04/04/2026
Der Sommer – eine Zeit, die untrennbar mit dem Duft von Holzkohle, brutzelndem Fleisch und geselligen Grillpartys verbunden ist. Wenn Sie davon träumen, diese Momente in Ihrem eigenen Garten noch intensiver zu erleben, dann könnte der Bau eines eigenen Steingrills genau das richtige Projekt für Sie sein! Es ist vielleicht viel einfacher, als Sie denken, und erfordert keine speziellen handwerklichen Fähigkeiten. In diesem umfassenden Leitfaden erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Ihren Traum vom selbstgemauerten Grill Wirklichkeit werden lassen können, sei es aus klassischen Schamottsteinen oder dem vielseitigen Ytong.

- Warum einen Steingrill selber bauen?
- Der ideale Standort für Ihren Steingrill
- Materialien und Werkzeuge für den Steingrill aus Schamottsteinen
- Schritt-für-Schritt-Anleitung: Steingrill aus Schamottsteinen mauern
- Alternative: Einen Grill aus Ytong (Gasbeton) mauern
- Wichtige Überlegungen vor dem Bau eines Terrassengrills mit Ytong
- Vergleich: Schamottsteine vs. Ytong für den Grillbau
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Steingrillbau
- Wie lange muss der Mörtel trocknen, bevor ich den Grill das erste Mal benutzen kann?
- Welcher Untergrund ist am besten für einen Steingrill geeignet?
- Kann ich auch andere Steine als Schamottsteine oder Ytong verwenden?
- Wie pflege ich meinen selbstgebauten Steingrill?
- Ist ein gemauerter Steingrill sicherer als ein mobiler Grill?
- Wie hoch sollte mein Steingrill sein, um bequem grillen zu können?
Warum einen Steingrill selber bauen?
Ein selbstgebauter Grill ist weit mehr als nur eine Kochstelle im Freien. Er wird zu einem zentralen Treffpunkt in Ihrem Garten, einem Ort, an dem Familie und Freunde zusammenkommen, um gemeinsam zu lachen und köstliche Speisen zu genießen. Neben diesem sozialen Aspekt bietet ein gemauerter Grill auch praktische Vorteile:
- Ästhetik: Ein Steingrill verleiht Ihrem Garten einen rustikalen, gemütlichen und hochwertigen Look, der sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Er ist ein Blickfang, der die Atmosphäre Ihres Außenbereichs maßgeblich aufwertet.
- Langlebigkeit: Im Gegensatz zu vielen mobilen Grills ist ein gemauerter Steingrill extrem robust und wetterbeständig. Einmal gebaut, wird er Ihnen viele Jahre lang treue Dienste leisten.
- Funktionalität: Feste Grills bieten oft mehr Arbeitsfläche, die Möglichkeit für Ablagen oder sogar integrierte Heizkammern, was das Grillerlebnis komfortabler macht.
- Kostenersparnis: Obwohl die Anfangsinvestition für Materialien anfällt, können Sie durch Eigenleistung erhebliche Kosten im Vergleich zum Kauf eines fertigen Outdoor-Kamins sparen.
- Individuelle Gestaltung: Sie können Größe, Form und Ausstattung genau an Ihre Bedürfnisse und den Stil Ihres Gartens anpassen.
Der ideale Standort für Ihren Steingrill
Bevor Sie mit dem Mauern beginnen, ist die Wahl des richtigen Standortes von entscheidender Bedeutung. Hierbei spielen Sicherheit, Komfort und die Gegebenheiten Ihres Gartens eine Rolle:
- Sicherheitsabstand: Achten Sie darauf, dass der Grill ausreichend weit von brennbaren Materialien wie Holzhäusern, Zäunen, Büschen oder Bäumen entfernt ist. Funkenflug kann schnell gefährlich werden. Planen Sie auch genügend Bewegungsfreiheit rund um den Grill ein.
- Windschutz: Ein windgeschützter Platz ist ideal. Wind kann nicht nur Funken verteilen, sondern auch die Temperaturregulierung beim Grillen erschweren und den Kohleverbrauch erhöhen. Eine geschützte Ecke oder ein Platz unter einem großen Baum sind oft gute Optionen.
- Sonnenschutz: Ein schattiger Platz ist besonders im Hochsommer angenehm, da er Ihnen und Ihren Gästen auch bei längeren Grillabenden Komfort bietet.
- Untergrund: Dies ist ein kritischer Punkt für die Stabilität Ihrer gesamten Konstruktion. Gartenerde ist als Untergrund völlig ungeeignet, da sie nachgibt und der Grill instabil werden könnte. Ein harter, ebener und tragfähiger Bodenbelag ist unerlässlich. Am besten eignet sich ein Fundament aus Beton oder Massivstein. Auch Schamottsteine können als Basis genutzt werden, wenn sie auf einem tragfähigen Untergrund liegen. Sorgen Sie für eine absolut ebene Fläche, um spätere Probleme zu vermeiden.
Materialien und Werkzeuge für den Steingrill aus Schamottsteinen
Für den klassischen, hitzebeständigen Steingrill sind Schamottsteine die erste Wahl. Sie sind nicht nur feuerfest, sondern speichern auch hervorragend Wärme, was für ein gleichmäßiges Grillergebnis sorgt. Für die hier beschriebene Variante benötigen Sie:
Materialien:
- Mindestens 90 Schamottsteine (Standardmaß: 240mm x 110mm x 70mm). Es ist immer ratsam, einige Steine mehr zu kaufen, falls ein Stein bricht oder für Anpassungen benötigt wird.
- Schamottmörtel (ca. 60 Liter): Dieser spezielle Mörtel ist hitzebeständig und sorgt für eine dauerhafte Verbindung der Steine.
- Grillrost (ca. 600mm x 400mm): Wählen Sie einen hochwertigen Rost aus Edelstahl oder Gusseisen, der zu Ihren Grillgewohnheiten passt.
- 4 Stahlrohre (ca. 720mm Länge, 16mm Durchmesser): Diese dienen als Auflagen für die Kohle oder als zusätzliche Stabilisierung.
- Auflagen für den Grillrost: Spezielle Halterungen, die in die Mauer eingelassen werden können.
- Holz für Stützbogen (Lehrbogen): Für den Rundbogen des Grills.
- Dachlatten für Lehre/Rahmen: Zum Anfertigen einer Orientierungshilfe beim Mauern.
Werkzeuge:
- Hammer: Zum Zerteilen von Steinen.
- Mauerkelle: Zum Auftragen und Verteilen des Mörtels.
- Wasserwaage: Absolut unerlässlich, um sicherzustellen, dass jede Steinreihe waagerecht und lotrecht ist.
- Kübel: Zum Anmischen des Mörtels.
- Winkel: Für exakte rechte Winkel.
- Schraubzwinge: Kann zur vorübergehenden Fixierung von Bauteilen nützlich sein.
- Handschuhe: Zum Schutz Ihrer Hände.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Steingrill aus Schamottsteinen mauern
Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Geduld ist der Bau Ihres Steingrills ein lohnendes Projekt:
Schritt 1: Einen Rahmen aus Holzlatten anfertigen
Beginnen Sie damit, aus den Dachlatten einen einfachen Holzrahmen (Lehre) anzufertigen. Die Höhe und Breite dieses Rahmens sollten den gewünschten Maßen Ihres Grills entsprechen. Für zusätzliche Stabilität können Sie eine Latte diagonal hinzufügen. Legen Sie diese fertige Lehre auf den vorbereiteten Untergrund. Sie dient Ihnen als präzise Orientierung beim Mauern und stellt sicher, dass Ihr Grill exakt die geplante Form und Größe erhält.
Schritt 2: Mit dem Mauern beginnen
Mischen Sie den Schamottmörtel gemäß den Herstellerangaben an. Er sollte eine homogene, leicht zähflüssige Konsistenz haben. Legen Sie ein etwa 1 cm dickes Mörtelbett auf den Untergrund und beginnen Sie mit der ersten Steinreihe. Setzen Sie die Schamottsteine in U-Form um den Holzrahmen herum. Die Fugen sollten gleichmäßig sein. Die zweite Reihe beginnen Sie mit einem halben Stein. Dies ist wichtig, um die Fugen zu versetzen und eine höhere Mauerwerksstabilität zu gewährleisten. Um einen halben Stein zu erhalten, finden Sie die Mitte des Schamottsteins, kerben Sie die Bruchstelle mit dem Hammer ein und teilen Sie den Stein mit einem kräftigen Schlag. Mauern Sie auf diese Weise noch zwei weitere Steinschichten (insgesamt vier Schichten) mit jeweils etwa 1 cm Lagerfuge. Überprüfen Sie nach jeder Reihe sorgfältig mit der Wasserwaage die Ausrichtung – sowohl horizontal als auch vertikal.
Schritt 3: Den Rundbogen des Grills und die Fläche für die Kohle mauern
Nachdem die unteren vier Steinreihen stehen, ist der Rundbogen des Grills an der Reihe. Hierfür verwenden Sie wieder einen Lehrbogen aus Holz, der in die Öffnung der U-Mauer gestellt wird. Mauern Sie die Steine über diesem Bogen, um die typische gewölbte Form zu schaffen. Nach Fertigstellung des Bogens mauern Sie noch eine weitere Steinreihe. Nun ist es Zeit, die vier Stahlrohre gleichmäßig in das Mauerwerk einzubauen. Diese Rohre dienen später als Auflage für die Kohle oder als zusätzliche Verstärkung. Sie können sie gegebenenfalls mit Schraubzwingen vorübergehend fixieren, bis der Mörtel angetrocknet ist. Über diesen Rohren beginnen Sie, eine feste Fläche aus Steinen zu mauern. Dies wird die Ebene sein, auf der Sie später die glühenden Kohlen für Ihr Grillgut platzieren.
Schritt 4: Die Halterungen für den Grillrost einbauen
Setzen Sie das Mauern der Wände des Grills fort, indem Sie weitere vier Steinschichten aufbringen. Achten Sie auch hier wieder auf versetzte Fugen und die exakte Ausrichtung mit der Wasserwaage. In die Lagerfuge der vorletzten oder letzten Reihe (je nach gewünschter Höhe des Rostes) bauen Sie nun die speziellen Halterungen für den Grillrost ein. Diese müssen fest im Mörtel verankert sein und exakt waagerecht liegen, damit der Grillrost später stabil aufliegt.
Schritt 5: Letzte Feinarbeiten und Trocknungszeit
Sobald alle Steine gesetzt sind, ist es an der Zeit für die letzten Feinarbeiten. Füllen Sie alle Fugen von außen sorgfältig mit Mörtel auf, um ein ästhetisches und dauerhaftes Mauerwerk zu erhalten. Entfernen Sie überschüssigen Mörtel mit einer Kelle oder einem feuchten Schwamm, bevor er aushärtet. Dies sorgt für eine saubere Optik. Ihr Steingrill ist nun fertig gemauert! Es bleibt nur noch, den Grillrost auf die dafür vorgesehenen Halterungen zu legen. Bevor Sie jedoch die erste Grillparty schmeißen, ist Geduld gefragt: Der Mörtel muss vollständig aushärten. Lassen Sie den Mörtel mindestens eine Woche, besser sogar zwei Wochen, gut austrocknen. Erst dann ist der Grill stabil genug und bereit für seinen ersten Einsatz. Die vollständige Aushärtung ist entscheidend für die Langlebigkeit und Sicherheit Ihres neuen Grills.
Alternative: Einen Grill aus Ytong (Gasbeton) mauern
Neben Schamottsteinen gibt es eine weitere beliebte Option für den Bau eines festen Grills: Ytong-Steine. Obwohl Ytong eigentlich ein Markenname der Firma Xella ist, hat sich der Begriff für Gasbeton im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert. Ytong-Steine bestehen unter anderem aus Kalk und Quarzsand. Sie sind bemerkenswert leicht und dennoch stabil, was die Verarbeitung erheblich vereinfacht. Sie lassen sich leichter sägen, fräsen und kleben als herkömmliche Ziegelsteine, was sie zu einer attraktiven Wahl für Heimwerker macht.
Ein Grill aus Ytong-Steinen ist eine hervorragende Option, wenn Sie einen Grill mit einer etwas anderen Ästhetik oder spezifischen Anforderungen planen, beispielsweise für eine Terrasse. Beachten Sie jedoch, dass Ytong im Rohzustand nur bedingt Feuchtigkeit verträgt. Eine entsprechende Schutzschicht ist daher unerlässlich.

Wichtige Überlegungen vor dem Bau eines Terrassengrills mit Ytong
Wenn Sie sich für den Bau eines Grills auf Ihrer Terrasse entscheiden, insbesondere mit Ytong, gibt es einige zusätzliche Planungen, die im Vorfeld getroffen werden sollten:
- Feuchtigkeitsschutz: Da Ytong im Rohzustand empfindlich auf Feuchtigkeit reagiert, müssen Sie den Grill entweder unter einem Vordach bauen oder die Steine anschließend mit einem geeigneten Putz oder Fliesen schützen. Eine vollständige Verkleidung ist hier oft die beste Lösung, um die Langlebigkeit zu gewährleisten. Alternativ können Sie auch ein kleines Dach direkt über dem Grill errichten.
- Rauchabzug: Auf einer Terrasse, die oft näher am Haus liegt, ist ein effizienter Rauchabzug unerlässlich. Planen Sie hierfür einen großzügigen Kamin mit ein. Ein gut dimensionierter Kamin sorgt dafür, dass der Rauch nach oben abzieht und nicht in den Wohnbereich oder zu den Nachbarn zieht.
- Multifunktionalität: Wenn Sie Ihren Gartenofen nicht nur zum Grillen von Würstchen und Fleisch nutzen möchten, sondern auch Brot oder Pizza backen wollen, müssen Sie eine hitzebeständige Tür in die Brennkammer mit einbauen. Dies erweitert die Nutzungsmöglichkeiten Ihres Grills erheblich.
- Größe und Design: Überlegen Sie sich genau die gewünschte Größe und Funktionalität. Möchten Sie im Unterbau Fächer für Holz und Kohle integrieren? Oder wünschen Sie sich in der Brennkammer mehrere Hitzezonen, um verschiedene Speisen gleichzeitig bei unterschiedlichen Temperaturen zubereiten zu können? Eine detaillierte Planung Ihrer Bedürfnisse hilft, Enttäuschungen zu vermeiden.
- Fundament: Auch für einen Ytong-Grill ist ein stabiles Fundament aus Beton unerlässlich, damit der Grill sicher und dauerhaft steht. Dieses sollte idealerweise einige Tage, besser noch eine Woche, vor dem eigentlichen Grillbau fertiggestellt und vollständig ausgehärtet sein.
Vergleich: Schamottsteine vs. Ytong für den Grillbau
Die Wahl des richtigen Materials hängt von Ihren Prioritäten, Ihrem Budget und den gewünschten Eigenschaften ab. Hier ein Vergleich der beiden Optionen:
| Merkmal | Schamottsteine | Ytong (Gasbeton) |
|---|---|---|
| Materialeigenschaften | Keramisches Material, sehr dicht und schwer. | Porenbeton, sehr leicht und porös. |
| Hitzebeständigkeit | Extrem feuerfest, speichert Wärme hervorragend und gibt sie gleichmäßig ab. Ideal für hohe und konstante Temperaturen. | Nicht direkt feuerfest im Sinne von direkter Flammenbeständigkeit. Muss im Innenbereich mit Schamotte ausgekleidet werden. |
| Verarbeitung | Hart, erfordert präzises Arbeiten, Schneiden mit speziellem Werkzeug. Mauern mit Schamottmörtel. | Sehr leicht zu bearbeiten (sägen, fräsen, schleifen) mit einfachen Werkzeugen. Kleben mit Dünnbettmörtel oder speziellen Klebern. |
| Feuchtigkeitsempfindlichkeit | Sehr geringe Feuchtigkeitsaufnahme, robust gegenüber Witterungseinflüssen. | Rohzustand feuchtigkeitsempfindlich, muss vor Nässe geschützt oder verputzt/verfliest werden. |
| Kosten | Oft teurer in der Anschaffung pro Stein. | Günstiger pro Stein, aber zusätzliche Kosten für Verkleidung/Putz können anfallen. |
| Ästhetik | Rustikale, natürliche Steinoptik, die oft unverputzt bleibt. | Glatte Oberfläche, die meist verputzt, gestrichen oder gefliest wird, um Schutz und Optik zu verbessern. |
| Anwendungsbereich | Primär für Grillkammer, Backöfen und Bereiche mit direkter Hitzeexposition. | Ideal für den Unterbau, äußere Verkleidung und Strukturen, die keine direkte Flammenberührung haben, oder wenn eine Innenverkleidung geplant ist. |
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Steingrillbau
Hier finden Sie Antworten auf einige der häufigsten Fragen rund um den Bau Ihres Steingrills:
Wie lange muss der Mörtel trocknen, bevor ich den Grill das erste Mal benutzen kann?
Es ist entscheidend, dem Mörtel ausreichend Zeit zum Aushärten zu geben. Für Schamottmörtel sollten Sie mindestens eine Woche, idealerweise sogar zwei Wochen, warten, bevor Sie den Grill das erste Mal anheizen. Dies gewährleistet die volle Festigkeit und Langlebigkeit des Mauerwerks.
Welcher Untergrund ist am besten für einen Steingrill geeignet?
Ein harter, ebener und tragfähiger Untergrund ist unerlässlich für die Stabilität. Ein Betonfundament, eine massive Steinplatte oder ein fest verdichteter Schotteruntergrund mit darüberliegender Betonplatte sind ideal. Gartenerde ist ungeeignet, da sie nachgeben und der Grill instabil werden könnte.
Kann ich auch andere Steine als Schamottsteine oder Ytong verwenden?
Für die Brennkammer, die direkter Hitze ausgesetzt ist, sind Schamottsteine aufgrund ihrer Feuerfestigkeit und Wärmespeicherfähigkeit die beste Wahl. Normale Ziegelsteine oder Natursteine könnten bei hohen Temperaturen Risse bekommen oder sogar platzen. Für den Unterbau oder die äußere Verkleidung, die nicht direkter Hitze ausgesetzt ist, können jedoch auch andere robuste und witterungsbeständige Steine oder Materialien verwendet werden.
Wie pflege ich meinen selbstgebauten Steingrill?
Ein Steingrill ist relativ pflegeleicht. Entfernen Sie nach jedem Gebrauch die Asche und Speisereste. Bei Bedarf können Sie die Grillkammer mit einer Bürste reinigen. Achten Sie darauf, dass der Grill im Winter vor starker Feuchtigkeit geschützt ist, besonders wenn er aus Ytong gebaut und nicht vollständig versiegelt ist. Eine Abdeckplane kann hier hilfreich sein.
Ist ein gemauerter Steingrill sicherer als ein mobiler Grill?
Ja, in der Regel ist ein fest gemauerter Steingrill sicherer. Er steht stabil und kann nicht so leicht umkippen wie ein mobiler Grill. Die feste Platzierung reduziert auch das Risiko von Funkenflug an unerwünschten Stellen, vorausgesetzt, der Standort wurde sorgfältig gewählt und ein sicherer Abstand zu brennbaren Materialien eingehalten.
Wie hoch sollte mein Steingrill sein, um bequem grillen zu können?
Die ideale Höhe für den Grillrost liegt in der Regel zwischen 80 und 90 cm, was der ergonomischen Arbeitshöhe entspricht. Dies ermöglicht ein bequemes Arbeiten im Stehen, ohne sich bücken zu müssen. Planen Sie die Gesamthöhe des Grills entsprechend Ihrer Körpergröße und der gewünschten Rosthöhe.
Der Bau eines eigenen Steingrills ist ein Projekt, das nicht nur Ihr handwerkliches Geschick fordert, sondern Ihnen am Ende auch ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit schenkt. Stellen Sie sich vor, wie Sie an einem lauen Sommerabend stolz Ihre Freunde und Familie um Ihr selbstgebautes Meisterwerk versammeln. Mit dieser Anleitung sind Sie bestens gerüstet, um diesen Traum in die Realität umzusetzen. Viel Erfolg beim Bau und unvergessliche Grillpartys!
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