Wie grillt man im Backofen?

Grillen ohne Grill: Backofen als Retter

05/09/2024

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Der Sommer bringt nicht nur Sonne und gute Laune mit sich, sondern auch den unwiderstehlichen Duft von frisch Gegrilltem. Überall steigen kleine Rauchwolken auf, und der Gedanke an saftige Steaks, knackiges Gemüse oder aromatischen Fisch direkt vom Rost lässt das Wasser im Munde zusammenlaufen. Grillen ist mehr als nur eine Zubereitungsart; es ist ein Lebensgefühl, das an Lagerfeuerromantik und gesellige Abende erinnert. Doch was, wenn man keinen Garten, keinen Balkon oder schlichtweg keinen eigenen Grill besitzt? Muss man dann auf dieses besondere Vergnügen verzichten? Keineswegs! Die gute Nachricht ist: Sie können die charakteristischen Aromen und Texturen von Grillgut auch ganz ohne traditionellen Grill in Ihrer eigenen Küche zaubern. Mit einigen cleveren Tricks und den richtigen Küchenhelfern holen Sie sich das Sommerfeeling direkt nach Hause.

Wie grillt man im Backofen?
2. Im Backofen grillen Wenn du weder Grill noch Grillpfanne besitzt, kannst du auch auf den Backofen zurückgreifen – stell dir dein Backofenrost einfach als umgedrehten Grillrost vor. Durch die intensive, direkte Hitze verleihst du Lebensmitteln köstliche Grillaromen, die denen eines echten Grills in Nichts nachstehen.

Die Sehnsucht nach dem rauchigen Geschmack und der einzigartigen Kruste von gegrilltem Essen muss nicht unerfüllt bleiben. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit gängigen Haushaltsgeräten beeindruckende Grillergebnisse erzielen können. Von der schnellen Lösung in der Pfanne über die vielseitige Nutzung des Backofens bis hin zum praktischen Kontaktgrill – es gibt zahlreiche Wege, Ihr Grillverlangen zu stillen und dabei köstliche Gerichte aus aller Welt auf den Tisch zu bringen. Bereiten Sie sich darauf vor, Ihre Geschmacksknospen zu verwöhnen und Ihre Freunde und Familie mit unerwarteten Grillkünsten zu überraschen!

Inhaltsverzeichnis

Grillen im Backofen: Der unsichtbare Grillmeister

Wenn Sie keinen Grill und keine Grillpfanne zur Hand haben, ist Ihr Backofen der perfekte Verbündete, um dennoch das Gefühl und den Geschmack von Gegrilltem zu erleben. Stellen Sie sich Ihren Backofenrost einfach als einen umgedrehten Grillrost vor. Die intensive, direkte Hitze des Backofengrills kann Lebensmitteln eine köstliche Bräunung und wunderbare Grillaromen verleihen, die denen eines echten Grills in nichts nachstehen. Es ist eine Methode, die besonders gut funktioniert, wenn Sie größere Mengen oder verschiedene Zutaten gleichzeitig zubereiten möchten.

Die optimale Einstellung und Platzierung

Um die besten Ergebnisse beim Grillen im Backofen zu erzielen, ist die richtige Einstellung entscheidend. Wählen Sie die Grillfunktion Ihres Backofens, die oft mit einem Symbol wie einer Zickzacklinie oder einem dreieckigen Symbol dargestellt wird. Heizen Sie den Ofen auf die höchste Grillstufe vor, in der Regel zwischen 200°C und 250°C. Dieser Schritt ist fundamental, da er eine ausreichend hohe Anfangstemperatur gewährleistet, die für die Maillard-Reaktion – jene chemische Reaktion, die für die Bräunung und die Entwicklung von Röst- und Grillaromen verantwortlich ist – unerlässlich ist.

Schieben Sie den Backofenrost so hoch wie möglich ein. Die Lebensmittel sollten sich direkt unter dem Heizelement befinden, um die maximale und direkteste Hitzeeinwirkung zu erhalten. Eine zu geringe Distanz kann jedoch dazu führen, dass die Oberfläche zu schnell verbrennt, bevor das Innere gar ist. Beobachten Sie Ihr Grillgut daher genau und passen Sie gegebenenfalls die Höhe an.

Der Spalttrick: Warum die Ofentür offen bleiben sollte

Ein oft übersehener, aber entscheidender Tipp beim Grillen im Backofen ist, die Backofentür einen Spalt weit geöffnet zu lassen. Dies mag auf den ersten Blick kontraproduktiv erscheinen, ist aber aus mehreren Gründen wichtig: Erstens kann die Feuchtigkeit, die aus den Lebensmitteln entweicht, besser abziehen. Wenn die Tür geschlossen bleibt, sammelt sich Dampf im Ofen an, was dazu führt, dass die Lebensmittel eher gedämpft oder gebacken als gegrillt werden. Zweitens ermöglicht der Spalt eine bessere Luftzirkulation, was die Bräunung fördert und eine knusprige Oberfläche schafft. Viele moderne Backöfen haben sogar eine Rastung, die ein leichtes Offenhalten der Tür ermöglicht. Achten Sie jedoch darauf, dass Kinder und Haustiere nicht in die Nähe des heißen Ofens gelangen.

Bleiben Sie wachsam: Die hohe Hitze erfordert Aufmerksamkeit

Beim Grillen im Backofen ist ständige Wachsamkeit gefragt. Die intensive Hitze kann Ihr Essen innerhalb von Sekunden von perfekt gegart in verbrannt verwandeln. Bleiben Sie in der Nähe des Ofens und überprüfen Sie Ihr Grillgut regelmäßig, idealerweise alle paar Minuten. Wenden Sie die Lebensmittel, um eine gleichmäßige Bräunung auf allen Seiten zu gewährleisten. Eine Zange ist hierfür ein praktisches Hilfsmittel. Die Garzeit hängt stark von der Art und Dicke des Grillguts ab. Dünne Fischfilets oder Gemüsescheiben sind in wenigen Minuten fertig, während dickere Fleischstücke länger brauchen können.

Geeignetes Grillgut für den Backofen

Der Backofen eignet sich hervorragend für eine Vielzahl von Lebensmitteln. Besonders gut gelingen:

  • Gemüse: Paprika, Zucchini, Auberginen, Champignons, Spargel, Zwiebeln. Diese können vorab leicht mit Olivenöl und Gewürzen mariniert werden.
  • Hähnchenteile: Flügel, Keulen oder Brustfilets, die vorher mariniert wurden, entwickeln eine schöne Kruste.
  • Fisch: Ganze Fische (z.B. Dorade), Lachsfilets oder Garnelen. Achten Sie darauf, dass der Fisch nicht austrocknet.
  • Dünne Fleischstücke: Minutensteaks, Lammkoteletts oder dünn geschnittene Schweinelende.
  • Brot: Für Bruschetta oder Knoblauchbrot lässt sich Brot schnell knusprig grillen.

Für eine leichtere Reinigung können Sie ein Backblech mit Alufolie auslegen und dieses unter den Rost schieben, um heruntertropfendes Fett aufzufangen. Dies verhindert, dass sich eingebrannte Rückstände bilden, die schwer zu entfernen sind.

Grillen in der Grillpfanne: Die streifige Alternative

Wenn kein Grill zur Verfügung steht, ist die Grillpfanne die naheliegendste und oft erste Wahl. Sie ist relativ preiswert, verlässlich und vielseitig einsetzbar. Dank ihres charakteristischen Rillenprofils entstehen auf dem jeweiligen Lebensmittel die typischen Grillstreifen, die optisch sofort an ein echtes Grillerlebnis erinnern. Allerdings hat die Grillpfanne auch ihre Tücken: Sie ist oft etwas schwerer zu reinigen als eine glatte Pfanne und kann bei unsachgemäßer Handhabung Rauchschwaden und einen intensiven Bratgeruch in der ganzen Wohnung hinterlassen. Lüften Sie also unbedingt gut!

Die richtige Vorbereitung und Technik

Der Schlüssel zum Erfolg mit der Grillpfanne liegt in der Vorbereitung. Heizen Sie die Pfanne mindestens 5 bis 10 Minuten vor, bevor Sie das Fett Ihrer Wahl und anschließend die Lebensmittel hineingeben. Eine richtig heiße Pfanne sorgt dafür, dass die Lebensmittel sofort karamellisieren und die gewünschten Grillstreifen entstehen, ohne dass sie anhaften. Pflanzenöl, Erdnussöl oder Rapsöl eignen sich gut, da sie hohe Rauchpunkte haben. Olivenöl ist weniger geeignet, da es bei hohen Temperaturen schnell verbrennt und bitter werden kann.

Ein weiterer, oft vergessener, aber wichtiger Schritt ist das Trockentupfen der Lebensmittel vor dem Grillen. Überschüssige Flüssigkeit auf der Oberfläche von Steaks, Hähnchen oder Gemüse verhindert eine schnelle Bräunung und führt stattdessen zu einem Dämpfen. Tupfen Sie die Lebensmittel einfach mit einem Papiertuch ab, um die Oberfläche optimal für die Hitze vorzubereiten. Das Ergebnis ist eine knusprigere Kruste und intensivere Grillaromen.

Legen Sie die Lebensmittel in die heiße Pfanne und lassen Sie sie ungestört braten, bis sich deutliche Grillstreifen gebildet haben. Drehen Sie sie dann um 90 Grad, um ein Kreuzmuster zu erzeugen, oder wenden Sie sie auf die andere Seite, um beide Seiten zu bräunen. Die Garzeit variiert je nach Dicke und Art des Grillguts. Auch hier ist eine gute Belüftung der Küche durch geöffnete Fenster und eingeschaltete Dunstabzugshaube unerlässlich, um Rauch und Gerüche zu minimieren.

Reinigungstipps für die Grillpfanne

Die Reinigung der Grillpfanne kann eine Herausforderung sein. Weichen Sie die abgekühlte Pfanne sofort nach Gebrauch mit heißem Wasser und etwas Spülmittel ein. Das erleichtert das Entfernen von eingebrannten Rückständen. Verwenden Sie eine Bürste oder einen speziellen Schwamm für Grillpfannen, um die Rillen gründlich zu reinigen. Vermeiden Sie Stahlwolle oder scharfe Reinigungsmittel, die die Beschichtung beschädigen könnten.

Grillen mit dem Kontaktgrill: Schnell und beidseitig

Ein Kontaktgrill kann entweder eine der besten Anschaffungen Ihres Lebens sein oder sich zu einem Staubfänger in den Tiefen Ihres Küchenschranks entwickeln. Tatsächlich kann dieses Gerät viele Grillabende retten, auch wenn das Rillenprofil oft nicht so stark ausgeprägt ist wie bei Grillpfannen. Der große Vorteil des Kontaktgrills ist das parallele Grillen von beiden Seiten, was die Garzeit erheblich verkürzt. Trotz der vergleichsweise geringeren Hitze im Vergleich zu einem Holzkohlegrill können sich die Ergebnisse sehen lassen, besonders bei Sandwiches, Paninis oder dünnen Fleischstücken.

Optimale Nutzung des Kontaktgrills

Um die Temperatur optimal zu nutzen und gute Grillergebnisse zu erzielen, sollten Sie den Kontaktgrill 10 Minuten vorheizen, bevor Sie die Lebensmittel dazugeben. Viele Modelle verfügen über eine Anzeige, die signalisiert, wann die optimale Temperatur erreicht ist. Legen Sie das Grillgut zwischen die beiden Heizplatten und schließen Sie den Deckel. Durch den direkten Kontakt und die gleichmäßige Hitzeverteilung von oben und unten garen die Lebensmittel schnell und gleichmäßig. Das ist besonders praktisch für den schnellen Hunger oder wenn es mal schnell gehen muss.

Vielseitigkeit und Grenzen

Kontaktgrills eignen sich hervorragend für:

  • Sandwiches und Paninis: Sie werden außen knusprig und innen warm.
  • Dünne Fleischstücke: Hähnchenbrustfilets, dünne Steaks oder Würstchen.
  • Gemüsescheiben: Zucchini, Auberginen, Paprika.
  • Fischfilets: Schnell und schonend gegart.

Ein Nachteil ist, dass die Hitze nicht immer so intensiv ist wie bei einem offenen Grill, was die Entwicklung einer tiefen Kruste oder ausgeprägter Grillstreifen einschränken kann. Auch die Reinigung kann je nach Modell und antihaftbeschichteten Platten variieren. Viele neuere Modelle bieten jedoch abnehmbare Platten, die die Reinigung erheblich erleichtern.

Wie Sie typische Raucharomen erzeugen: Der letzte Schliff

Die rauchigen und oft holzigen Aromen sind wahrscheinlich die wichtigsten Faktoren beim Grillen, die den Unterschied zum gewöhnlichen Braten ausmachen. Sie sind schwer definierbar, aber doch unverkennbar im Geschmack. Aber wie kann man diese Aromen auch ohne Grill erzeugen?

Räucherpistolen: Das Profi-Utensil

Falls Sie etwas Kohle verbrennen wollen (nicht die auf dem Grill, sondern die in Ihrem Portemonnaie), können Sie Räucherpistolen verwenden. Diese Geräte verbrennen kleine Mengen Holzspäne und leiten den entstehenden Rauch über einen Schlauch direkt zu den Lebensmitteln. Eine Räucherpistole kann jedem Lebensmittel in nur wenigen Sekunden das gewünschte Raucharoma verleihen. Zugegeben, das ist eher ein Profi-Utensil, das im normalen Küchenalltag häufig in der hintersten Ecke der Schublade landet. Wenn Sie in der Küche jedoch gern experimentieren und das nötige Kleingeld ausgeben möchten, werden Sie mit einer Räucherpistole sicher Ihre Freude haben. Sie eignen sich hervorragend, um Käse, Fisch, Cocktails oder sogar Desserts einen subtilen Rauchgeschmack zu verleihen.

Flüssiges Raucharoma und geräucherte Gewürze: Die Alltagshelfer

Falls Ihnen die Räucherpistole eine Nummer zu heiß ist, gibt es auch andere, zugänglichere Zutaten zum Austesten. Diese sind einfacher zu handhaben und in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich:

  • Flüssiges Raucharoma: Dies ist eine konzentrierte Flüssigkeit, die durch das Kondensieren von Rauch gewonnen wird. Wenige Tropfen reichen aus, um Marinaden, Saucen oder Suppen einen intensiven Rauchgeschmack zu verleihen. Es eignet sich hervorragend in Marinaden für Steaks, Rippchen oder vegane Gerichte. Beginnen Sie vorsichtig, da der Geschmack sehr intensiv sein kann.
  • Geräuchertes Paprikapulver (Pimentón de la Vera): Dieses Gewürz ist ein absoluter Game-Changer. Ob mild, mittelscharf oder scharf – geräuchertes Paprikapulver verleiht Eintöpfen, Gulasch, Marinaden oder einfach nur Rührei einen wunderbaren Rauchgeschmack. Es ist ein fester Bestandteil der spanischen Küche und vielseitig einsetzbar.
  • Geräuchertes Salz: Eine weitere einfache Möglichkeit, einen rauchigen Akzent zu setzen. Verwenden Sie es wie normales Salz zum Würzen Ihrer Speisen.
  • Kreuzkümmel: Obwohl nicht direkt rauchig, verleiht Kreuzkümmel, besonders in Gewürzpasten oder Rubs, Ihrem Gemüse oder Fleisch einen erdigen, leicht herben Geschmack, der an die Tiefe von Grillgerichten erinnern kann.
  • Geräucherter Schinken oder Speck: Wenn es das Rezept erlaubt, können ein paar Scheiben geräucherter Schinken oder Speck, die mitgegart werden, dem Gericht einen tiefen, salzigen und rauchigen Unterton verleihen. Denken Sie an deftige Eintöpfe oder Aufläufe.

Je nach Rezept können diese Raucharomen viel bewirken. Eine Kombination aus flüssigem Raucharoma in der Marinade und geräuchertem Paprikapulver als Gewürz kann ein überraschend authentisches Grillerlebnis schaffen.

Vergleich der Grillmethoden ohne Grill

MethodeVorteileNachteileGeeignetes GrillgutReinigungKosten
Backofen (Grillfunktion)Große Mengen, gleichmäßige Hitze, vielseitig, wenig AufwandKeine direkten Grillstreifen, längere Garzeit als Grill, erfordert ÜberwachungHähnchenteile, Fisch, Gemüse, dünne FleischstückeRelativ einfach (Backblech schützt)Keine zusätzlichen Kosten (vorhanden)
GrillpfanneTypische Grillstreifen, intensive Hitze, kompaktKann rauchen, intensiver Geruch, aufwendige Reinigung, nur kleine MengenSteaks, Burger, Gemüsescheiben, FischfiletsAufwendig (Rillen)Gering (einmalige Anschaffung)
KontaktgrillSchnell (beidseitig), einfach zu bedienen, geringe GeruchsentwicklungWeniger ausgeprägte Grillstreifen, geringere Hitze als Grill, oft kleinere FlächeSandwiches, Paninis, dünne Fleischstücke, GemüsescheibenJe nach Modell (abnehmbare Platten erleichtern)Mittel (einmalige Anschaffung)

Häufig gestellte Fragen zum Grillen ohne Grill

1. Kann man jedes Grillgut im Backofen zubereiten?

Nicht jedes Grillgut ist gleichermaßen für den Backofen geeignet. Dicke Fleischstücke wie ganze Braten sind besser für das Braten oder Schmoren im Ofen geeignet, da die Grillfunktion primär für eine schnelle Bräunung der Oberfläche gedacht ist. Dünne Scheiben Fleisch, Fischfilets, Gemüse und kleinere Hähnchenteile gelingen jedoch hervorragend.

2. Wie bekomme ich Grillstreifen im Backofen?

Im Backofen selbst lassen sich keine echten, markanten Grillstreifen erzeugen, da die Hitze nicht punktuell genug ist wie bei einem Rost oder einer Grillpfanne. Wenn Ihnen Grillstreifen wichtig sind, ist die Grillpfanne die bessere Wahl. Der Backofen sorgt eher für eine gleichmäßige Bräunung und Röstung der Oberfläche.

3. Ist Grillen im Backofen gesünder?

Grillen im Backofen kann potenziell gesünder sein als das Grillen auf einem Holzkohlegrill, da keine schädlichen Stoffe (wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, PAKs) entstehen, die beim Verbrennen von Fett auf offener Flamme entstehen können. Zudem kann überschüssiges Fett einfach abtropfen. Die Gesundheitsaspekte hängen aber stark von der Zubereitung (Fettmenge, Marinaden) und dem Grillgut selbst ab.

4. Wie vermeide ich Rauchbildung und Gerüche in der Wohnung?

Beim Grillen im Backofen und besonders in der Grillpfanne kann es zu Rauch und Gerüchen kommen. Sorgen Sie für eine gute Belüftung, indem Sie Fenster öffnen und die Dunstabzugshaube auf höchster Stufe laufen lassen. Trockentupfen der Lebensmittel vor dem Braten reduziert ebenfalls die Rauchbildung. Halten Sie die Backofentür beim Grillen einen Spalt offen, um Dampf und Rauch entweichen zu lassen.

5. Welche Marinaden eignen sich für das Grillen ohne Grill?

Für alle Methoden eignen sich ölbasierten Marinaden mit Kräutern, Gewürzen, Knoblauch, Zwiebeln und eventuell etwas Säure (Zitronensaft, Essig). Für das besondere Raucharoma können Sie flüssiges Raucharoma oder geräuchertes Paprikapulver in die Marinade mischen. Achten Sie darauf, dass Marinaden ohne Zuckerzusatz sind, da Zucker bei hohen Temperaturen schnell verbrennt. Tupfen Sie überschüssige Marinade vor dem Grillen ab, um Anbrennen zu vermeiden.

Es gibt sicherlich noch weitere Ideen, um Grillaromen nachzuahmen, aber der Geschmack und die Konsistenz von frisch gegrilltem Essen kann ohne Grill natürlich nie eins zu eins imitiert werden. Mit unseren Tipps kommen Sie jedoch sehr nah heran. Probieren Sie doch eine Kombination aus mehreren Tricks aus und experimentieren Sie mit verschiedenen Gewürzen und Marinaden. Das Wichtigste ist, dass Sie Freude am Kochen und am Entdecken neuer Geschmackswelten haben. Auch ohne eigenen Garten oder Balkon muss das Grillfeeling nicht auf der Strecke bleiben. Mit ein wenig Kreativität und den richtigen Küchenhelfern können Sie jederzeit ein köstliches „Grillfest“ in Ihren eigenen vier Wänden feiern. Guten Appetit!

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