sondern auch dabei, dass der Fisch weniger am Rost kleben bleibt.

Für die Sauce zu den Makrelen benötigen Sie 300 g halbierte Kirschtomaten, 3 EL Olivenöl, 1-3 große gescheibelte Knoblauchzehen, 3 EL Kapern, den Saft einer Zitrone, Meersalz (z.B. Fleur de Sel) und schwarzen Pfeffer. Alle Zutaten für die Sauce werden einfach gemischt und zur Seite gestellt, damit sich die Aromen entfalten können.

Beilagen für die Makrele: Queller

Als Beilage eignet sich Queller (auch Meeresspargel oder Salicornes genannt) hervorragend. Für 300 g Queller bringen Sie Wasser zum Kochen, geben den Queller hinzu und blanchieren ihn für etwa eine Minute ohne Salz, da der Queller von Natur aus salzig ist. Anschließend abgießen und abtropfen lassen. Dieser Prozess macht den Queller zarter und milder im Geschmack.

Der Gasgrill: Präzision für Fisch

Der Gasgrill bietet ideale Bedingungen für das Grillen von Fisch. Seine Fähigkeit, eine konstante und gleichmäßige Temperatur zu halten, ist von unschätzbarem Wert. Stellen Sie den Gasgrill auf mittlere Temperatur, etwa 180 Grad Celsius, ein. Eine gute Vorheizzeit ist wichtig, um eine gleichmäßige Hitzeverteilung zu gewährleisten und das Anhaften des Fisches zu minimieren.

Wie lege ich meine Fische auf den Grill?
Ich lege meine Fische immer direkt auf den (Guß) Rost: Fisch trockentupfen - würzen innen und aussen - Grill vorheizen (ca 200 Grad) dann auf den Fisch (z.B. Forelle) auf die Seite die auf den Rost kommt einige Semmelbrösel streuen (so als ob Du sie salzen würdest) und vor dem umdrehen auf die 2.

Grillrost vs. Fischzange

Anfangs wurde der Fisch auf Alufolie über das Feuer gelegt, was jedoch zum Ankleben führte, selbst bei gut geölten Makrelen. Eine bessere Methode, die sich als effektiver erwies, ist die Verwendung von Fischzangen oder speziellen Fischkörben. Diese käfigartigen Vorrichtungen halten den Fisch sicher zusammen und ermöglichen ein einfaches Wenden, ohne dass er auseinanderfällt oder anhaftet. Legen Sie die Makrelen in die Fischzangen und platzieren Sie diese dann auf dem vorgeheizten Grillrost. Die Garzeit variiert je nach Dicke des Fisches, aber etwa 5-7 Minuten pro Seite bei mittlerer Hitze sind ein guter Ausgangspunkt. Der Fisch ist gar, wenn das Fleisch undurchsichtig wird und sich leicht von den Gräten lösen lässt.

GrillmethodeVorteileNachteileEmpfehlung für Makrele
Direkt auf dem RostIntensive Röstaromen, schnelle GarzeitHohes Risiko des Anhaftens und Auseinanderfallens, ungleichmäßige Garung möglichNur für erfahrene Griller, Rost sehr gut ölen und reinigen
In der Fischzange/FischkorbEinfaches Wenden, geringeres Anhaftrisiko, Fisch bleibt intaktEtwas weniger direkte RaucharomenSehr empfehlenswert für saftige, unversehrte Makrelen
Auf Alufolie/GrillschaleKein Anhaften, Flüssigkeiten bleiben erhalten, Fisch bleibt sehr saftigKeine Röstaromen, Fisch kann „gedämpft“ wirkenGut für sehr empfindliche Fische, aber nicht ideal für typische Grillaromen der Makrele

Rezept: Gegrillte Makrele an Zitrone, Queller und Tomaten-Kapern-Salsa

Dieses Rezept ist eine wunderbare Kombination aus frischen Aromen, die die gegrillte Makrele perfekt ergänzen.

Zutaten für die Makrele und Beilagen:

  • 4 frische Makrelen à 300 g
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 300 g Queller (Meeresspargel/Salicornes)
  • Zitronenspalten zum Servieren

Zutaten für die Tomaten-Kapern-Salsa:

  • 300 g Kirschtomaten, halbiert
  • 3 EL Olivenöl
  • 1-3 große Knoblauchzehen, gescheibelt
  • 3 EL Kapern
  • Saft einer Zitrone
  • Meersalz (z.B. Fleur de Sel)
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer oder Steakpfeffer

Zubereitung:

  1. Makrelen vorbereiten: Die Makrelen waschen und im Abstand von ca. 1 cm tief bis fast auf die Gräten einschneiden. Mit Olivenöl bestreichen und beidseitig großzügig mit Meersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
  2. Queller vorbereiten: In einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Den Queller hinzufügen und für etwa 1 Minute blanchieren (ohne Salz!). Anschließend in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
  3. Salsa zubereiten: Alle Zutaten für die Tomaten-Kapern-Salsa in einer Schüssel mischen und beiseitestellen, damit die Aromen ziehen können.
  4. Grill vorbereiten: Den Gasgrill auf mittlere Temperatur (ca. 180 °C) vorheizen. Es ist ratsam, Fischzangen oder Fischkörbe bereitzuhalten, um den Fisch später leichter wenden zu können.
  5. Makrelen grillen: Die vorbereiteten Makrelen in die Fischzangen legen. Auf den vorgeheizten Grillrost legen und etwa 5-7 Minuten pro Seite grillen, bis das Fleisch undurchsichtig ist und sich leicht von den Gräten löst. Die genaue Grillzeit hängt von der Dicke der Fische und der Hitze des Grills ab.
  6. Anrichten: Die gegrillten Makrelen zusammen mit dem blanchierten Queller auf Tellern anrichten. Großzügig die Tomaten-Kapern-Salsa über den Fisch geben und mit frischen Zitronenspalten servieren.

Das Ergebnis ist optisch vielleicht nicht immer perfekt – manchmal ist die Haut etwas lädiert oder leicht geschwärzt – aber geschmacklich ist es mit der frischen Salsa ein absoluter Hit. Das weiße Fischfleisch ist zart, wunderbar grillaromatisch und sehr delikat. Zusammen mit den Zitronen- und Limettenspalten wird es zu einem wahren Gaumenschmaus.

Häufig gestellte Fragen zur gegrillten Makrele

1. Wie erkenne ich, ob eine Makrele frisch ist?

Eine frische Makrele erkennt man an ihren klaren, glänzenden Augen, roten Kiemen, einem festen, elastischen Körper und einer grünblauen Zeichnung auf dem Rücken. Wenn die Zeichnung bereits blau-blauschwarz ist, ist der Fisch immer noch genießbar, aber nicht mehr ganz so frisch wie direkt nach dem Fang.

2. Muss ich die Makrele vor dem Grillen schuppen?

Nein, Makrelen haben eine sehr feine, fast schuppenlose Haut. Es ist nicht notwendig, sie vor dem Grillen zu schuppen. Das Ausnehmen und Waschen ist jedoch unerlässlich.

3. Wie vermeide ich, dass der Fisch am Grillrost kleben bleibt?

Mehrere Faktoren helfen, das Anhaften zu verhindern: Erstens, den Grillrost gründlich reinigen und dann gut einölen, bevor er erhitzt wird. Zweitens, den Grill auf die richtige Temperatur vorheizen, damit der Fisch sofort eine Kruste bildet. Drittens, den Fisch selbst vor dem Grillen mit ausreichend Olivenöl bestreichen. Die Verwendung einer Fischzange oder eines Fischkorbes ist die effektivste Methode, um das Anhaften zu vermeiden und den Fisch unversehrt zu wenden.

4. Wie lange muss Makrele auf dem Gasgrill garen?

Die Garzeit hängt von der Größe und Dicke der Makrele sowie von der Grilltemperatur ab. Als Faustregel gilt etwa 5-7 Minuten pro Seite bei mittlerer Hitze (ca. 180 °C). Der Fisch ist gar, wenn das Fleisch undurchsichtig ist und sich leicht mit einer Gabel vom Knochen lösen lässt. Eine Kerntemperatur von etwa 60-63 °C ist ideal.

5. Kann ich die Makrele auch marinieren?

Ja, eine leichte Marinade aus Olivenöl, Zitronensaft, frischen Kräutern (wie Dill oder Petersilie) und Knoblauch kann den Geschmack der Makrele noch intensivieren. Lassen Sie den Fisch für mindestens 30 Minuten, besser 1-2 Stunden, in der Marinade ziehen. Achten Sie darauf, dass die Marinade nicht zu viel Säure enthält, da dies das Fischfleisch zart machen und zum Auseinanderfallen neigen kann.

6. Welche Beilagen passen noch gut zur gegrillten Makrele?

Neben Queller passen auch mediterranes Grillgemüse (Zucchini, Paprika, Auberginen), ein frischer grüner Salat, Rosmarinkartoffeln oder einfach knuspriges Baguette hervorragend zur gegrillten Makrele. Ein leichter Weißwein oder ein kühles Bier runden das Mahl ab.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Nachgrillen und einen guten Appetit!

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