Was wird an der rechten Grillseite befestigt?

Dein DIY-Grillprojekt: Drehspieß und Spanferkelgrill

24/12/2022

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Die Grillsaison ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Der Duft von frisch Gegrilltem liegt in der Luft, und Freunde sowie Familie versammeln sich um den Grill. Doch was, wenn man spezielle Grillwünsche hat, die der Standardgrill nicht erfüllt? Oder wenn man einfach die Herausforderung liebt, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen? Die Frage, ob man einen Gasgrill selber bauen kann, taucht dabei immer wieder auf. Während der Bau eines kompletten Gasgrills aufgrund komplexer Technik und vor allem strenger Sicherheitsvorschriften für den Heimwerker nur bedingt empfehlenswert ist, öffnen sich beim Bau von Grillzubehör oder spezialisierten Holzkohlegrills ganz neue Möglichkeiten. Besonders beliebt ist hier der selbstgebaute Drehspieß, der dein Grillrepertoire enorm erweitert, oder sogar ein kompletter Spanferkelgrill. Tauche ein in die Welt des DIY-Grillbaus und entdecke, wie du dein Grill-Erlebnis auf ein neues Level heben kannst.

Kann man einen Gasgrill selber bauen?
Solltest du dir einen Gasgrill selber bauen, dann könntest du den Drehspieß direkt versuchen mit ein zubauen. Eine genaue Anleitung darüber gibt es jedoch nicht. Mit ein bisschen Kreativität und Versuchen könnte das Projekt gelingen. Die beste Alternative ist es, wenn du dir einen Gasgrill mit Drehspieß kaufst.
Inhaltsverzeichnis

Der Traum vom selbstgebauten Drehspieß: Mehr als nur Fleisch

Ein Drehspieß verwandelt deinen Grill in eine Rotisserie und ermöglicht die Zubereitung von saftigen Braten, knusprigen Hähnchen oder zartem Grillgemüse, das gleichmäßig gart und von allen Seiten eine perfekte Bräunung erhält. Nur wenige Gasgrills sind ab Werk mit dieser Funktion ausgestattet, und wenn doch, sind sie oft deutlich teurer. Doch du musst nicht auf dieses Upgrade verzichten! Einen Drehspieß für deinen Gasgrill oder auch einen Holzkohlegrill selber zu bauen, ist ein lohnenswertes Projekt, das dir viel Freude bereiten wird. Die Funktion und die grundlegende Bauweise sind dabei stets identisch, unabhängig von der Größe oder dem Grilltyp.

Planung ist die halbe Miete: Was du vor dem Bau bedenken solltest

Bevor du mit dem Bau beginnst, ist eine sorgfältige Planung unerlässlich. Überlege genau, wie viel Grillgut du später zubereiten möchtest. Ein Spieß für Schaschlik benötigt eine andere Dimension und Belastbarkeit als ein Spieß für ein ganzes Spanferkel. Auch die Art der Hitzequelle – ob Gasgrill, Holzkohlegrill oder Feuerschale – spielt eine Rolle bei der Befestigung des Spießes und des Motors.

Die essenziellen Materialien für deinen Drehspieß

Die Auswahl der richtigen Materialien ist entscheidend für die Hitzebeständigkeit und Langlebigkeit deines Drehspießes. Hier ist eine Liste der grundlegenden Komponenten, die du benötigen wirst:

  • Metallstreben für die Konstruktion: Sie bilden das Grundgerüst und sind die beste Wahl, da andere Rohstoffe der enormen Hitze nicht standhalten würden.
  • Motor für den Antrieb: Das Herzstück des Drehspießes. Er sorgt dafür, dass sich das Grillgut gleichmäßig über der Hitze dreht. Achte auf einen Motor, der für die geplante Last ausgelegt ist.
  • Verbindung zwischen Motor und Drehspieß: Diese Komponente überträgt die Drehbewegung. Ketten sind hier oft die beste Wahl.
  • Der Drehspieß selbst: Er muss stabil sein, ausreichend Platz für das Grillgut bieten und ebenfalls aus feuerfestem oder hitzebeständigem Material bestehen. Edelstahl ist hier die erste Wahl.

Die Verbindungen der Metallstreben können auf unterschiedliche Weisen realisiert werden. Du brauchst nicht zwingend Schweißkenntnisse; Schrauben und Winkel sind eine gute Alternative. Bei der Verbindung zwischen Spieß und Motor ist Vorsicht geboten: Kommt zu viel Hitze an die Verbindung, kann das gesamte Konstrukt schnell kaputtgehen. Ketten sind in der Regel deutlich hitzeresistenter als Keilriemen oder Gummibänder.

Verbindungstypen für Drehspieße: Eine vergleichende Übersicht

Die Wahl der richtigen Verbindung ist entscheidend für die Funktionalität und Langlebigkeit deines Drehspießes. Hier eine kurze Gegenüberstellung:

TypVorteileNachteileEmpfehlung
KetteHohe Hitzebeständigkeit, sehr robust, zuverlässig bei hohen LastenKann Geräusche verursachen, benötigt gelegentliche WartungSehr gut (insbesondere bei starker Hitzeeinwirkung)
KeilriemenLeiser im Betrieb, oft einfacher zu montierenWeniger hitzebeständig als Kette, kann bei hoher Last rutschenBedingt (nur wenn die Hitzeeinwirkung auf den Riemen gering ist)
GummiSehr flexibel, einfach zu ersetzenGeringe Hitzebeständigkeit, nicht robust genug für schwere Lasten, kann schmelzenNicht empfohlen (aufgrund mangelnder Hitzebeständigkeit und Stabilität)

Flexibler Drehspieß für verschiedene Hitzequellen – Die Anleitung

Es gibt verschiedene Modelle von Drehspießen zum Selberbauen. Feste Modelle für Spanferkel verfügen oft über eine Auffang- und eine Feuerschale und sind nur für ein bestimmtes Grillgut geeignet. Mobile Varianten hingegen sind universeller einsetzbar und können sowohl über einer Feuerschale als auch über einem Standardgrill genutzt werden. Diese Anleitung konzentriert sich auf eine flexible, mobile Variante.

Kurzfassung des Bauprozesses:

Zuerst besorgst du einen passenden Spieß und den Antrieb. Lege vier Vierkantrohre in entsprechender Länge und Breite bereit. Säge und bohre Schlitze und Löcher. Montiere den Antrieb und verbinde die Stangen. Das Ziel ist ein Gerüst, das sich flexibel an unterschiedliche Hitzequellen anpassen kann.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den flexiblen Drehspieß:

  1. Materialbeschaffung: Besorge einen Spieß deiner Wahl und den dazu passenden Antriebsmotor. Außerdem benötigst du zwei unterschiedliche Vierkantrohre (z.B. ein größeres, in das ein kleineres Rohr passt) und passende Verbinder.
  2. Vorbereitung der Rohre: Damit das Gerüst sicher auf der Hitzequelle montiert werden kann, versehe die unteren Rohre mit Schlitzen. Dies gelingt am besten mit einer Flex, aber auch eine normale Eisensäge kann hier gute Dienste leisten.
  3. Anbringen des Antriebs: Befestige den Antrieb an den Stangen. Es ist ratsam, Vorrichtungen für Spieße in zwei unterschiedlichen Höhen zu montieren. So kannst du die Wärmezufuhr zum Grillgut besser regulieren.
  4. Verbindungen schaffen: Für die Verbindung zwischen Längs- und Querstangen können spezielle Konstruktionskleber verwendet werden, die hitzebeständig sind. Für maximale Stabilität und Sicherheit ist es jedoch immer besser, auf Schweißnähte oder Schraubverbindungen zurückzugreifen. Diese bieten eine dauerhaft sichere Verbindung, die den Belastungen und der Hitze standhält.
  5. Test und Anpassung: Prüfe nach dem Zusammenbau die Stabilität des gesamten Konstrukts. Achte darauf, dass alle Verbindungen fest sitzen und nichts wackelt.

Mit wenigen Schritten hast du so einen Drehspieß gebaut, der sich flexibel anpassen lässt. Die Hauptsache ist, dass alles stabil ist und der starken Hitze nicht nachgibt.

Drehspieß am Gasgrill befestigen: Eine Herausforderung

Die allgemeine Anleitung funktioniert im Prinzip für jeden Grill. Die größte Herausforderung beim Gasgrill ist jedoch die Befestigung. Bei einer Feuerschale oder einem Holzkohlegrill sind die Seiten oft frei, was die Anbringung des Gerüsts vereinfacht. Bei einem Gasgrill erschwert die spezielle Bauweise die Befestigung erheblich. Eine Möglichkeit wäre, das gesamte Konstrukt mit Schrauben am Grill zu fixieren. Dies würde jedoch Löcher in deinem Grill hinterlassen, die sich nicht einfach wieder schließen lassen. Solltest du dir einen Gasgrill selber bauen (was, wie erwähnt, komplex ist), könntest du den Drehspieß direkt mit einplanen und integrieren. Eine detaillierte Anleitung hierfür existiert jedoch nicht, da dies sehr spezifisch für das jeweilige Gasgrill-Modell wäre. Die beste und sicherste Alternative ist der Kauf eines Gasgrills, der bereits mit einem integrierten Drehspieß ausgestattet ist. Diese Modelle haben alle nötigen Teile verbaut und bieten die gleiche Funktionalität wie ein selbstgebauter Spieß, aber mit geprüfter Sicherheit.

Der König der Gartenpartys: Einen Spanferkelgrill selber bauen

Ein selbstgemachtes Spanferkel vom Grill ist für viele eine traumhafte Delikatesse und der Höhepunkt jeder Gartenparty. Mit einem eigenen Spanferkelgrill, der primär für Holzkohle konzipiert ist, wird dieser Augen- und Gaumenschmaus-Traum einfach erfüllt. Dieser Grill lässt sich auch perfekt zum Grillen von Rollbraten, Hähnchen oder anderem "Drehgrillgut" verwenden und ist nicht nur solide, sondern auch ein echter Blickfang.

Die Materialliste für deinen Spanferkelgrill

Um diesen beeindruckenden Grill zu bauen, benötigst du eine Reihe von robusten Materialien, die du größtenteils im Baumarkt finden kannst:

  • Zwei Edelstahl-Eckprofile 4×4 cm, 180 cm lang
  • Zwei Edelstahl-Eckprofile 4×4 cm, 140 cm lang
  • Zwei Edelstahl-Vierkantrohre 2×4 cm, 110 cm lang
  • Zwei Edelstahl-Vierkantrohre 2×4 cm, 60 cm lang
  • Edelstahlblech 2×3 mm, 130×70 cm
  • Edelstahlblech 1×4 mm, 130×90 cm
  • Edelstahl-Kellerrost 99,5×69,5 cm
  • Zwei Edelstahlplatten 10×10 cm
  • 28 Sechskantschrauben, rostfrei M8, 20 mm
  • Zwei Sechskantschrauben M8, 50 mm
  • Vier Maschinenschrauben M3, 30 mm
  • Vier Sechskantschrauben M3, 30 mm
  • 28 Unterlegscheiben, rostfrei M8
  • 28 Muttern, rostfrei M8
  • Vier Muttern rostfrei M3
  • Vier Flügelmuttern, rostfrei M10
  • Vier Flügelmuttern, rostfrei M8
  • 13 Winkelverbinder mit M8-Bohrung 50x50x40x2,00 mm
  • Acht Flachverbinder 80x40x2 mm
  • Zwei Edelstahlscharniere 40×40 mm
  • Ein Edelstahlriegel
  • Zwei Edelstahlwannen (eventuell Gastrobedarf) ca. 80×30 cm
  • Ein Grillmotor für Grillgut ab 26 Kilogramm
  • Ein Grillspieß mit einem Mindestdurchmesser von 8 mm, etwa 140 cm lang

Notwendige Werkzeuge für den Spanferkelgrill-Bau

Für den Bau dieses Grills benötigst du einige spezifische Werkzeuge. Ein Schweißgerät ist nicht zwingend erforderlich, aber eine Abkantbank ist für die Blechbearbeitung sehr hilfreich. Solltest du keine besitzen, kann dir ein Karosseriebau- oder Schlosserbetrieb behilflich sein.

  • Winkelschleifer
  • Bohrmaschine
  • Blechschere
  • HSS Stahlbohrer, Größe 8 und 12
  • Schraubenschlüssel Größe 8 oder Ratsche mit Stecknuss
  • Metallsäge
  • Stahlfeile

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Dein Spanferkelgrill entsteht

1. Bleche abkanten und vorbereiten:

Die zwei Plattformbleche (130×70 cm, 3 mm dick) werden rundum um fünf Zentimeter abgekantet. Der dabei anfallende quadratische Verschnitt mit einer Seitenlänge von fünf Zentimetern muss unbedingt aufbewahrt werden, da er später für die Scharniermontage benötigt wird. Das Blech (4 mm dick, 130×110 cm) für den Feuerkasten wird rundum zehn Zentimeter abgekantet. Auch hier fällt ein Verschnitt von 10×10 cm je Ecke an, der für die spätere Riegelmontage aufbewahrt werden sollte.

Kann man einen Gasgrill selber bauen?
Solltest du dir einen Gasgrill selber bauen, dann könntest du den Drehspieß direkt versuchen mit ein zubauen. Eine genaue Anleitung darüber gibt es jedoch nicht. Mit ein bisschen Kreativität und Versuchen könnte das Projekt gelingen. Die beste Alternative ist es, wenn du dir einen Gasgrill mit Drehspieß kaufst.

2. Das Grillgrundgerüst zusammenbauen:

Zuerst bohrst du in die vier langen Eckprofile insgesamt 12 Löcher. Diese dienen der Befestigung der ersten und zweiten Grillplattform. Lege einen Winkel in das Profil ein und zeichne durch das große Loch jeweils auf einer Höhe von 100 cm und 50 cm (von unten gesehen und Oberkante des Winkels) die Bohrlöcher auf die vier Stahlprofile an. Die zwölf Löcher werden mit dem 8mm-HSS-Bohrer gebohrt. Nun werden auch auf die beiden Plattformbleche (5 cm Abkantung) jeweils in die Ecken ein Winkel gelegt und das Bohrloch gebohrt. Jetzt werden die Pfosten mit den Blechen verschraubt. Stecke dabei zwei M8-Schrauben und Unterlegscheiben durch die Stahlprofillöcher und stecke die Blechplattform auf. Für bessere Stabilität kommt ein Winkel darüber und eine Mutter drauf. Sobald alle acht Stellen unten und oben verschraubt sind, ist das Grundgerüst fertig.

3. Den Kellerrost zuschneiden und vorbereiten:

Der Kellerrost wird exakt auf 99,5 x 69,5 cm zugeschnitten. Achte darauf, dass möglichst wenige Rippen des Kellerrostes überstehen. Die Grate müssen sorgfältig mit der Feile abgeschliffen werden, um Verletzungen zu vermeiden. An der Unterseite werden bei 9,5 cm von rechts und links zwei der Rostmaschen aufgebogen, und zwar im Abstand von drei Zentimetern zum unteren Rand und soweit, dass eine M8-Schraube hindurchpasst.

4. Den Feuerkasten bauen:

In das um zehn Zentimeter abgekantete Blech wird in jede Ecke von innen ein Verstärkungswinkel gesetzt. Die Winkel werden dabei mit Unterlegscheiben festgeschraubt. An der verstärkten, unteren Seite werden zwei Scharnierlöcher gebohrt, und zwar mit einem Abstand von zehn Zentimetern zur rechten und linken Ecke sowie einem drei Zentimeter großen Abstand zum Rand. Nun die Scharniere festschrauben. Durch die quadratischen, übrig gebliebenen Blechstücke (fünf Zentimeter Seitenlänge, mittig gelocht) wird jetzt eine 50 mm M8-Schraube durch eine Unterlegscheibe sowie durch eines der Bleche, das Scharnier, den Kellerrost, das zweite Blech und abschließend durch die zweite Unterlegscheibe und eine Mutter gesteckt. Jetzt noch an der Feuerkastenoberseite mittig (bei etwa 50 cm) 2,8 cm vom Rand entfernt mit einem M8-Bohrer ein Loch in das Blech bohren und anschließend mit einer Unterlegscheibe einen Winkel darauf schrauben. Etwa drei Millimeter vor dem Rand sollte der Winkel aufragen. Jetzt wird der Schließbügel für den Riegel angeschraubt. Zum Verschrauben des Riegels am Rost werden die zwei quadratischen Blechreste mit zehn Zentimeter Kantenlänge verwendet. Setze dabei den Riegel mit vier Befestigungsschrauben so durch den Rost, dass hinten und vorne ein Blech als Verstärkung dient. Zur Befestigung des Kastens verschraube die zwei kurzen Seiten des Kastens. Hierzu jeweils zehn Zentimeter von den Ecken entfernt vier Flachverbinder verwenden. Der Feuerkasten wird dann circa zehn Zentimeter über der Plattform angeschraubt.

5. Die Drehspieß-Vorrichtung bauen:

In jeden der Pfosten wird rechts und links im Abstand von acht Zentimetern von oben, mit dem 12 mm HSS-Bohrer, je mittig vier Löcher gebohrt. Diese werden später zur vertikalen Verstellung des Spießes dienen. Nun auf die beiden 2×4 cm Stahl-Vierkantrohre, genauso wie die zuvor gebohrten Löcher, mittig die Markierungen anzeichnen. Auch hier mit dem 12 mm Bohrer arbeiten. Jetzt werden die zwei Schienen mit M13 Schrauben, Unterlegscheiben sowie den Flügelmuttern mit der Konstruktion handfest am zweiten Loch von oben verschraubt. Für die horizontale Verstellung im Abstand von je fünf Zentimetern, die Flachverbinder mit den M8-Schrauben hinten und vorne an die Spießhalterung anschrauben. Jetzt werden die zwei 110 cm Stahl-Vierkantrohre in diese U-Vorrichtung eingelegt.

6. Den Grillmotor befestigen:

An der rechten Grillseite wird der fertig gekaufte Grillmotor befestigt. Die Befestigung ist je nach Grillmotor verschieden. Beachte deshalb bei diesem Schritt unbedingt die Montageanweisung des Motors. Eine sichere und stabile Befestigung des Motors ist entscheidend für die reibungslose Funktion des Drehspießes.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Grillbau

Ist ein selbstgebauter Gasgrill sicher?

Der Bau eines kompletten Gasgrills ist aufgrund der komplexen Gasleitungen, Brenner und Sicherheitsmechanismen sehr anspruchsvoll und birgt erhebliche Sicherheitsrisiken (Gaslecks, Explosionen) für den Heimwerker. Es wird dringend empfohlen, aus Sicherheitsgründen fertige, geprüfte Gasgrills zu kaufen. Der Bau von Zubehör wie einem Drehspieß ist jedoch unbedenklich, solange hitzebeständige Materialien verwendet und Stabilität sowie Sicherheit gewährleistet sind.

Welche Materialien sind hitzebeständig und für den Grillbau geeignet?

Für den Grillbau eignen sich am besten Metalle wie Edelstahl und Stahl. Edelstahl ist besonders korrosionsbeständig und langlebig, was ihn zur idealen Wahl für alle Teile macht, die direkter Hitze und Witterung ausgesetzt sind. Stahl kann ebenfalls verwendet werden, sollte aber zum Schutz vor Rost behandelt werden.

Brauche ich Schweißkenntnisse, um einen Drehspieß oder Grill zu bauen?

Für den Bau eines Drehspießes sind Schweißkenntnisse nicht zwingend erforderlich, da viele Verbindungen auch mit Schrauben und Winkeln realisiert werden können. Für den Spanferkelgrill ist ebenfalls kein Schweißgerät nötig, aber eine Abkantbank für die Blechbearbeitung ist sehr hilfreich. Schweißnähte bieten jedoch immer die höchste Stabilität und Langlebigkeit, besonders bei hohen Temperaturen und Belastungen.

Wie viel Gewicht kann ein selbstgebauter Drehspieß tragen?

Die Tragfähigkeit eines selbstgebauten Drehspießes hängt maßgeblich von der Materialstärke, der Bauweise und der Leistung des verwendeten Motors ab. Ein Spieß für ein Spanferkel muss deutlich belastbarer sein und einen Motor mit höherer Tragkraft haben als ein Spieß für Hähnchen oder Gemüse. Achte stets darauf, dass dein Konstrukt die geplante Last sicher tragen kann, um Unfälle zu vermeiden.

Kann ich meinen selbstgebauten Drehspieß an jedem Gasgrill befestigen?

Die Befestigung eines selbstgebauten Drehspießes an einem Gasgrill ist oft eine Herausforderung, da Gasgrills in der Regel eine geschlossene Bauweise haben und keine einfachen Befestigungspunkte bieten. Eine feste Verschraubung würde Löcher im Grill hinterlassen. Mobile, freistehende Drehspieß-Konstruktionen sind hier die flexiblere Lösung. Die beste Option für einen Drehspieß am Gasgrill ist der Kauf eines Modells mit integriertem Spieß.

Fazit: Dein Weg zum individuellen Grillvergnügen

Das Selberbauen eines Drehspießes oder eines Spanferkelgrills ist ein spannendes und lohnendes Projekt für jeden Grill-Enthusiasten. Es ermöglicht dir, dein Grill-Erlebnis genau an deine Bedürfnisse anzupassen und einzigartige Gerichte zuzubereiten, die deine Gäste begeistern werden. Mit sorgfältiger Planung, den richtigen Materialien und etwas handwerklichem Geschick kannst du beeindruckende Ergebnisse erzielen. Denke immer an die Sicherheit und die Hitzebeständigkeit der verwendeten Materialien. Während der Bau eines kompletten Gasgrills für den Heimwerker zu komplex und riskant ist, sind die hier vorgestellten Projekte absolut machbar und werden dir viele genussvolle Stunden am Grill bescheren. Werde zum DIY-Grillmeister und genieße die Früchte deiner Arbeit!

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