Was ist der Unterschied zwischen Grillen und Zikaden?

Das Geheimnis der Heuschrecken-Klänge

08/04/2024

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Sie sind Meister der Tarnung, doch in einem Augenblick der Gefahr offenbaren sie ihre Präsenz mit einem plötzlichen Sprung: Heuschrecken. Oft bemerken wir diese faszinierenden Insekten erst, wenn sie sich blitzschnell aus unserem Sichtfeld entfernen. Ihre Vielfalt ist ebenso beeindruckend wie ihre Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen. Doch wer genau hüpft und zirpt da eigentlich? Ist es eine Heuschrecke, ein Grashüpfer oder doch eine Grille? Die Unterscheidung kann verwirrend sein, denn alle genannten Bezeichnungen gehören zu einer großen Insektenfamilie. Dieser Artikel lüftet das Geheimnis und nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Heuschrecken, ihrer unverwechselbaren Klänge und ihrer erstaunlichen Lebensweisen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Lockgesang und einer Grille?
Neben dem Lockgesang kennen die Grillen auch noch den Rivalengesang, mit dem sie ihr Revier verteidigen und Eindringlinge verjagen und den einiges leiseren Werbegesang. Beides hört man aber weniger oft als den Lockgesang. Die Feldgrille wurde von Pro Natura im Jahr 2014 zum Tier des Jahres gekürt.

Die Bezeichnung „Heuschrecke“ leitet sich vom althochdeutschen Wort „scricken“ ab, was so viel wie „plötzliches Springen“ bedeutet. Dies beschreibt treffend das Verhalten vieler Arten, die bei Störung mit einem schnellen Satz fliehen. Doch hinter diesem einfachen Namen verbirgt sich eine erstaunliche Artenvielfalt und eine komplexe Systematik. Heuschrecken sind nicht nur ein wichtiger Bestandteil unserer Ökosysteme, sondern auch faszinierende Musiker der Natur. Ihre Gesänge sind oft die ersten Anzeichen ihrer Anwesenheit und tragen wesentlich zur sommerlichen Geräuschkulisse bei.

Inhaltsverzeichnis

Kurzfühlerheuschrecken vs. Langfühlerheuschrecken: Die grundlegenden Unterschiede

Die Familie der Heuschrecken unterteilt sich in zwei Hauptordnungen, die sich in Aussehen, Verhalten und vor allem in der Art ihrer Geräuscherzeugung deutlich unterscheiden: die Kurzfühlerheuschrecken (Caelifera) und die Langfühlerheuschrecken (Ensifera). Diese Unterscheidung ist der Schlüssel zum Verständnis der Heuschreckenwelt.

Kurzfühlerheuschrecken (Caelifera)

Diese Gruppe ist oft in offenen, sonnigen Lebensräumen wie Wiesen, Feldern und trockenen Grasflächen zu finden. Ihr Körper ist meist flach und gut an das Leben im Gras angepasst. Das auffälligste Merkmal, das ihnen ihren Namen gibt, sind ihre Antennen. Sie sind relativ kurz, oft nicht länger als der Körper selbst.

  • Antennen: Relativ kurz, etwa so lang wie der Körper oder kürzer.
  • Körper: Meist flach, oft gut angepasst an offene Lebensräume wie Wiesen, Felder und trockene Grasflächen.
  • Geräuscherzeugung: Geräusche werden in der Regel durch das Reiben der Hinterbeine an den Flügeln erzeugt. Diese Klänge sind meist weniger komplex und deutlich leiser als bei Langfühlerheuschrecken. Sie dienen oft der innerartlichen Kommunikation oder als kurze Warnsignale.
  • Beispiele für Arten: Grashüpfer (z.B. Chorthippus parallelus), Feldgrashüpfer (z.B. Chorthippus brunneus), Kurzflügelige Heuschrecke (z.B. Tetrix undulata).

Langfühlerheuschrecken (Ensifera)

Im Gegensatz dazu bevorzugen Langfühlerheuschrecken oft geschütztere oder dichter bewachsene Lebensräume wie Wälder, Hecken oder dichte Wiesen. Ihr Körperbau ist variabler, oft robuster oder schmaler, je nach Anpassung an ihren Lebensraum. Ihr markantestes Merkmal sind die Fühler.

  • Antennen: Sehr lang, oft deutlich länger als der Körper. Manchmal können sie die doppelte Körperlänge erreichen.
  • Körper: Variabel, oft robuster oder schmaler, an geschützte oder dichter bewachsene Lebensräume angepasst.
  • Geräuscherzeugung: Geräusche werden hier oft durch das Reiben der Flügel oder seltener der Beine erzeugt. Diese Klänge sind je nach Art äußerst komplex, sehr laut und weithin zu hören. Sie spielen eine zentrale Rolle in der Fortpflanzung (Anlocken von Partnern) und der Reviermarkierung.
  • Beispiele für Arten: Grillen (z.B. Acheta domesticus), Laubheuschrecken (z.B. Tettigonia viridissima), Maulwurfsgrillen.

Um die Unterschiede noch einmal zu verdeutlichen, hier eine vergleichende Tabelle:

MerkmalKurzfühlerheuschrecken (Caelifera)Langfühlerheuschrecken (Ensifera)
AntennenlängeRelativ kurz, körperlang oder kürzerSehr lang, oft länger als der Körper
KörperformMeist flach, angepasst an offene FlächenVariabel, oft robuster/schmaler, angepasst an dichte Vegetation
GeräuscherzeugungReiben der Hinterbeine an Flügeln, leiser, weniger komplexReiben der Flügel/Beine, komplex, laut, weithin hörbar
LebensraumWiesen, Felder, trockene GrasflächenGeschützte, dichter bewachsene Lebensräume
BeispieleGrashüpfer, FeldgrashüpferGrillen, Laubheuschrecken, Maulwurfsgrillen

Die Kunst der Lauterzeugung: Wie Grashüpfer und Grillen musizieren

Das Zirpen der Heuschrecken ist ein charakteristisches Geräusch des Sommers. Doch wie entsteht dieser Klang, der oft so laut ist, dass er ganze Landschaften erfüllt? Die Geräuscherzeugung bei Heuschrecken wird als Stridulation bezeichnet und ist ein faszinierender biomechanischer Prozess, der je nach Heuschreckenart variiert.

Bei Kurzfühlerheuschrecken, wie den Grashüpfern, reiben die Tiere eine Reihe kleiner Zähnchen, die sogenannte „Schrillleiste“, an der Innenseite ihrer Hinterschenkel über eine verdickte Ader auf den Vorderflügeln, die „Schrillkante“. Durch diese Reibebewegung entstehen Vibrationen, die als Zirpen wahrgenommen werden. Die Frequenz und Komplexität der Laute sind bei Grashüpfern oft einfacher und leiser, was an die offeneren Lebensräume angepasst ist, in denen sie leben und wo ein zu lauter Ruf Fressfeinde anlocken könnte.

Langfühlerheuschrecken, zu denen Grillen und Laubheuschrecken gehören, nutzen einen anderen Mechanismus. Bei ihnen befinden sich die Strukturen zur Lauterzeugung typischerweise an den Vorderflügeln. Ein Flügelteil dient als „Feile“ mit einer Reihe von Zähnchen, während der andere Flügel einen „Schaber“ oder „Schneiden“ besitzt. Durch schnelles Aneinanderreiben dieser beiden Strukturen entstehen die charakteristischen, oft sehr lauten und komplexen Gesänge. Grillen, insbesondere die Feldgrille, erzeugen ihre unverkennbaren, weithin hörbaren Klänge aus ihren Erdlöchern heraus, die als Resonanzkörper dienen und den Schall verstärken.

Die „Gesänge“ der Heuschrecken haben verschiedene Funktionen. Die wichtigste ist die Anlockung von Paarungspartnern. Männchen rufen Weibchen mit artspezifischen Lockrufen. Darüber hinaus dienen die Laute der Abgrenzung von Revieren gegenüber Konkurrenten oder als Warnsignale bei Gefahr. Die Intensität und Frequenz des Zirpens können auch von äußeren Faktoren wie der Umgebungstemperatur abhängen – je wärmer es ist, desto schneller zirpen viele Arten, da ihre Stoffwechselprozesse beschleunigt werden.

Ein detaillierter Blick auf die häufigsten Arten in Deutschland

Deutschland beheimatet eine beeindruckende Vielfalt an Heuschreckenarten, jede mit ihren eigenen Besonderheiten. Hier stellen wir Ihnen einige der häufigsten und interessantesten Vertreter vor:

  • Grünes Heupferd (Tettigonia viridissima): Diese imposante Laubheuschrecke ist mit einer Körperlänge von 30-45 mm (ohne Fühler) eine der größten Arten in Deutschland. Sie ist leuchtend grün gefärbt und besitzt extrem lange Antennen. Man findet sie typischerweise in feuchten, dichten Vegetationen, oft in Bäumen und Büschen. Ihr Gesang ist ein sehr lautes, anhaltendes Zirpen, das weithin zu hören ist und oft als das „typische“ Heuschreckenzirpen wahrgenommen wird. Es ist eine Langfühlerheuschrecke.
  • Große Goldschrecke (Chrysochraon dispar): Mit einer Größe von etwa 20-30 mm ist diese Kurzfühlerheuschrecke für ihre auffällige goldgelbe oder orange Färbung bekannt, insbesondere bei den Männchen. Sie bevorzugt trockene Wiesen und ist oft in sonnigen, grasreichen Gebieten zu finden. Ihr Zirpen ist eher ein kurzes, schnarrendes Geräusch.
  • Feldgrille (Gryllus campestris): Die Feldgrille erreicht eine Größe von etwa 15-22 mm und ist schwarz gefärbt. Sie ist berühmt für ihr lautes, rhythmisches Zirpen, das sie aus ihren selbstgegrabenen Bodennischen auf offenen Flächen ertönen lässt. Diese Nischen dienen nicht nur als Schutz, sondern auch als Resonanzkörper, der ihren Gesang verstärkt. Sie ist eine klassische Langfühlerheuschrecke und ein Symbol für warme Sommerabende.
  • Gemeiner Grashüpfer (Chorthippus parallelus): Dieser Grashüpfer ist mit einer Größe von etwa 15-25 mm eine der häufigsten Kurzfühlerheuschrecken in Deutschland. Er kann grün oder braun gefärbt sein und hat relativ kurze Antennen. Man findet ihn oft in feuchten Wiesen und an Wegrändern. Sein Gesang ist ein eher leises, rhythmisches „Siri-siri-siri“.
  • Feldgrashüpfer (Chorthippus brunneus): Mit einer Größe von etwa 15-22 mm ist der Feldgrashüpfer oft braun mit dunklen Streifen auf den Flügeln. Er hat ebenfalls kurze Antennen und ist häufig in trockenen Wiesen und auf Brachland zu finden. Sein Zirpen ist ein kurzes, schnarrendes Geräusch, das oft nur aus der Nähe wahrnehmbar ist. Er gehört zu den Kurzfühlerheuschrecken.
  • Maulwurfsgrille (Gryllotalpa gryllotalpa): Eine der ungewöhnlichsten Arten ist die Maulwurfsgrille, eine Langfühlerheuschrecke von 30-40 mm Größe. Sie ist braun gefärbt und besitzt große, schaufelartige Vorderbeine, die perfekt zum Graben im Boden geeignet sind. Sie lebt fast ausschließlich unterirdisch in Gängen und ist nachtaktiv. Ihr Gesang ist ein tiefes, summendes „Churr“, das weithin zu hören ist und oft mit dem Geräusch eines weit entfernten Motors verwechselt wird.
  • Graue Laubheuschrecke (Pholidoptera griseoaptera): Diese Langfühlerheuschrecke misst etwa 20-30 mm und ist grau oder bräunlich gefärbt. Ihre Flügel sind stark reduziert, was sie flugunfähig macht. Sie lebt in feuchten Wäldern, Laubstreu und Hecken und ist oft eher nachtaktiv. Ihr Ruf ist ein kurzes, hohes „Zick-zick“, das oft aus dichtem Gebüsch zu hören ist.
  • Steppensattelschrecke (Ephippiger ephippiger): Eine weitere interessante Langfühlerheuschrecke von 20-30 mm Größe. Sie ist bekannt für ihre gepolsterten Flügeldecken, die wie ein Sattel aussehen und ihr den Namen geben. Man findet sie in offenen, trockenen Steppenlandschaften und mag es warm. Ihr Gesang ist ein hartes, rhythmisches „Tschick-tschick“.

Hier eine Übersicht der genannten Arten:

ArtTypGröße (ohne Fühler)MerkmaleTypischer LebensraumKlang
Grünes HeupferdLangfühler30-45 mmGrüne Farbe, sehr lange FühlerFeuchte, dichte Vegetation, Bäume, BüscheSehr lautes, anhaltendes Zirpen
Große GoldschreckeKurzfühler20-30 mmGoldgelb/orange, robuste ErscheinungTrockene Wiesen, HeideLeises, kurzes Schwirren
FeldgrilleLangfühler15-22 mmSchwarz, kräftig, lebt in ErdlöchernOffene Flächen, Wiesen, ÄckerMarkantes, lautes "Krirr-krrrirr"
Gemeiner GrashüpferKurzfühler15-25 mmGrün oder Braun, kurze FühlerFeuchte Wiesen, GräbenLeises, rhythmisches "Siri-siri-siri"
FeldgrashüpferKurzfühler15-22 mmBraun, dunkle Streifen auf FlügelnTrockene Wiesen, BrachlandKurzes, schnarrendes Zirpen
MaulwurfsgrilleLangfühler30-40 mmBraun, grabende Vorderbeine, nachtaktivFeuchte Böden, Gärten, FelderTiefes, summendes "Churr", weithin hörbar
Graue LaubheuschreckeLangfühler20-30 mmGrau/bräunlich, Flügel stark reduziertFeuchte Wälder, Laubstreu, HeckenKurzes, hohes "Zick-zick"
SteppensattelschreckeLangfühler20-30 mmSattelförmige FlügeldeckenOffene, trockene SteppenlandschaftenHartes, rhythmisches "Tschick-tschick"

Lebenszyklus und Lebensräume: Wo und wie sie leben

Heuschrecken durchlaufen eine unvollständige Metamorphose, was bedeutet, dass sie kein Puppenstadium haben. Aus den Eiern, die meist im Boden oder in Pflanzen abgelegt werden, schlüpfen kleine Larven, die Nymphen genannt werden. Diese Nymphen ähneln den ausgewachsenen Tieren, sind aber kleiner und haben noch keine voll entwickelten Flügel. Sie häuten sich mehrmals, wobei sie bei jeder Häutung wachsen und den erwachsenen Tieren ähnlicher werden. Nach der letzten Häutung erreichen sie das geschlechtsreife Stadium mit vollständig ausgebildeten Flügeln.

Die Lebensraumpräferenzen von Heuschrecken sind äußerst vielfältig. Während Grashüpfer offene, sonnige Graslandschaften lieben, bevorzugen Laubheuschrecken oft dichtere, feuchtere Vegetation wie Waldränder, Gebüsche oder hohe Wiesen. Grillen wiederum graben sich in den Boden ein und leben in selbst geschaffenen Höhlen auf offenen, trockenen Flächen. Diese Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Umgebungen ist ein Grund für ihre weite Verbreitung und ihre ökologische Bedeutung.

Die ökologische Bedeutung von Heuschrecken

Heuschrecken sind weit mehr als nur interessante Zirper. Sie spielen eine wichtige Rolle in unseren Ökosystemen. Als primäre Konsumenten ernähren sie sich hauptsächlich von Pflanzenmaterial, wodurch sie Biomasse umwandeln und als Bindeglied in der Nahrungskette fungieren. Sie sind eine essenzielle Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Tieren, darunter Vögel, Reptilien, Amphibien, Spinnen und kleine Säugetiere. Ohne Heuschrecken würde ein wichtiger Teil der Nahrungsgrundlage vieler Tiere fehlen. Ihre Anwesenheit und Artenvielfalt sind zudem oft Indikatoren für die Gesundheit und Biodiversität eines Lebensraumes. Ein reiches Vorkommen verschiedener Heuschreckenarten deutet auf ein intaktes und vielfältiges Ökosystem hin.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Um die häufigsten Unklarheiten auszuräumen, beantworten wir hier einige Fragen rund um Heuschrecken:

F1: Kann man Heuschrecken als Haustiere halten?

Einige Heuschreckenarten, insbesondere die Hausgrille (Acheta domesticus), werden tatsächlich als Futtertiere gezüchtet und manchmal auch als Haustiere gehalten. Sie sind relativ pflegeleicht und können in Terrarien gehalten werden. Für die meisten heimischen Wildarten ist eine Haltung jedoch nicht empfehlenswert, da sie spezielle Lebensraumanforderungen haben und unter Artenschutz stehen können.

F2: Sind Heuschrecken schädlich für den Garten?

In Deutschland sind heimische Heuschreckenarten in der Regel keine Schädlinge im Garten. Sie ernähren sich zwar von Pflanzen, aber in so geringen Mengen, dass sie keinen nennenswerten Schaden anrichten. Im Gegenteil, sie sind ein Zeichen für einen gesunden, lebendigen Garten. Nur in extrem seltenen Fällen bei Massenvermehrungen von Wanderheuschrecken – die in Deutschland nicht heimisch sind – können sie landwirtschaftliche Flächen schädigen.

F3: Warum zirpen Heuschrecken bei warmem Wetter lauter?

Die Aktivität und damit auch die Zirp-Frequenz von Heuschrecken ist stark temperaturabhängig. Heuschrecken sind wechselwarme Tiere, deren Stoffwechselraten mit steigender Temperatur zunehmen. Das bedeutet, dass die Muskeln, die für die Stridulation verantwortlich sind, bei Wärme schneller arbeiten können, was zu einem schnelleren und oft lauterem Zirpen führt.

F4: Was ist der Unterschied zwischen einer Heuschrecke und einer Grille?

Der Hauptunterschied liegt in der Systematik und den Merkmalen: Eine Grille ist eine spezielle Art von Heuschrecke. Genauer gesagt gehört die Grille zu den Langfühlerheuschrecken (Ensifera), während der Begriff Heuschrecke die gesamte Ordnung umfasst, die sowohl Kurzfühler- als auch Langfühlerheuschrecken beinhaltet. Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale sind die Antennenlänge (Grillen haben lange Fühler) und die Art der Geräuscherzeugung (Grillen zirpen meist lauter und komplexer mit den Flügeln).

F5: Wie lange leben Heuschrecken?

Die meisten heimischen Heuschreckenarten haben eine Lebensdauer von etwa einem Jahr. Sie schlüpfen im Frühjahr oder Frühsommer aus den Eiern, entwickeln sich über den Sommer und sterben im Herbst nach der Paarung und Eiablage. Die Eier überwintern dann im Boden und der Zyklus beginnt im nächsten Frühjahr von Neuem.

Die Welt der Heuschrecken ist voller kleiner Wunder, die oft übersehen werden. Von ihrem plötzlichen Sprung, der ihnen den Namen gab, bis hin zu ihren komplexen Gesängen, die der Kommunikation dienen, sind diese Insekten ein faszinierender Bestandteil unserer Natur. Das Wissen um die Unterschiede zwischen Grashüpfern und Grillen, die Art ihrer Lauterzeugung und ihre Rolle im Ökosystem ermöglicht es uns, diese kleinen Lebewesen mit neuen Augen zu sehen und ihre Bedeutung für unsere Umwelt zu schätzen. Beim nächsten Spaziergang durch Wiesen und Felder lauschen Sie genauer hin – vielleicht entdecken Sie dann das Geheimnis der Heuschrecken-Klänge.

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