Wie groß ist ein einbaugrill?

Ihr Traumgrill: Größe und Auswahl des Einbaugrills

30/08/2023

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Die Vorstellung einer perfekt ausgestatteten Outdoor-Küche, die zum Herzstück Ihres Gartens oder Ihrer Terrasse wird, lässt die Herzen vieler Grillenthusiasten höherschlagen. Ein zentrales Element dieser kulinarischen Oase ist zweifellos der Einbaugrill. Er verspricht nicht nur ein nahtloses, ästhetisches Erscheinungsbild, sondern auch eine Funktionalität, die der einer vollwertigen Innenküche in nichts nachsteht. Doch bei der Vielfalt an Modellen und Spezifikationen stellt sich schnell die Frage: Wie groß muss mein Einbaugrill sein? Und welche Merkmale sind wirklich entscheidend, um die richtige Wahl zu treffen? Dieser umfassende Leitfaden beleuchtet alles, was Sie wissen müssen, um Ihren idealen Einbaugrill zu finden und Ihr Grillvergnügen auf ein neues Niveau zu heben.

Welche Arten von Grillen gibt es?
Auch riesige Einbaugrills mit zwei separaten Hauben und zusätzlichem Seitenbrenner sind möglich. Die häufigsten Built-in Grillgeräte sind Gasgrills, da Sie sich meist einfach und unkompliziert in fast jede Unterkonstruktion integrieren lassen. Kohlegrills werden eher seltener als spezielle Einbauvariante angeboten.
Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Einbaugrill überhaupt?

Ein Einbaugrill, wie der Name schon verrät, ist ein Grillgerät, das speziell dafür konzipiert ist, fest in eine bestehende Küchenzeile oder eine maßgeschneiderte Unterkonstruktion integriert zu werden. Im Gegensatz zu freistehenden Grillwagen kommt er in der Regel ohne eigenen Unterstand aus, da er seinen Platz in einer festen Struktur findet. Diese Art der Installation sorgt für ein harmonisches Gesamtbild in Ihrer Outdoor-Küche, lässt den Grill wie einen festen Bestandteil der Architektur wirken und bietet gleichzeitig alle Annehmlichkeiten, die man sich von einem modernen Grill wünscht.

Die Integration eines Einbaugrills schafft eine zentrale Kochstation im Freien, die das traditionelle Kochfeld einer Innenküche ersetzt und für die Zubereitung vielfältiger Gerichte unter freiem Himmel genutzt wird. Die festen Verankerungen gewährleisten dabei Stabilität und Sicherheit, während die optische Eingliederung in die Küchenlandschaft ein aufeinander abgestimmtes System schafft, das nicht nur funktional, sondern auch ein echter Blickfang ist.

Die entscheidende Frage: Wie groß ist Ihr Einbaugrill?

Die Größe eines Einbaugrills ist eine der wichtigsten Überlegungen und hängt stark von Ihren individuellen Bedürfnissen und Gewohnheiten ab. Hierbei spielen zwei Aspekte eine Rolle: die Grillfläche und die Gesamt-Abmessungen, die für den Einbau relevant sind.

Grillfläche – Ihr Arbeitsbereich

Die Grillfläche bestimmt, wie viel Grillgut Sie gleichzeitig zubereiten können. Sie wird üblicherweise in Zentimetern (Länge x Breite) oder Quadratzentimetern angegeben. Um die ideale Größe für sich zu bestimmen, sollten Sie folgende Fragen beantworten:

  • Wie viele Personen bewirten Sie in der Regel? Für ein Paar oder kleine Familien (2-4 Personen) reicht oft eine kompakte Grillfläche von etwa 40x30 cm bis 50x40 cm aus. Wenn Sie jedoch regelmäßig größere Gruppen (6-10+ Personen) bewirten oder verschiedene Speisen gleichzeitig zubereiten möchten, sollten Sie eine Grillfläche von 60x40 cm bis über 80x45 cm in Betracht ziehen.
  • Welche Art von Grillgut bereiten Sie zu? Wenn Sie gerne ganze Braten, große Fleischstücke oder mehrere Pizzas gleichzeitig zubereiten möchten, benötigen Sie entsprechend mehr Platz.
  • Benötigen Sie Zonen für direktes und indirektes Grillen? Eine größere Fläche ermöglicht es Ihnen, verschiedene Temperaturzonen einzurichten, was für vielseitiges Grillen unerlässlich ist.

Als Orientierung: Einige kompakte Modelle, die sich gut integrieren lassen, bieten Grillflächen wie ca. 39 x 33 cm (z.B. TAINO PLATINUM COMPACT) oder ca. 56,5 x 46,5 cm (z.B. tepro Gasgrill Wurstbräter). Für größere Ansprüche gibt es Modelle mit Flächen von ca. 63,5 x 48 cm (z.B. Cadac Meridian BUILT-IN 3B) oder sogar über 70 x 40 cm (z.B. Grillfürst Gasgrill G401E). Die Wahl der Grillfläche ist somit ein direkter Kompromiss zwischen Ihrem Platzbedarf und dem verfügbaren Raum in Ihrer Outdoor-Küche.

Abmessungen – Die Passform für Ihre Outdoor-Küche

Neben der Grillfläche sind die Gesamt-Abmessungen des Grills entscheidend für den Einbau. Diese umfassen die Länge, Breite und Höhe des Geräts. Wichtig ist hier nicht nur die äußere Größe, sondern auch die exakten Ausschnittmaße, die für die Integration in Ihre Arbeitsplatte oder Küchenzeile erforderlich sind. Diese Maße variieren stark von Hersteller zu Hersteller und Modell zu Modell.

Kompakte Einbaugrills können Außenmaße von ca. 45 x 45 x 35 cm (LxBxH) aufweisen, wie einige Tischgrill-Modelle, die sich auch in kleinere Nischen integrieren lassen. Größere Einbaugrills, die für umfangreichere Outdoor-Küchen konzipiert sind, können Abmessungen von beispielsweise 73 x 51 x 56 cm (Cadac Meridian BUILT-IN) oder sogar noch größer erreichen, wenn sie mit Unterstand oder Seitenbrennern ausgestattet sind. Bei der Planung Ihrer Outdoor-Küche müssen Sie diese genauen Einbaumaße berücksichtigen, um sicherzustellen, dass Ihr Wunschgrill perfekt passt. Es ist ratsam, vor dem Kauf die technischen Zeichnungen und Installationsanleitungen des jeweiligen Modells genau zu prüfen.

Wie groß ist ein einbaugrill?
Unser Ein­bau­grill ver­fügt über 3 Grill­ros­te und 1 Warm­hal­terost aus Edel­stahl mit 8 mm star­ken Stä­ben. Die gesam­te Grill­flä­che beträgt 95 x 45 cm – hier… Die eben­falls ent­hal­te­ne Fett­auf­fang­wan­ne kann nach vor­ne ent­nom­men wer­den und erleich­tert Ihnen die Rei­ni­gung Ihres Gasgrills

Arten von Einbaugrills: Gas, Kohle oder Keramik?

Die Wahl der Befeuerungsart ist eine grundlegende Entscheidung für Ihren Einbaugrill. Jede Art hat ihre spezifischen Vorzüge:

Gas-Einbaugrills

Gasgrills sind die am häufigsten anzutreffende Variante bei Einbaugrills. Sie lassen sich meist unkompliziert in fast jede Unterkonstruktion integrieren und bieten eine Reihe von Vorteilen:

  • Schnelle Hitze: Gasgrills sind in wenigen Minuten betriebsbereit.
  • Präzise Temperaturkontrolle: Über Drehregler lässt sich die Hitze stufenlos und exakt einstellen.
  • Geringe Rauchentwicklung: Ideal für Balkone oder dicht besiedelte Gebiete, da kaum Rauch entsteht.
  • Einfache Reinigung: Es fällt keine Asche an, und die Roste sind oft leicht zu säubern.

Gas-Einbaugrills können entweder mit Propan-/Butangasflaschen (Flüssiggas) oder, falls vorhanden, mit einem Erdgasanschluss betrieben werden. Der Erdgasanschluss erspart das lästige Wechseln der Gasflaschen, ist aber in den meisten Haushalten für den Außenbereich nicht standardmäßig vorhanden.

Kohle- und Keramik-Einbaugrills

Einbau-Kohlegrills sind seltener als Gasvarianten. Wenn sie vorkommen, handelt es sich oft um Kugelgrills oder Keramikgrills (Kamados), die sich aufgrund ihrer Bauweise gut in eine Arbeitsplatte integrieren lassen. Marken wie Kamado Joe oder Monolith bieten Modelle, die sich perfekt als Einbaugrills eignen.

  • Rauchiges Aroma: Kohlegrills verleihen dem Grillgut ein unverwechselbares Raucharoma.
  • Vielseitigkeit: Keramikgrills können zum Grillen, Räuchern, Backen (z.B. Pizza) und Niedrigtemperaturgaren verwendet werden.

Die Kombination eines Gas-Einbaugrills mit einem Keramikgrill in einer Outdoor-Küche bietet ultimative Flexibilität und lässt keine Wünsche offen.

Zusätzliche Einbauelemente: Seitenbrenner und Pizzaöfen

Um Ihre Outdoor-Küche noch funktionaler zu gestalten, können Sie zusätzliche Einbauelemente integrieren:

  • Einbau-Seitenbrenner: Perfekt, um gleichzeitig Saucen zu köcheln, Beilagen zuzubereiten oder mit einer Pfanne zu braten. Sie sind als einfacher oder doppelter Ringbrenner erhältlich und können oft an die Gaszufuhr des Hauptgrills angeschlossen werden.
  • Einbau-Pizzaofen: Ein absolutes Highlight für Liebhaber italienischer Küche. Diese Öfen, oft aus Keramik oder Edelstahl, werden auf einem feuerfesten Sockel montiert und können mit Holz oder Gas befeuert werden. Sie eignen sich nicht nur für Pizza, sondern auch für Brot, Braten und vieles mehr.

Leistung und Brenner: Das Herzstück Ihres Grills

Die Leistung eines Gasgrills, gemessen in Kilowatt (kW), ist eng mit der Anzahl und Art der verbauten Brenner verbunden. Eine ausreichende Gesamtleistung ist entscheidend, um die gesamte Grillfläche gleichmäßig und schnell auf die gewünschte Temperatur zu bringen.

  • Brenneranzahl: Ein Durchschnitt von vier Hauptbrennern ist bei vielen Einbau-Gasgrills üblich und bietet eine gute Flexibilität für verschiedene Grillzonen. Kleinere Modelle können mit zwei oder drei Brennern auskommen, während sehr große Grills oder solche mit speziellen Sear-Zones (Infrarotbrenner) auch sechs oder mehr Brenner haben können.
  • Gesamtleistung: Die Gesamtleistung muss zur Größe der Grillfläche passen. Für eine kleinere Fläche (z.B. unter 50x40 cm) können bereits unter 10 kW ausreichen. Größere Grillflächen, insbesondere solche, die hohe Temperaturen für scharfes Anbraten benötigen, profitieren von Leistungen über 12 kW, teils sogar über 20 kW bei Modellen mit zusätzlichen Heck- oder Seitenbrennern. Die Leistung pro Hauptbrenner liegt oft zwischen 2,5 kW und 4 kW.
  • Hintere/Infrarot-Brenner: Ein Heckbrenner ist ideal für die Nutzung eines Drehspießes und sorgt für eine gleichmäßige Bräunung von Geflügel oder Braten. Infrarot-Brenner (Sear-Brenner) erzeugen extrem hohe Temperaturen für das perfekte Branding und eine knusprige Kruste.

Die Abstimmung zwischen Brenneranzahl, Leistung und Grillfläche ist entscheidend für ein optimales Grillergebnis und eine effiziente Nutzung.

Materialien: Edelstahl oder Gusseisen?

Die Wahl des Materials für den Grillrost und das Gehäuse beeinflusst sowohl die Leistung als auch die Pflege Ihres Einbaugrills:

  • Edelstahl: Ein beliebtes Material für Grillroste und Gehäuse. Es ist extrem langlebig, wetterbeständig und relativ leicht zu reinigen. Edelstahlroste sind ideal für empfindlicheres Grillgut und lassen sich oft einfacher pflegen. Sie erzeugen jedoch nicht die gleichen ausgeprägten Grillstreifen wie Gusseisen.
  • Gusseisen: Gusseiserne Grillroste sind bekannt für ihre hervorragende Wärmespeicherung und -verteilung. Sie erzeugen die begehrten, scharfen Brandings auf Fleisch und sind sehr robust. Die Reinigung erfordert etwas mehr Aufwand und regelmäßiges Einbrennen, um Rost zu vermeiden und die Antihaft-Eigenschaften zu erhalten. Für viele Grillprofis sind die optischen Vorteile der Gusseisenroste den Mehraufwand bei der Reinigung wert.

Das Gehäuse der meisten hochwertigen Einbaugrills besteht aus langlebigem Edelstahl, was für eine lange Haltbarkeit und eine ansprechende Optik sorgt.

Kann man einen Gasgrill ohne Unterstand einbauen?
In der Regel kommen sie deshalb ohne Unterstand und können problemlos auf einem Tisch der Outdoor Küche platziert und aufgebaut werden. Mit dafür vorgesehenen Verankerungen, wird der Einbau Gasgrill fest in seine Umgebung eingebaut.

Smarte Features, die den Unterschied machen

Moderne Einbaugrills bieten eine Vielzahl an Ausstattungsmerkmalen, die das Grillerlebnis verbessern:

  • Deckelthermometer: Ein nahezu standardmäßiges und unverzichtbares Feature, um die Temperatur im Garraum zu überwachen, ohne den Deckel ständig öffnen zu müssen. Dies verhindert Temperaturverluste und sorgt für präzisere Ergebnisse.
  • Drehspieß (Rotisserie): Ein elektronischer Drehspieß ermöglicht die Zubereitung von Hähnchen, Spießbraten oder Gyros. Er ist eine unterhaltsame Ergänzung, die neue kulinarische Möglichkeiten eröffnet.
  • Sichtscheibe im Deckel: Ein praktisches Detail, das es Ihnen ermöglicht, das Grillgut zu beobachten, ohne den Deckel anheben und somit Wärme entweichen lassen zu müssen.
  • Herausziehbare Fettauffangwanne: Macht die Reinigung nach dem Grillen zum Kinderspiel, da Fett und Speisereste einfach gesammelt und entsorgt werden können.
  • Warmhalterost: Ideal, um bereits fertiges Grillgut warmzuhalten, ohne es weiterzugaren, oder um Brot aufzuwärmen.
  • Beleuchtete Bedienelemente: Für besseren Komfort und Sicherheit beim Grillen in den Abendstunden.
  • Piezo-Zündung: Integriert in jedem Drehknopf, ermöglicht sie ein einfaches und schnelles Anzünden der Brenner.

Vor- und Nachteile eines Einbau-Gasgrills im Überblick

Die Entscheidung für einen Einbau-Gasgrill bringt spezifische Vor- und Nachteile mit sich:

Vorteile:

  • Schnelle Einsatzbereitschaft: In wenigen Minuten auf Betriebstemperatur.
  • Geringe Rauchentwicklung: Ideal für Nachbarn und Balkone.
  • Präzise Temperaturkontrolle: Stufenlos regelbar für perfekte Ergebnisse.
  • Ästhetische Integration: Nahtloses Erscheinungsbild in der Outdoor-Küche.
  • Einfache Reinigung: Keine Asche, leicht zu säubernde Roste und Fettauffangwannen.
  • Vielseitigkeit: Oft mit mehreren Brennern und Zubehör wie Drehspieß oder Seitenbrenner erweiterbar.

Nachteile:

  • Lagerung der Gasflasche: Benötigt einen geeigneten, sicheren Lagerplatz, oft im Unterschrank des Grills.
  • Kein rauchiges Aroma: Im Gegensatz zu Kohlegrills fehlt das typische Raucharoma, das manche Grillfans schätzen. Dies kann jedoch durch Räucherboxen teilweise kompensiert werden.
  • Kosten: Hochwertige Einbaugrills können in der Anschaffung teurer sein als freistehende Modelle.
  • Feste Installation: Weniger flexibel in der Standortwahl nach dem Einbau.

Wichtige Überlegungen vor dem Kauf

Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie einige Punkte klären:

  • Budget: Legen Sie ein realistisches Budget fest. Einbaugrills gibt es in verschiedenen Preisklassen, abhängig von Größe, Material und Ausstattung.
  • Nutzungshäufigkeit: Wenn Sie nur selten grillen, benötigen Sie vielleicht nicht das größte und teuerste Modell. Bei häufiger Nutzung lohnt sich die Investition in Qualität und Funktionalität.
  • Langfristige Planung: Eine Outdoor-Küche ist eine Investition. Überlegen Sie, wie sich Ihre Grillgewohnheiten in Zukunft entwickeln könnten.
  • Kompatibilität: Stellen Sie sicher, dass der Grill mit der Gasart (Erdgas/Flüssiggas) kompatibel ist, die Sie verwenden möchten, und dass die Anschlüsse passen.
  • Ausschnittmaße: Verlassen Sie sich niemals auf allgemeine Angaben. Holen Sie sich immer die exakten Ausschnittmaße vom Hersteller, bevor Sie Ihre Küchenzeile planen oder anfertigen lassen.

Wartung und Sicherheit: Langlebigkeit und ungetrübter Grillspaß

Die richtige Wartung und die Beachtung von Sicherheitshinweisen sind entscheidend für die Langlebigkeit Ihres Einbaugrills und ein sorgenfreies Grillerlebnis.

Reinigung:

  • Regelmäßigkeit: Reinigen Sie Ihren Grillrost nach jedem Grillen, am besten im noch warmen Zustand.
  • Pyrolyse-Verfahren: Heizen Sie den Rost nach dem Grillen noch einmal ordentlich auf. Die Hitze verbrennt Speisereste zu Asche, die sich dann leichter mit einer Drahtbürste entfernen lässt.
  • Materialspezifische Pflege: Edelstahlroste sind pflegeleichter als Gusseisen. Gusseisen sollte nach der Reinigung leicht eingeölt werden, um Rost zu vermeiden.
  • Fettauffangwanne: Leeren und reinigen Sie die Fettauffangwanne regelmäßig, um Fettbrände zu vermeiden.
  • Brennerkontrolle: Prüfen Sie alle paar Grilldurchgänge, ob die Brenner gleichmäßig zünden und das Flammenbild einheitlich aussieht.

Sicherheitshinweise:

  • Gaszufuhr: Drehen Sie nach jedem Grillen nicht nur den Grill ab, sondern schließen Sie auch das Gasventil an der Gasflasche.
  • Schlauchprüfung: Überprüfen Sie beim Austausch von Gasflaschen regelmäßig die Gasschläuche auf Porosität, Risse oder Knickstellen. Poröse Schläuche müssen sofort ersetzt werden.
  • Lagerung der Gasflasche: Lagern Sie Gasflaschen sicher, aufrecht und an einem gut belüfteten Ort, fern von direkter Sonneneinstrahlung und Wärmequellen. Beachten Sie die maximal zulässigen Flaschengrößen für den Unterschrank Ihres Grills.
  • Zündung: Öffnen Sie den Deckel des Grills, bevor Sie die Gaszufuhr öffnen und die Brenner zünden, um Gasansammlungen zu vermeiden.
  • Im Brandfall: Sollte es zu einem Fettbrand kommen, drehen Sie sofort die Gaszufuhr an der Flasche ab. Verwenden Sie niemals Wasser zum Löschen von Fettbränden.

Vergleichstabelle beliebter (integrierbarer) Gasgrills

Auch wenn viele der auf dem Markt erhältlichen Modelle als "Tischgrills" deklariert sind, lassen sich einige von ihnen hervorragend in eine bestehende Outdoor-Küchenstruktur integrieren oder bieten die Maße, die auch für den Einbau relevant sind. Hier ein Überblick über einige Beispiele und ihre Merkmale:

ModellGrillfläche (ca.)BrenneranzahlBesondere Merkmale
GASLAND GH30SFN.A. (Kochfeld)2Kompaktes Einbau-Kochfeld, 30 cm Breite, Flammenüberwachung, LPG/Erdgas
TAINO PLATINUM COMPACT39 x 33 cm2Kompakter Edelstahl-Tischgrill, Doppelwandiger Deckel, Piezozündung
Grillfürst Gasgrill G401E73,5 x 41,6 cm4Sichtscheibe im Deckel, sehr kompakt für die Fläche, herausziehbare Fettwanne
Cadac Meridian BUILT-IN 3B63,5 x 48 cm3Explizit für den Einbau konzipiert, sehr robust, doppelwandiger Edelstahl-Deckel
Royal Gourmet 3 Brenner40 x 34 cm (Plancha) / 30 x 28,5 cm (Rost)3 (2 Haupt-, 1 Seitenbrenner)3-in-1-Optionen (Griddle, Grill, Kochen), klappbare Seitenablage, tragbar

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wie kann ich einen Einbaugasgrill richtig reinigen?

Die Reinigung hängt vom Material ab. Edelstahl ist in der Regel pflegeleichter als Gusseisen. Für beide gilt: Am besten reinigen Sie den Rost, wenn er noch warm ist. Nutzen Sie das Pyrolyse-Verfahren, indem Sie den Rost nach dem Grillen noch einmal aufheizen, um Speisereste zu verbrennen. Anschließend lassen sich die Rückstände mit einer Drahtbürste leichter entfernen. Gusseisenroste sollten nach der Reinigung leicht eingeölt werden, um sie vor Rost zu schützen und die Patina zu erhalten.

Darf man einen Einbaugasgrill auf dem Balkon nutzen?

Grundsätzlich spricht aus technischer Sicht nichts gegen die Nutzung eines Einbaugasgrills auf dem Balkon, da Gasgrills im Vergleich zu Kohlegrills kaum Rauchentwicklung verursachen. Wichtig ist jedoch die Rücksichtnahme auf Nachbarn, wie es § 906 Abs. 1 BGB vorschreibt. Die geringe Rauchentwicklung eines Gasgrills minimiert die Störung. Um auf der sicheren Seite zu sein, ist es immer ratsam, geplante Grillabende den Nachbarn anzukündigen oder sich vorab mit ihnen abzustimmen, insbesondere bei häufiger Nutzung.

Gibt es Rauch beim Grillen mit dem Einbaugasgrill?

Ein wesentlicher Vorteil von Einbaugasgrills gegenüber herkömmlichen Kohlegrills ist die nahezu nicht vorhandene Rauchentwicklung, die vom Brennstoff selbst ausgeht. Der einzige Rauch, der entsteht, stammt direkt vom Grillgut (Fett, das auf die Brenner tropft, oder Säfte, die verdampfen). Dies macht Gasgrills zu einer raucharmen Alternative, die sich auch in Umgebungen mit strengeren Regeln für Rauchentwicklung gut eignet.

Benötigt ein Einbaugrill einen Unterstand?

Nein, ein klassischer Einbaugrill ist explizit dafür konzipiert, ohne eigenen Unterstand in eine Küchenzeile oder Arbeitsplatte integriert zu werden. Sein Design ist darauf ausgelegt, dass er fest in eine vorhandene Struktur eingepasst wird. Das ist der Hauptunterschied zu freistehenden Gasgrills, die auf einem eigenen Wagen mit Unterstand stehen.

Fazit

Die Wahl des richtigen Einbaugrills ist eine Investition in Ihre Lebensqualität und das Herzstück Ihrer zukünftigen Outdoor-Küche. Es geht nicht nur um die Größe der Grillfläche, sondern um eine Kombination aus Leistung, Material, Ausstattung und nicht zuletzt um Ihre persönlichen Grillvorlieben. Ob Sie ein kompaktes Modell für intime Grillabende oder eine leistungsstarke Grillstation für große Feiern suchen – der Markt bietet eine enorme Vielfalt.

Achten Sie auf die genauen Abmessungen für den Einbau, die Anzahl und Leistung der Brenner, und entscheiden Sie, welche besonderen Features wie ein Drehspieß oder eine Sichtscheibe für Sie unverzichtbar sind. Mit den richtigen Informationen und einer sorgfältigen Planung steht Ihrem Traum von der perfekten Outdoor-Küche und unvergesslichen Grillmomenten nichts mehr im Wege. Grillen Sie los und genießen Sie die Freiheit unter freiem Himmel!

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