Welche Gasflaschen sind für Camping geeignet?

Gasflaschen für Camping: Dein Kompass für unterwegs

31/03/2022

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Für die meisten Camper sind Gasflaschen ein unverzichtbarer Begleiter. Ob zum Kochen köstlicher Mahlzeiten, zum Heizen an kühlen Abenden oder für den Betrieb des Kühlschranks – Flüssiggas ist beim Camping fest im Alltag verankert. Doch die Auswahl an Gasflaschen ist vielfältig, und die Entscheidung für das passende Modell kann zunächst überwältigend wirken. Welche Flasche eignet sich am besten für dein Gefährt und deine individuellen Bedürfnisse? Wo kannst du sie tauschen oder befüllen lassen? Und welche Sicherheitsaspekte solltest du unbedingt beachten? In diesem umfassenden Artikel tauchen wir tief in die Welt der Camping-Gasflaschen ein, um all deine Fragen zu beantworten und dir die Wahl zu erleichtern.

Was ist der Unterschied zwischen Propangas und Butangas?
Propangas hat den Nachteil, dass es einen stärkeren Druck benötigt, um flüssig zu bleiben. Daher sind Gasflaschen mit Propanfüllung in aller Regel stabiler und damit auch bedeutend schwerer als Butangasflaschen. Neben den bisher genannten Entscheidungsfaktoren wirft natürlich auch noch der finanzielle Aspekt Fragen auf.
Inhaltsverzeichnis

Welche Gasflaschen gibt es in Deutschland?

Die Wahl der idealen Gasflasche für dein Camping- oder Reisefahrzeug hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Fahrzeugtyp, der verfügbare Platz und natürlich deine persönlichen Vorlieben. Herkömmliche Gasflaschen sind Multitalente, die zum Kochen, Heizen und zum Betreiben des Kühlschranks genutzt werden können. Neben den gängigen Varianten gibt es auch spezielle Tankgasflaschen oder besonders leichte Alugasflaschen, die sich hervorragend für unterwegs eignen. Bevor du dich jedoch für eine bestimmte Flasche entscheidest, solltest du dich mit den unterschiedlichen Gasarten vertraut machen und abwägen, ob Propan oder Butan das für dich am besten geeignete Gas ist.

Beginnen wir mit einer detaillierten Betrachtung der in Deutschland gebräuchlichsten Flaschenarten. Alle Flaschentypen sind in der Regel in mindestens zwei gängigen Größen erhältlich: 5 und 11 Kilogramm. Diese Angaben beziehen sich auf das reine Füllgewicht, also die Menge an Flüssiggas, die in der Flasche enthalten ist.

Die graue Stahlflasche: Der Allrounder

Die graue Stahlflasche wird oft als Eigentumsflasche bezeichnet, da sie nach dem Kauf dein Eigentum wird. Dies bietet einen entscheidenden Vorteil: Du kannst sie nahezu bei allen Händlern für Propangas in ganz Deutschland gegen eine andere, gefüllte Flasche tauschen. Dies macht sie zur besten und flexibelsten Wahl für die meisten Camper, die viel unterwegs sind und Wert auf eine unkomplizierte Gasversorgung legen. Achte beim Tausch stets auf das aufgedruckte Prüfdatum der Flasche, da diese alle zehn Jahre einer Prüfung unterzogen werden muss, deren Kosten vom Besitzer getragen werden.

Die rote Pfandflasche aus Stahl: Die Leihoption

Im Gegensatz zur grauen Flasche leihst du die rote Pfandflasche lediglich aus. Du hinterlegst ein Pfand, das du bei Rückgabe der Flasche zurückerhältst. Auch diese Flasche kannst du einfach gegen eine volle tauschen, jedoch in der Regel nur bei dem Händler oder Gasanbieter, bei dem du die Flasche ursprünglich erworben hast. Das bedeutet, dass der deutschlandweite Tausch nicht immer gewährleistet ist, was die Flexibilität auf Reisen einschränken kann.

Die Alugasflasche: Das Leichtgewicht

Die Alugasflasche ist, wie der Name schon sagt, nicht aus Stahl, sondern aus Aluminium gefertigt. Ihr größter Vorteil ist das deutlich geringere Gewicht im Vergleich zu den Stahlflaschen. Dies kann insbesondere bei Wohnmobilen, die oft mit einem knappen Zuladungsproblem kämpfen, ein entscheidender Faktor sein. Alugasflaschen sind ebenfalls Kaufflaschen und können deutschlandweit befüllt oder getauscht werden, auch wenn das Händlernetz nicht ganz so dicht ist wie bei den grauen Stahlflaschen. Der höhere Anschaffungspreis ist hier der Hauptnachteil.

Vergleich der gängigen Gasflaschen in Deutschland
MerkmalGraue StahlflascheRote PfandflascheAlugasflasche
GasartPropanPropanPropan
ArtEigentumsflaschePfandflascheEigentumsflasche
TauschbarkeitDeutschlandweitNur beim ursprünglichen Händler/NetzDeutschlandweit (eingeschränktes Netz)
Leergewicht (5/11 kg)ca. 5,8 kg / 10,4 kgca. 5,8 kg / 10,4 kgca. 3,7 kg / 5,4 kg
Füllgewicht (max.)5,1 kg / 11,4 kg5,1 kg / 11,4 kg6,1 kg / 11,4 kg
Maße H x D (ca. 5/11 kg)49x23,5 cm / 59x30 cm49x23,5 cm / 59x30 cm39x30 cm / 57,5x30 cm
Anschaffungspreis Flascheca. 60 Euroca. 30-40 Euro (Pfand)ca. 129-169 Euro
Preis einer Füllung2,5 – 3,5 Euro2,5 – 3,5 Euro2,5 – 3,5 Euro

Propan oder Butan: Was ist besser für Camper?

Propan und Butan sind beides Flüssiggase und gehören zu den Alkanen, also gesättigten Kohlenwasserstoffen. Sie werden unter Druck in Flaschen verflüssigt und gehen beim Austritt in den gasförmigen Zustand über, wodurch sie als Brennstoff genutzt werden können. Ihre Heiz- und Brennwerte sind vergleichbar, doch es gibt einen entscheidenden Unterschied, der für Camper relevant ist: der Siedepunkt. Reines Butan vergast bei Temperaturen unter -0,5 Grad Celsius nicht mehr zuverlässig. Das bedeutet, dass es bei Frost nicht mehr zum Heizen oder Kochen genutzt werden kann. Der Siedepunkt von reinem Propangas hingegen liegt bei etwa -42,1 Grad Celsius, was es wintertauglich macht.

In Deutschland enthalten die gängigen grauen Gasflaschen in der Regel überwiegend Propan, oft auch ein Gemisch mit einem hohen Propananteil, um die Wintertauglichkeit zu gewährleisten. Dies ist ein wichtiger Aspekt bei der Wahl des Gases, insbesondere wenn du planst, auch in kälteren Jahreszeiten oder in höheren Lagen zu campen. Der Preisunterschied ist in Deutschland meist gering, wobei Propan tendenziell etwas günstiger sein kann.

Kaufen oder Leihen: Die richtige Wahl für deine Gasflasche

Stehst du vor der Entscheidung, ob du eine Gasflasche kaufen oder leihen sollst? Auf den ersten Blick mag das Leihen einer roten Pfandflasche attraktiver erscheinen, da du nur die Auffüllgebühr zahlst und das Pfand bei Nichtgebrauch zurückerstattet bekommst. Der große Nachteil dieser Variante ist jedoch die eingeschränkte Tauschbarkeit: Pfandflaschen bleiben Eigentum des jeweiligen Herstellers und können nur bei dessen Vertriebspartnern getauscht werden. Dies kann auf Reisen, fernab deines Heimatorts, zu Problemen führen, wenn du keinen passenden Händler findest.

Wenn du einen festen Stellplatz für deinen Wohnwagen hast und immer denselben Händler aufsuchen kannst, mag eine Pfandflasche eine kostengünstige Option sein. Bist du jedoch oft mit deinem Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs und möchtest flexibel bleiben, ist der Kauf einer eigenen grauen Gasflasche die empfehlenswertere Wahl. Auch wenn hier eine einmalige Kaufgebühr anfällt, die nicht erstattet wird, bietet die graue Stahlflasche die unschlagbare Möglichkeit, sie in nahezu jedem Baumarkt und an vielen Tankstellen deutschlandweit gegen eine volle zu tauschen. Diese Flexibilität ist für reisende Camper Gold wert.

Alugasflaschen: Die leichtgewichtige Alternative

Der größte Vorteil von Alugasflaschen ist ihr signifikant geringeres Gewicht im Vergleich zu den traditionellen Stahlflaschen. Hersteller geben an, dass ihre Aluminiumflaschen bis zu 75% leichter sein können. Für Wohnmobilisten, die oft mit Gewichtsbeschränkungen und einer begrenzten Zuladung kämpfen, kann dies ein entscheidender Vorteil sein, um wertvolle Kilogramm für andere Ausrüstung zu sparen. Der Nachteil liegt jedoch im deutlich höheren Anschaffungspreis, da Alugasflaschen in der Regel ebenfalls Kaufflaschen sind. Sie können sowohl mit Butan als auch mit Propan befüllt werden. Die Verfügbarkeit von Füllstationen ist zwar gegeben, aber das Netz ist nicht so dicht wie bei den grauen Stahlflaschen.

Gaskartuschen: Für minimalistische Abenteuer

Für Camper, die minimalistisch unterwegs sind, nur wenig Platz haben oder auf jedes Gramm achten müssen, sind Gaskartuschen eine hervorragende Lösung. Diese Einwegbehälter, die mit Gas gefüllt sind, eignen sich ideal zum Kochen, Grillen oder Beleuchten, sind aber in der Regel nicht für Heizzwecke ausgelegt. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich, wobei die blauen Kartuschen eines bekannten Herstellers wohl die bekanntesten sind und über ein europaweit gut ausgebautes Händlernetz verfügen. Gaskartuschen sind meist mit einem Gasgemisch aus mehr Butan als Propan gefüllt. Ihre geringe Größe und ihr niedriges Gewicht machen sie perfekt für Zelturlaube, Wanderungen oder kurze Campingausflüge, bei denen nur ein kleiner Brenner benötigt wird.

Gasflaschen-Größen: Welche passt zu dir?

Die Wahl der richtigen Gasflaschengröße ist entscheidend und sollte auf den jeweiligen Verwendungszweck abgestimmt sein. Es macht wenig Sinn, eine große 11-kg-Gasflasche für einen kurzen Wochenendtrip oder eine Wanderung mitzuschleppen. Hier eine Übersicht der gängigsten Größen und ihrer empfohlenen Einsatzgebiete:

Gasflaschengrößen und ihre Verwendung
GrößeEmpfohlene VerwendungBesonderheiten
11 kg GasflaschenWohnwagen, Wohnmobile, längere CampingaufenthalteAusreichend Gas für Kochen, Warmwasser und Heizen; ideal für Autarkie
5 kg GasflaschenGasgrill, Kurztrips, Zelten für wenige Tage, bei geringer Zuladung/PlatzKompakter und leichter als 11-kg-Flaschen; gut für flexible Nutzung
GaskartuschenWandern, Zelten (minimalistisch), kleine Brenner, kurze EinsätzeSehr leicht und platzsparend; meist Butan-Gemisch, nicht zum Heizen geeignet

Die 11-kg-Flaschen sind die Standardgröße für Wohnwagen und Wohnmobile, da sie ausreichend Gas für längere Zeiträume liefern, um alle Gasverbraucher zu bedienen. Die 5-kg-Flaschen sind eine gute Alternative, wenn der Platz oder die Zuladung begrenzt ist, oder wenn du nur einen Gasgrill betreiben möchtest. Gaskartuschen sind die erste Wahl für alle, die mit leichtem Gepäck unterwegs sein wollen und nur einen kleinen Kocher benötigen.

Gasflaschen füllen und tauschen: Wo und wie?

Irgendwann wird jede Gasflasche leer, doch glücklicherweise sind die meisten Modelle wiederbefüllbar oder können getauscht werden. Die Frage ist nur: Wo und wie? In Deutschland ist das Befüllen bzw. Tauschen von Gasflaschen relativ unkompliziert. Viele Tankstellen, Baumärkte und Campinghändler bieten den Tausch der grauen Eigentumsflaschen an, unabhängig davon, wo du sie ursprünglich gekauft hast. Dies ist ein großer Vorteil der grauen Flaschen.

Bei roten Pfandflaschen musst du den Händler finden, der exakt deine Flasche im Sortiment hat, was auf Reisen eine Herausforderung darstellen kann. Ähnliches gilt für Alugasflaschen, obwohl das Tauschnetz hier besser ist als bei Pfandflaschen. Grundsätzlich ist das Befüllen in Deutschland deutlich einfacher als im Ausland, da hier alle Anschlüsse genormt sind. Im Ausland hingegen musst du oft auf den richtigen Adapter achten, da die Anschlüsse variieren können. Ein Euro-Adapter-Set für Gasflaschen ist daher ein sinnvolles Zubehör für internationale Reisen, um die Kompatibilität mit verschiedenen europäischen Anschlüssen zu gewährleisten.

Der Gaskasten im Wohnmobil und Wohnwagen: Sicherheit geht vor

Sobald du dich für deine Gasflasche(n) entschieden hast, stellt sich die Frage der sicheren Unterbringung. Im Wohnmobil oder Wohnwagen ist ein spezieller Gaskasten Pflicht. Dieser muss die Gasflaschen fest verzurren und im Innenraum luftdicht verschlossen sein. Dies ist eine entscheidende Sicherheitsvorkehrung: Im Falle eines Lecks darf kein Gas in den Fahrzeuginnenraum gelangen. Stattdessen muss am tiefsten Punkt des Gaskastens eine unverschließbare Öffnung nach außen hin verbaut sein. Diese Entlüftungsöffnung muss eine Fläche von mindestens 100 cm² (z.B. 10 x 10 cm) aufweisen, um austretendes Gas sicher abzuleiten. Beim Einbau eines Gaskastens musst du dich strikt an die geltenden Vorschriften, wie sie im Arbeitsblatt G 607 „Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen“ festgelegt sind, halten. Andernfalls erhältst du keine Abnahme für dein Campingfahrzeug. Die maximale Anzahl an befüllten Gasflaschen, die du im Gaskasten mitführen darfst, ist in der Regel auf 2 x 11 kg begrenzt, wobei auch die zulässige Stützlast des Fahrzeugs zu beachten ist.

Gasbetrieb während der Fahrt: Was ist erlaubt?

Um diese Frage ranken sich viele Gerüchte, doch die Regeln sind klar definiert. Im Wohnmobil oder Wohnwagen musst du die Gasflasche, anders als beim Transport im Pkw, während der Fahrt nicht zwingend abklemmen. Die Ersatzflasche, die nicht angeschlossen ist, muss jedoch zugedreht und mit einer roten Schutzkappe versehen sein, um ein Austreten von Gas zu verhindern.

Es gibt jedoch eine wichtige Einschränkung, die durch die Heizgeräterichtlinie 2001/56/EG (mit Ergänzungen) gegeben ist: Wohnmobile, die ab dem 01. Januar 2007 erstzugelassen wurden, benötigen für den Betrieb einer Flüssiggasheizung während der Fahrt eine Sicherheits-Absperreinrichtung. Diese Vorrichtung, oft als Crashsensor bekannt, verhindert bei einem Unfall mit Leitungsabriss das Austreten von Gas. Solche Sicherheitssysteme sind von bekannten Herstellern für Ein- und Zweiflaschenanlagen erhältlich und kosten je nach Ausführung etwa 200 Euro für eine Flasche und circa 320 Euro für zwei Flaschen. Der Einbau gilt als relativ unkompliziert.

Für Fahrzeuge, die vor dem 01. Januar 2007 erstzugelassen wurden, gibt es in Deutschland keine solche Einschränkung bezüglich des Gasbetriebs während der Fahrt. Aber Vorsicht: Wenn du ins Ausland reist, können andere Regeln gelten! In Ländern wie Frankreich ist der Betrieb der Gasanlage während der Fahrt nur in typgeprüften Fahrzeugen mit Erstzulassung ab dem 01. Januar 2007 erlaubt. Besitzer älterer Fahrzeuge müssen dort während der Fahrt die Gasflasche zudrehen, auch wenn sie eine Sicherheits-Absperreinrichtung besitzen. Ein weiterer wichtiger Sicherheitshinweis: An Tankstellen und auf Fähren dürfen Absorberkühlschränke grundsätzlich nicht mit Gas betrieben werden. Aus Sicherheitsgründen raten wir dir generell, die Gasanlage – insbesondere bei älteren Fahrzeugen – während der Fahrt nicht zu betreiben, es sei denn, dein Fahrzeug ist mit einer entsprechenden und funktionstüchtigen Sicherheitsvorrichtung ausgestattet und die lokalen Bestimmungen erlauben es ausdrücklich.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange hält eine 11-kg-Gasflasche?

Die Nutzungsdauer einer 11-kg-Gasflasche hängt stark von deinem Verbrauch ab. Eine grobe Schätzung: Für Kochen und Warmwasser im Sommer kann sie 3-4 Wochen halten. Mit Heizbetrieb im Winter kann sie bereits nach 3-5 Tagen leer sein. Faktoren wie Außentemperatur, Isolierung des Fahrzeugs und die Häufigkeit der Nutzung beeinflussen dies erheblich.

Kann ich meine Gasflasche selbst befüllen?

Nein, das Befüllen von Gasflaschen ist in Deutschland und den meisten europäischen Ländern nur von geschultem Fachpersonal an zugelassenen Füllstationen erlaubt. Das unsachgemäße Befüllen birgt erhebliche Sicherheitsrisiken und ist strengstens untersagt. Tankgasflaschen sind hier eine Ausnahme, da sie direkt an einer LPG-Tankstelle befüllt werden können, aber auch hier gelten spezielle Vorschriften.

Was ist der Unterschied zwischen Propan und Flüssiggas?

Flüssiggas ist der Oberbegriff für Propan und Butan (oder Gemische daraus). Propan und Butan sind die spezifischen Gase, die unter Druck verflüssigt werden. Im Campingbereich wird meistens Propan oder ein Propan-Butan-Gemisch verwendet, da Propan eine höhere Kältebeständigkeit aufweist.

Wo finde ich eine Füllstation oder Tauschstelle im Ausland?

Im Ausland ist es oft schwieriger, Tauschstellen für deutsche Gasflaschen zu finden, da die Flaschensysteme und Anschlüsse variieren. Es ist ratsam, sich vor Reiseantritt über die Gasversorgung im Zielland zu informieren. Ein universelles Adapterset für Gasanschlüsse ist für internationale Reisen unerlässlich. Alternativ kann man in vielen Ländern lokale Gasflaschen leihen, die jedoch vor der Rückreise wieder abgegeben werden müssen.

Muss ich meine Gasflasche im Gaskasten sichern?

Ja, unbedingt! Gasflaschen müssen im Gaskasten fest verzurrt werden, um ein Verrutschen während der Fahrt zu verhindern. Dies ist eine gesetzliche Vorschrift und essenziell für deine Sicherheit. Lose Flaschen können bei Bremsmanövern oder Unfällen zu gefährlichen Geschossen werden und Schäden an der Gasleitung verursachen.

Wie oft muss eine Gasflasche geprüft werden?

In Deutschland müssen Gasflaschen alle 10 Jahre einer technischen Prüfung unterzogen werden. Das Datum der letzten Prüfung ist auf der Flasche eingeprägt. Beim Tausch solltest du darauf achten, eine Flasche mit einem möglichst aktuellen Prüfdatum zu erhalten, da die Kosten für die nächste Prüfung vom Eigentümer der Flasche getragen werden.

Die Wahl der richtigen Gasflasche ist ein wichtiger Schritt für unbeschwerte Campingabenteuer. Mit dem Wissen über die verschiedenen Typen, Gasarten und Sicherheitsbestimmungen bist du bestens gerüstet, um jederzeit komfortabel unterwegs zu sein. Sicherheit hat dabei immer oberste Priorität, daher solltest du die Vorschriften für den Gaskasten und den Betrieb während der Fahrt stets ernst nehmen. Wir wünschen dir allzeit gute Fahrt und viel Freude mit deiner mobilen Gasversorgung!

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