Was macht man mit dem Raclette-Grill nach Feierabend?

Pizza vom Raclette-Grill: Mini-Pizzen für den Tisch!

15/05/2023

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Raclette ist weit mehr als nur geschmolzener Käse und kleine Pfännchen. Es ist ein kulinarisches Erlebnis, das für Geselligkeit und puren Genuss am Tisch steht. Ursprünglich aus der Schweiz stammend, wo „racler“ so viel wie „schaben“ bedeutet und sich auf den traditionell vom Laib geschabten Käse bezieht, hat sich das Raclette zu einem beliebten Ritual in vielen Haushalten entwickelt. Es vereint die Freude am gemeinsamen Essen mit der Freiheit, sich sein Gericht ganz nach eigenem Geschmack zusammenzustellen. Doch was viele nicht wissen: Ein Raclette-Grill kann weit mehr, als nur Käse schmelzen und Fleisch braten. Er birgt das Potenzial für überraschende kulinarische Kreationen, die Ihren Raclette-Abend auf ein völlig neues Niveau heben. Eine dieser aufregenden Möglichkeiten ist die Zubereitung von Mini-Pizzen direkt am Tisch. Tauchen Sie ein in die Welt des Raclettes und entdecken Sie, wie Sie diesen geselligen Abend noch vielseitiger gestalten können.

Was ist das Besondere an Raclette?
Raclette hat einen hohen Unterhaltungswert und ist sicherer. Die Kleinen können ihre Pfännchen selbst bestücken und beim Erhitzen passen die Großen auf. Leckeres Obst wird zum süßen Raclette.
Inhaltsverzeichnis

Was ist Raclette überhaupt? Eine kurze Einführung

Die Vorstellung von duftendem, zerflossenem Käse, kombiniert mit knackigem Gemüse, saftigem Fleisch oder feinem Fisch, gehört für viele zum festen Bestandteil der kalten Jahreszeit. Raclette ist ein Phänomen, das Generationen verbindet und zu gemütlichen Zusammenkünften einlädt. Der Ursprung liegt in der einfachen, aber genialen Idee, einen großen Käselaib über offenem Feuer zu erhitzen und den schmelzenden Käse dann über gekochte Kartoffeln, Silberzwiebeln und Cornichons zu schaben. Dieses traditionelle Gericht, das ursprünglich von Schweizer Hirten praktiziert wurde, hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt und ist dank moderner Raclette-Grills auch in unseren Wohnzimmern angekommen.

Heutige Raclette-Grills sind so konzipiert, dass sie dieses gesellige Esserlebnis für jedermann zugänglich machen. Meist ausgestattet mit vier bis acht kleinen Pfännchen, ermöglichen sie es mehreren Personen gleichzeitig, ihre individuellen Kreationen zu zaubern. Die obere Grillplatte bietet zudem Platz zum Braten von Fleisch, Fisch oder Gemüse. Diese Kombination aus Pfännchen und Grillplatte macht den Raclette-Grill zu einem äußerst vielseitigen Küchengerät, das nicht nur für Käseliebhaber ein Fest ist, sondern auch für alle, die gerne experimentieren und die Individualität beim Essen schätzen.

Raclette-Grill: Mehr als nur Käse schmelzen

Ein Raclette-Grill ist das Herzstück eines jeden Raclette-Abends. Die meisten Modelle bestehen aus einer Heizplatte oben und Einschüben für kleine Pfännchen darunter. Während die Pfännchen ideal sind, um Käse zu schmelzen und kleinere Zutaten zu überbacken, bietet die obere Grillplatte die Möglichkeit, größere Stücke Fleisch oder Gemüse anzubraten. Die Wahl des richtigen Grills kann dabei einen großen Unterschied machen, insbesondere wenn Sie planen, über das traditionelle Raclette hinauszuwachsen.

Für einen gelungenen Raclette-Abend ist es hilfreich, die Mengen der Zutaten pro Person grob zu planen. So stellen Sie sicher, dass niemand hungrig bleibt und gleichzeitig keine unnötigen Reste anfallen. Die folgenden Richtwerte können Ihnen als Orientierung dienen, doch letztlich hängt es natürlich von den individuellen Vorlieben Ihrer Gäste ab – wer weiß, vielleicht ist ja ein echter Käse-Junkie dabei, der die Mengen sprengt!

Tabelle: Empfohlene Mengen pro Person

ZutatMenge pro Person (Richtwert)
Käse200 – 250 Gramm
Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte150 – 180 Gramm
Gemüse200 Gramm
Obst1 – 2 Portionen
Beilagen (z.B. Kartoffeln, Brot)50 Gramm

Der richtige Käse für Ihr Raclette-Erlebnis

Die Seele eines jeden Raclette-Abends ist zweifellos der Käse. Wenn Sie auf der Suche nach dem authentischsten Geschmack sind, gibt es eigentlich nur eine Antwort: Original Schweizer Raclette-Käse. Dieser Käse ist bekannt für sein unschlagbar würziges Aroma und seine perfekten Schmelzeigenschaften. Er zerfließt in den kleinen Pfännchen zu einer wunderbar cremigen Masse, die sich ideal über Kartoffeln und andere Beilagen legt. Das Besondere am klassischen Raclette-Käse ist zudem, dass Sie die Rinde bedenkenlos mitessen können, da er ohne künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe oder Paraffin hergestellt wird.

Doch auch wenn das Original unübertroffen ist, gibt es viele hervorragende Alternativen, die Ihrem Raclette eine ganz eigene Note verleihen können. Käsesorten aus Deutschland oder Frankreich sind oft etwas milder im Geschmack, eignen sich aber ebenfalls hervorragend zum Schmelzen. Wenn Sie experimentierfreudig sind, probieren Sie doch einmal folgende Käsesorten:

  • Gouda
  • Butterkäse
  • Cheddar
  • Mozzarella
  • Camembert
  • Bergkäse
  • Tilsiter
  • Edamer

Für diejenigen, die es besonders würzig mögen, empfehlen sich Gorgonzola oder Schafs- und Ziegenkäse. Ein wichtiger Tipp: Die Reifezeit ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal bei Käse. Je länger ein Käse gereift ist, desto aromatischer wird sein Geschmack. Für Raclette eignen sich daher besonders gut lang gereifte Käsesorten, da sie dem Gericht eine tiefere Geschmacksdimension verleihen.

Tradition trifft Moderne: Zubereitung und kreative Ideen

Ein Raclette-Abend bietet unzählige Möglichkeiten, Ihre Gäste zu begeistern. Ob Sie sich an die traditionelle Schweizer Art halten oder neue, kreative Wege gehen, der Spaß am gemeinsamen Tischgrillen steht immer im Vordergrund.

Traditionelles Schweizer Raclette – so geht's

Für Puristen ist das traditionelle Raclette ein Muss. Es konzentriert sich auf die wesentlichen Zutaten und lässt den Käse in den Mittelpunkt rücken:

  1. Kleine, festkochende Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser etwa 15 bis 20 Minuten gar kochen.
  2. Anschließend die Kartoffeln in Scheiben schneiden und auf der Grillplatte des Raclette-Grills goldbraun anbraten.
  3. Raclette-Käse in einem Pfännchen schmelzen lassen, bis er cremig zerläuft.
  4. Nun die Kartoffelscheiben, Silberzwiebeln und Cornichons auf einem Teller anrichten und den geschmolzenen Käse großzügig darüber gießen.
  5. Sofort genießen!

Vielfalt an Gemüse und Allerlei für den Tisch-Grill

Neben dem Käse und den Kartoffeln bietet Raclette eine unglaubliche Vielfalt an weiteren Zutaten. Jeder kann braten und überbacken, was ihm beliebt. Champignons, Zucchini und grüner Spargel sind bei vielen sehr beliebt und lassen sich prima direkt auf der Grillplatte garen. Festeres Gemüse wie Brokkoli, Blumenkohl, Karotten oder weißer Spargel sollte am besten vorher gekocht oder gedünstet werden, um eine optimale Konsistenz zu erreichen. Darüber hinaus eignen sich auch folgende Gemüsesorten hervorragend für Ihr Raclette:

  • Paprika (in Streifen geschnitten)
  • Aubergine (vorher im Ofen kurz garen, um Bitterstoffe zu reduzieren)
  • Kirschtomaten (ganz oder halbiert)
  • Mais (besonders bei Kindern sehr beliebt)
  • Zwiebeln (in Ringe oder Würfel geschnitten)
  • Oliven (schwarz oder grün)

Fleisch und Meeresfrüchte auf der Grillplatte

Die obere Grillplatte des Raclette-Grills ist ideal, um kleine Fleisch- und Fischstücke direkt am Tisch zu garen. Je nach Vorliebe können Sie Schwein, Geflügel, Rind oder Lamm anbieten. Am besten schneiden Sie das Fleisch bereits einige Stunden vor dem Essen in mundgerechte Stücke und legen es in eine Öl-Gewürz-Marinade ein. So kann es beim Essen direkt auf den Grill, ohne zusätzliche Ölzugabe. Auch bereits verarbeitete Fleischprodukte wie Schinkenwürfel, Chorizo-Scheiben oder Speck verleihen bunten Gemüsepfannen eine deftige Note.

Für Fischliebhaber und Fans von Meeresfrüchten bietet der Raclette-Grill ebenfalls tolle Möglichkeiten. Lachs, Kabeljau, Thunfischsteaks, Seeteufel oder Shrimps lassen sich einfach auf die Grillplatte legen und garen. Weichere Fischsorten oder kleinere Meeresfrüchte wie Garnelen können auch direkt im Pfännchen zubereitet werden, oft zusammen mit etwas Kräuterbutter oder einem Schuss Weißwein.

Pizza vom Raclette-Grill: Der ultimative Genuss für Pizza-Fans

Für alle Pizza-Fans kommt hier die absolute Überraschung: Mit dem Raclette-Grill lassen sich im Handumdrehen kleine, individuelle Pizzen zubereiten, die dem Original in nichts nachstehen und für Begeisterung sorgen werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt hierbei in der Ausstattung Ihres Raclette-Grills. Es ist entscheidend, dass Ihr Gerät nicht nur von oben heizt, sondern auch eine Ober- und Unterhitze-Funktion für die Pfännchen bietet. Sollten Sie also über die Anschaffung eines neuen Raclette-Grills nachdenken und Pizza zubereiten wollen, achten Sie unbedingt auf dieses Merkmal.

Die Zubereitung ist denkbar einfach und macht besonders viel Spaß, da jeder seine Pizza selbst gestalten kann. Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein herkömmlicher Pizzateig. Sie können fertigen Teig aus dem Kühlregal verwenden oder ihn selbst zubereiten. Rollen Sie den Teig dünn aus und schneiden Sie ihn in kleine Kreise oder Quadrate, die genau in Ihre Raclette-Pfännchen passen.

Schritt für Schritt zur Raclette-Pizza:

  1. Legen Sie den zugeschnittenen Pizzateig in Ihr Raclette-Pfännchen. Achten Sie darauf, dass der Teig nicht über den Rand ragt, damit er gleichmäßig garen kann.
  2. Bestreichen Sie den Teig leicht mit Tomatensoße. Hier können Sie eine fertige Pizzasoße verwenden oder einfach passierte Tomaten mit Kräutern und Gewürzen abschmecken.
  3. Nun kommt der spannende Teil: Belegen Sie Ihre Mini-Pizza nach Herzenslust! Stellen Sie verschiedene Beläge bereit, wie zum Beispiel:
    • Geschnittene Salami oder Schinken
    • Pilze (Champignons, Steinpilze)
    • Paprika, Zwiebeln, Oliven
    • Mais, Ananas (für die Hawaiian-Fans)
    • Thunfisch, Sardellen
  4. Zum Schluss kommt natürlich eine ordentliche Portion Käse Ihrer Wahl darüber. Mozzarella ist klassisch, aber auch Gouda, Emmentaler oder eine Mischung aus verschiedenen Käsesorten eignen sich hervorragend.
  5. Schieben Sie das Pfännchen in den Raclette-Grill. Dank der Unterhitze wird der Teig von unten knusprig, während die Oberhitze den Käse schmilzt und die Beläge gart. Lassen Sie die Pizza gut durchbacken, bis der Käse goldbraun ist und der Teig knusprig. Dies dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Und schon haben Sie eine ganz individuelle, knusprige Mini-Pizza, die direkt am Tisch genossen werden kann. Diese Methode ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch ein echtes Highlight für jeden Raclette-Abend und besonders bei Kindern sehr beliebt.

Süße Verführungen: Raclette als Dessert

Wer sagt, dass Raclette immer herzhaft sein muss? Der Raclette-Grill eignet sich hervorragend, um auch süße Kreationen zu zaubern und den Abend mit einem köstlichen Dessert abzurunden. Die Möglichkeiten sind vielfältig und überraschend einfach.

Kann man mit einem Raclette-Grill Pizza zubereiten?
Pizza-Fans aufgepasst: Mit dem Raclette-Grill lassen sich im Nu kleine Pizzen zubereiten. Wichtig dabei ist, dass dein Raclette-Grill die Pfännchen nicht nur von oben erhitzt, sondern auch von unten. Solltest du dir ein neues Gerät zulegen, achte also auf eine Ober- und Unterhitze-Funktion.

Eine der simpelsten, aber dennoch wirkungsvollen Varianten ist, Ihren Lieblings-Schokoriegel in einem Pfännchen zu erhitzen. Sobald die Schokolade schmilzt, verbinden sich die einzelnen Zutaten zu einer warmen, himmlischen Masse, die oft noch besser schmeckt als der kalte Riegel selbst. Besonders beliebt sind auch Kombinationen mit Obst. Hier sind einige leckere Ideen für süße Raclette-Pfännchen:

  • Frische Feigenstücke mit etwas Ziegenkäse und Honig – eine überraschend harmonische Kombination.
  • Birnenscheiben mit Gorgonzola, dazu Walnüsse und ein Hauch Rosmarin für eine raffinierte Note.
  • Bananenstücke mit Nutella oder anderen Nuss-Nougat-Cremes, die im Pfännchen wunderbar zerlaufen.
  • Ananas- oder Pfirsichstücke (auch aus der Dose) mit Raclette-Käse oder einer Prise Zimt und Zucker.
  • Kleine Pancake-Teige, die im Pfännchen gebacken und dann mit Beeren und Ahornsirup serviert werden können.
  • Marshmallows, die im Pfännchen schmelzen und leicht karamellisieren – perfekt für Kinder und Naschkatzen.

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und experimentieren Sie mit verschiedenen Obstsorten, Schokoladen und süßen Soßen. Der Raclette-Grill verwandelt sich so im Handumdrehen in eine kleine Dessert-Manufaktur.

Beilagen und Dips: Das i-Tüpfelchen für Ihren Raclette-Abend

Damit Ihr Raclette-Abend ein voller Erfolg wird, sind die richtigen Beilagen und Dips unerlässlich. Sie runden das Geschmackserlebnis ab und bieten zusätzliche Abwechslung. Ein gutes Brot ist dabei das A und O. Ob Baguette, Bauernbrot oder Ciabatta – Brot und geschmolzener Raclette-Käse sind eine einfache, aber unschlagbare Kombination, die Sie definitiv nicht missen sollten. Viele genießen es auch, ihre warme Pfannen-Kreation auf einer Scheibe Brot zu verspeisen.

Zudem sind Dips und Soßen ein absolutes Must-have. Sie verleihen Ihren heißen Kreationen mehr Cremigkeit, Würze und sorgen für Abwechslung. Stellen Sie eine Auswahl an verschiedenen Dips bereit, um für jeden Geschmack etwas dabei zu haben:

  • Sour Cream oder Kräuterquark: Klassisch und erfrischend, passt zu fast allem.
  • Aioli: Eine würzige Knoblauchmayonnaise, die besonders gut zu Fleisch und Gemüse passt.
  • Tomaten-Ketchup: Ein einfacher Favorit, besonders bei Kindern und zu Pizza.
  • Curry-Dip: Verleiht eine exotische Note.
  • Chili-Dip: Für alle, die es gerne scharf mögen.
  • Süß-Sauer-Soße: Passt gut zu Geflügel und asiatisch inspirierten Pfännchen.
  • Senf-Dill-Soße: Ideal zu Fisch.
  • Selbstgemachte Kräuterbutter: Perfekt zum Verfeinern von Fleisch und Gemüse auf der Grillplatte.

Auch kleine Schüsseln mit eingelegten Silberzwiebeln, Cornichons, Oliven, getrockneten Tomaten oder verschiedenen eingelegten Pilzen bereichern das Angebot und sorgen für zusätzliche Geschmacksnuancen.

Raclette für alle: Vegane und kinderfreundliche Optionen

Die Vielseitigkeit des Raclettes macht es zu einem idealen Gericht für gemischte Gruppen, da jeder seine Vorlieben ausleben kann. Auch für Veganer und Kinder gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Raclette-Abend in vollen Zügen zu genießen.

Vegane Raclette-Ideen

Ein veganes Raclette ist problemlos möglich. Der Schlüssel liegt in der Auswahl passender Zutaten. Anstelle von Käse können Sie speziellen veganen Käse verwenden, der gut schmilzt. Auch die Auswahl an veganen Dips ist groß. Stellen Sie sicher, dass ausreichend frisches Gemüse vorhanden ist, wie Pilze, Paprika, Zucchini, Aubergine, Mais und Zwiebeln. Gekochte Kartoffeln oder Süßkartoffel-Pommes sind ebenfalls eine hervorragende Basis. Für die Pfännchen können Sie vegane Würstchen, Tofu oder Tempeh in kleinen Würfeln anbieten. Selbstgemachte vegane Dips wie eine Tomatensalsa mit Koriander, ein gerösteter Mandel-Nuss-Dip oder ein Süß-saures Kürbis-Chutney sorgen für Abwechslung und Geschmack.

Raclette-Ideen für Kinder

Raclette ist bei Kindern besonders beliebt, da sie aktiv in die Zubereitung eingebunden werden können. Es ist sicherer als Fondue und bietet viel Unterhaltung. Stellen Sie eine bunte Auswahl an kinderfreundlichen Zutaten bereit:

  • Mini-Pizzen: Wie bereits beschrieben, ist die Raclette-Pizza ein absoluter Hit. Kinder können ihren Teig selbst belegen mit Schinken, Salami, Mais, kleinen Würstchen und natürlich viel Käse. Tomaten-Ketchup darf hier nicht fehlen!
  • Süßes Raclette: Bieten Sie Obststücke (Banane, Apfel, Ananas), Marshmallows und Schokoladenstückchen an. Diese können die Kinder in den Pfännchen schmelzen lassen und dann mit Schlagsahne, Vanille- oder Schokoladensoße genießen.
  • Kleine Würstchen oder Frikadellen: In mundgerechte Stücke geschnitten, lassen sich diese schnell auf der Grillplatte braten oder im Pfännchen überbacken.

Das gemeinsame Belegen und Braten der Pfännchen fördert die Kreativität und macht den Kindern riesigen Spaß, sodass das Essen zu einem echten Erlebnis wird.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Raclette wirft oft Fragen auf, besonders wenn man es zum ersten Mal probiert oder neue Wege gehen möchte. Hier beantworten wir einige der häufigsten Fragen:

Was ist das Besondere an Raclette?

Das Besondere am Raclette ist die Geselligkeit und die Individualität. Jeder am Tisch kann sein Gericht selbst zusammenstellen und nach Belieben experimentieren. Der Duft von geschmolzenem Käse, kombiniert mit köstlichem Gemüse, saftigem Fleisch oder feinem Fisch, schafft eine gemütliche Atmosphäre. Es ist ein Erlebnis, das zum Verweilen und Genießen einlädt, und die Vielfalt der Zutaten regt die eigene Kreativität an, sodass es für jeden Geschmack die passende Kombination gibt.

Welcher Raclette-Grill eignet sich für Pizza?

Für die Zubereitung von Pizza im Raclette-Grill ist es entscheidend, dass Ihr Gerät eine Ober- und Unterhitze-Funktion für die Pfännchen bietet. Nur so wird der Pizzateig auch von unten knusprig gebacken, während der Käse von oben schmilzt und die Beläge garen. Viele moderne Raclette-Grills verfügen über diese Funktion, achten Sie beim Kauf auf entsprechende Hinweise in der Produktbeschreibung.

Kann man auch andere Teige für die Pfännchen verwenden?

Obwohl der Fokus hier auf Pizzateig liegt, können Sie im Prinzip auch andere dünne Teige oder sogar Blätterteig in den Pfännchen verwenden. Experimentieren Sie mit kleinen Quiches, Mini-Calzones oder süßen Teigvarianten für Desserts. Wichtig ist, dass der Teig dünn genug ist, um schnell durchzugaren, und dass Ihr Grill die nötige Hitze liefert.

Welche Käsesorten schmelzen am besten?

Käsesorten mit einem höheren Fettgehalt schmelzen in der Regel am besten und werden besonders cremig. Neben dem klassischen Schweizer Raclette-Käse eignen sich auch Gouda, Emmentaler, Tilsiter, Butterkäse und Mozzarella hervorragend. Für eine würzigere Note können Sie auch Bergkäse oder Camembert verwenden. Achten Sie darauf, den Käse in nicht zu dicke Scheiben zu schneiden, damit er gleichmäßig schmilzt.

Kann ich Raclette auch vegan zubereiten?

Ja, absolut! Raclette lässt sich hervorragend vegan zubereiten. Verwenden Sie dafür pflanzliche Käsealternativen, die zum Schmelzen geeignet sind. Stellen Sie eine große Auswahl an Gemüse, Tofu, Tempeh, veganen Würstchen und Pilzen bereit. Auch vegane Dips wie Hummus, Guacamole oder pflanzliche Kräuterquarks sind eine tolle Ergänzung. Mit ein wenig Kreativität steht einem köstlichen veganen Raclette-Abend nichts im Wege.

Raclette ist und bleibt ein Highlight für gesellige Abende. Ob traditionell mit Käse und Kartoffeln oder innovativ mit Mini-Pizzen und süßen Pfännchen – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Lassen Sie sich inspirieren, probieren Sie neue Kombinationen aus und genießen Sie die gemeinsame Zeit am Tisch. Raclette ist ein Fest für die Sinne und ein Ausdruck von Individualität im kulinarischen Miteinander. Guten Appetit!

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