Wie schmeckt die Kapuzinerkresse?

Kapuzinerkresse: Ein Feuerwerk für die Sinne

24/06/2022

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Die Kapuzinerkresse, oft liebevoll als „Fensterguckerl“ bezeichnet, ist weit mehr als nur eine hübsche Zierpflanze, die mit ihren leuchtend gelben oder tief orangen Blüten jeden Garten bereichert. Ihr Name, der an die Kapuzinermönche erinnert, deutet auf eine lange Geschichte der Wertschätzung hin. Doch erst wenn man ihren überraschend scharfen, würzigen Geschmack entdeckt, offenbart sich ihr wahres Potenzial als kulinarischer Schatz. Sie ist ein echtes Multitalent in der Küche und ein natürliches Heilmittel zugleich.

Kann man Kapuzinerkresse auch als Pfeffer verwenden?
Die rundlichen Samen der Kapuzinerkresse können als Pfefferersatz verwendet werden. Als falscher Pfeffer eignen sie sich für das Würzen vieler Speisen. Auch wenn Kapuzinerkresse an schattigen Plätzen wächst, so gedeiht sie besonders gut an sonnigen Stellen. Die Pflanze braucht reichlich Wasser, weshalb sie in der Natur gerne an Bachläufen wächst.

Was macht den einzigartigen Geschmack der Kapuzinerkresse aus? Die Antwort liegt in den enthaltenen Senfölen. Diese Verbindungen sind nicht nur für die charakteristische Schärfe verantwortlich, die an Kresse oder Meerrettich erinnert, sondern verleihen der Pflanze auch ihre bemerkenswerte Wirkung als „natürliches Penicillin“. Dieses Natur-Antibiotikum kann bei Erkältungen und Entzündungen unterstützend wirken und macht die Kapuzinerkresse zu einer wertvollen Ergänzung in jedem Speiseplan. Ob Blüte, Blatt oder Samen – jede Partie der Kapuzinerkresse birgt ihr eigenes, intensives Aroma und vielfältige Verwendungsmöglichkeiten.

Inhaltsverzeichnis

Das Geschmacksprofil der Kapuzinerkresse: Scharf, würzig, unverwechselbar

Wer zum ersten Mal in eine Blüte oder ein Blatt der Kapuzinerkresse beißt, erlebt oft eine Überraschung: Die anfängliche Süße weicht schnell einer intensiven, pfeffrigen Schärfe, die sich im Mund ausbreitet. Diese Schärfe ist nicht brennend wie Chili, sondern eher aromatisch und erfrischend, vergleichbar mit Radieschen oder Brunnenkresse. Es ist die perfekte Würze, um Salaten, Suppen oder Brotaufstrichen eine besondere Note zu verleihen. Die Intensität kann je nach Standort und Alter der Pflanze variieren – jünger Blätter und Blüten sind oft milder, während ältere Exemplare eine ausgeprägtere Schärfe entwickeln können.

Die vielseitig einsetzbare Kapuzinerkresse bietet ein breites Spektrum an kulinarischen Möglichkeiten, die weit über das bloße Garnieren hinausgehen. Jedes ihrer essbaren Teile – die Blüten, Blätter und Samen – bringt seine eigene Textur und Geschmacksnuance mit, die es zu entdecken gilt. Diese Eigenschaft macht sie zu einer unverzichtbaren Zutat für experimentierfreudige Köche und all jene, die frische, natürliche Aromen schätzen.

Die Blüten: Eine Augenweide mit Biss

Die wunderschönen, leuchtenden Blüten der Kapuzinerkresse sind nicht nur ein optischer Höhepunkt, sondern auch voll essbar und besonders beliebt zum Garnieren sommerlicher Speisen. Sie verleihen Salaten, Suppen oder Desserts eine farbenfrohe und gleichzeitig würzige Note. Doch warum nur garnieren? Probieren Sie, täglich bereits zum Frühstück eine ganze Blüte zu essen. Dies ist nicht nur ein kleiner Geschmacks-Kick für den Start in den Tag, sondern auch eine einfache Möglichkeit, die gesundheitlichen Vorteile der Pflanze zu nutzen. Die Blüten sind etwas milder im Geschmack als die Blätter, aber immer noch mit der charakteristischen pfeffrigen Note versehen.

Die Blätter: Das grüne Herz der Schärfe

Die runden, schildförmigen Blätter der Kapuzinerkresse sind das Kraftpaket der Pflanze, wenn es um den scharfen Geschmack geht. Sie eignen sich hervorragend für die Zubereitung von Pesto, Aufstrichen oder als würzige Zutat in grünen Smoothies. Ihre knackige Textur und die intensive Schärfe machen sie zu einer spannenden Alternative zu herkömmlichen Kräutern. Man kann sie auch fein geschnitten über Kartoffeln, Fisch oder Fleisch streuen, um diesen Gerichten eine frische, pikante Note zu verleihen.

Die Samen: Der „falsche Pfeffer“ und Kapernersatz

Vielleicht die überraschendste Verwendung der Kapuzinerkresse sind ihre knackigen, grünen Samen. Diese kleinen Kugeln sind wahre Geschmackserlebnisse und können als hervorragender Pfefferersatz dienen. Getrocknet und gemahlen verleihen sie Speisen eine einzigartige Schärfe, die an schwarzen Pfeffer erinnert, aber mit einer leicht nussigen und frischen Note. Noch faszinierender ist ihre Verwendung als Ersatz für Kapern. Eingelegt in Essig, entwickeln sie ein säuerlich-würziges Aroma, das echten Kapern zum Verwechseln ähnlich ist. Eine kostengünstige und originelle Alternative!

Kulinarische Schätze aus der Kapuzinerkresse: Rezepte zum Nachmachen

Die Vielseitigkeit der Kapuzinerkresse zeigt sich am besten in der Küche. Hier sind einige detaillierte Rezepte, die Ihnen helfen, das volle Potenzial dieser erstaunlichen Pflanze auszuschöpfen.

Kapuzinerkresse-Pesto: Ein grüner Genuss

Dieses Pesto ist eine wunderbare Alternative zu klassischem Basilikum-Pesto und bringt eine pikante Frische auf den Tisch.

Zutaten:

  • 2 – 3 Hände voll Kapuzinerkresse (Blätter und Blüten)
  • 3 EL Pinienkerne oder Walnusskerne (geröstet für mehr Aroma)
  • 30 g geriebener Parmesan oder Pecorino
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • 6 EL Olivenöl extra vergine
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Die Kapuzinerkresse-Blätter und -Blüten sorgfältig verlesen, von eventuellem Ungeziefer befreien und unter kaltem Wasser kurz abspülen. Gut trockenschütteln oder auf Küchenpapier abtropfen lassen. Grobe Stiele entfernen und die Blätter und Blüten etwas zerkleinern.
  2. Die Pinienkerne (oder Walnusskerne) in einer trockenen Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen. Dies intensiviert ihr Aroma erheblich.
  3. Alle vorbereiteten Zutaten – Kapuzinerkresse, geröstete Kerne, geriebener Käse, Knoblauch und Olivenöl – in einen Mixer oder Food Processor geben.
  4. Alles pürieren, bis eine schön cremige, aber noch leicht stückige Konsistenz erreicht ist. Je nach gewünschter Konsistenz kann noch etwas mehr Olivenöl hinzugefügt werden.
  5. Das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hier ruhig mutig sein, die Schärfe der Kapuzinerkresse harmoniert gut mit Salz.
  6. Das fertige Pesto in saubere Schraubgläser füllen. Eine dünne Schicht Olivenöl auf die Oberfläche geben, um das Pesto vor Oxidation zu schützen. Dunkel und kühl lagern. Im Kühlschrank hält es sich etwa 1-2 Wochen.

Verwendung: Dieses Pesto passt hervorragend zu Nudeln, als Brotaufstrich für sommerliche Crostini, zu Gegrilltem oder als würzige Marinade für Hähnchen und Fisch.

Kapuzinerkresse-Samen in Essig: Die „falschen Kapern“

Diese pfeffrigen, eingelegten Samen sind eine fantastische und einfache Alternative zu teuren Kapern.

Zutaten:

  • Grüne, noch knackige Samen von der Kapuzinerkresse
  • 1 kleine Zwiebel, geschält und in feine Ringe geschnitten
  • Frische Kräuter nach Wahl (z.B. Estragon, Thymian, Petersilie, Lorbeerblatt)
  • 2 Knoblauchzehen, leicht angedrückt
  • Einige Pfefferkörner (schwarz oder bunt)
  • 250 ml Apfelessig (hochwertig, naturtrüb)
  • Optional: Eine Prise Salz

Zubereitung:

  1. Die grünen Kapuzinerkresse-Samen an einem trockenen Tag pflücken, wenn sie noch fest und prall sind. Sie sollten noch nicht gelblich verfärbt sein.
  2. Die gepflückten Samen gründlich waschen und für 24 Stunden in Salzwasser legen. Dies hilft, Bitterstoffe zu entziehen und die Samen auf das Einlegen vorzubereiten.
  3. Nach 24 Stunden die Samen aus dem Salzwasser nehmen und auf einem sauberen Küchentuch gut trocknen lassen.
  4. Kleine, sterilisierte Schraubgläser vorbereiten. Die getrockneten Samen gleichmäßig auf die Gläser verteilen.
  5. Die Zwiebelringe, Kräuter, Knoblauchzehen und Pfefferkörner hinzufügen.
  6. Den Apfelessig in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Optional eine Prise Salz hinzufügen und umrühren, bis es sich aufgelöst hat.
  7. Den heißen Essigsud vorsichtig über die Samen in den Gläsern gießen, sodass sie vollständig bedeckt sind. Achten Sie darauf, dass keine Luftblasen eingeschlossen werden.
  8. Die Gläser sofort fest verschließen.
  9. Die eingelegten Samen an einem dunklen, kühlen Ort (z.B. Speisekammer) mindestens einen Monat lang ziehen lassen. Je länger sie ziehen, desto intensiver wird ihr Geschmack.

Tipp: Auch die Blütenknospen der Kapuzinerkresse eignen sich hervorragend als Kapernersatz. Dafür werden sie mit Salz bestreut, einen Tag ruhen gelassen, in Gläser gefüllt, mit Essig übergossen und sterilisiert. Man kann sie dann genau wie Kapern verwenden.

Kapuzinerkresse-Salz: Ein würziges Finish

Dieses aromatische Salz ist eine fantastische Möglichkeit, Gerichten eine besondere Note zu verleihen und die Schärfe der Kapuzinerkresse dezent zu integrieren.

Zutaten:

  • 4 Handvoll Kapuzinerkresse (Blätter und Blüten)
  • 200 g grobes Meersalz (oder feines Salz, je nach Vorliebe)

Zubereitung:

  1. Die Kapuzinerkresse-Blätter und -Blüten gründlich waschen und sehr gut trocknen lassen. Es ist wichtig, dass sie so trocken wie möglich sind, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  2. Die getrocknete Kresse mit einem Stabmixer oder in einem Food Processor fein pürieren.
  3. Das pürierte Kresse-Mus mit dem Salz vermischen. Die Menge des Salzes sollte so angepasst werden, dass eine feuchte, aber krümelige Masse entsteht, die das gesamte Kresse-Mus aufnimmt.
  4. Diese Mischung über Nacht ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden können.
  5. Am nächsten Tag die Salz-Kresse-Mischung dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.
  6. Im Backofen bei geringer Hitze (etwa 50 bis 90 Grad Celsius) trocknen lassen. Die Backofentür sollte dabei einen Spalt offen bleiben (z.B. einen Kochlöffel dazwischenklemmen), damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Der Trocknungsvorgang dauert etwa 1 – 2 Stunden, kann aber variieren.
  7. Während des Trocknens immer wieder durchmischen, um sicherzustellen, dass sich keine Klumpen bilden und das Salz gleichmäßig trocknet. Das Salz ist fertig, wenn es vollständig trocken und wieder rieselfähig ist.
  8. Das getrocknete Kapuzinerkresse-Salz durch ein feines Sieb streichen, um eventuelle Klumpen zu entfernen und eine gleichmäßige Textur zu erhalten.
  9. Das fertige Salz in luftdichte Gläser füllen und an einem dunklen, kühlen Ort lagern.

Verwendung: Kapuzinerkresse-Salz passt wunderbar zu Fisch, gegrilltem Fleisch, Eiern, Salaten oder einfach auf ein Butterbrot. Es verleiht jedem Gericht eine subtile Schärfe und ein frisches Aroma.

Kapuziner-Aufstrich: Schnell und lecker

Ein einfacher, frischer Aufstrich für Brot oder als Füllung.

Wie schmeckt die Kapuzinerkresse?
„Fensterguckerl“ – so wird die Kapuzinerkresse im Volksmund genannt, sie zählt zu den hübschesten Pflanzen, die das Gartenjahr zu bieten hat und blüht unermüdlich gelb oder tieforange. Diese Kresseart enthält „natürliches Penicillin“ - also Senföle, die wie ein Natur-Antibiotikum wirken. Sie machen den scharfen Geschmack der Kapuzinerkresse aus.

Zutaten:

  • 1 Packung Topfen (Quark, 250g)
  • 1 Handvoll gehackte Blätter der Kapuzinerkresse
  • Blüten zum Verzieren (optional)
  • Salz und Zitronenpfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Den Topfen in eine Schüssel geben.
  2. Die Kapuzinerkresse-Blätter gründlich waschen, trocken schütteln und fein hacken.
  3. Die gehackten Blätter zum Topfen geben und gut verrühren.
  4. Mit Salz und Zitronenpfeffer abschmecken. Wer es schärfer mag, kann etwas mehr Kapuzinerkresse hinzufügen oder auch eine gehackte Blüte unterrühren.
  5. Den Aufstrich auf dunklem Brot servieren oder als Füllung für Palatschinken (Crêpes) oder Wraps verwenden. Mit frischen Kapuzinerkresse-Blüten garnieren.

Kapuzinerkresse-Butter: Eine würzige Note für Gegrilltes

Ähnlich wie Kräuterbutter, aber mit der einzigartigen Schärfe der Kapuzinerkresse.

Zubereitung:

Weiche Butter mit fein gehackten Kapuzinerkresse-Blättern und eventuell einigen Blüten vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Butter passt hervorragend zu Steaks, Fisch oder einfach auf frisches Brot.

Gesundheitliche Aspekte der Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse ist nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch ein echtes Kraftpaket für die Gesundheit. Ihre Hauptwirkstoffe sind die bereits erwähnten Senfölglykoside. Wenn die Pflanze verletzt wird (z.B. beim Kauen), spalten Enzyme diese Glykoside in scharfe Senföle ab. Diese flüchtigen Öle sind es, die der Kapuzinerkresse ihre antibiotische, antivirale und antimykotische Wirkung verleihen. Sie können helfen, die Vermehrung von Bakterien, Viren und Pilzen zu hemmen, insbesondere im Bereich der Atemwege und Harnwege.

Traditionell wird Kapuzinerkresse bei Erkältungen, Husten, Bronchitis und Blasenentzündungen eingesetzt. Sie wirkt schleimlösend und kann die Immunabwehr stärken. Darüber hinaus enthält sie Vitamin C, was zusätzlich zur Stärkung des Immunsystems beiträgt. Regelmäßiger Verzehr, sei es durch das tägliche Essen einer Blüte oder die Integration in Speisen, kann eine wertvolle Unterstützung für die Gesundheit sein.

Ernte und Lagerung: So bleibt die Kapuzinerkresse frisch

Die Ernte der Kapuzinerkresse ist denkbar einfach. Man kann die Blätter, Blüten und Samen von Frühling bis in den Herbst hinein kontinuierlich pflücken. Am besten erntet man morgens, nachdem der Tau getrocknet ist, aber bevor die Mittagssonne die ätherischen Öle verfliegen lässt. Achten Sie darauf, nur so viel zu ernten, wie Sie benötigen, da die Kapuzinerkresse frisch am besten schmeckt und ihre volle Wirkung entfaltet.

Frische Blätter und Blüten halten sich in einem feuchten Tuch eingeschlagen oder in einer Plastiktüte im Kühlschrank etwa 2-3 Tage. Die Samen sollten geerntet werden, wenn sie noch grün und prall sind, bevor sie hart und trocken werden. Für die Langzeitlagerung eignen sich die oben genannten Methoden wie die Herstellung von Pesto, eingelegten Samen oder Kapuzinerkresse-Salz. Diese Zubereitungen ermöglichen es, den einzigartigen Geschmack der Kapuzinerkresse über die Gartensaison hinaus zu genießen.

Anbau-Tipps für die Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse ist eine relativ anspruchslose Pflanze und daher auch für Gartenanfänger gut geeignet. Obwohl sie auch an schattigen Plätzen wächst, gedeiht sie am besten an sonnigen Standorten. Sie liebt reichlich Wasser, weshalb man sie in der Natur oft an Bachläufen findet. Ein gut durchlässiger Boden ist von Vorteil. Sie kann direkt ins Beet oder in Töpfe und Kübel gesät werden und ist eine wunderschöne Rankpflanze, die Zäune oder Pergolen schnell begrünt.

Verwendung der Kapuzinerkresse nach Pflanzenteil
PflanzenteilGeschmacksprofilKulinarische VerwendungBesondere Hinweise
BlütenMild-pfeffrig, leicht süßlichGarnitur für Salate, Suppen, Desserts; direkter Verzehr (z.B. zum Frühstück)Optisch ansprechend, färben Speisen leicht
BlätterIntensiv pfeffrig, scharf, würzigPesto, Aufstriche, Salate, Kräuterbutter, Smoothies, Würze für Fisch/FleischEnthalten die höchste Konzentration an Senfölen
Grüne SamenScharf, leicht nussig, mild-pfeffrigEingelegt als Kapernersatz; getrocknet & gemahlen als PfefferersatzMüssen grün und prall geerntet werden
Reife Samen (getrocknet)Intensiv pfeffrig, scharf, erdige NoteGemahlen als Pfefferersatz (falscher Pfeffer)Achten Sie auf vollständige Trocknung vor der Lagerung

Häufig gestellte Fragen zur Kapuzinerkresse

Ist die gesamte Kapuzinerkresse essbar?

Ja, von der gewöhnlichen Gartenkapuzinerkresse (Tropaeolum majus) sind alle oberirdischen Teile – Blüten, Blätter und die grünen Samen – essbar und sicher zu verzehren. Die Wurzeln werden normalerweise nicht verwendet.

Kann man Kapuzinerkresse wirklich als Pfefferersatz verwenden?

Absolut! Die runden, grünen oder getrockneten Samen der Kapuzinerkresse können gemahlen als hervorragender Pfefferersatz verwendet werden. Sie verleihen Gerichten eine einzigartige, scharfe Würze, die an schwarzen Pfeffer erinnert, aber mit einer eigenen Nuance.

Welche gesundheitlichen Vorteile hat Kapuzinerkresse?

Die Kapuzinerkresse ist bekannt für ihre natürlichen Senföle, die eine antibiotische, antivirale und antimykotische Wirkung haben. Sie wird traditionell zur Unterstützung bei Erkältungen, Husten, Bronchitis und Harnwegsinfekten eingesetzt und kann das Immunsystem stärken. Sie enthält auch Vitamin C.

Wie sollte ich Kapuzinerkresse am besten anbauen?

Kapuzinerkresse gedeiht am besten an sonnigen Standorten mit ausreichend Wasser. Sie bevorzugt gut durchlässigen Boden und kann sowohl im Beet als auch in Töpfen oder Kübeln angebaut werden. Sie ist eine relativ pflegeleichte Pflanze.

Wie lange halten sich die zubereiteten Produkte aus Kapuzinerkresse?

Frisches Pesto hält sich im Kühlschrank etwa 1-2 Wochen, wenn es mit einer Schicht Öl bedeckt ist. Eingelegte Samen oder Blütenknospen können an einem kühlen, dunklen Ort mehrere Monate bis zu einem Jahr halten, ähnlich wie Kapern. Kapuzinerkresse-Salz ist bei trockener Lagerung in luftdichten Behältern ebenfalls mehrere Monate haltbar.

Die Kapuzinerkresse ist zweifellos ein Geschenk des Gartens an die Küche. Mit ihrem unverwechselbaren, scharfen Geschmackserlebnis und ihren beeindruckenden gesundheitlichen Vorteilen ist sie eine Bereicherung für jeden Speiseplan. Ob als würziges Pesto, pikanter Aufstrich, als Kapernersatz oder sogar als ungewöhnlicher Pfeffer – die Möglichkeiten sind vielfältig. Trauen Sie sich, diese spannende Pflanze zu entdecken und lassen Sie sich von ihrer Vielseitigkeit begeistern. Sie werden überrascht sein, wie eine so unscheinbare Gartenpflanze Ihre Gerichte und Ihre Gesundheit aufblühen lassen kann.

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