Wie schwer ist eine Lammkeule?

Lammbraten vom Grill: Ein Fest für die Sinne

17/06/2026

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Der Duft eines perfekt zubereiteten Lammbratens ist einfach unwiderstehlich. Er verspricht ein Festessen, das die Sinne verwöhnt und unvergessliche Momente schafft. Ob für besondere Anlässe oder einfach nur, um Familie und Freunde zu verwöhnen – ein saftiger Lammbraten ist immer eine ausgezeichnete Wahl. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Kunst der Lammbraten-Zubereitung ein, von der Auswahl des besten Fleischstücks über die Geheimnisse der Würzung bis hin zur perfekten Garzeit, um ein Ergebnis zu erzielen, das auf der Zunge zergeht. Bereiten Sie sich darauf vor, zum Lammbraten-Meister zu werden!

Inhaltsverzeichnis

Die Kunst des Lammbratens beherrschen

Wenn es um die Zubereitung eines Lammbratens geht, gibt es einige grundlegende Prinzipien, die den Unterschied zwischen einem guten und einem außergewöhnlichen Ergebnis ausmachen. Das Fundament bildet die sorgfältige Auswahl des Fleischstücks. Eine Lammkeule oder Lammschulter sind die klassischen Favoriten, da sie sich hervorragend für das langsame Garen eignen und ein saftiges, zartes Fleisch liefern. Bevor das Fleisch seinen Weg in den Bräter oder auf den Grill findet, ist die richtige Vorbereitung entscheidend. Eine intensive Würzung und eine durchdachte Marinade sind der Schlüssel, um den tiefen Eigengeschmack des Lamms zu unterstreichen und zu intensivieren. Klassiker wie Knoblauch, frischer Rosmarin und Thymian, gepaart mit Olivenöl, Salz und Pfeffer, bilden oft die Basis für ein aromatisches Erlebnis. Während das Fleisch gart, bietet sich die Möglichkeit, passende Beilagen wie Kartoffeln und diverses Gemüse direkt mitzugaren, sodass sie die köstlichen Aromen des Bratens aufnehmen können. Nach der Garzeit ist es essenziell, dem Braten eine kurze Ruhepause zu gönnen, damit sich die Säfte im Fleisch verteilen und ein noch saftigeres Ergebnis entsteht. Mit diesen Schritten wird Ihr Lammbraten zweifellos ein kulinarisches Highlight.

Wie schwer ist eine Lammkeule?

Klassisches Rezept für einen köstlichen Lammbraten

Ein perfekt zubereiteter Lammbraten ist ein wahrer Genuss. Dieses klassische Rezept führt Sie Schritt für Schritt zu einem saftigen und aromatischen Ergebnis, das hervorragend zu Kartoffeln und Gemüse passt. Es ist ideal für den Bräter und den Ofen, lässt sich aber auch an das Grillen anpassen.

Zutaten:

  • 1,5 kg Lammkeule oder Lammnuss (entbeint)
  • 4 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 4 Zweige Thymian
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 250 ml Lammfond oder Brühe
  • 150 ml trockener Rotwein
  • 2 Esslöffel Butter
  • 2 Esslöffel Mehl

Zubereitung:

  1. Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Das Lammfleisch mit einem scharfen Messer rundherum leicht einritzen. Stecken Sie die Knoblauchscheiben sowie die Hälfte der Rosmarin- und Thymianzweige tief in diese Einschnitte.
  3. Das Olivenöl in einer großen Bratpfanne oder einem ofenfesten Bräter bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Lammfleisch von allen Seiten kräftig anbraten, bis es eine schöne goldbraune Kruste hat. Mit Salz und Pfeffer großzügig würzen.
  4. Das angebratene Fleisch aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller beiseite stellen. In derselben Pfanne den Rotwein hinzufügen und die Bratrückstände vom Boden lösen (deglacieren). Lassen Sie den Wein etwa 1 Minute köcheln, bis er leicht reduziert ist.
  5. Den Lammfond oder die Brühe hinzufügen und das Lammfleisch wieder in den Bräter legen. Die restlichen Kräuterzweige hinzufügen.
  6. Den Bräter mit einem Deckel oder Aluminiumfolie fest abdecken und das Lamm für ca. 2 bis 2,5 Stunden im vorgeheizten Ofen schmoren. Die Garzeit variiert je nach Dicke des Fleisches und gewünschtem Garpunkt. Übergießen Sie das Fleisch gelegentlich mit dem Bratensaft, um es saftig zu halten.
  7. Sobald das Fleisch zart ist (eine Kerntemperatur von 60-65°C für medium-rosa), nehmen Sie es aus dem Ofen und lassen es auf einem Servierteller unter Alufolie ruhen, während Sie die Soße zubereiten.
  8. Für die Soße die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Das Mehl hinzufügen und unter ständigem Rühren etwa 1 Minute kochen lassen, bis eine hellbraune Mehlschwitze entsteht.
  9. Den Bratensaft aus dem Bräter durch ein feines Sieb nach und nach zur Mehlschwitze gießen, dabei kräftig mit einem Schneebesen rühren, um Klümpchen zu vermeiden. Kochen lassen, bis die Soße die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  10. Den Lammbraten in appetitliche Scheiben schneiden und mit der vorbereiteten Soße servieren. Als klassische Beilagen eignen sich Salzkartoffeln, Kartoffelgratin, grünes Bohnengemüse oder ein frischer Blattsalat.

Fünf verschiedene Lammbraten-Rezepte zur Inspiration

Lammfleisch bietet eine unglaubliche Vielfalt an Geschmacksnuancen. Hier sind fünf unterschiedliche Ansätze, um Lammbraten zuzubereiten, die jedem Gaumen schmeicheln:

  1. Mediterraner Lammbraten mit Kräutern und Zitrusfrüchten:
    Marinieren Sie eine 1,5 kg Lammkeule über Nacht mit gehacktem Knoblauch, Saft und Schale von 2 Zitronen und 2 Orangen, frischem Rosmarin, Thymian, Olivenöl, Salz und Pfeffer. Braten Sie das Fleisch dann im Ofen bei 160°C für etwa 2,5 Stunden oder bis zur gewünschten Garstufe. Die Zitrusfrüchte verleihen dem Lamm eine wunderbare Frische.
  2. Orientalischer Lammbraten mit Gewürzen:
    Reiben Sie eine 1,5 kg Lammnuss oder Lammkeule mit Knoblauchscheiben, gemahlenem Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Paprikapulver, Olivenöl, Salz und Pfeffer ein. Lassen Sie es über Nacht marinieren. Braten Sie das Fleisch im Ofen bei 160°C für ca. 2 Stunden, bis es zart ist. Ein exotischer Geschmack, der begeistert.
  3. Rosmarin-Knoblauch Lammbraten:
    Der Klassiker! Eine 1,5 kg Lammkeule oder Lammnuss mit Olivenöl, ganzen Knoblauchzehen, frischem Rosmarin, Salz und Pfeffer einreiben. Den Braten im Ofen bei 160°C für etwa 2 bis 2,5 Stunden braten. Einfach, aber unglaublich aromatisch.
  4. Honig-Senf Lammbraten:
    Vermischen Sie Senf, Honig, Sojasauce, gehackten Knoblauch, Salz und Pfeffer. Reiben Sie eine 1,5 kg Lammkeule damit ein. Den Braten im Ofen bei 160°C für ca. 2 Stunden braten. Die Kombination aus Süße und Schärfe ist ein Gedicht.
  5. Kräuter-Knoblauch Lammbraten mit Rotweinsoße:
    Eine 1,5 kg Lammkeule mit Knoblauchscheiben, frischem Rosmarin, Thymian, Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren. Im vorgeheizten Ofen bei 160°C etwa 2,5 Stunden braten. Für die Soße den Bratenfond mit Rotwein ablöschen und reduzieren lassen. Eine herzhafte Variante mit vollmundiger Soße.

Bitte beachten Sie: Die Garzeiten können je nach Ofen und Größe des Fleisches variieren. Überprüfen Sie immer die Kerntemperatur, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Auswahl des richtigen Fleischstücks für den perfekten Lammbraten

Die Qualität und Art des Lammfleischs sind entscheidend für den Geschmack und die Zartheit Ihres Bratens. Die gängigsten und beliebtesten Stücke für einen Lammbraten sind die Lammkeule und die Lammschulter. Die Lammkeule ist magerer und bietet sich für Scheiben an, während die Lammschulter oft etwas fetthaltiger ist und durch langsames Schmoren besonders zart und saftig wird. Beide eignen sich hervorragend zum Braten im Ofen oder auf dem Grill. Vor dem Braten sollte das Fleisch großzügig mit Salz gewürzt werden, um den Geschmack zu intensivieren. Auch die Wahl zwischen einem Stück mit Knochen oder entbeintem Fleisch beeinflusst die Garzeit und das Aroma. Fleisch mit Knochen braucht in der Regel länger, entfaltet aber oft einen intensiveren Geschmack.

Würzen und Marinieren für ein Geschmackserlebnis beim Lammbraten

Das Geheimnis eines wirklich köstlichen Lammbratens liegt in der Kunst des Würzens und Marinierens. Eine gut durchdachte Marinade kann das Lammfleisch nicht nur zarter machen, sondern ihm auch eine unglaubliche Geschmackstiefe verleihen. Klassische Kräuter wie Rosmarin und Thymian sind ideale Begleiter für Lamm. Frischer Knoblauch, entweder in Scheiben geschnitten und in das Fleisch gesteckt oder fein gehackt in der Marinade, ist ein Muss. Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer sind die Grundpfeiler jeder Würzung. Für eine Marinade mischen Sie Olivenöl mit den Kräutern, Knoblauch und Gewürzen. Experimentieren Sie auch mit einem Schuss Rotwein, Zitronensaft oder sogar etwas Honig für eine süß-würzige Note. Je länger das Fleisch in der Marinade ziehen kann (idealerweise über Nacht im Kühlschrank), desto intensiver wird der Geschmack. Denken Sie daran, das Fleisch vor dem Anbraten auf Raumtemperatur kommen zu lassen, damit es gleichmäßiger gart.

Das Geheimnis der optimalen Garzeit beim Lammbraten

Die Garzeit ist der kritischste Faktor für einen saftigen und zarten Lammbraten. Zu kurz und das Fleisch ist roh, zu lang und es wird trocken. Eine allgemeine Faustregel besagt etwa 20-25 Minuten pro 500 Gramm Fleisch bei einer Ofentemperatur von 160-180 Grad Celsius. Doch diese Angaben sind nur Richtwerte. Die Dicke des Fleischstücks, die Art des Ofens und die gewünschte Garstufe spielen eine große Rolle. Um präzise zu sein, ist ein Fleischthermometer unerlässlich. Es misst die Kerntemperatur im Inneren des Bratens und gibt Ihnen genaue Auskunft über den Garpunkt.

Kerntemperaturen für Lammbraten:

GarstufeKerntemperaturBeschreibung
Rare (Blutig)50-52°CSehr rot, sehr saftig
Medium Rare (Rosa)55-58°CRosa, sehr saftig
Medium (Halb durch)60-65°CLeicht rosa, saftig
Well Done (Durch)70°C+Graubraun, weniger saftig

Während des Garvorgangs ist es ratsam, das Fleisch regelmäßig mit dem Bratensaft zu übergießen, um es feucht zu halten. Nach dem Garen sollte der Braten unbedingt 10-15 Minuten ruhen, bedeckt mit Alufolie. So können sich die Säfte im Fleisch verteilen, was es noch saftiger macht.

Verschiedene Zubereitungsmethoden für köstlichen Lammbraten entdecken

Neben dem klassischen Braten im Ofen gibt es weitere Methoden, Lammbraten zuzubereiten, die jeweils einzigartige Aromen und Texturen hervorbringen. Das Schmoren in einer reichhaltigen Soße, sei es auf dem Herd oder im Slow Cooker, macht das Lammfleisch unglaublich zart und lässt die Aromen tief eindringen. Besonders reizvoll ist das Grillen von Lammkeule oder Lammschulter. Hierbei erhält das Fleisch eine köstliche Kruste und ein rauchiges Aroma, das Liebhaber von Gegrilltem begeistert. Beim Grillen ist eine indirekte Hitze empfehlenswert, um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisten und das Austrocknen zu verhindern. Unabhängig von der Methode ist die Vorbereitung – also Marinieren und Würzen – der Schlüssel zum Erfolg. Jede Methode bietet die Möglichkeit, mit verschiedenen Gewürzen und Beilagen zu experimentieren, um immer wieder neue Geschmackserlebnisse zu kreieren.

Wie schwer ist eine Lammkeule?
Dann kannst du sie in Scheiben schneiden und servieren. Die Angaben beziehen sich auf eine ca. 2 Kilogramm schwere Lammkeule. Um die optimale Temperatur zu erzielen, verwendest du am besten ein Grillthermometer. Bei uns findest du weitere Grillrezepte sowie leckere Lamm-Rezepte.

Beilagen, die den Genuss eines saftigen Lammbratens abrunden

Ein perfekt zubereiteter Lammbraten verdient Beilagen, die seinen Geschmack komplementieren und das Gericht zu einem vollständigen Festmahl machen. Klassiker sind gebackene Kartoffeln, die mit Rosmarin, Knoblauch und etwas Olivenöl im Ofen knusprig gebacken werden. Auch Kartoffelgratin oder cremiges Kartoffelpüree passen hervorragend. Für die Gemüsesorte bieten sich grüne Bohnen mit Speck, Rosenkohl, Spargel oder eine Mischung aus Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie und Zwiebeln an, die oft direkt mit dem Braten im Bräter garen können und so die Aromen des Fleisches aufnehmen. Eine selbstgemachte Bratensoße aus dem Bratensaft ist ein Muss und rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab. Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Dressing kann ebenfalls eine willkommene Ergänzung sein, um das reichhaltige Gericht etwas aufzulockern.

Tipps und Tricks zum Anrichten und Servieren von Lammbraten

Die Präsentation spielt eine große Rolle, wenn Sie Ihre Gäste beeindrucken möchten. Schneiden Sie den Lammbraten erst kurz vor dem Servieren in gleichmäßige, nicht zu dicke Scheiben. Dies hilft, die Säfte im Fleisch zu halten. Richten Sie die Scheiben elegant auf einer großen Servierplatte an. Garnieren Sie mit frischen Kräuterzweigen wie Rosmarin oder Thymian, die auch bei der Zubereitung verwendet wurden. Den Bratensaft oder die zubereitete Soße können Sie entweder über das Fleisch geben oder separat in einer Sauciere reichen. Wenn Sie den Braten direkt im Bräter servieren, achten Sie auf eine ansprechende Anordnung des Gemüses. Für ein besonderes Spektakel können Sie eine Lammkeule auch direkt am Tisch tranchieren – dies erfordert etwas Übung, ist aber ein echter Hingucker. Stellen Sie sicher, dass das Fleisch gut durchgegart, aber noch saftig ist, bevor Sie es zerteilen.

Variationen des klassischen Lammbratens ausprobieren: Gewagte Kombination oder gelungener Twist?

Wer das klassische Lammbraten-Rezept beherrscht, kann sich an spannende Variationen wagen, die dem Gericht eine neue Dimension verleihen. Experimentieren Sie mit Füllungen für Ihre Lammkeule, beispielsweise aus Spinat und Feta, getrockneten Tomaten und Oliven oder einer würzigen Mischung aus Semmelbröseln, Kräutern und Pinienkernen. Eine Kräuter- oder Senfkruste kann dem Braten eine wunderbar knusprige Textur und zusätzlichen Geschmack verleihen. Denken Sie auch an verschiedene Aromenprofile: Wie wäre es mit einem marokkanisch inspirierten Lammbraten mit Kreuzkümmel, Koriander und Aprikosen oder einer asiatischen Note mit Ingwer, Sojasauce und Sternanis? Auch die Kombination mit Obst wie Feigen oder Äpfeln kann überraschend gut schmecken. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und entdecken Sie Ihre persönliche Lieblingsvariation!

Beliebte Rezepte mit dem Hauptdarsteller „Lamm“ – Inspiration für kreative Köche

Lammfleisch ist unglaublich vielseitig und eignet sich nicht nur für den klassischen Braten. Entdecken Sie weitere beliebte Rezepte, die Lamm in den Mittelpunkt stellen und Ihre Küche bereichern: Wie wäre es mit zarten Lammkoteletts vom Grill, Lammkarree mit einer Kräuterkruste, einem würzigen Lammcurry oder einem herzhaften Lammeintopf? Auch Lammspieße (Souvlaki oder Shish Kebab) sind eine hervorragende Option für den Grill. Für eine schnelle Mahlzeit eignen sich Lammfilets, die kurz angebraten werden. Jedes dieser Gerichte profitiert von der richtigen Würzung mit Knoblauch, Rosmarin, Thymian und natürlich Salz und Pfeffer. Die Garzeit variiert je nach Schnitt und Zubereitung, aber ein Fleischthermometer ist immer Ihr bester Freund, um das perfekte Ergebnis zu erzielen. Kombinieren Sie Lamm mit frischen Kräutern, Gemüse und passenden Saucen, um unvergessliche Gerichte zu kreieren.

Fragen zum Lammbraten

Wie bekomme ich Lammfleisch zart?

Um Lammfleisch besonders zart zu bekommen, gibt es mehrere bewährte Methoden:

  • Marinieren: Eine Marinade mit Säure (Zitronensaft, Essig, Joghurt oder Rotwein) und Enzymen (aus Ananas oder Papaya, aber Vorsicht, nicht zu lange!) hilft, die Fasern aufzubrechen. Auch Olivenöl, Knoblauch und Kräuter tragen zur Zartheit und zum Geschmack bei. Mindestens 2 Stunden, besser über Nacht im Kühlschrank marinieren.
  • Niedrigtemperaturgaren: Das Garen bei niedriger Temperatur (z.B. 80-120°C) über mehrere Stunden macht das Fleisch extrem zart und saftig, da die Kollagenfasern langsam abgebaut werden, ohne dass das Fleisch austrocknet.
  • Sous-vide-Garen: Hierbei wird das vakuumierte Fleisch bei präziser, niedriger Temperatur in einem Wasserbad gegart. Dies ist eine der effektivsten Methoden für gleichmäßig zartes und saftiges Fleisch.
  • Schonendes Anbraten und anschließendes Garen: Braten Sie das Lammfleisch zunächst scharf an, um eine Kruste zu bilden, und garen Sie es dann bei niedrigerer Temperatur fertig, um ein Austrocknen zu verhindern.
  • Ruhezeit: Lassen Sie das Fleisch nach dem Garen unbedingt 10-15 Minuten ruhen, bevor Sie es anschneiden. So können sich die Fleischsäfte wieder im Gewebe verteilen, was das Fleisch saftiger und zarter macht.

Wie schmeckt Lamm am besten?

Der Geschmack von Lammfleisch ist einzigartig und kann je nach Zubereitung und Würzung variieren. Am besten schmeckt Lamm, wenn sein Eigengeschmack durch passende Aromen unterstrichen wird, ohne überdeckt zu werden. Viele empfinden Lamm als am besten, wenn es:

  • Zart und saftig ist, nicht trocken oder zäh.
  • Ein leicht rauchiges Aroma hat, besonders wenn es vom Grill kommt.
  • Mit klassischen Kräutern wie Rosmarin, Thymian und Knoblauch gewürzt ist.
  • Eine leichte Schärfe von Pfeffer oder eine subtile Süße, z.B. durch Honig, erhält.
  • Die gewünschte Garstufe (oft medium-rare bis medium) erreicht hat, bei der es noch leicht rosa ist und seine volle Saftigkeit entfaltet.
  • Mit einer passenden, aromatischen Soße und ausgewählten Beilagen serviert wird, die das Gericht harmonisch abrunden.

Was kostet ein Lammbraten?

Die Kosten für einen Lammbraten können stark variieren, abhängig von mehreren Faktoren:

  • Fleischstück: Eine Lammkeule oder Lammschulter ist in der Regel teurer als kleinere Stücke.
  • Qualität und Herkunft: Bio-Lammfleisch, Lamm aus regionaler oder artgerechter Haltung ist teurer als konventionelles Fleisch.
  • Metzger vs. Supermarkt: Spezialisierte Metzgereien bieten oft höhere Qualität zu entsprechenden Preisen.
  • Entbeint vs. mit Knochen: Entbeintes Fleisch ist in der Regel teurer pro Kilogramm, da es bereits vorbereitet ist.

Im Allgemeinen können Sie für ein Kilogramm Lammkeule oder Lammschulter mit Preisen zwischen 20 und 50 Euro rechnen. Ein ganzer Lammbraten von 1,5 kg bis 2 kg kann demnach zwischen 30 und 100 Euro kosten. Bei einem ganzen Lamm (oft 10-20 kg) liegen die Kosten zwischen 150 und 300 Euro, sind aber pro Kilogramm meist günstiger.

Bei welcher Temperatur Lamm Grillen?

Für ein perfekt gegrilltes Lammfleisch ist die richtige Temperatur entscheidend. Die ideale Grilltemperatur für die meisten Lammbraten (Lammkeule, Lammschulter) liegt bei indirekter Hitze zwischen 160-180 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur kann das Fleisch langsam und gleichmäßig garen, ohne außen zu verbrennen, während es innen zart und saftig wird. Für kleinere Stücke wie Lammkoteletts oder Filets kann die Temperatur auch höher sein (direkte Hitze, 200-250 Grad Celsius), da diese schneller garen. Wichtig ist immer, ein Fleischthermometer zu verwenden, um die Kerntemperatur zu überwachen und die gewünschte Garstufe zu erreichen:

  • Medium Rare: 55-58°C Kerntemperatur
  • Medium: 60-65°C Kerntemperatur

Lassen Sie das Fleisch nach dem Grillen unbedingt einige Minuten ruhen, damit sich die Säfte verteilen können.

Wie lange braucht eine Lammkeule zum Braten?

Die Garzeit einer Lammkeule hängt von ihrer Größe, davon, ob sie entbeint ist, und von der gewünschten Garstufe ab. Als Faustregel gilt:

  • Im Ofen (160-180°C): Rechnen Sie mit etwa 20-25 Minuten pro 500 Gramm Fleisch für eine medium-rosa Garstufe. Eine 1,5 kg Lammkeule benötigt demnach etwa 1,5 bis 2 Stunden.
  • Auf dem Grill (indirekte Hitze, 160-180°C): Ähnlich wie im Ofen, kann eine Lammkeule 1,5 bis 2,5 Stunden benötigen. Beginnen Sie mit 10-15 Minuten bei hoher direkter Hitze, um eine Kruste zu bilden, und fahren Sie dann mit indirekter Hitze fort.

Ein Bratenthermometer, das eine Kerntemperatur von 60°C für medium-rosa anzeigt, ist der zuverlässigste Indikator für die Fertigstellung. Nach dem Erreichen der gewünschten Kerntemperatur die Lammkeule vom Grill oder aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden mindestens 10-15 Minuten ruhen lassen.

Fazit: Ein gut zubereiteter, würziger und saftiger Lammbraten ist ein Festessen, das deinen Gaumen verwöhnt!

Die Zubereitung eines Lammbratens mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, doch mit den richtigen Tipps und ein wenig Übung wird er zu einem wahren Highlight Ihrer Kochkünste. Die Sorgfalt bei der Auswahl des Fleischstücks, die Kunst der Marinade, die Präzision bei der Garzeit und die Liebe zum Detail beim Anrichten – all das trägt dazu bei, ein Gericht zu schaffen, das nicht nur satt macht, sondern auch die Seele berührt. Ob klassisch im Ofen oder mit rauchigen Noten vom Grill, ein saftiger Lammbraten mit seinen aromatischen Beilagen ist ein kulinarisches Erlebnis, das Ihre Gäste begeistern wird. Trauen Sie sich, zu experimentieren, und genießen Sie den Prozess, ein Meisterwerk auf den Teller zu zaubern. Guten Appetit!

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