25/07/2022
Das Grillen gehört für viele untrennbar zum Camping-Erlebnis dazu. Es ist mehr als nur Essenszubereitung; es ist Geselligkeit, Freiheit und der unvergleichliche Geschmack von frisch Gegrilltem unter freiem Himmel. Doch bevor die Würstchen brutzeln und das Gemüse gart, steht eine entscheidende Frage im Raum: Welcher Grill ist der richtige für den Campingplatz? Die Wahl zwischen einem traditionellen Holzkohlegrill und einem modernen Gasgrill ist oft eine Glaubensfrage, die von persönlichen Vorlieben, Komfortansprüchen und den Gegebenheiten auf dem Campingplatz abhängt.

In diesem umfassenden Leitfaden tauchen wir tief in die Welt der Campinggrills ein. Wir beleuchten die Vor- und Nachteile beider Grillarten, klären wichtige technische Details wie den Gasdruck und geben Ihnen eine detaillierte Checkliste an die Hand, damit Ihr nächstes Grillabenteuer auf dem Campingplatz ein voller Erfolg wird.
- Die Wahl des richtigen Grills: Holzkohle vs. Gas
- Das 30 mbar vs. 50 mbar Dilemma: Welcher Gasgrill zum Campen?
- Vorteile des Gasgrills im Detail: Warum immer mehr Camper umsteigen
- Was braucht man alles zum Grillen auf dem Campingplatz? Eine Checkliste
- Sicherheit geht vor: Grillen ohne Risiko auf dem Campingplatz
- Vergleichstabelle: Holzkohle vs. Gasgrill für Camper
- Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Campinggrill
- Fazit
Die Wahl des richtigen Grills: Holzkohle vs. Gas
Die Entscheidung zwischen Holzkohle und Gas ist der erste und vielleicht wichtigste Schritt beim Kauf eines Campinggrills. Beide Varianten haben ihren ganz eigenen Charme und ihre spezifischen Vorteile, die sie für unterschiedliche Grilltypen attraktiv machen.
Holzkohlegrills: Das authentische Flammenmeer für Puristen
Für viele Grillfans gibt es nichts Besseres als den unverwechselbaren Geruch und Geschmack, den nur ein Holzkohlegrill zaubern kann. Das Knistern der Glut und das langsame Garen des Grillguts über dem glühenden Holz versprechen ein Gefühl von Ursprünglichkeit und Lagerfeuerromantik. Besonders ein großer Schwenkgrill kann dieses Gefühl intensivieren und das Grillen zu einem fast meditativen Erlebnis machen. Wer Wert auf das klassische Raucharoma legt und gerne etwas mehr Zeit für die Vorbereitung investiert, findet im Holzkohlegrill seinen treuen Begleiter.
Allerdings bringt das Grillen mit Holzkohle auf dem Campingplatz auch einige Herausforderungen mit sich. Die Anheizzeit ist länger, und die Rauchentwicklung kann auf engstem Raum oder bei empfindlichen Nachbarn störend wirken. Zudem müssen Sie sich Gedanken über die Entsorgung der kalten Asche machen, was nicht auf jedem Campingplatz problemlos möglich ist. Die Portabilität kann ebenfalls ein Thema sein, da Holzkohle und Anzündhilfen zusätzlichen Platz und Gewicht beanspruchen.
Gasgrills: Der moderne Komfort für unterwegs
Im Gegensatz dazu bieten moderne Gasgrills oder speziell konzipierte Campinggasgrills ein Höchstmaß an Komfort und Flexibilität. Sie sind oft als Koffergrills konzipiert, die sich prima transportieren lassen und praktischerweise klappbar sind. Das macht sie zum idealen Begleiter für Camper, die Wert auf schnelle Einsatzbereitschaft und einfache Handhabung legen. Ein großer Vorteil ist die präzise Temperaturregelung, die es ermöglicht, die Grilltemperatur exakt einzustellen und so perfekte Ergebnisse zu erzielen, egal ob bei Steaks, Gemüse oder empfindlichem Fisch.
Die Reinigung eines Gasgrills ist ebenfalls deutlich einfacher. Viele Modelle verfügen über Antihaft-Beschichtungen und lassen sich nach dem Aufheizen, Abbürsten und Einfetten im Handumdrehen wieder für das nächste Grillabenteuer vorbereiten. Auch der Umgang mit den Gasflaschen ist für Camper-Einsteiger problemlos machbar. Marken wie Camp4 bieten hier oft ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, aber auch viele andere bekannte Marken haben hochwertige Campinggasgrills im Sortiment. Der Komfort und die Sauberkeit sind unschlagbare Argumente für den Gasgrill.
Das 30 mbar vs. 50 mbar Dilemma: Welcher Gasgrill zum Campen?
Eine der häufigsten Fragen beim Kauf eines Campinggasgrills betrifft den Gasdruck: Soll es ein 30 mbar oder ein 50 mbar Gerät sein? Diese Angabe ist entscheidend für die Kompatibilität mit Ihrer Gasanlage und somit für die Sicherheit und Funktion des Grills. Es ist ein technisches Detail, das man nicht ignorieren sollte.
Verständnis von Gasdruck: mbar erklärt
Die Einheit „mbar“ steht für Millibar und beschreibt den Druck, mit dem das Gas durch die Leitungen strömt. Ein höherer Druck bedeutet in der Regel eine stärkere Brennerleistung, da mehr Gas pro Zeiteinheit durch die Düsen strömen kann. Allerdings ist der zulässige Druck in Gasgeräten und -anlagen genau geregelt, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
30 mbar: Der europäische Standard
In ganz Europa sind 30 mbar Gasgrills der Standard und in Deutschland auch zugelassen. Seit Januar 2003 beträgt der vorgeschriebene Druck für Gasanlagen in Reisemobilen und Wohnmobilen, die im Freizeitbereich genutzt werden, ebenfalls 30 mbar. Dies betrifft alle Gasverbraucher im Fahrzeug, wie Heizung, Kocher, Kühlschrank und auch die Gassteckdose für externe Geräte. Wenn Sie also einen neuen Gasgrill über die Außengassteckdose Ihres Wohnmobils betreiben möchten, muss dieser zwingend für 30 mbar ausgelegt sein, um die Sicherheit zu gewährleisten und Schäden an der Anlage zu vermeiden.
50 mbar: Für ältere Fahrzeuge und stärkere Leistung
Geräte mit einem Druck von 50 mbar sind oft etwas stärker in ihrer Brennerleistung. Im Freizeitbereich (Verwendung im Freien) haben Sie in Deutschland oft die Wahl zwischen 30 oder 50 mbar Geräten, wenn Sie den Grill direkt an einer Gasflasche betreiben. Das Loch in einem 50 mbar Regler ist kleiner als bei einem 30 mbar Regler, um den höheren Druck zu regulieren. Bei älteren Wohnmobilen, die vor dem Stichtag 2003 gebaut wurden, wird die Gasanlage noch mit 50 mbar betrieben. In diesem Fall benötigen Sie auch einen 50 mbar Gasgrill oder einen entsprechenden Druckminderer, um den Grill an die Fahrzeuganlage anzuschließen.
Es ist absolut entscheidend, dass der Druck des Grills mit dem Druck der Gasanlage übereinstimmt. Ein 50 mbar Grill an einer 30 mbar Anlage funktioniert nicht richtig oder gar nicht, und umgekehrt kann ein 30 mbar Grill an einer 50 mbar Anlage gefährlich sein oder beschädigt werden. Prüfen Sie daher unbedingt die Spezifikationen Ihrer Gasanlage im Fahrzeug, bevor Sie einen Gasgrill kaufen.
Vorteile des Gasgrills im Detail: Warum immer mehr Camper umsteigen
Die wachsende Beliebtheit von Gasgrills auf Campingplätzen ist kein Zufall. Die zahlreichen Vorteile machen sie zu einer attraktiven Option für alle, die das Grillen im Freien lieben, aber den Aufwand minimieren möchten. Lassen Sie uns die Hauptgründe betrachten, warum immer mehr Camper von Holzkohlegrills auf die modernere Variante umsteigen.
- Einfache Handhabung und schnelle Einsatzbereitschaft: Ein Gasgrill ist mit wenigen Handgriffen einsatzbereit. Gasflasche anschließen, Gas aufdrehen, Zündung betätigen – schon ist der Grill startklar. Es entfällt das lange Anheizen der Kohle und das Warten auf die richtige Glut.
- Präzise Temperaturregelung: Mit den Temperaturreglern am Gasgrill lässt sich die Größe der Flammen und somit die Grilltemperatur exakt einstellen. Das ermöglicht eine vielseitige Zubereitung verschiedenster Speisen, von scharf angebratenen Steaks bis hin zu schonend gegartem Gemüse oder Fisch.
- Sauberkeit und einfache Reinigung: Gasgrills erzeugen keine Asche und kaum Ruß. Die Reinigung ist denkbar einfach: Grill nach Gebrauch aufheizen, Rückstände abbrennen, mit einer Bürste abkratzen und die Grillroste bei Bedarf einfetten. Das spart Zeit und Aufwand, die Sie lieber für andere Campingaktivitäten nutzen können.
- Weniger Rauchentwicklung: Ohne Holzkohle gibt es auch keinen lästigen Rauch, der Augen reizt oder Nachbarn stört. Das ist besonders vorteilhaft auf dicht besiedelten Campingplätzen oder bei windigem Wetter.
- Sicherheit: Moderne Gasgrills sind mit zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet. Solange die Leitungen regelmäßig geprüft und die Geräte ordnungsgemäß verwendet werden, ist das Grillen mit Gas sehr sicher. Das Risiko von Funkenflug oder offener Flamme ist geringer als bei Holzkohle.
- Vielseitigkeit: Viele Gasgrills sind mit diversem Zubehör ausgestattet oder können mit diesem erweitert werden. Von Seitenkochern über Pizzasteine bis hin zu Drehspießen – der kulinarischen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Als echtes Special für den Angel-Urlaub gibt es sogar spezielle Geräte wie den Camp4 Räucherofen Lars, mit dem Sie frisch gefangene Fische professionell räuchern können!
Ein hochwertiger Camping Gasgrill wird schnell zu einem treuen Begleiter, mit dem Sie Ihre kulinarische Kreativität und Experimentierfreudigkeit in vollen Zügen genießen können. Er ermöglicht es Ihnen, auch auf Reisen nicht auf ein leckeres und vielseitiges Grillvergnügen verzichten zu müssen.
Was braucht man alles zum Grillen auf dem Campingplatz? Eine Checkliste
Der Grill allein macht noch keine Grillparty. Um auf dem Campingplatz bestens ausgerüstet zu sein und ein reibungsloses Grillerlebnis zu gewährleisten, ist eine gut durchdachte Packliste unerlässlich. Hier ist eine umfassende Checkliste, die Ihnen hilft, nichts zu vergessen:
- Der Grill selbst:
- Holzkohlegrill (kompakt, faltbar) oder Gasgrill (Koffergrill, klappbar)
- Bei Gasgrill: Passender Druckminderer (30 mbar oder 50 mbar) und Gasschlauch - Brennstoff & Zubehör:
- Für Holzkohlegrill: Holzkohle oder Briketts, Anzündwürfel/-flüssigkeit, Grillanzünder (Kamin)
- Für Gasgrill: Gasflasche (passende Größe für die Dauer des Urlaubs), eventuell Adapter für internationale Flaschen - Grillwerkzeuge:
- Grillzange, Grillwender, Grillgabel
- Grillbürste zur Reinigung des Rosts
- Handschuhe (hitzebeständig) - Reinigung & Pflege:
- Spülmittel, Schwamm/Lappen
- Eimer (für Wasser und Ascheentsorgung)
- Müllbeutel (für Abfälle und Asche) - Geschirr & Besteck:
- Teller, Tassen, Besteck (wiederverwendbar oder Einweg)
- Schneidebrett, scharfes Messer
- Servierplatten oder Schüsseln - Lebensmittel & Gewürze:
- Grillgut (Fleisch, Fisch, Gemüse, Tofu)
- Marinaden, Öle, Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika etc.)
- Soßen (Ketchup, Senf, Grillsaucen)
- Beilagen (Brot, Salate)
- Getränke - Kühlmöglichkeiten:
- Kühlbox oder Kühltasche
- Kühlakkus oder Eis - Sicherheitsausrüstung:
- Feuerlöscher (klein, für den Notfall) oder Eimer mit Wasser/Sand
- Erste-Hilfe-Set
- Löschdecke (optional) - Komfort & Sonstiges:
- Campingtisch und -stühle
- Beleuchtung (Stirnlampe, Laterne für den Abend)
- Schere, Flaschenöffner, Korkenzieher
- Küchenrolle, Servietten
Eine gut vorbereitete Ausrüstung minimiert Stress und ermöglicht es Ihnen, sich voll und ganz auf das Grillvergnügen und die schöne Zeit in der Natur zu konzentrieren.
Sicherheit geht vor: Grillen ohne Risiko auf dem Campingplatz
Grillen auf dem Campingplatz ist ein Genuss, aber Sicherheit sollte immer oberste Priorität haben. Ein unachtsamer Moment kann schnell zu gefährlichen Situationen führen. Beachten Sie die folgenden Sicherheitstipps, um Ihr Grillvergnügen risikofrei zu gestalten:
- Standortwahl: Stellen Sie den Grill immer auf einen stabilen, ebenen und nicht brennbaren Untergrund. Halten Sie ausreichend Abstand zu Zelten, Wohnwagen, Bäumen, Sträuchern und anderen brennbaren Materialien. Beachten Sie die spezifischen Grillvorschriften des Campingplatzes – oft gibt es ausgewiesene Grillzonen.
- Aufsicht: Lassen Sie einen brennenden Grill niemals unbeaufsichtigt, besonders wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe sind.
- Rauch und Gase: Grillen Sie niemals in geschlossenen Räumen, Zelten oder unter Vorzelten. Beim Verbrennen von Holzkohle oder Gas entstehen Kohlenmonoxid und andere Gase, die in geschlossenen Räumen lebensgefährlich sein können. Sorgen Sie stets für ausreichende Belüftung.
- Feuerlöschmittel bereithalten: Halten Sie immer einen Eimer Wasser, Sand oder einen geeigneten Feuerlöscher griffbereit, um im Notfall schnell reagieren zu können.
- Umgang mit Holzkohle: Verwenden Sie nur zugelassene Anzündhilfen und niemals Spiritus oder Benzin, um Holzkohle anzuzünden. Lassen Sie die Kohle vollständig ausglühen und abkühlen, bevor Sie sie entsorgen. Heiße Asche kann auch Stunden nach dem Grillen noch Brände verursachen. Entsorgen Sie Asche nur in dafür vorgesehenen, feuerfesten Behältern.
- Umgang mit Gas: Überprüfen Sie regelmäßig Schläuche und Anschlüsse auf Undichtigkeiten (z.B. mit Lecksuchspray oder Seifenlauge). Achten Sie darauf, dass Gasflaschen aufrecht und sicher stehen und nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Schließen Sie nach Gebrauch immer das Ventil der Gasflasche.
- Kinder und Haustiere: Halten Sie Kinder und Haustiere stets von heißen Grills und Grillutensilien fern.
Durch die Beachtung dieser einfachen Regeln stellen Sie sicher, dass Ihr Grillabend auf dem Campingplatz nicht nur lecker, sondern auch sicher verläuft.
Vergleichstabelle: Holzkohle vs. Gasgrill für Camper
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Merkmale von Holzkohle- und Gasgrills in einer Vergleichstabelle zusammengefasst:
| Merkmal | Holzkohlegrill | Gasgrill |
|---|---|---|
| Aufheizzeit | Länger (ca. 20-40 Min.) | Schnell (ca. 5-10 Min.) |
| Rauchbildung | Stark | Minimal |
| Reinigung | Aufwendiger (Asche, Ruß) | Einfacher (keine Asche) |
| Temperaturkontrolle | Schwierig, indirekt | Präzise und direkt über Regler |
| Geschmack/Aroma | Klassisches Raucharoma | Reines Grillaroma, weniger rauchig |
| Portabilität | Geringer (Kohle muss mit) | Hoch (oft klappbar, Kofferform) |
| Anschaffungskosten | Oft günstiger | Meist teurer |
| Betriebskosten | Günstiger (Kohle) | Teurer (Gasflaschenfüllung) |
| Sicherheit | Höheres Risiko (Funkenflug, heiße Asche) | Geringeres Risiko (keine offene Flamme, kontrolliert) |
| Vielseitigkeit | Eher begrenzt | Hoch (Seitenbrenner, Pizzastein etc. möglich) |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Campinggrill
Hier finden Sie Antworten auf weitere häufig gestellte Fragen rund ums Grillen auf dem Campingplatz:
Wo darf ich auf dem Campingplatz grillen?
Das hängt stark vom jeweiligen Campingplatz ab. Viele Plätze haben spezielle Grillzonen eingerichtet, in denen das Grillen erlaubt ist. Auf anderen ist das Grillen direkt am Stellplatz erlaubt, solange bestimmte Sicherheitsabstände eingehalten werden. Wieder andere Plätze verbieten offenes Feuer und somit Holzkohlegrills komplett, erlauben aber Gas- oder Elektrogrills. Informieren Sie sich immer vorab oder direkt bei der Ankunft über die Regeln des Campingplatzes.
Wie reinige ich den Gasgrill unterwegs am besten?
Die Reinigung eines Gasgrills ist unterwegs relativ einfach. Heizen Sie den Grill nach dem Gebrauch noch einmal auf höchster Stufe auf, um Essensreste zu verbrennen. Lassen Sie ihn abkühlen und bürsten Sie dann die Grillroste mit einer speziellen Grillbürste ab. Für hartnäckige Verschmutzungen können Sie etwas Spülmittel und Wasser verwenden. Wischen Sie die Außenflächen mit einem feuchten Tuch ab. Eine regelmäßige, leichte Reinigung nach jedem Gebrauch verhindert hartnäckige Verkrustungen.
Welche Gasflasche brauche ich für meinen Campinggrill?
Die Größe der Gasflasche hängt von Ihrem Verbrauch und der Dauer Ihres Aufenthalts ab. Gängige Größen für Camping sind 5 kg oder 11 kg Propangasflaschen. 5 kg Flaschen sind leichter und kompakter, ideal für kürzere Trips. 11 kg Flaschen bieten mehr Kapazität für längere Urlaube oder häufiges Grillen. Achten Sie darauf, dass der Anschluss Ihrer Flasche zum Druckminderer und Schlauch Ihres Grills passt. Informieren Sie sich auch über die Verfügbarkeit von Tauschflaschen auf oder in der Nähe des Campingplatzes.
Gibt es spezielle Grills für Wohnmobile?
Ja, es gibt spezielle Wohnmobil-Grills, die oft besonders kompakt gebaut sind und sich leicht verstauen lassen. Viele dieser Grills sind so konzipiert, dass sie direkt an die Außengassteckdose des Wohnmobils angeschlossen werden können. Wie bereits erwähnt, ist hierbei der korrekte Gasdruck (meist 30 mbar) entscheidend, um Kompatibilität und Sicherheit mit der fest verbauten Gasanlage des Fahrzeugs zu gewährleisten.
Kann ich auch einen Elektrogrill auf dem Campingplatz nutzen?
Grundsätzlich ja, wenn der Campingplatz über entsprechende Stromanschlüsse am Stellplatz verfügt und die Nutzung von Elektrogeräten erlaubt ist. Elektrogrills sind rauchfrei und einfach zu bedienen, bieten aber oft nicht die gleiche Hitzeleistung oder das Grillgefühl wie Gas- oder Holzkohlegrills. Sie sind eine gute Alternative, wenn offenes Feuer verboten ist oder man eine besonders unkomplizierte Lösung sucht.
Fazit
Die Entscheidung für den idealen Campinggrill hängt letztlich von Ihren persönlichen Vorlieben und den Gegebenheiten ab. Der Holzkohlegrill verspricht das unvergleichliche Lagerfeuergefühl und das klassische Raucharoma, erfordert aber mehr Aufwand und ist nicht auf jedem Campingplatz erlaubt. Der Gasgrill punktet mit Schnelligkeit, Sauberkeit, präziser Temperaturkontrolle und hoher Portabilität, was ihn zum Favoriten vieler moderner Camper macht. Achten Sie beim Gasgrill unbedingt auf den passenden Gasdruck (30 mbar oder 50 mbar) und die Kompatibilität mit Ihrer Fahrzeuganlage.
Egal für welche Art von Grill Sie sich entscheiden: Mit der richtigen Ausrüstung und Beachtung der Sicherheitsregeln wird das Grillen auf dem Campingplatz zu einem unvergesslichen Höhepunkt Ihres Urlaubs. Packen Sie Ihre Lieblingszutaten ein, laden Sie Ihre Freunde oder Familie ein und genießen Sie das einzigartige Flair eines Grillabends unter freiem Himmel. Guten Appetit und eine wundervolle Campingzeit!
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