15/11/2022
Die Welt des Grillens ist vielfältig und ständig in Bewegung. Während der klassische Blechgrill seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil vieler Gärten und Terrassen ist, hat in den letzten Jahren ein eiförmiges Phänomen die Herzen vieler Grillfans erobert: der Kamado-Grill. Auf den ersten Blick mag er wie ein gewöhnlicher Kugelgrill aussehen, doch unter seiner unscheinbaren Keramikhülle verbirgt sich eine Technologie, die das Grillen auf ein völlig neues Niveau hebt. Aber was genau unterscheidet einen Kamado von einem herkömmlichen Blechgrill, und warum schwören immer mehr Grillmeister auf dieses Keramikwunder? Tauchen wir ein in die faszinierende Welt des Kamado und beleuchten seine Besonderheiten, seine Handhabung und seine unschlagbaren Vorteile.

- Kamado vs. Blechgrill: Ein grundlegender Unterschied
- Die richtige Kohle für den Keramikgrill: Warum Briketts tabu sind
- Reinigung und Pflege: So bleibt Ihr Kamado top in Form
- Erstinbetriebnahme: Das Einbrennen des Keramikgrills
- Kamado richtig anheizen: Effizienz auf höchstem Niveau
- Sicher und lecker Grillen: Wichtige Tipps für den Kamado
- Die Vielseitigkeit des Keramikgrills: Mehr als nur Grillen
- Langlebigkeit und Investition: Lohnt sich ein Kamado?
- Häufig gestellte Fragen zum Kamado-Grill
Kamado vs. Blechgrill: Ein grundlegender Unterschied
Der offensichtlichste Unterschied zwischen einem Kamado und einem Blechgrill liegt im Material. Während ein Blechgrill, wie der Name schon sagt, hauptsächlich aus dünnem Metallblech gefertigt ist, besteht die Außenhülle eines Kamados komplett aus hochwertiger Keramik. Dieser Materialunterschied ist nicht nur kosmetischer Natur, sondern hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Grilleigenschaften und die Vielseitigkeit beider Gerätetypen.
Wärmekapazität und Temperaturstabilität
Die Keramik des Kamados verfügt über eine wesentlich höhere Wärmekapazität als das Metall eines Blechgrills. Das bedeutet, Keramik speichert die Wärme der glühenden Kohlen extrem effizient und gibt sie langsam und gleichmäßig ab. Dies ermöglicht eine phänomenale Temperaturstabilität im Inneren des Grills, sei es bei hohen Temperaturen für Steaks oder bei niedrigen Temperaturen für stundenlanges Barbecue. Ein Blechgrill hingegen reagiert viel empfindlicher auf Außentemperaturen und Deckelöffnungen. Die Temperatur schwankt hier deutlich stärker, und das Halten einer konstanten Niedrigtemperatur über längere Zeiträume ist eine echte Herausforderung.
Luftzirkulation und Feuchtigkeitserhalt
Ein Kamado ist durch seine dicke Keramikwand und die präzisen Dichtungen zwischen Deckel und Korpus (oft Filzdichtungen) nahezu luftdicht. Dies minimiert den Sauerstofffluss und sorgt für einen sehr effizienten Kohleverbrauch. Gleichzeitig bleibt die Feuchtigkeit im Grillgut erhalten, was zu saftigeren und zarteren Ergebnissen führt. Bei einem Blechgrill entweicht durch die weniger dichte Bauweise mehr Feuchtigkeit und Rauch, was das Grillgut schneller austrocknen lassen kann.
Um die Unterschiede noch deutlicher zu machen, hier eine vergleichende Tabelle:
| Merkmal | Kamado-Grill (Keramikgrill) | Blechgrill (Kugelgrill) |
|---|---|---|
| Material | Dicke Keramik | Dünnes Metallblech |
| Wärmespeicherung | Hervorragend, sehr hohe Wärmekapazität | Gering, kühlt schnell ab |
| Temperaturstabilität | Extrem stabil, präzise Regelung (niedrig & hoch) | Stärker schwankend, schwieriger zu regulieren |
| Kohleverbrauch | Sehr sparsam durch Effizienz und Dichtung | Höher, da weniger isoliert |
| Vielseitigkeit | Grillen, Räuchern, Backen (Pizza), Schmoren, Low & Slow | Hauptsächlich direktes/indirektes Grillen |
| Feuchtigkeitserhalt | Hervorragend, saftige Ergebnisse | Geringer, Grillgut trocknet schneller aus |
| Lebensdauer | Sehr lang (15-20+ Jahre bei guter Pflege) | Mäßig, anfälliger für Rost und Verschleiß |
| Preisniveau | Höher, aber langfristig eine Investition | Geringer, oft für Einsteiger |
Die richtige Kohle für den Keramikgrill: Warum Briketts tabu sind
Ein entscheidender Faktor für die optimale Leistung Ihres Kamados ist die Wahl des Brennmaterials. Für das Grillen mit einem Keramikgrill sollten Sie ausschließlich reine, hochwertige Holzkohle verwenden. Der Grund dafür ist einfach, aber wichtig: Briketts, die oft für Blechgrills genutzt werden, enthalten Bindemittel und andere Zusatzstoffe, die beim Verbrennen unschöne, weiße Ablagerungen hinterlassen können. Dieser Aschefilm kann einen bitteren Geschmack auf Ihr Grillgut übertragen und die Keramik des Grills verunreinigen. Außerdem brennen Briketts anders ab und können die empfindliche Keramik auf Dauer schädigen.
Hochwertige Holzkohle hingegen hat eine höhere Dichte und ein sparsameres, vor allem aber gleichmäßigeres Abbrandverhalten. Damit erreicht der Kamado nicht nur wesentlich höhere Temperaturen, sondern hält diese auch über außergewöhnlich lange Zeiträume mühelos. Nutzer berichten, dass sie mit einer einzigen Füllung des Holzkohlekorbs im Keramikgrill bis zu 20 Stunden konstante Wärme erreichen können. Das macht den Kamado extrem effizient im Kohle-Verbrauch, was die etwas höheren Anschaffungskosten für gute Holzkohle schnell relativiert.
Eine Alternative zur Holzkohle ist das klassische Befeuerung des Keramikgrills mit Holz. Hierfür eignen sich bestimmte Holzarten, die ein besonderes Aroma abgeben und das Grillerlebnis zusätzlich bereichern können.
Reinigung und Pflege: So bleibt Ihr Kamado top in Form
Die Reinigung eines Kamados ist erstaunlich unkompliziert, da er einen Großteil der Arbeit selbst erledigt. Da der Kamado sehr hohe Temperaturen erreichen kann, findet eine sogenannte Pyrolyse statt. Dabei verbrennen die meisten Speisereste und Fette bereits während des Grillvorgangs zu feiner Asche. Für die verbleibenden Rückstände reicht meist ein sauberes Tuch aus.
Dennoch gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:
- Ascheentfernung: Vor jeder Benutzung sollten Sie mit einem Aschehaken die Asche aus der Aschelade entfernen. Eine gute Durchlüftung ist entscheidend, damit der Kamado die richtige Temperatur erreicht und hält.
- Keine chemischen Reiniger: Die Keramik im Inneren des Kamados ist unbeschichtet. Sie würde chemische Reiniger aufsaugen, was dazu führen könnte, dass Ihr nächstes Grillgut nach Reiniger riecht und die Keramik dauerhaften Schaden nimmt.
- Grillrost behandeln: Denken Sie daran, den Grillrost vor jeder Benutzung mit einem neutralen Öl (z.B. Erdnussöl) zu behandeln. Das verhindert, dass das Fleisch kleben bleibt.
- Pyrolyse bei Low & Slow: Wenn Sie Ihren Kamado fast ausschließlich für Low & Slow BBQ nutzen, bei dem niedrigere Temperaturen vorherrschen, sollten Sie ihn ab und zu bewusst einer Pyrolyse unterziehen. Das bedeutet, den Grill auf eine hohe Temperatur (ca. 270°C) zu bringen und für eine Weile brennen zu lassen. Andernfalls riskieren Sie das Phänomen des „Bleeding Egg“. Dabei sammelt sich über lange Zeit Fett in den Poren der Keramik an. Beim späteren Grillen auf höherer Temperatur (z.B. für Pizza) kann dieses Fett plötzlich schmelzen und sich durch die Kapillaren der Keramik nach außen drücken – der Grill beginnt zu „tropfen“. Dies wird manchmal als „Inkontinenz des Keramikgrills“ bezeichnet, lässt sich aber durch ein Freibrennen bei mittlerer Temperatur und anschließendem Abkühlen beheben.
Erstinbetriebnahme: Das Einbrennen des Keramikgrills
Ein brandneuer Kamado muss vor dem ersten „richtigen“ Gebrauch eingebrannt werden. Dies hat nichts mit der Produktion der Keramik zu tun, sondern dient dazu, letzte Produktionsrückstände wie Feuchtigkeit oder kleine Verunreinigungen aus den Keramikporen zu entfernen. Würde man den Grill sofort stark erhitzen, könnte sich die Keramik zu schnell ausdehnen und Risse entstehen.
So brennen Sie Ihren Kamado richtig ein:
- Legen Sie etwa die Hälfte der Feuerschale mit Holzkohle aus.
- Zünden Sie die Kohle an und lassen Sie sie bei offenem Deckel kurz anbrennen.
- Schließen Sie den Deckel und öffnen Sie die Zuluftventile nur leicht. So erwärmt sich das Innere langsam, und die Keramik kann sich an die Hitze gewöhnen.
- Halten Sie den Kamado für etwa eine Stunde konstant bei einer Temperatur von 120-150°C.
- Öffnen Sie danach die Zuluftventile langsam weiter, um die Temperatur auf etwa 270°C zu erhöhen. Bei dieser Temperatur findet die Pyrolyse statt, die auch die letzten Produktionsrückstände beseitigt.
- Lassen Sie den Keramikgrill anschließend vollständig abkühlen. Danach ist er bereit für das normale Anheizen und Grillen.
Kamado richtig anheizen: Effizienz auf höchstem Niveau
Das Anheizen eines Keramikgrills ist einfacher, als man denkt, und unterscheidet sich vom Vorgehen bei einem Blechgrill. Füllen Sie die Holzkohle zu etwa zwei Dritteln der Höhe in die Feuerschale. Je nach Größe des Grills reichen 1-2 kg Holzkohle oft für 18 Stunden Grillen bei niedrigen Temperaturen aus – ein weiterer Beweis für die unglaubliche Effizienz eines Kamados.
Verwenden Sie für das Anzünden keine chemischen Anzünder. Setzen Sie stattdessen auf natürliche Hilfsmittel wie Grillwürfel mit Wachs, einen Grill-Gebläse, Holzspäne oder Holzwolle. Entzünden Sie die Holzkohle direkt im Grill. Im Gegensatz zu Kugelgrills, bei denen die Kohlen oft außerhalb in einem Anzündkamin vorgeglüht werden, ist es beim Kamado wichtig, dass sich die Keramik langsam mit aufheizt und so auf Temperatur kommt. Während der Grill wärmer wird, lassen Sie den Luftschieber unten offen und regulieren den Luftzug mit dem Deckelventil. So entsteht ein Kamineffekt: Je mehr Luft zieht, desto mehr Sauerstoff gelangt an die Kohlen, und desto heißer wird es. Keramik benötigt zwar etwas länger zum Aufheizen als ein dünner Blechgrill, hält die Hitze dafür aber wesentlich länger und konstanter.
Sicher und lecker Grillen: Wichtige Tipps für den Kamado
Grillen mit einem Kamado ist ein Vergnügen, erfordert aber auch ein wenig Aufmerksamkeit, insbesondere in puncto Sicherheit. Hier sind einige wichtige Tipps, die Sie beachten sollten:
- Das „Burping“ des Grills: Öffnen Sie den Deckel niemals ruckartig ganz. Durch die luftdichte Bauweise herrscht im Inneren ein Unterdruck. Wenn plötzlich viel Sauerstoff (Umgebungsluft) in den heißen Grill strömt, kann es zu einer Stichflamme kommen, die im besten Fall nur Ihre Augenbrauen kostet. Heben Sie den Deckel stattdessen erst ganz leicht an (ein paar Zentimeter), lassen Sie kurz Luft entweichen und strömen, und öffnen Sie ihn dann vollständig. Dies verhindert eine kurzzeitige, starke Hitzeentwicklung.
- Feuerfeste Handschuhe: Tragen Sie immer feuerfeste Handschuhe. Der Kamado wird extrem heiß, nicht nur im Inneren, sondern auch an den äußeren Komponenten.
- Vorsicht vor heißem Rauch: Schauen Sie niemals von oben direkt durch das Abluftventil. Der Rauch und die Abluft sind extrem heiß, und bei Hochtouren können sogar Stichflammen durch den Regler dringen.
- Low & Slow BBQ: Beim Low & Slow BBQ ist es entscheidend, den Deckel nur so kurz wie möglich offen zu lassen. Jeder Sauerstoffeinlass führt zu einem Temperaturanstieg, der die konstante Niedrigtemperatur beeinträchtigen kann. Wenn Sie z.B. Pulled Pork glasieren möchten, nehmen Sie es besser kurz vom Grill herunter.
- Sandschale einbauen: Ein Deflektorstein ist ideal für indirektes Grillen, kann aber dazu führen, dass Fett darauf tropft und verbrennt, was zu unangenehmen Gerüchen oder Geschmäcken führen kann. Unser Tipp: Platzieren Sie eine Sandschale aus Keramik auf dem Deflektorstein. Diese fängt Fett und Gewürze auf. Um eine direkte Erwärmung der Schale zu vermeiden und die Luftzirkulation zu gewährleisten, können Sie Hutmuttern unterlegen, die eine kleine Lücke schaffen.
Die Vielseitigkeit des Keramikgrills: Mehr als nur Grillen
Der Kamado gilt nicht umsonst als wahrer Allrounder. Seine einzigartige Wärmespeicherung und Temperaturkontrolle eröffnen unzählige Möglichkeiten, die weit über das klassische Grillen hinausgehen. Er ist der perfekte Begleiter für experimentierfreudige Grillmeister und jene, die neue Rezepte ausprobieren möchten.
- Direktes und indirektes Grillen: Klassisches direktes Grillen über Holzkohle ist ebenso möglich wie indirektes Grillen über dem Deflektorstein, ideal zum Garen von empfindlichem Fisch oder ganzen Braten.
- Pizza backen: Mit einem passenden Pizzastein verwandelt sich Ihr Kamado in einen Hochofen. Die hohen Temperaturen im Keramikgrill sind ideal für knusprige, authentische Pizza wie aus dem Steinofen.
- Räuchern und Smoken: Die Fähigkeit des Kamados, niedrige Temperaturen über lange Zeiträume zu halten, macht ihn zum perfekten Smoker. Mit Räucherzubehör wie Räucherchunks und Räucherchips können Sie Ihren Gerichten einzigartige Raucharomen verleihen.
- Low & Slow BBQ: Profis lieben den Kamado für Low & Slow BBQ (z.B. Pulled Pork, zarte Rippchen oder Brisket). Kein anderer Grill hält niedrige Temperaturen über so lange Zeit so mühelos konstant, was zu unglaublich zarten und saftigen Ergebnissen führt.
- Backen und Schmoren: Auch Brot, Aufläufe oder sogar Eintöpfe können im Kamado zubereitet werden, was seine Vielseitigkeit noch einmal unterstreicht.
Langlebigkeit und Investition: Lohnt sich ein Kamado?
Die Anschaffung eines Keramikgrills ist keine Kleinigkeit, da die Preise für qualitativ hochwertige Modelle deutlich über denen einfacher Blechgrills liegen. Doch diese Investition zahlt sich langfristig aus. Ein gut gepflegter Kamado kann Sie problemlos 15-20 Jahre oder sogar länger begleiten. Die Robustheit der Keramik und die hochwertige Verarbeitung machen ihn zu einem langlebigen Begleiter für unzählige Grillabende.
Tipps für ein langes Kamado-Leben:
- Thermofilz sauber halten: Der Thermofilz, der den Deckel abdichtet, sollte regelmäßig gereinigt werden. Sollte er mit der Zeit verschleißen, lässt er sich in der Regel einfach austauschen.
- Richtig überwintern: Entfernen Sie alle entnehmbaren Teile vor dem Winter. Fest montierte Metallteile können Sie mit neutralem Öl einreiben, um sie vor Korrosion zu schützen. Eine passende Abdeckhaube schützt den Grill zusätzlich vor Witterungseinflüssen.
- Schimmel im Keramikgrill: Nach längerer Nichtnutzung kann sich Schimmel im Inneren bilden, besonders wenn der Grill feucht gelagert wird. Dies ist nicht ungewöhnlich und kein Grund zur Sorge. Um vorzubeugen, lassen Sie Ventile und Luftschieber immer leicht geöffnet, damit die Luft zirkulieren kann. Sollte sich dennoch Schimmel gebildet haben, verbrennt er bei der nächsten Anheizung des Keramikgrills vollständig und hat keine Auswirkungen auf Ihr Grillgut oder Ihre Gesundheit.
- Regelmäßige Pyrolyse: Um das oben beschriebene Phänomen des „Bleeding Egg“ zu vermeiden, ist es wichtig, den Keramikgrill ab und an bei hohen Temperaturen freizubrennen und so zu reinigen, besonders wenn er oft für Low & Slow genutzt wird.
Häufig gestellte Fragen zum Kamado-Grill
Hier beantworten wir einige der am häufigsten gestellten Fragen rund um den Keramikgrill:
Kann ich im Kamado auch bei Regen grillen?
Ja, die dicke Keramik und die geschlossene Bauweise machen den Kamado relativ unempfindlich gegenüber äußeren Witterungsbedingungen. Regen oder Wind haben kaum Einfluss auf die Innentemperatur. Eine Abdeckhaube ist dennoch ratsam, wenn der Grill längere Zeit nicht genutzt wird.
Wie lange dauert es, bis ein Kamado die gewünschte Temperatur erreicht?
Ein Kamado benötigt aufgrund seiner Wärmespeicherkapazität etwas länger zum Aufheizen als ein Blechgrill, typischerweise 20-40 Minuten, je nach Zieltemperatur. Dafür hält er die Temperatur dann aber auch über sehr lange Zeiträume stabil.
Welche Temperatur kann ein Kamado erreichen?
Ein Kamado kann sehr hohe Temperaturen von über 400°C erreichen, ideal für Pizza oder das scharfe Anbraten von Steaks. Gleichzeitig kann er aber auch über viele Stunden konstant niedrige Temperaturen im Bereich von 90-150°C für Low & Slow BBQ halten.
Muss ich den Kamado bei Nichtgebrauch abdecken?
Es ist empfehlenswert, den Kamado mit einer passenden Abdeckhaube zu schützen, um ihn vor Witterungseinflüssen, Schmutz und UV-Strahlung zu bewahren. Das verlängert die Lebensdauer und hält ihn sauber.
Kann ich Holz im Kamado verwenden?
Ja, Sie können reines Holz oder Holzchunks zum Räuchern oder als Brennmaterial verwenden. Achten Sie darauf, dass es sich um unbehandeltes Holz handelt und die Holzstücke nicht zu groß sind, um die Luftzirkulation nicht zu behindern.
Ist ein Kamado auch für Anfänger geeignet?
Obwohl ein Kamado anfangs etwas Übung in der Temperaturregelung erfordert, ist er durch seine Stabilität und Vielseitigkeit auch für Anfänger geeignet, die bereit sind, sich mit den Besonderheiten auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse sprechen für sich und motivieren schnell zum Weiterlernen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Während der Blechgrill seine Berechtigung als einfacher und kostengünstiger Einstieg ins Grillen hat, bietet der Kamado eine unvergleichliche Grillerfahrung. Seine überragende Wärmespeicherung, Temperaturstabilität und Vielseitigkeit machen ihn zu einem wahren Multitalent, das jeden Grillmeister begeistert und über viele Jahre hinweg Freude bereitet. Die Investition in einen Kamado ist eine Investition in unbegrenzte kulinarische Möglichkeiten und höchste Grillkunst.
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