Was sind Kakerlaken und wie gefährlich sind sie?

Kakerlaken: Gefahr, Geräusche und Bekämpfung

20/11/2022

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Kakerlaken, auch bekannt als Schaben, gehören zu den bekanntesten und gefürchtetsten Schädlingen in unseren Haushalten. Diese kleinen, bräunlich-roten Insekten mit langen Fühlern und sechs Beinen sind nicht nur unangenehm, sondern können auch ernsthafte Gesundheitsrisiken mit sich bringen. Während viele Menschen ihre bloße Anwesenheit als störend empfinden, wissen nur wenige, dass diese nachtaktiven Krabbeltiere auch Geräusche erzeugen können. In diesem umfassenden Artikel tauchen wir tief in die Welt der Kakerlaken ein, beleuchten ihre Eigenschaften, die von ihnen ausgehenden Gefahren, ihre Kommunikationsmethoden und, ganz wichtig, wie sie sich von anderen Insekten wie Grillen und Zikaden unterscheiden. Zudem erhalten Sie praktische Tipps, wie Sie diese ungebetenen Gäste aus Ihrem Zuhause fernhalten können.

Wie erzeugen Zikaden ihre Geräusche?
Ihre Geräusche erzeugen die Zikaden übrigens durch die sogenannte Stridulation, d. h. durch das Aneinanderreiben zweier beweglicher Körperteile, meistens der Flügel. Darauf sind raue Schrillflächen angebracht, die in etwa wie ein Sägeblatt aussehen. Je schneller die Stridulation erfolgt, desto höher klingt der Ton. Wann Zirpen Heimchen?
Inhaltsverzeichnis

Was sind Kakerlaken und warum sind sie so gefährlich?

Kakerlaken sind Insekten, die in warmen Klimazonen weltweit verbreitet sind. Es gibt schätzungsweise 4.000 verschiedene Arten von Kakerlaken, von denen etwa 25 als häufige Schädlinge in Innenräumen gelten. Der Begriff „Kakerlake“ stammt vom spanischen Wort „cucaracha“, was „Schabe“ bedeutet und ihre Natur als „Ungeziefer“ treffend beschreibt.

Merkmale von Kakerlaken

  • Größe: Kakerlaken sind in der Regel etwa einen Zentimeter lang, wobei manche Arten deutlich größer werden können (bis zu 5 cm).
  • Farbe: Sie haben eine dunkle, bräunlich-rote bis schwarze Färbung, die ihnen hilft, sich in dunklen Umgebungen zu tarnen.
  • Körperbau: Ihr Körper ist lang und schmal, oval und abgeflacht, was es ihnen ermöglicht, sich durch kleinste Ritzen und Spalten zu zwängen. Er ist in drei Abschnitte unterteilt: Kopf, Brustkorb und Hinterleib.
  • Anatomie: Sie besitzen zwei lange, bewegliche Fühler, die als wichtige Sinnesorgane dienen, und sechs kräftige Beine, die sie zu schnellen Läufern machen. Die meisten Arten verfügen über Flügel, doch nicht alle können fliegen; manche nutzen sie nur zum Gleiten oder sind flugunfähig.

Gesundheitsrisiken und Ernährungsverhalten

Kakerlaken sind nicht nur ein hygienisches Problem, sondern auch Überträger von Krankheiten. Sie kriechen durch Abwasserkanäle, Müll und andere unhygienische Orte und schleppen dabei Bakterien, Viren und Parasiten in unsere Wohnräume. Sie können Allergien und Asthma auslösen, insbesondere bei Kindern und Menschen mit Atemwegserkrankungen, da ihr Kot, Speichel und abgestoßene Hautpartikel Allergene enthalten. Durch ihren Kot und Speichel können sie zudem Lebensmittel kontaminieren und Schäden an Möbeln, Büchern und anderen Gegenständen verursachen.

Kakerlaken sind Allesfresser und ernähren sich von einer unglaublich breiten Palette von Materialien, was ihre Bekämpfung so schwierig macht. Dazu gehören:

  • Menschliche Nahrungsmittel (Krumen, Essensreste, offene Verpackungen)
  • Klebstoff (z.B. in Buchbindungen oder Tapeten)
  • Zahnpasta und Seife
  • Stärkehaltige Produkte
  • Papier und Stoffe
  • Ihre eigenen Leichenteile oder die ihrer Artgenossen

Diese extreme Anpassungsfähigkeit an verschiedene Nahrungsquellen und Umgebungen macht Kakerlaken zu äußerst resistenten Schädlingen.

Die Geräuschwelt der Kakerlaken: Hören Sie genau hin!

Im Gegensatz zu dem weit verbreiteten Missverständnis, dass Kakerlaken völlig lautlos sind, kommunizieren sie tatsächlich durch Geräusche, die sie mit ihren Flügeln, ihrem Hinterleib und ihren Beinen erzeugen. Diese Geräusche sind jedoch oft sehr leise und für das menschliche Ohr in einer lauten Umgebung kaum wahrnehmbar. Sie dienen hauptsächlich der innerartlichen Kommunikation, insbesondere der Paarung und Warnung.

Was ist der Unterschied zwischen Grillen und Zikaden?
Zikaden gehören zur Ordnung der Hemiptera (Schnabelkerfen) und sind Verwandte von Blattläusen und Wanzen. Grillen, Heuschrecken und Grashüpfer gehören dagegen zu einer anderen Ordnung, nämlich zu den Orthoptera (Geradflügler). Dabei ist allerdings das Wort "Heuschrecke" (biologisch gesehen) eine Art Oberbegriff.

Typische Kakerlaken-Geräusche

  1. Geräusche mit den Flügeln: Männliche Kakerlaken schlagen ihre Flügel aneinander, um einen Paarungsruf zu erzeugen, der Weibchen anlocken soll. Dieses Geräusch kann, wenn auch sehr leise, von Menschen gehört werden und ist oft ein Zeichen für eine aktive Fortpflanzung in der Kolonie.
  2. Zischende und klickende Geräusche: Durch schnelle Bewegungen ihres Hinterleibs oder durch das Ausstoßen von Luft aus ihren Atemöffnungen (Stigmata) erzeugen Kakerlaken zischende oder klickende Geräusche. Diese Geräusche dienen oft als Warnsignal für andere Kakerlaken bei Gefahr oder als Drohgebärde gegenüber Fressfeinden. Sie sind in der Regel sehr leise, können aber von aufmerksamen Ohren in einer stillen Umgebung wahrgenommen werden.
  3. Klopfende Geräusche: Einige Kakerlakenarten erzeugen klopfende Geräusche mit ihren Beinen oder dem Kopf, indem sie gegen Oberflächen schlagen. Auch diese Geräusche fungieren oft als Paarungsruf oder als eine Form der Revierabgrenzung. Diese sind ebenfalls für Menschen hörbar und können in ruhigen Nächten ein Indikator für einen Befall sein.
  4. Quietschen: Wenn Kakerlaken ihre Körper aneinander reiben, entsteht ein leises, quietschendes Geräusch. Auch dieses Geräusch wird oft im Kontext der Fortpflanzung oder bei Überfüllung in Verstecken verwendet.

Machen Kakerlaken Geräusche wie Grillen? Die klare Antwort lautet: Nein. Während beide Insekten Geräusche machen, unterscheiden sich die Mechanismen, die Lautstärke und der Zweck grundlegend. Kakerlaken erzeugen ihre Geräusche durch Körperbewegungen, die meist leise und eher für die Nahkommunikation bestimmt sind. Grillen hingegen sind für ihr lautes und melodisches Zirpen bekannt, das durch eine spezielle Technik namens Stridulation erzeugt wird.

Grillen und Zikaden: Eine akustische Abgrenzung

Um den Unterschied zu Kakerlaken zu verdeutlichen, lohnt sich ein Blick auf die Geräuscherzeugung von Grillen und Zikaden, die oft miteinander verwechselt werden, obwohl sie unterschiedliche Ordnungen innerhalb der Insektenwelt repräsentieren.

Wie machen Grillen Geräusche?

Grillen sind Meister der Akustik. Sie erzeugen ihr charakteristisches Zirpen durch Stridulation. Dabei stellen sie beide Vorderflügel auf und reiben die „Zahnleiste“ des rechten Flügels über die „Schrillkante“ des linken Flügels. Diese Bewegung versetzt kleine Zähnchen in Schwingung, deren leises Zirpen von einer flexiblen Membran im Flügel, einem sogenannten Lautsprecher, verstärkt und in die Umgebung abgestrahlt wird. Dieser Lockruf kann je nach Art und Umständen bis zu 100 Dezibel erreichen und ist somit für den Menschen sehr gut hörbar und oft weithin bekannt.

Wie erzeugen Zikaden ihre Geräusche?

Zikaden, auch Zirpen genannt, gehören zu den lautesten Insekten der Welt. Ihre Geräuscherzeugung unterscheidet sich grundlegend von der der Grillen. Sie nutzen spezielle Organe, die sogenannten Tymbalorgane, die sich an der Basis ihres Hinterleibs befinden. Diese Organe bestehen aus gerippten Membranen, die von starken Muskeln schnell ein- und ausgeklappt werden können. Die dabei entstehenden Klicks werden durch Luftsäcke im Körper der Zikade verstärkt und als lautes, oft monotones Zirpen abgegeben. Männliche Zikaden zirpen, um Weibchen anzulocken und Reviere zu markieren. Sie zirpen meist vom späten Vormittag bis in die Nacht hinein, wobei die Intensität des Gesangs bei Annäherung eines Weibchens zunimmt.

Tabelle: Akustische Unterschiede im Überblick

InsektGeräuscherzeugungZweck der GeräuscheLautstärke (Beispiel)Hörbarkeit für Menschen
KakerlakeFlügel schlagen, Körper reiben, Hinterleibs- / BeinbewegungenPaarung, WarnungLeise, kaum hörbarGering, nur in stiller Umgebung
GrilleStridulation (Flügel reiben: Zahnleiste an Schrillkante)Paarungsruf, RevierabgrenzungBis zu 100 dB (sehr laut)Sehr hoch, weithin hörbar
ZikadeTymbalorgane (schnelles Ein- / Ausklappen von Membranen)Paarungsruf, RevierabgrenzungSehr laut (bis über 100 dB)Sehr hoch, weithin hörbar

Biologische Klassifikation: Wo stehen Kakerlaken, Grillen und Zikaden? (SKOFGAU-System)

Um die Unterschiede zwischen diesen Insekten noch deutlicher zu machen, hilft ein Blick auf das biologische Klassifikationssystem, bekannt unter der Eselsbrücke SKOFGAU (Stamm, Klasse, Ordnung, Familie, Gattung, Art, Unterart). Dieses System verdeutlicht die evolutionären und morphologischen Beziehungen zwischen den Lebewesen.

Was sind Kakerlaken und wie gefährlich sind sie?
Kakerlaken sind nicht nur ein Hygieneproblem, sondern auch Überträger von Krankheiten. Sie können beim Menschen auch Allergien auslösen und mit ihrem Kot und Speichel Bücher, Möbel und Lebensmittel beschädigen.
  • Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
    Alle drei Insektengruppen – Kakerlaken, Grillen und Zikaden – gehören zum Stamm der Gliederfüßer. Dieser Stamm ist extrem vielfältig und umfasst unter anderem Insekten, Spinnentiere, Krebstiere und Tausendfüßer. Dies ist eine sehr allgemeine Einteilung und sagt wenig über spezifische Merkmale aus.
  • Klasse: Insekten (Insecta)
    Alle drei Tiere gehören zur Klasse der Insekten. Diese Klasse ist durch bestimmte Merkmale wie sechs Beine, einen gegliederten Körper (Kopf, Brust, Hinterleib) und in der Regel Flügel im Erwachsenenstadium gekennzeichnet.
  • Ordnung: Hier trennen sich die Wege!
    • Kakerlaken: Ordnung Blattodea (Schaben)
      Kakerlaken gehören zur Ordnung der Schaben (Blattodea). Sie sind charakterisiert durch ihren abgeplatteten Körper, lange Fühler und ihre nachtaktive Lebensweise. Ihre Mundwerkzeuge sind beißend-kauend. Es gibt auch Termiten, die phylogenetisch eng mit Schaben verwandt sind und ebenfalls zu dieser Ordnung zählen.
    • Grillen (und Grashüpfer): Ordnung Orthoptera (Heuschrecken)
      Grillen und Grashüpfer gehören zur Ordnung der Heuschrecken (Orthoptera). Diese Insekten sind bekannt für ihre kräftigen Hinterbeine, die zum Springen geeignet sind, und ihre Fähigkeit zur Stridulation. Sie besitzen ebenfalls beißend-kauende Mundwerkzeuge.
    • Zikaden: Ordnung Hemiptera (Schnabelkerfe)
      Zikaden gehören zur Ordnung der Schnabelkerfe (Hemiptera). Das entscheidende Merkmal dieser Ordnung ist ihr spezielles stechend-saugendes Mundwerkzeug, das sie von den beißend-kauenden Mundwerkzeugen der Schaben und Heuschrecken unterscheidet. Sie ernähren sich typischerweise von Pflanzensäften.
  • Familie, Gattung, Art, Unterart
    Innerhalb der jeweiligen Ordnungen erfolgt eine weitere Unterteilung in Familien, Gattungen, Arten und gegebenenfalls Unterarten. So gehören Grillen zur Familie der „Echten Grillen“, während Grashüpfer zur Familie der „Feldheuschrecken“ gehören. Diese feineren Unterscheidungen basieren auf sehr spezifischen morphologischen Merkmalen und Verhaltensweisen.

Diese Klassifikation macht deutlich, dass Kakerlaken, Grillen und Zikaden zwar alle Insekten sind, aber zu grundlegend verschiedenen Ordnungen gehören. Dies erklärt, warum ihre Verhaltensweisen, ihre Biologie und insbesondere ihre Geräuscherzeugung so unterschiedlich sind.

Kakerlaken vom Lärmen abhalten und den Befall verhindern

Da Kakerlaken Geräusche machen, wenn sie aktiv sind, ist die beste Methode, ihren Lärm zu reduzieren, die Reduzierung oder Eliminierung ihrer Population. Ein aktiver Kakerlakenbefall ist nicht nur eine hygienische, sondern auch eine psychologische Belastung. Hier sind effektive Strategien, um Kakerlaken fernzuhalten und ihre Aktivität zu minimieren:

1. Vorbeugung: Zutritt verwehren

  • Dichtungen überprüfen und abdichten: Stellen Sie sicher, dass Fenster und Türen gut abgedichtet sind. Kakerlaken können sich durch kleinste Spalten zwängen. Verwenden Sie Dichtungsbänder oder Silikon, um Lücken zu schließen.
  • Risse und Spalten abdichten: Überprüfen Sie Wände, Böden, Sockelleisten, Rohrdurchführungen und andere Bereiche auf Risse und Spalten. Diese dienen als ideale Verstecke und Eintrittspunkte. Füllen Sie diese mit Dichtmasse, Gips oder Spachtelmasse auf.
  • Lüftungsschlitze und Abflüsse sichern: Bringen Sie feinmaschige Gitter an Lüftungsschlitzen und Abflüssen an, um das Eindringen zu verhindern.

2. Hygiene: Nahrungsquellen entziehen

Kakerlaken werden von Nahrung und Feuchtigkeit angezogen. Eine penible Hygiene ist der wichtigste Schritt zur Vorbeugung und Bekämpfung.

  • Regelmäßige und gründliche Reinigung: Halten Sie Ihre Wohnung, insbesondere Küchen- und Essbereiche, makellos sauber. Wischen Sie Krümel und Essensreste sofort auf. Reinigen Sie auch schwer zugängliche Bereiche wie unter dem Kühlschrank oder Herd.
  • Lebensmittel sicher aufbewahren: Lagern Sie alle Lebensmittel in luftdichten, versiegelten Behältern aus Glas, Metall oder dickem Kunststoff. Lassen Sie keine offenen Lebensmittel auf Arbeitsflächen stehen.
  • Müllentsorgung: Entleeren Sie Mülleimer regelmäßig, am besten täglich, und verwenden Sie Mülleimer mit gut schließenden Deckeln. Lagern Sie Müll nicht über Nacht in der Wohnung.
  • Feuchtigkeit beseitigen: Reparieren Sie undichte Wasserhähne und Rohre. Wischen Sie nasse Oberflächen sofort trocken. Kakerlaken benötigen Wasser zum Überleben.
  • Haustierfutter: Lassen Sie kein offenes Tierfutter über Nacht stehen. Reinigen Sie die Futternäpfe regelmäßig.

3. Natürliche Feinde und Hausmittel (mit Vorsicht)

  • Haustiere: Eine Katze kann tatsächlich helfen, einzelne Kakerlaken zu jagen und zu fressen. Dies ist jedoch keine umfassende Lösung für einen größeren Befall.
  • Hausmittel: Einige Hausmittel wie Borax, Kieselgur oder Diatomeenerde können bei direktem Kontakt Kakerlaken austrocknen und abtöten. Sie müssen jedoch gezielt und vorsichtig angewendet werden, da sie für Haustiere oder Kinder schädlich sein können. Backpulver gemischt mit Zucker kann ebenfalls als Köder dienen.

4. Fallen und Sprays: Gezielte Bekämpfung

  • Kakerlakenfallen: Verwenden Sie spezielle Klebefallen oder Köderboxen, die Lockstoffe enthalten. Platzieren Sie diese an strategischen Orten, wo Kakerlaken vermutet werden (dunkle, feuchte Ecken, unter Spülen, hinter Geräten).
  • Insektensprays: Setzen Sie gezielt Insektensprays ein, die für den Innenbereich geeignet sind. Achten Sie auf die Anweisungen des Herstellers und lüften Sie die Räume gut nach der Anwendung. Sprays bieten oft nur eine kurzfristige Lösung und töten nicht die gesamte Kolonie ab.
  • Professionelle Schädlingsbekämpfung: Bei einem hartnäckigen oder großflächigen Befall ist es unerlässlich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Schädlingsbekämpfer verfügen über das Wissen, die Ausrüstung und die wirksameren Mittel, um Kakerlaken effektiv und nachhaltig zu beseitigen. Sie können auch die Ursache des Befalls ermitteln und zukünftige Probleme verhindern.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Machen Kakerlaken Geräusche wie Grillen?
Nein. Kakerlaken erzeugen zwar leise Geräusche zur Kommunikation (Paarung, Warnung) durch Flügel- und Körperbewegungen, diese sind jedoch meist kaum hörbar und unterscheiden sich grundlegend vom lauten Zirpen der Grillen, das durch Stridulation (Reiben der Flügel) entsteht. Die Mechanismen und die Lautstärke sind völlig anders.
Welche Gefahren gehen von Kakerlaken aus?
Kakerlaken sind Überträger von Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Parasiten. Sie können Allergien und Asthma auslösen, insbesondere bei empfindlichen Personen. Zudem kontaminieren sie Lebensmittel und können Materialschäden verursachen.
Wie erkenne ich einen Kakerlakenbefall in meinem Zuhause?
Anzeichen eines Befalls sind lebende Kakerlaken (meist nachts sichtbar), Kakerlakenkot (kleine, schwarze Punkte ähnlich Kaffeepulver oder Pfeffer), Eipakete (Ootheken), ein muffiger Geruch und gelegentlich die leisen Geräusche, die sie machen.
Sind Kakerlaken schwer zu bekämpfen?
Ja, Kakerlaken sind aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit, ihrer schnellen Vermehrung und ihrer Fähigkeit, sich in kleinsten Ritzen zu verstecken, sehr schwer vollständig zu eliminieren. Oft ist eine Kombination aus Hygiene, Vorbeugung und professioneller Schädlingsbekämpfung notwendig.
Können Kakerlaken fliegen?
Einige Kakerlakenarten, wie die Amerikanische Schabe, können fliegen, insbesondere die Männchen. Andere Arten, wie die Deutsche Schabe, können zwar Flügel haben, nutzen diese aber eher zum Gleiten oder sind flugunfähig. Die meisten Kakerlaken bewegen sich primär laufend fort.

Fazit

Kakerlaken sind nicht nur lästig, sondern auch gesundheitsschädlich. Sie können gefährliche Krankheiten verbreiten und in Ihrem Zuhause erheblichen Schaden anrichten. Die Tatsache, dass sie Geräusche machen, ist ein weiteres Indiz für ihre Präsenz und Aktivität, auch wenn diese Geräusche selten so markant sind wie das Zirpen einer Grille. Es ist wichtig, proaktive Maßnahmen zu ergreifen, um Kakerlaken fernzuhalten und ihre Geräusche zu minimieren. Durch konsequente Hygiene, das Abdichten von Eintrittspunkten und den gezielten Einsatz von Fallen und Sprays können Sie die Wahrscheinlichkeit eines Kakerlakenbefalls erheblich verringern.

Sollten Sie bereits Probleme mit Kakerlaken in Ihrer Wohnung haben, zögern Sie nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Fachmann kann Ihnen helfen, die Schädlinge effektiv zu beseitigen und sicherzustellen, dass Ihr Zuhause wieder hygienisch und sicher ist. Denken Sie daran: Vorbeugung ist der beste Schutz, um Ihr Heim frei von diesen unerwünschten Besuchern zu halten.

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