18/05/2021
In Deutschland lieben über 95 Prozent der Menschen das Grillen, und trotz des Aufstiegs von Gasgrills bleibt das Grillen mit Holzkohle ein fester Bestandteil unserer Grillkultur. Jährlich landen hierzulande rund 250.000 Tonnen Grillkohle auf den Rosten. Doch angesichts des riesigen Angebots stehen viele vor der Frage: Welche Holzkohle ist die beste? Ist teure Kohle immer besser? Und woher stammt das Holz? Dieser umfassende Leitfaden beleuchtet alles, was Sie über Holzkohle wissen müssen, um die perfekte Wahl für Ihr nächseres BBQ zu treffen.

- Was ist Holzkohle und wie wird sie hergestellt?
- Woran erkenne ich gute Holzkohle?
- Die richtige Holzart macht den Unterschied
- Nachhaltigkeit beim Holzkohlekauf: Tropenholz und Zertifikate
- Größe, Porigkeit und Brenneigenschaften: Der Schlüssel zur idealen Glut
- Holzkohle vs. Grillbriketts: Der ultimative Vergleich
- Brennstoffalternativen und Lagerung
- Fazit: Die Wahl der besten Holzkohle
- Holzkohle Test: Die besten Holzkohle Sorten im Vergleich
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist Holzkohle und wie wird sie hergestellt?
Bevor wir uns den verschiedenen Sorten und Qualitätsmerkmalen widmen, ist es wichtig zu verstehen, was Holzkohle eigentlich ist und wie sie entsteht. Holzkohle ist ein Produkt, das aus Holz gewonnen wird. Im Wesentlichen werden dem Holz bei der Herstellung Bestandteile wie Wasser, Teer und Säuren entzogen, sodass fast nur reiner Kohlenstoff und Mineralien übrigbleiben. Dieser Prozess wird als Pyrolyse bezeichnet.
Das Prinzip der Pyrolyse
Pyrolyse beschreibt den Prozess, bei dem Holz unter Sauerstoffausschluss hohen Temperaturen ausgesetzt wird. Anstatt zu verbrennen, werden Wasser, Gase und organische Stoffe aus dem Holz gelöst. Zurück bleibt der reine Kohlenstoff. In der Praxis ist der Prozess nicht immer perfekt, und die fertige Holzkohle besteht je nach Holzart und Verfahren zu 50 bis 90 Prozent aus Kohlenstoff. Der restliche Anteil ist der Grund, warum Grillkohle beim Anzünden leicht raucht und nach dem Grillen Asche hinterlässt. Ein höherer Kohlenstoffgehalt bedeutet also weniger Rauch und Asche – ein klares Zeichen für gute Qualität.
Traditionelle Köhlerei: Der Kohlenmeiler
Die Herstellung von Holzkohle war bis ins 19. Jahrhundert hinein ein wichtiger Wirtschaftszweig, betrieben von Köhlern, die oft die meiste Zeit des Jahres im Wald lebten. Sie bauten sogenannte Kohlenmeiler auf, die dann unter sorgfältiger Kontrolle der Sauerstoffzufuhr verkohlt wurden. Dieser Prozess war zeitintensiv und erforderte viel Geschick, um ein vollständiges Abbrennen zu verhindern und stattdessen eine kontrollierte Verkohlung zu erreichen. Das Köhlerhandwerk ist heute in einigen Regionen Deutschlands noch als immaterielles Kulturerbe lebendig und bietet die Möglichkeit, diesen faszinierenden Prozess live zu erleben.
Moderne Produktion: Das Retortenverfahren
Heute findet die Produktion von Holzkohle überwiegend in Retorten statt. Dies sind große, abgeschlossene Metallkessel, in denen Holz unter Luftabschluss verkohlt wird. Das Retortenverfahren bietet erhebliche Vorteile gegenüber traditionellen Meilern: Alle bei der Produktion entstehenden Nebenprodukte wie Teer, Holzessig und Gase werden aufgefangen und verwertet, was sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile mit sich bringt. Diese Gase können beispielsweise zur Beheizung der Retorten genutzt werden. Die Verkohlungstemperatur liegt je nach Verfahren zwischen 450 °C und 550 °C. Höhere Temperaturen sind hierbei von Vorteil, da sie zu einem besonders hohen Kohlenstoffgehalt in der Holzkohle führen. Nach dem Verkohlen wird die Rohkohle gesiebt und nach Stückgröße sortiert.
Ein wichtiger Aspekt für eine ökologische Produktion ist die Vortrocknung des Holzes, idealerweise an der Luft über ein bis zwei Jahre, um den Wassergehalt auf 15-20 % zu senken. Aus 1.000 kg Holz entstehen bei diesem Verfahren etwa 300 kg Holzkohle.
Woran erkenne ich gute Holzkohle?
Die Qualität der Holzkohle ist entscheidend für ein erfolgreiches Grillerlebnis. Doch wie erkennt man gute Holzkohle, wenn alle Stücke schwarz aussehen? Teuer ist nicht immer gleich besser. Hier sind einige einfache Methoden, um hochwertige Kohle zu identifizieren:
1. Die Größe und Gleichmäßigkeit der Stücke
Hochwertige Holzkohle zeichnet sich durch feinporige und möglichst gleich große Stücke aus. Herkömmliche Grillkohle besteht oft aus kleineren Stücken (unter 5 cm), während sogenannte Steakhouse- oder Restaurant-Kohle aus größeren Stücken (ca. 5 cm oder mehr) besteht. Größere Stücke bieten nicht nur eine längere Brenndauer, sondern auch eine höhere Verbrennungstemperatur, was sie ideal für langes Grillen oder hohe Hitze macht.
2. Der Klangtest
Eine überraschend einfache, aber effektive Methode ist der Klangtest. Nehmen Sie einen Sack Holzkohle und schütteln Sie ihn leicht neben Ihrem Ohr. Wenn die Kohlenstücke aneinanderreiben und dabei einen hellen, metallenen oder gläsernen Klang erzeugen, ist das ein gutes Zeichen. Dieser Klang deutet darauf hin, dass die Kohle weitestgehend frei von Säuren und Teer ist, was sowohl Ihrer Gesundheit als auch der Umwelt zugutekommt. Ein dumpfer, klappernder Klang oder das Gefühl von viel Staub und Krümeln am Boden des Sacks deutet hingegen auf mindere Qualität hin.
3. Die Farbe und Oberfläche
Wenn Sie die Möglichkeit haben, einen offenen Sack Holzkohle zu begutachten, achten Sie auf die Farbe und Oberfläche der Stücke. Qualitäts-Grillkohle sollte schwarz und glänzend sein, idealerweise mit leicht blaustichigen Flächen. Eine bräunliche oder mattschwarze Farbe kann auf eine unzureichende Verkohlung und damit auf geringere Qualität hinweisen.
Merke: Gute Holzkohle ist feinporig, besteht aus vielen gleich großen Stücken, erzeugt beim Aneinanderschlagen einen hellen Klang und ist optisch schwarz, glänzend mit blaustichigen Flächen. Achten Sie auf einen Kohlenstoffgehalt von mindestens 75%.
Die richtige Holzart macht den Unterschied
Die Wahl der Holzart hat einen erheblichen Einfluss auf die Brenneigenschaften der Holzkohle. Gute Grillkohle besteht in der Regel aus hartem Laubholz ohne weitere Zusätze, da diese eine längere Brenndauer und höhere Temperaturen ermöglichen als Weichhölzer.
Beliebte Harthölzer und ihre Eigenschaften
- Buche: Äußerst beliebt für Grillkohle aufgrund ihres hohen Heizwerts und der Fähigkeit, eine hohe, gleichmäßige Hitze sowie lang anhaltende Glut zu erzeugen. Buchenkohle ist zudem sehr raucharm.
- Eiche, Esche, Birke: Werden oft mit Buche gemischt oder einzeln verwendet und bieten ebenfalls gute Brenneigenschaften.
Nachhaltige und exotische Alternativen
Neben den heimischen Harthölzern finden sich auf dem Markt zunehmend ökologisch wertvolle und interessante Alternativen:
- Eindringerbusch: Stammt aus ökologischen Entbuschungsprojekten in der afrikanischen Savanne (z.B. Namibia). Diese invasiven Harthölzer werden kontrolliert abgeholzt, um den Lebensraum von Flora und Fauna zu schützen. Sie bieten optimale Eigenschaften für eine perfekte Glut und sind klimafreundlich.
- Quebracho Blanco: Ein extrem hartes Holz aus Südamerika, das Kohle mit optimalen Brennwerten und einer besonders langen Brenndauer liefert. Oft wird diese Kohle aus Resten der Möbelindustrie hergestellt, sodass keine Bäume extra gefällt werden müssen.
- Marabubusch: Ein invasives Weideunkraut aus Kuba, das schwer zu bekämpfen ist. Kohle aus Marabubusch ist nahezu rauchfrei und bietet sehr große Stücke.
Diese nachhaltigen Optionen zeigen, dass umweltbewusstes Grillen immer einfacher wird, ohne Kompromisse bei der Qualität eingehen zu müssen.
Nachhaltigkeit beim Holzkohlekauf: Tropenholz und Zertifikate
Die Herkunft des Holzes in Grillkohle ist ein wichtiges Thema für viele Konsumenten. Die pauschale Ablehnung von Tropenholz ist nicht immer gerechtfertigt, da es auch hier nachhaltige Projekte gibt.
Tropenholz in Grillkohle
Der Einsatz von Tropenholz in Grillkohle ist nicht verboten, sofern keine geschützten Arten verwendet werden und der Hersteller dies korrekt auszeichnet. Wie bereits erwähnt, gibt es Holzkohle aus ökologischen Entbuschungsprojekten (z.B. in Namibia) oder aus Resthölzern und Abschnitten der holzverarbeitenden Industrie in tropischen Regionen. Hier wird kein Baum extra für die Kohle gefällt, sondern Nebenprodukte sinnvoll verwertet. Als Käufer müssen Sie sich auf die Angaben auf dem Sack verlassen, aber Zertifizierungen bieten zusätzliche Sicherheit.
Achten Sie auf Zertifizierungen und Kennzeichnungen
Um sicherzustellen, dass Sie hochwertige und nachhaltig produzierte Holzkohle kaufen, achten Sie auf folgende Siegel:
- FSC-Siegel (Forest Stewardship Council): Dieses internationale Siegel garantiert, dass die Kohle aus verantwortungsvoller und nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt.
- DIN-Prüfzeichen (DIN EN 1860-2): Dieses Zeichen gewährleistet, dass die Kohle keine unerwünschten Zusätze wie Koks, Erdöl oder Kunststoffe enthält.
- DINplus: Eine erweiterte Norm, die besonders hohe Qualitätsstandards für Grillkohle und Briketts sicherstellt.
Diese Zertifikate geben Ihnen die Gewissheit, dass Sie ein Produkt kaufen, das sowohl ökologischen als auch qualitativen Ansprüchen genügt.
Größe, Porigkeit und Brenneigenschaften: Der Schlüssel zur idealen Glut
Neben der Holzart und Herkunft sind die physikalischen Eigenschaften der Holzkohle entscheidend für ihre Leistung auf dem Grill.
Die Bedeutung der Stückgröße
Bei der Herstellung von Holzkohle entstehen Stücke unterschiedlicher Korngröße. Gute Produkte werden jedoch nach Stückgröße sortiert. Die ideale Größe hängt von Ihrem Grillvorhaben ab:
- Klassische Holzkohle (kleine Stücke, unter 5 cm): Ideal für schnelles Grillen von Bratwürsten, Nackensteaks und allem, was kurz gegrillt wird. Sie glüht schnell durch und erreicht hohe Temperaturen.
- Restaurant- oder Steakhouse-Kohle (größere Stücke, über 5 cm): Perfekt für längere Grillsessions, Smoker oder Keramikgrills. Diese Stücke halten die Glut besonders lange und erzeugen viel Hitze, ideal für Low & Slow Gerichte.
Die Wichtigkeit der Porigkeit
Ein oft übersehenes, aber wichtiges Merkmal ist die Porigkeit der Holzkohle. Feinporige Kohle glüht länger und effizienter. Die Porigkeit wird von zwei Hauptfaktoren beeinflusst: der Holzart (Buche und Eiche sind beispielsweise feinporige Hölzer) und der Temperatur während der Verkohlung im Retortenofen (höhere Temperaturen führen zu feineren Poren).
Brenneigenschaften und Heizwert
Die Brenneigenschaften variieren je nach Holzart. Holzkohle aus Hartholz (Laubbäume) glüht länger und heißer, benötigt aber eine längere Anzünddauer. Weichholzkohle (Nadelhölzer) lässt sich leichter anzünden, hat aber eine kürzere Brenndauer und niedrigere Verbrennungstemperatur. Ihre Holzkohle sollte niemals stinken oder stark qualmen; dies ist ein Zeichen für unzureichende Verkohlung und mindere Qualität. Setzen Sie hier lieber auf Qualität, um ein angenehmes Grillerlebnis zu gewährleisten.

| Eigenschaft | Holzkohle aus Hartholz (Laubbäume) | Holzkohle aus Weichholz (Nadelhölzer) |
|---|---|---|
| Glutdauer | Länger und heißer | Kürzer |
| Anzünddauer | Länger | Leichter anzünden |
| Verbrennungstemperatur | Höher | Niedriger |
Holzkohle vs. Grillbriketts: Der ultimative Vergleich
Oft stellt sich die Frage, ob Holzkohle oder Grillbriketts besser zum Grillen geeignet sind. Die Antwort hängt von Ihrem Grillvorhaben ab.
Holzkohle
Holzkohle entwickelt deutlich mehr Hitze als Grillbriketts, mit Verbrennungstemperaturen von bis zu ca. 1000°C. Sie eignet sich daher optimal für Steaks und alles, was eine besonders hohe Grilltemperatur benötigt. Der Anzündvorgang ist kürzer als bei Briketts, was Holzkohle perfekt für kurzfristige, schnell geplante Grillvorhaben macht. Die Brenndauer ist jedoch kürzer als bei Briketts.
Grillbriketts
Grillbriketts entstehen aus Kohlestaub, der meist mit Stärke gemischt und gepresst wird. Durch ihre Herstellung sind sie gleich groß und schwer und brennen sehr gleichmäßig ab. Sie halten länger als klassische Holzkohle (oft über 4 Stunden), haben aber eine niedrigere Brenntemperatur (ca. 800°C). Grillbriketts benötigen eine längere Anzündzeit, weshalb ein Anzündkamin oder ein elektrischer Grillanzünder empfohlen wird. Qualitätsunterschiede ergeben sich hier durch die Dichte der gepressten Kohlen: Je höher der Pressdruck, desto höher die Dichte und desto länger die Brenndauer. Spezielle Briketts, wie die von Greek Fire, kommen sogar ohne Bindemittel aus und bieten durch ihre röhrenartige Form hervorragende Brennwerte.
Merke: Grillbriketts sind perfekt für Long Jobs wie Pulled Pork, Ribs und Brisket sowie für den Einsatz mit dem Dutch Oven. Holzkohle ist ideal für schnelles Grillen bei hoher Temperatur.
| Eigenschaft | Holzkohle | Grillbriketts |
|---|---|---|
| Anzündzeit | Kurz | Länger (Anzündkamin empfohlen) |
| Brenndauer | Kürzer | Länger (bis zu 4+ Stunden) |
| Verbrennungstemperatur | Ca. 1000°C (hohe Hitze) | Ca. 800°C (gleichmäßige, niedrigere Hitze) |
| Idealer Einsatz | Kurzfristiges Grillen, Steaks, hohe Hitze | Long Jobs (Pulled Pork, Ribs), Dutch Oven |
Brennstoffalternativen und Lagerung
Neben der klassischen Holzkohle und Grillbriketts gibt es weitere interessante Brennstoffalternativen, die besonders nachhaltig sind.
Kokosbriketts und Bambuskohle
Eine sehr gute und nachhaltige Alternative sind Briketts aus Kokosnussschalen oder Grillkohle aus Bambus. Kokosbriketts sind besonders empfehlenswert für lange Grillsessions wie Pulled Pork oder Beef Brisket, da sie eine extrem lange Brenndauer haben. Sie werden aus einem natürlichen Nebenprodukt der Kokosölindustrie hergestellt, wodurch kein Baum für ihre Produktion gefällt werden muss. Sie punkten zudem mit einer nahezu raucharmen und fast rückstandslosen Verbrennung.
Richtige Lagerung von Grillkohle
Da Grillkohle schnell Feuchtigkeit zieht, sollten angebrochene Säcke immer in einem trockenen Raum gelagert werden. Feuchte Kohle qualmt beim Abbrennen stärker und lässt sich schlechter anzünden. Eine trockene Lagerung sorgt für optimale Leistung und ein raucharmes Grillerlebnis.
Fazit: Die Wahl der besten Holzkohle
Die Zeiten, in denen dicke Nebelschwaden aus dem Nachbargarten zogen, sollten vorbei sein, denn gute Holzkohle qualmt und stinkt nicht. Sie wissen nun, worauf es ankommt, um die passende Kohle für Ihre Grillvorhaben auszuwählen. Denken Sie daran: Gut ist nicht immer gleich teuer! Es geht in erster Linie darum, das verwendete Material, die Stückgröße und die Zertifizierungen zu überprüfen, um an hochwertige Grillkohle zu kommen, die Ihren Anforderungen entspricht.
Gute Holzkohle…
- klingt gläsern und sieht schwarz glänzend aus.
- besteht idealerweise aus Hartholz.
- wird ohne geschütztes Tropenholz hergestellt.
- kommt aus nachhaltiger Produktion.
- kann auch aus der Retorte stammen (für gleichbleibende Qualität).
- ist mit FSC-, DIN- oder DINplus-Siegel zertifiziert.
- hat einen besonders hohen Kohlenstoffgehalt (für hervorragende Brennleistung).
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Holzkohle Test: Die besten Holzkohle Sorten im Vergleich
Um Ihnen die Entscheidung weiter zu erleichtern, haben wir einige der beliebtesten Holzkohlesorten miteinander verglichen. Beachten Sie, dass Preise und Verfügbarkeit variieren können.
| Merkmal | GRILLFÜRST HOLZKOHLE | DANCOAL HOLZKOHLE PREMIUM | LOTUSGRILL BUCHENHOLZKOHLE | MCBRIKETT MARABU HOLZKOHLE | KAMADO JOE BIG BLOCK XL | GRILLFÜRST STEAKHOUSE KOHLE |
|---|---|---|---|---|---|---|
| ARTIKELNR. | 100400 | 130142 | LK-1000 (LK-2500) | M10005 (M10015) | KJ-CHAR | 100401 |
| UVP 2023 | 9,90 € | 24,90 € | 9,90 € (16,90€) | 9,99 € (27,99 €) | 27,90 € | 12,90 € |
| PREIS PRO KG | 1,78 € | 2,49 € | 9,90 € (6,76 €) | 1,99 € (1,87 €) | 3,07 € | 2,58 € |
| INHALT | 5 kg | 10 kg | 1 kg (2,5 kg) | 5 kg (15 kg) | 9,1 kg | 5 kg |
| STÜCKELUNG | 20-55 mm | 15-40 mm | 15-40 mm | 40-180 mm | 100-190 mm | > 55 mm |
| BRENNTEMPERATUR | ca. 700°C | nicht bekannt | nicht bekannt | ca. 800 °C | ca. 600 °C | ca. 850 °C |
| BRENNDAUER (DIREKTES GRILLEN) | bis zu 180 Minuten | bis zu 240 Minuten | 50-90 Minuten | bis zu 150 Minuten | bis zu 18 Std. | bis zu 240 Minuten |
| HOLZART | invasiver Eindringerbusch (verschiedene Akazien-Harthölzer) | europäischer Laubbaum | Buchenholz | invasiver Marabubusch | Harthölzer: Guayacan, Guayaibi, Mistal und White Quebracho | invasiver Eindringerbusch (verschiedene Akazien-Harthölzer) |
| HERKUNFT | Namibia | Europa | Europa | Kuba | Argentinien | Namibia |
| PRODUKTION | ökologisch wertvolle Abholzung verbuschter Savannenfläche, Verkohlung direkt vor Ort | keine genauen Angaben | Hergestellt ohne Einsatz von Fremdenergie in Europas modernster Produktionsstätte | ökologisch sinnvolle Abholzung zum Schutz der natürlichen Biosphäre Kubas | nicht bekannt | ökologisch wertvolle Abholzung verbuschter Savannenfläche, Verkohlung direkt vor Ort |
| ZERTIFIZIERUNG | FSC* | FSC* | FSC* | nein | nein | FSC* |
| VERPACKUNGSART | Papierbeutel | Papierbeutel | Papierbeutel | Papierbeutel | Papierbeutel | Papierbeutel |
| BESONDERHEIT | Klimafreundliches Produkt, geringer Funkenflug, wenig Asche, schnelles Durchglühen | raucharm, wenig Asche | sehr raucharm und wenig Asche, Klimafreundliches Produkt | nahezu rauchfrei, sehr große Stücke | extra große Stücke, sehr lange Brenndauer, wiederverwendbar (bis zu 3x) | Klimafreundliches Produkt, geringer Funkenflug, sehr hohe Brenntemperatur |
| GEEIGNET FÜR | Kugelgrill, Keramikgrill, Campinggrill, Säulengrill, Schwenkgrill | Kugelgrill, Campinggrill, Säulengrill | LotusGrill, Tischgrill, Campinggrill, Picknickgrill | Kugelgrill, Keramikgrill, Säulengrill, Schwenkgrill | Keramikgrill, Smoker | Keramikgrill, Kugelgrill, Smoker, Schwenkgrill |
*FSC: Forest Stewardship Council ist eine internationale Organisation, die sich für den verantwortungsvollen Umgang mit dem weltweiten Waldbestand einsetzt. Die FSC-Siegel ermöglichen es Kunden, Produkte aus verantwortungsvoller ökologischer Waldbewirtschaftung zu erkennen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Holzkohle eignet sich am besten zum Grillen?
Die beste Holzkohle hängt von Ihrem Grillvorhaben ab. Für schnelles Grillen bei hoher Hitze ist reine Holzkohle aus Hartholz (z.B. Buche) ideal. Für längere Grillsessions oder Low & Slow eignen sich Grillbriketts oder Kokosbriketts besser, da sie eine längere Brenndauer haben.
Woran erkenne ich gute Holzkohle?
Gute Holzkohle ist feinporig, besteht aus möglichst gleich großen Stücken, erzeugt beim Aneinanderschlagen einen hellen, gläsernen Klang und ist schwarz glänzend, oft mit blaustichigen Flächen. Achten Sie zudem auf einen hohen Kohlenstoffgehalt (min. 75%) und entsprechende Zertifizierungen wie FSC oder DIN.
Was ist der Unterschied zwischen Holzkohle und Grillbriketts?
Holzkohle glüht schneller an, erreicht höhere Temperaturen (ca. 1000°C) und ist ideal für kurzes, heißes Grillen. Grillbriketts benötigen länger zum Anglühen, brennen aber länger und gleichmäßiger bei niedrigeren Temperaturen (ca. 800°C), was sie perfekt für lange Grillsessions macht.
Ist Tropenholz in Grillkohle ein Problem?
Nicht pauschal. Es gibt nachhaltige Projekte, bei denen Tropenholz aus ökologischen Entbuschungsprojekten oder als Restprodukt der Holzindustrie verwendet wird. Achten Sie auf FSC-Zertifizierungen, um sicherzustellen, dass das Holz aus verantwortungsvollen Quellen stammt und keine geschützten Arten verwendet werden.
Welche Holzarten werden für Grillkohle verwendet?
Vorwiegend werden Harthölzer wie Buche, Eiche, Esche und Birke verwendet, da sie eine längere Brenndauer und höhere Hitze liefern. Zunehmend kommen auch nachhaltige Harthölzer aus Entbuschungsprojekten wie Eindringerbusch (Akazien) oder Quebracho Blanco zum Einsatz.
Wie bewahre ich Grillkohle am besten auf?
Grillkohle sollte immer trocken gelagert werden, da sie schnell Feuchtigkeit zieht. Ein trockener Raum ist ideal, um zu verhindern, dass die Kohle beim Anzünden qualmt oder schwer entzündbar ist.
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