24/07/2021
Der Tafelspitz, ein klassisches Stück Rindfleisch, das in der österreichischen Küche für seine zarte Konsistenz und seinen feinen Geschmack bekannt ist, wird traditionell gekocht und als Suppeneinlage oder mit Meerrettich serviert. Doch was, wenn man diesen Liebling der Suppentöpfe auf den Grill legt? Die Idee mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, aber mit der richtigen Technik und etwas Geduld lässt sich der Tafelspitz in ein wahres Grill-Highlight verwandeln, das mit Saftigkeit und einem einzigartigen Aroma überrascht. Es ist eine Herausforderung, die sich für wahre Grillmeister lohnt, denn das Ergebnis ist ein Stück Fleisch, das sowohl Kenner als auch Neulinge begeistern wird.

In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt des Grillens von Tafelspitz ein. Wir beleuchten, welches Fleischstück genau der Tafelspitz ist, wie er sich von anderen Rinderteilen unterscheidet und vor allem, wie Sie ihn auf dem Grill perfekt zubereiten, um seine volle Geschmackspracht zu entfalten. Bereiten Sie sich darauf vor, Ihre Grillkünste auf die nächste Stufe zu heben und ein Stück Fleisch neu zu entdecken, das Sie bisher vielleicht nur aus dem Kochtopf kannten.
Was ist Tafelspitz überhaupt?
Bevor wir uns dem Grillen widmen, ist es wichtig zu verstehen, was den Tafelspitz auszeichnet. Der Tafelspitz ist ein feinfaseriges Stück Rindfleisch, das am Hüferscherzl anliegt. Charakteristisch ist sein schöner Fettrand, der nicht nur für Geschmack sorgt, sondern auch maßgeblich zur Saftigkeit beiträgt. Traditionell wird der Tafelspitz, wie bereits erwähnt, gekocht, oft in einer kräftigen Brühe. Seine feine Faserung macht ihn besonders zart, wenn er richtig zubereitet wird. Die intensive rote Farbe ist ein Zeichen für gut abgehangenes Fleisch, was für alle edlen Rindfleischstücke entscheidend ist.
Im Vergleich zu anderen Teilstücken vom Rind, wie dem Lungenbraten (Filet) oder dem Beiried (Roastbeef), die von Natur aus zarter und für das Kurzbraten prädestiniert sind, erfordert der Tafelspitz eine andere Herangehensweise. Während Lungenbraten und Beiried für Steaks wie Beefsteak, Chateaubriand, Porterhouse oder Rumpsteak verwendet werden, ist der Tafelspitz von Natur aus magerer als beispielsweise ein Rostbraten, der für seine Saftigkeit und Fettmarmorierung bekannt ist. Das magere Hüferscherzl, das an das Beiried anschließt, ist ebenfalls mager und saftig, aber der Tafelspitz hat seinen charakteristischen Fettrand, der ihn einzigartig macht.

Tafelspitz Grillen – Eine Herausforderung meistern
Die größte Herausforderung beim Grillen von Tafelspitz ist es, das Fleisch saftig zu halten. Aufgrund seiner feinen Faserung und der Tatsache, dass es nicht so stark marmoriert ist wie ein Rib Eye, kann es schnell trocken werden, wenn es zu heiß oder zu lange gegrillt wird. Der Fettrand spielt hier eine entscheidende Rolle. Er schützt das Fleisch vor dem Austrocknen und schmilzt langsam, wodurch das Fleisch von innen heraus mit Feuchtigkeit und Geschmack versorgt wird.
Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg
- Fleischauswahl: Achten Sie auf eine intensive rote Farbe und eine gute Marmorierung. Der Fettrand sollte intakt sein. Ein gut abgehangenes Stück ist essenziell für die Zartheit.
- Zuschnitt: Lassen Sie den Fettrand unbedingt am Fleisch. Er ist Ihr Verbündeter beim Grillen. Sie können ihn vor dem Grillen leicht einschneiden (rautenförmig), um ein besseres Ausbraten des Fettes zu ermöglichen und das Zusammenziehen des Fleisches zu verhindern.
- Marinieren: Eine Marinade ist für gegrillten Tafelspitz fast unerlässlich. Sie hilft nicht nur, Geschmack in das Fleisch zu bringen, sondern schützt es auch vor dem Austrocknen. Eine Marinade auf Ölbasis mit Knoblauch, Kräutern (Rosmarin, Thymian), etwas Essig oder Zitronensaft und Gewürzen wie Paprika, Kreuzkümmel oder Koriander ist ideal. Lassen Sie das Fleisch mindestens 4-6 Stunden, besser über Nacht, in der Marinade ziehen.
- Würzen: Auch wenn Sie marinieren, sollten Sie das Fleisch vor dem Grillen zusätzlich mit grobem Meersalz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen.
Die Grillmethoden für Tafelspitz
Um Tafelspitz erfolgreich zu grillen, eignen sich vor allem zwei Methoden, die eine schonende Garung ermöglichen:
1. Das Niedrigtemperatur-Grillen (Low & Slow)
Diese Methode ist ideal, um den Tafelspitz zart und saftig zu garen. Hierbei wird das Fleisch über einen längeren Zeitraum bei niedriger, indirekter Hitze gegart.
- Vorbereitung des Grills: Richten Sie Ihren Grill für indirekte Hitze ein. Bei einem Holzkohlegrill bedeutet das, die Kohlen auf eine Seite zu schieben und das Fleisch auf die andere Seite zu legen. Bei einem Gasgrill zünden Sie nur einige Brenner an und legen das Fleisch über die ausgeschalteten Brenner. Ziel ist eine konstante Temperatur von etwa 110-130°C im Grill.
- Garprozess: Legen Sie den marinierten Tafelspitz mit der Fettseite nach oben auf den Rost. Schließen Sie den Deckel und lassen Sie das Fleisch langsam garen. Die Garzeit kann je nach Größe des Stücks und gewünschter Kerntemperatur 2-4 Stunden betragen.
- Kerntemperatur: Verwenden Sie ein Fleischthermometer, um die Kerntemperatur zu überwachen.
2. Das Rückwärtsgaren (Reverse Sear)
Diese Methode kombiniert das langsame Garen mit einem abschließenden scharfen Anbraten und ist perfekt, um eine schöne Kruste zu erzeugen, während das Innere perfekt gegart wird.

- Vorbereitung des Grills: Wie beim Low & Slow-Grillen, bereiten Sie den Grill für indirekte Hitze bei 110-130°C vor.
- Langsames Garen: Garen Sie den Tafelspitz langsam, bis er etwa 5-10°C unter Ihrer gewünschten End-Kerntemperatur liegt.
- Scharfes Anbraten: Nehmen Sie das Fleisch vom Grill und erhöhen Sie die Grilltemperatur auf sehr hohe, direkte Hitze. Legen Sie den Tafelspitz für 1-2 Minuten pro Seite direkt über die Flammen, um eine schöne Kruste (Maillard-Reaktion) zu erzeugen. Achten Sie darauf, dass der Fettrand schön knusprig wird.
Wichtiger Tipp: Ruhezeit! Nach dem Grillen ist eine angemessene Ruhezeit von entscheidender Bedeutung. Nehmen Sie den Tafelspitz vom Grill, wickeln Sie ihn locker in Alufolie oder legen Sie ihn auf ein Schneidebrett und lassen Sie ihn 10-15 Minuten ruhen. Dies ermöglicht es den Fleischsäften, sich im gesamten Stück zu verteilen, was zu einem unglaublich saftigen Ergebnis führt. Schneiden Sie das Fleisch immer quer zur Faser auf.
Kerntemperaturen für gegrillten Tafelspitz
Die ideale Kerntemperatur hängt von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Hier sind Richtwerte:
| Garstufe | Kerntemperatur | Beschreibung |
|---|---|---|
| Rare (Englisch) | 52-55°C | Innen noch sehr rot, fast roh |
| Medium Rare | 55-58°C | Innen rosa, saftig |
| Medium | 58-62°C | Innen leicht rosa, durchgegart, aber noch saftig |
| Well Done (Durchgebraten) | >65°C | Vollständig durchgegart, kaum noch rosa, kann trocken werden |
Für Tafelspitz empfehlen wir eine Garstufe zwischen Medium Rare und Medium, um die Saftigkeit und Zartheit optimal zu erhalten.
Kavalierspitz und Dicker Spitz – Grill-Alternativen?
Die bereitgestellten Informationen geben uns auch Einblicke in andere Rinderteilstücke, die manchmal mit dem Tafelspitz verwechselt oder in Verbindung gebracht werden. Dazu gehören der Kavalierspitz und der Dicke Spitz. Doch eignen sie sich ebenfalls zum Grillen?
- Kavalierspitz: Das grob strukturierte Fleisch vom Kavalierspitz, auch als „Schulterspitz“ oder „Blattl“ bekannt, ist besonders saftig, durchzogen und geschmacksintensiv. Der Text beschreibt ihn als ein „Paradestück für ein perfektes gekochtes Rindfleisch“. Dies deutet darauf hin, dass er, ähnlich dem Tafelspitz, traditionell eher gekocht als gegrillt wird. Seine grobe Faserung könnte auf dem Grill eine Herausforderung darstellen, um die gewünschte Zartheit zu erreichen, ohne ihn auszutrocknen. Er wäre wahrscheinlich eine noch größere Herausforderung als der Tafelspitz selbst.
- Dicker Spitz: Dieser Teil liegt unter Schulter und Rieddeckel, hat ebenfalls eine grobfaserige Struktur, ist gut marmoriert und saftig und „zum Kochen wunderbar geeignet“. Auch hier weist die Beschreibung stark auf eine Zubereitung im Topf hin. Seine Struktur und Marmorierung mögen zwar Saftigkeit versprechen, aber die grobe Faserung ist oft ein Indikator dafür, dass langes, feuchtes Garen (wie Kochen oder Schmoren) die beste Methode ist, um es zart zu bekommen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl der Kavalierspitz als auch der Dicke Spitz, ähnlich dem Tafelspitz, traditionell für Kochgerichte prädestiniert sind. Während das Grillen von Tafelspitz eine reizvolle, aber anspruchsvolle Abwechslung darstellt, wären Kavalierspitz und Dicker Spitz aufgrund ihrer noch gröberen Faserung wahrscheinlich noch schwieriger auf dem Grill zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu bringen. Für ein optimales Grillerlebnis sollten Sie bei diesen Stücken bei der Kochtopf-Zubereitung bleiben oder sich anderen, klassischeren Grillstücken zuwenden.
Vergleich der Rindfleisch-Gustostücke und ihre Grill-Eignung
Um Ihnen eine bessere Orientierung zu geben, fassen wir die Eignung verschiedener Rindfleischstücke für das Grillen zusammen, basierend auf den bereitgestellten Informationen und allgemeinem Fleischwissen:
| Fleischstück | Charakteristik laut Text | Typische Zubereitung laut Text | Grill-Eignung | Anmerkungen zur Grill-Eignung |
|---|---|---|---|---|
| Lungenbraten (Filet) | Edelstes, zartestes, saftigstes Teilstück, wenig Fett | Steak (Beefsteak), Braten im Ganzen | Hervorragend | Ideal für Kurzbraten, Steaks. Sehr zart. |
| Beiried (Roastbeef) | Zart, saftig, wunderbare Fett-Marmorierung, Fettrandl | Kurzbraten (Beiriedscheibe), Rindsroulade, Braten im Ganzen | Hervorragend | Perfekt für Steaks (Porterhouse, Rumpsteak, T-Bone), saftig und geschmacksintensiv. |
| Rostbraten | Sehr saftig, fettdurchzogen | Gleichnamiges Gericht, Kurzbraten, Dünsten | Sehr gut | Ideal für Rib Eye Steaks, sehr saftig durch Fettanteil. |
| Tafelspitz | Feinfaserig mit schönem Fettrand | Kochen (berühmtes österreichisches Gericht) | Mittel (mit Aufwand) | Traditionell gekocht. Grillen erfordert Low & Slow, Marinade und Sorgfalt, um Saftigkeit zu bewahren. |
| Tafelstück | Grobfaseriger als Tafelspitz | Gekochtes Rindfleisch, Rindsrouladen, gedünstete Schnitzel | Gering | Ähnlich wie Tafelspitz, aber noch grobfaseriger, eher zum Kochen/Schmoren geeignet. |
| Hüferscherzl | Leichte Marmorierung, saftig und mager | Kochen, Dünsten, Braten | Gut | Auch gegrillt ein Genuss, aber magerer als Beiried/Rostbraten, braucht Achtung vor dem Austrocknen. |
| Hüferschwanzl | Sehr saftig, durchzogen | Kochen, Dünsten, Gulasch, Eintöpfe | Gering | Eher für Schmorgerichte geeignet, da durchzogen. |
| Weiße Scherzel | Trocken, langfasrig | Dünsten, Rouladen, gedünstete Schnitzel | Gering | Zu trocken und langfaserig für die meisten Grillmethoden. |
| Nuss | Nahezu fettfrei, trotzdem saftig | Braten, Geschnetzeltes, Dünsten | Mittel | Mager, kann beim Grillen schnell trocken werden. Eher für kurze Garzeiten oder Marinaden. |
| Schale (Schwarzes Scherzl, Beinscherzl) | Mager und doch saftig | Braten, Dünsten, Rouladen, Schnitzel | Mittel | Mager, aber saftig. Eher für Braten oder Schmorgerichte, aber mit Marinade auch zum Grillen denkbar. |
| Dicke Schulter | Saftig, sehr fest, sehnig, etwas zäh | Kochen, Dünsten | Gering | Zu fest und sehnig für schnelles Grillen, besser für langes Schmoren. |
| Schulterscherzl | Sehr kurzfaserig, saftig | Gekochtes Rindfleisch, gedünstet, gebraten, Eintöpfe | Mittel | Als gekochtes Rindfleisch geschätzt, kann aber auch gebraten werden. Zum Grillen eher als Eintopfstück. |
| Magere Meisel | Trocken, langfaserig, gut portionierbar | Dünsten, Braten (gespickt) | Mittel | Der Text erwähnt Grillen. Kann funktionieren, wenn gespickt oder mariniert, neigt aber zum Austrocknen. |
| Hinteres Ausgelöstes | Saftig, gut marmoriert | Braten | Gut | Gut zum Braten, daher auch für indirektes Grillen oder Braten am Spieß geeignet. |
| Kavalierspitz | Sehr saftig, gut marmoriert, grobfaserig | Perfektes gekochtes Rindfleisch | Gering | Traditionell gekocht, grobe Faserung macht Grillen schwierig. |
| Dicker Spitz | Grobfaserige Struktur, gut marmoriert, saftig | Zum Kochen wunderbar geeignet | Gering | Ähnlich dem Kavalierspitz, eher für Schmorgerichte oder Kochen. |
| Brustkern | Von Fett umgeben, nicht durchzogen, grobfaserig | Kochen | Gering | Ideal für Suppen und Eintöpfe, nicht zum Grillen geeignet. |
| Kruspelspitz | Gut marmoriert, grobfaserig, saftig, von Knorpel durchzogen | Saftiges gekochtes Rindfleisch | Gering | Die Knorpel machen ihn für Grillen ungeeignet, besser für Kochen. |
| Rieddeckel | Wunderbar saftig mit groben Fasern | Gekochtes Rindfleisch, kräftige, aromatische Suppe | Gering | Ideal für Suppen und Schmorgerichte, nicht für den Grill. |
| Wadschinken (Vorderer & Hinterer) | Kräftig, von Sehnen durchzogen | Perfektes Gulaschfleisch | Gering | Reines Gulaschfleisch, völlig ungeeignet zum Grillen. |
| Hals | Grobfaserig, sehnig, äußerst mager | Faschieren | Gering | Meist zum Faschieren verwendet, zu sehnig für den Grill. |
| Fette Meisel | Hervorragendes Suppenfleisch, fett, grobfaserig, saftig | Suppenfleisch | Gering | Benötigt lange Kochzeit, daher ungeeignet für Grill. |
| Platte (Beinfleisch) | Saftig, sehnen- und fettreich | Kräftige Rindsuppe, Eintopf | Gering | Typisches Suppenfleisch, nicht zum Grillen geeignet. |
Häufig gestellte Fragen zum Grillen von Tafelspitz
- Kann man Tafelspitz wirklich grillen?
- Ja, man kann Tafelspitz grillen, aber es ist eine unkonventionelle Methode, die besondere Sorgfalt erfordert. Traditionell wird er gekocht. Mit den richtigen Techniken wie Niedrigtemperatur-Garen oder Rückwärtsgaren kann er jedoch auf dem Grill saftig und geschmackvoll werden.
- Wie vermeide ich, dass gegrillter Tafelspitz trocken wird?
- Der Schlüssel liegt in der Vorbereitung und der Grillmethode. Lassen Sie den Fettrand am Fleisch, marinieren Sie es ausgiebig und garen Sie es bei niedriger, indirekter Hitze. Eine kurze, scharfe Hitze am Ende (Reverse Sear) sorgt für eine Kruste, ohne das Innere auszutrocknen. Die Ruhezeit nach dem Grillen ist ebenfalls entscheidend.
- Welche Marinade ist am besten für gegrillten Tafelspitz?
- Eine Marinade auf Ölbasis mit Säure (Essig oder Zitronensaft), Knoblauch, frischen Kräutern (Rosmarin, Thymian) und Gewürzen ist ideal. Die Säure hilft, die Fasern leicht aufzubrechen, während das Öl Feuchtigkeit spendet und die Aromen transportiert.
- Wie lange sollte Tafelspitz marinieren?
- Für optimale Ergebnisse sollte Tafelspitz mindestens 4-6 Stunden, besser aber über Nacht (bis zu 24 Stunden), in der Marinade ziehen. Dies gibt den Aromen ausreichend Zeit, ins Fleisch einzudringen.
- Was ist der Unterschied zwischen Tafelspitz und Kavalierspitz?
- Der Tafelspitz ist ein feinfaseriges Stück vom hinteren Teil des Rinds (Knöpfel), das am Hüferscherzl anliegt und einen charakteristischen Fettrand hat. Er ist traditionell zum Kochen gedacht. Der Kavalierspitz hingegen ist ein grob strukturiertes, saftiges und durchzogenes Stück von der Unterseite des Schulterblatts. Er wird auch als „Schulterspitz“ bezeichnet und ist ebenfalls ein „Paradestück für ein perfektes gekochtes Rindfleisch“, also traditionell ebenfalls ein Kochstück.
- Kann ich Tafelspitz auch auf einem Gasgrill zubereiten?
- Absolut! Ein Gasgrill ist sogar sehr gut für das Niedrigtemperatur-Grillen oder Rückwärtsgaren geeignet, da sich die Temperatur präzise regulieren lässt und eine konstante indirekte Hitze leichter zu erzeugen ist als auf einem Holzkohlegrill.
- Wie dick sollte der Tafelspitz zum Grillen sein?
- Ein Tafelspitzstück von etwa 1-1,5 kg ist ideal für das Grillen. Die Dicke sollte gleichmäßig sein, um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten. Oft wird er als ganzes Stück zubereitet und erst nach der Ruhezeit in Scheiben geschnitten.
Das Grillen von Tafelspitz ist zweifellos eine Abkehr von der Tradition, aber eine lohnende. Es erfordert Geduld, die richtige Technik und ein gutes Verständnis für die Eigenschaften dieses besonderen Fleischstücks. Wenn Sie diese Herausforderung annehmen, werden Sie mit einem unglaublich saftigen, geschmackvollen und zarten Ergebnis belohnt, das Ihre Gäste beeindrucken wird. Experimentieren Sie mit Marinaden und Beilagen, um Ihr perfektes gegrilltes Tafelspitz-Erlebnis zu schaffen. Lassen Sie sich nicht von der traditionellen Zubereitungsart abschrecken – der Grill bietet ungeahnte Möglichkeiten, auch klassische Gerichte neu zu interpretieren und zu genießen. Guten Appetit und viel Erfolg beim nächsten Grillfest!
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