Was sollte man beim Grillen Essen?

Gesund Grillen: Sommergenuss ohne Reue

27/06/2022

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Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die Luft erfüllen und der unverwechselbare Duft von Gegrilltem durch die Straßen zieht, dann wissen wir: Der Sommer ist da! Grillen ist für viele Deutsche mehr als nur eine Mahlzeit – es ist ein Lebensgefühl, ein Ritual, das Freunde und Familie zusammenbringt. Doch während wir uns dem unwiderstehlichen Aroma von saftigem Steak, knusprigem Hähnchen oder aromatischem Grillgemüse hingeben, stellt sich oft die Frage: Kann man eigentlich gesund grillen? Die gute Nachricht ist: Ja, absolut! Mit ein paar einfachen Kniffen und dem richtigen Gesundheitsbewusstsein lässt sich das Grillvergnügen perfekt mit einer ausgewogenen Ernährung verbinden. Es geht darum, bewusste Entscheidungen zu treffen – von der Wahl des Grills bis hin zur Zusammenstellung des Tellers.

Was kann man beim Grillen selbst zubereiten?
Inhaltsverzeichnis

Die Wahl des Grills: Geschmacksache und Gesundheitsfaktor

Der erste Schritt zu einem gesunden Grillvergnügen beginnt oft schon bei der Wahl des richtigen Geräts. Jeder Grilltyp hat seine Eigenheiten und beeinflusst nicht nur den Geschmack, sondern auch die gesundheitlichen Aspekte des Grillguts. Ob Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill – jeder hat seine Vorzüge und Nachteile:

Elektrogrill: Die saubere und gesunde Wahl

Elektrogrills gelten als eine der gesündesten Optionen. Sie produzieren kaum Rauch, was die Entstehung potenziell krebserregender polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) minimiert, die beim Verbrennen von Fett oder Marinaden auf glühender Kohle entstehen können. Zudem bieten sie eine präzise Temperaturkontrolle, die ein gleichmäßiges Garen ermöglicht und das Anbrennen des Grillguts verhindert. Dies ist besonders wichtig, da stark angebrannte Stellen ebenfalls unerwünschte Substanzen enthalten können. Der einzige Kompromiss? Der typische, rauchige Grillgeschmack, den viele so lieben, bleibt hier oft aus. Stiftung Warentest hat bereits verschiedene Modelle auf Herz und Nieren geprüft und die besten Elektrogrills gekürt, was die Kaufentscheidung erleichtern kann.

Gasgrill: Effizient, schnell und kontrollierbar

Gasgrills sind die Favoriten vieler, die Wert auf Schnelligkeit und Effizienz legen. Sie sind im Handumdrehen einsatzbereit und bieten ebenfalls eine hervorragende Temperaturkontrolle. Im Vergleich zum Holzkohlegrill entsteht auch hier deutlich weniger Rauch, was die Bildung schädlicher Substanzen reduziert. Gasgrills ermöglichen zudem eine indirekte Grillmethode, bei der das Grillgut abseits der direkten Hitzequelle langsam gart, was für größere Fleischstücke ideal ist und das Risiko des Anbrennens minimiert. Der Geschmack ist authentischer als beim Elektrogrill, erreicht aber nicht ganz die rauchige Tiefe eines Holzkohlegrills.

Holzkohlegrill: Authentischer Geschmack mit Vorsicht

Für viele ist der Holzkohlegrill der Inbegriff des Grillens. Er liefert den unverwechselbaren, rauchigen Geschmack, der so charakteristisch für das Grillvergnügen ist. Doch hier ist besondere Vorsicht geboten, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Durch herabtropfendes Fett auf die glühende Kohle können PAK entstehen, die sich am Grillgut ablagern. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Aluschalen verwenden oder das Grillgut seitlich der direkten Hitze platzieren. Eine gute Belüftung und das Vermeiden von Flammenbildung sind ebenfalls essenziell. Der Holzkohlegrill erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit und Erfahrung, um gesundheitsschonend zu grillen, belohnt aber mit einem einzigartigen Aroma.

Vergleich der Grillarten im Hinblick auf Gesundheit und Geschmack
GrilltypGesundheitsaspektGeschmackVorbereitung/Handhabung
ElektrogrillSehr gesund (wenig Rauch/PAK)Weniger rauchig, eher neutralSehr einfach, schnell einsatzbereit
GasgrillGesund (weniger Rauch/PAK als Kohle)Guter Grillgeschmack, leicht rauchigSchnell einsatzbereit, gute Temperaturkontrolle
HolzkohlegrillBei richtiger Anwendung gesund, sonst erhöhtes PAK-RisikoAuthentisch rauchig, intensivLängere Vorbereitung, erfordert mehr Aufmerksamkeit

Gesunde Proteine für den Rost: Vielfalt statt Monotonie

Beim Grillen denken die meisten sofort an Fleisch. Doch gesundes Grillen bedeutet auch, über den Tellerrand zu blicken und eine größere Vielfalt an Proteinen zu entdecken. Während Hähnchen, Rind oder Truthahn in Maßen durchaus ihren Platz auf dem Grill haben, gibt es zahlreiche andere, ebenso köstliche und gesunde Alternativen:

  • Fisch: Fester Fisch wie Lachs, Thunfisch, Makrele oder Forelle eignet sich hervorragend zum Grillen. Sie sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Kreislauf sind. Am besten grillen Sie Fisch in einer Grillschale oder auf speziellen Fischzangen, damit er nicht am Rost kleben bleibt oder zerfällt.
  • Tofu und Seitan: Für Vegetarier und Veganer sind Tofu und Seitan ausgezeichnete Proteinquellen. Tofu nimmt Marinaden wunderbar auf und wird beim Grillen schön knusprig. Seitan hat eine fleischähnliche Textur und lässt sich ebenfalls vielseitig zubereiten.
  • Grillkäse: Sorten wie Halloumi oder Feta (in Alufolie) sind beliebte vegetarische Optionen, die schnell gar sind und einen salzigen, würzigen Genuss bieten.

Egal für welches Protein Sie sich entscheiden, achten Sie auf eine gute Qualität und magere Schnitte, um unnötiges Fett zu vermeiden. Das Entfernen von sichtbarem Fett vor dem Grillen ist ebenfalls ein einfacher Schritt zu einem gesünderen Ergebnis. Und denken Sie daran: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, Fleisch nur in Maßen zu konsumieren – das gilt auch für die Grillsaison.

Gesunde Proteinquellen für den Grill
ProteinartVorteileTipps zum Grillen
Hähnchen- und TruthahnbrustMager, vielseitigNicht zu lange garen, trockenes Fleisch vermeiden
Rindfleisch (mager)Eisenreich, hoher ProteingehaltKurz und scharf anbraten, dann indirekt garen
Lachs, Thunfisch, ForelleOmega-3-Fettsäuren, VitamineIn Grillschale oder auf Zedernholzbrett für Aroma
Tofu, SeitanPflanzlich, vielseitig marinierbarGut pressen, marinieren, knusprig grillen
Halloumi, FetaVegetarisch, schnell zubereitetHalloumi direkt, Feta in Alufolie mit Kräutern

Die Kunst der Marinade und Beilagen: Geschmack trifft Gesundheit

Ein gesunder Grillteller ist nicht nur eine Frage des Hauptdarstellers, sondern auch der begleitenden Akteure. Marinaden und Beilagen spielen eine entscheidende Rolle für Geschmack und Nährwert.

Gesunde Marinaden für mehr Geschmack und Schutz

Marinaden sind nicht nur Geschmacksträger, sondern können auch dazu beitragen, die Bildung schädlicher Stoffe beim Grillen zu reduzieren. Marinaden auf Basis von Essig, Zitronensaft oder Joghurt mit vielen Kräutern und Gewürzen wie Rosmarin, Thymian, Knoblauch oder Kurkuma wirken antioxidativ und können die Bildung von heterozyklischen Aminen (HCA) beim Grillen von Fleisch minimieren. Verzichten Sie auf zuckerhaltige Marinaden, die leicht verbrennen, und verwenden Sie Öle mit einem hohen Rauchpunkt, wie Rapsöl, Sonnenblumenöl oder spezielles Bratöl. Kaltgepresste Öle wie Olivenöl sind zwar gesund, aber weniger hitzestabil und daher weniger geeignet für hohe Grilltemperaturen.

Bunte Vielfalt auf dem Teller: Das Geheimnis der Beilagen

Ein gesunder Grillteller sollte stets ausgewogen sein. Die DGE empfiehlt eine Aufteilung, die man sich gut merken kann: Ein Viertel des Tellers für Proteine, ein Viertel für Vollkornprodukte oder Kohlenhydrate und die Hälfte für Obst und/oder Gemüse. Hier sind einige Ideen für gesunde und leckere Beilagen:

  • Grillgemüse: Paprika, Zucchini, Auberginen, Maiskolben, Tomaten, Champignons oder Spargel – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sie sind nicht nur vitaminreich, sondern auch ballaststoffreich und sorgen für Sättigung. Einfach mit etwas Olivenöl (nach dem Grillen!) und Kräutern würzen.
  • Salate: Frische, knackige Salate sind eine ideale Ergänzung. Ob grüner Blattsalat, bunter Gemüsesalat, Quinoa-Salat oder Kartoffelsalat mit Joghurt-Dressing statt Mayonnaise – Salate bringen Frische und wichtige Nährstoffe auf den Tisch.
  • Vollkornprodukte: Statt hellem Baguette können Vollkornbrot, Vollkorn-Pitas oder gegrillte Süßkartoffeln eine gesunde Kohlenhydratquelle sein.
  • Dips: Selbstgemachte Dips aus Quark, Joghurt oder Avocado (Guacamole) sind gesünder als fertige Saucen mit viel Zucker und Fett.

Und zum Dessert? Statt schwerem Eis oder Kuchen bieten sich gegrillte Früchte an. Ananas, Bananen, Pfirsiche oder Aprikosen entwickeln auf dem Grill eine wunderbare Süße und sind eine leichte und erfrischende Alternative.

Grillen vs. Braten: Welche Zubereitungsart ist gesünder?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stuft Grillen generell als eine gesunde Zubereitungsart ein. Der Hauptvorteil gegenüber dem Braten in der Pfanne ist, dass beim Grillen in der Regel weniger zusätzliches Fett benötigt wird. Das Fett, das im Fleisch enthalten ist, tropft oft ab, anstatt im Bratfett zu verbleiben und vom Grillgut aufgesogen zu werden. Dies kann zu einer geringeren Kalorien- und Fettaufnahme führen.

Dennoch gibt es wichtige Unterschiede. Beim Braten in der Pfanne hat man eine bessere Kontrolle über die Hitze und die Bildung von Bratrückständen. Beim Grillen, besonders auf Holzkohle, können bei unsachgemäßer Handhabung die bereits erwähnten PAK und HCA entstehen. Die DGE betont, dass es nicht darum geht, Grillen komplett zu verteufeln, sondern es bewusst und in Maßen zu genießen. Ein gesundes Grillvergnügen bedeutet nicht, jeden Tag den Grill anzuwerfen, sondern es als Teil einer ausgewogenen Ernährung zu sehen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Gesundheit ist die Reinigung des Grills. Rückstände von verbranntem Fett und angekohlten Lebensmittelresten können bei erneutem Erhitzen schädliche Substanzen freisetzen. Ein sauberer Rost ist daher nicht nur hygienischer, sondern auch gesünder. Regelmäßiges Bürsten und Reinigen nach jedem Gebrauch ist unerlässlich, um Ablagerungen zu vermeiden und eine optimale Hitzeübertragung zu gewährleisten.

Häufige Fehler beim Grillen vermeiden: Für ein sicheres und gesundes Erlebnis

Grillen mag einfach erscheinen, aber es gibt einige häufige Fehler, die nicht nur den Geschmack beeinträchtigen, sondern auch der Gesundheit schaden können. Wer diese vermeidet, ist auf dem besten Weg zu einem perfekten und gesunden Grillabend:

  • Das Grillgut zu dunkel anbraten: Stark angebrannte, schwarze Stellen am Fleisch oder Gemüse enthalten krebserregende Stoffe wie PAK und HCA. Achten Sie auf eine moderate Hitze und wenden Sie das Grillgut regelmäßig. Lieber indirekt länger garen als direkt verkohlen lassen.
  • Mit der Gabel ins Fleisch stechen: Wenn Sie das Fleisch mit einer Gabel anstechen, tritt Fleischsaft aus. Das Fleisch wird trocken und zäh. Verwenden Sie stattdessen eine Grillzange, um das Grillgut zu wenden und zu verschieben.
  • Fleisch zu lange angrillen: Viele grillen Fleisch zu lange bei hoher Hitze. Besser ist es, das Fleisch kurz und scharf anzubraten, um Röstaromen zu erzeugen, und es dann abseits der größten Hitze (indirekt) fertig zu garen. Dies sorgt für Saftigkeit und verhindert das Verbrennen.
  • Grillgut mit Bier ablöschen: Dies mag nach einer traditionellen Geste aussehen, ist aber kontraproduktiv. Das Bier kühlt den Rost ab, und durch das Herabtropfen auf die Kohle entstehen Rauch und schädliche Substanzen, die sich auf dem Grillgut ablagern können.
  • Das falsche Fleisch kaufen: Fettreiche Fleischstücke tropfen mehr Fett ab, was zu Rauchentwicklung und der Bildung von Schadstoffen führen kann. Wählen Sie magere Fleischstücke oder entfernen Sie sichtbares Fett vor dem Grillen.
  • Nur Fleisch grillen: Dies ist ein Klassiker, der dem Gesundheitsbewusstsein widerspricht. Wie bereits erwähnt, sind Gemüse, Grillkäse und sogar Obst hervorragende Alternativen und Ergänzungen, die für Abwechslung und wichtige Nährstoffe sorgen.
  • Spiritus und Benzin beim Grillanzünden verwenden: Diese Flüssigkeiten sind extrem gefährlich und können zu Stichflammen und schweren Verbrennungen führen. Außerdem hinterlassen sie chemische Rückstände und einen unangenehmen Geschmack am Grillgut. Verwenden Sie stattdessen sichere Grillanzünder wie Anzündwürfel aus Paraffin oder Holzwolle.
  • Kaltgepresstes Öl verwenden: Öle wie natives Olivenöl haben einen niedrigen Rauchpunkt und sind nicht für hohe Temperaturen geeignet. Sie verbrennen schnell und bilden dabei unerwünschte Stoffe. Für Marinaden, die direkt auf den Grill kommen, oder zum Einölen des Rostes, verwenden Sie hitzestabile Öle mit hohem Rauchpunkt wie Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Erdnussöl.

Rezeptvorschlag zum gesunden Grillen

Das wachsende Gesundheitsbewusstsein beeinflusst zunehmend unsere Essgewohnheiten, und das gilt auch für das Grillen. Ein hervorragendes Beispiel für ein gesundes und dennoch köstliches Grillrezept sind asiatische Hähnchenspieße mit viel frischem Gemüse. Hierbei wird mageres Hähnchenfleisch in einer leichten, würzigen Marinade aus Sojasauce, Ingwer, Knoblauch und einem Hauch Honig eingelegt. Zusammen mit bunten Gemüsesorten wie Paprika, Zwiebeln und Zucchini auf Spieße gesteckt und auf dem Grill gegart, bietet dieses Gericht eine perfekte Kombination aus Proteinen, Vitaminen und Ballaststoffen. Die Spieße können auf einem Gas- oder Elektrogrill zubereitet werden, um die Bildung von Raucharomen zu minimieren und eine gleichmäßige Garung zu gewährleisten. Serviert mit einem leichten Quinoa-Salat oder gedämpftem Reis, entsteht so ein vollwertiges und gesundes Grillmahl, das zeigt, wie vielseitig und bewusst Grillen sein kann. Solche Rezepte unterstreichen, dass gesundes Grillen nicht Verzicht bedeutet, sondern eine Bereicherung des Geschmackserlebnisses durch frische Zutaten und cleveres Zubereiten.

Häufig gestellte Fragen zum gesunden Grillen

Ist Holzkohlegrillen ungesund?

Holzkohlegrillen ist nicht grundsätzlich ungesund, birgt aber bei unsachgemäßer Handhabung Risiken. Problematisch wird es, wenn Fett in die Glut tropft und dabei Rauch mit krebserregenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) entsteht, die sich am Grillgut ablagern. Auch stark angebrannte, schwarze Stellen am Fleisch können heterozyklische Amine (HCA) bilden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Aluschalen verwenden, indirekt grillen und das Anbrennen des Grillguts verhindern. Regelmäßiges Reinigen des Rostes ist ebenfalls wichtig.

Welche Öle eignen sich am besten zum Grillen?

Für Marinaden, die direkt auf den Grill kommen, und zum Einölen des Rostes eignen sich Öle mit einem hohen Rauchpunkt. Dazu gehören raffinierte Rapsöle, Sonnenblumenöle, Erdnussöle oder spezielle Bratöle. Kaltgepresste Öle wie natives Olivenöl haben einen niedrigeren Rauchpunkt und sollten bei hohen Grilltemperaturen vermieden werden, da sie sonst verbrennen und unerwünschte Stoffe bilden können. Sie eignen sich besser für Salate oder zum Würzen nach dem Grillen.

Muss es immer Fleisch sein?

Nein, absolut nicht! Gesundes Grillen zeichnet sich durch Vielfalt aus. Neben magerem Fleisch wie Hähnchen oder Truthahn eignen sich auch Fisch (Lachs, Thunfisch), Tofu, Seitan oder Grillkäse hervorragend als Proteinquellen. Zudem sollten Gemüse wie Paprika, Zucchini, Maiskolben oder Champignons einen großen Teil des Grilltisches ausmachen. Auch Obst wie Ananas oder Bananen lässt sich köstlich grillen und ist eine gesunde Dessertalternative.

Wie oft kann ich gesund grillen?

Es gibt keine starre Regel, wie oft man grillen sollte. Wichtiger ist, wie man grillt und was auf dem Teller landet. Wenn Sie die Tipps für gesundes Grillen beherzigen – also eine ausgewogene Auswahl an Grillgut, viel Gemüse, magere Proteine, die Vermeidung von angebrannten Stellen und eine gute Grillhygiene – dann ist gelegentliches Grillen definitiv Teil einer gesunden Ernährung. Die DGE empfiehlt jedoch, Fleisch generell in Maßen zu konsumieren und nicht jeden Tag große Mengen davon zu grillen.

Warum ist Grillreinigung so wichtig?

Die regelmäßige Reinigung des Grills ist aus zwei Hauptgründen wichtig: Hygiene und Gesundheit. Angebrannte Speisereste und Fettablagerungen können bei erneutem Erhitzen Rauch und potenziell schädliche Substanzen freisetzen, die sich am frischen Grillgut ablagern. Zudem können sich Bakterien ansammeln. Ein sauberer Rost sorgt für eine bessere Hitzeübertragung, verhindert das Ankleben des Grillguts und trägt maßgeblich zu einem gesunden und genussvollen Grillerlebnis bei.

Wie man sieht, besteht Grillen aus deutlich mehr als nur dem Auflegen von Grillgut und dem Warten, bis es gar ist. Man muss nicht unbedingt eine große Kunst daraus machen. Wenn man aber gesund grillen möchte, sollte man auf so manche Dinge achten. Nur so erhält man Abwechslung, guten Geschmack und ein unbeschwertes Grillvergnügen, das Körper und Seele gleichermaßen guttut. Genießen Sie den Sommer und die Zeit am Grill – auf die gesunde Art!

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