Wie bereite ich blanchierte Tomaten zu?

Tomatenmarmelade: Süß, scharf, selbstgemacht

13/09/2021

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Wer an Marmelade denkt, hat meist Erdbeeren, Aprikosen oder Himbeeren im Kopf. Doch haben Sie schon einmal daran gedacht, aus Tomaten eine Marmelade zu kochen? Ja, Sie haben richtig gelesen! Tomatenmarmelade ist eine überraschend vielseitige und köstliche Delikatesse, die mit ihrer einzigartigen Kombination aus fruchtiger Süße und einer feinen Schärfe begeistert. Sie ist nicht nur ein außergewöhnlicher Brotaufstrich für das Frühstück, sondern entpuppt sich auch als fantastischer Begleiter zu herzhaften Speisen, insbesondere zu Gegrilltem. In diesem Artikel tauchen wir tief in die Welt der Tomatenmarmelade ein und zeigen Ihnen, wie Sie dieses kulinarische Highlight Schritt für Schritt zu Hause zubereiten können. Der Schlüssel zum Erfolg liegt oft in der Vorbereitung, und bei Tomatenmarmelade ist das Blanchieren der Tomaten der entscheidende erste Schritt für eine unvergleichlich glatte und aromatische Konsistenz. Lassen Sie uns gemeinsam dieses spannende Grill- und Küchenabenteuer beginnen!

Inhaltsverzeichnis

Die Kunst des Tomaten-Blanchierens

Bevor die Tomaten ihren Weg in den Kochtopf finden, steht ein wichtiger Prozess an: das Blanchieren und Häuten. Dieser Schritt mag zunächst nach zusätzlichem Aufwand klingen, ist aber absolut entscheidend für die Qualität und Textur Ihrer Marmelade. Eine glatte, feine Marmelade ohne störende Schalenstücke ist das Ziel, und genau das ermöglicht das Blanchieren. Durch das kurze Bad in kochendem Wasser löst sich die Haut der Tomaten auf magische Weise, was das spätere Schälen zum Kinderspiel macht. Darüber hinaus kann das Blanchieren auch dazu beitragen, den Geschmack der Tomaten zu intensivieren und bestimmte Enzyme zu inaktivieren, die die Haltbarkeit beeinträchtigen könnten. Es ist die Basis für eine professionell anmutende und geschmacklich überzeugende Marmelade.

Schritt-für-Schritt: Tomaten richtig häuten

Das Häuten von Tomaten mag auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, ist aber mit der richtigen Technik kinderleicht und geht ratzfatz. Hier ist die genaue Anleitung, wie Sie Ihre Tomaten perfekt für die Marmelade vorbereiten:

  1. Vorbereitung: Legen Sie alle benötigten Utensilien bereit: einen großen Topf mit kochendem Wasser, eine Schüssel mit eiskaltem Wasser (idealerweise mit Eiswürfeln) und ein scharfes kleines Messer.
  2. Kreuz einschneiden: Nehmen Sie jede Tomate einzeln in die Hand und ritzen Sie mit dem Messer vorsichtig ein kleines Kreuz in die Unterseite. Achten Sie darauf, nicht zu tief zu schneiden, nur die Haut leicht einzuritzen. Dieser Schnitt hilft der Haut, sich später leichter abzulösen.
  3. Ab ins heiße Bad: Geben Sie die Tomaten vorsichtig in das sprudelnd kochende Wasser. Wichtig ist, dass die Tomaten vollständig vom Wasser bedeckt sind. Blanchieren Sie sie für etwa 30 Sekunden. Bei sehr reifen oder weichen Tomaten kann auch eine kürzere Zeit ausreichen. Beobachten Sie die Haut – sie sollte sich an den eingeschnittenen Stellen leicht aufrollen.
  4. Schockfrosten im Eisbad: Nehmen Sie die Tomaten sofort mit einer Schaumkelle oder einem Löffel aus dem kochenden Wasser und tauchen Sie sie ohne Verzögerung in das vorbereitete eiskalte Wasser. Dieser Temperaturschock stoppt den Garprozess und erleichtert das Ablösen der Haut zusätzlich. Lassen Sie die Tomaten etwa eine Minute im Eisbad.
  5. Haut abziehen: Nehmen Sie die Tomaten aus dem Eiswasser. Sie werden feststellen, dass sich die Haut nun ganz einfach an den eingeschnittenen Stellen ablösen lässt. Ziehen Sie die Haut vorsichtig ab. Sollten kleine Reste haften bleiben, können diese einfach mit dem Messer entfernt werden.
  6. Stielansatz entfernen: Schneiden Sie zum Schluss den harten Stielansatz jeder Tomate heraus. Ihre Tomaten sind nun perfekt vorbereitet und bereit für die Weiterverarbeitung zu Ihrer köstlichen Marmelade. Dieser sorgfältige Schritt garantiert eine seidig-glatte Konsistenz Ihrer fertigen Marmelade.

Das Rezept: Fruchtig-scharfe Tomatenmarmelade

Nachdem das Schälen der Tomaten gemeistert ist, geht die Zubereitung der Marmelade fast wie von selbst. Dieses Rezept ist nicht nur einfach, sondern auch unglaublich lecker und bringt die einzigartigen Aromen der Tomaten und Chilis perfekt zur Geltung. Es ist ein echtes Highlight für jede Tafel und jeden Grillabend.

Zutaten für drei Gläser (à ca. 200 ml)

Um diese wunderbare Marmelade zuzubereiten, benötigen Sie nur wenige, aber hochwertige Zutaten:

  • 500 g blanchierte und gehäutete Tomaten
  • 2 frische Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe und Sorte anpassen, z.B. mittelscharfe Peperoni oder schärfere Habaneros für Mutige)
  • 250 g Gelierzucker 2:1 (dieser Zucker hat ein Verhältnis von 2 Teilen Frucht zu 1 Teil Zucker und Pektin für die Gelierfähigkeit)

Zubereitung – So einfach geht's

Folgen Sie dieser einfachen Anleitung, um Ihre hausgemachte Tomatenmarmelade zu kreieren:

  1. Vorbereitung der Chilis: Waschen Sie die Chilischoten gründlich. Entfernen Sie Stiel und Kerne, wenn Sie es weniger scharf mögen – die meisten Schärfe sitzt in den Kernen und den weißen Innenwänden. Schneiden Sie die Chilis in sehr feine Würfel. Tragen Sie dabei am besten Handschuhe, um Hautreizungen zu vermeiden, und waschen Sie sich danach gründlich die Hände.
  2. Tomaten schneiden: Schneiden Sie die bereits gehäuteten Tomaten ebenfalls in kleine Würfel. Achten Sie auf eine möglichst gleichmäßige Größe, damit sie gleichmäßig kochen.
  3. Alles in den Topf: Geben Sie die gewürfelten Tomaten und Chilischoten zusammen mit dem Gelierzucker in einen großen Topf. Rühren Sie alles gut um, damit sich der Zucker gleichmäßig verteilt.
  4. Aufkochen und köcheln: Bringen Sie die Mischung unter ständigem Rühren zum Kochen. Sobald die Marmelade sprudelnd kocht, lassen Sie sie für genau fünf Minuten kräftig weiterkochen. Rühren Sie dabei immer wieder um, damit nichts am Topfboden anhaftet.
  5. Pürieren: Nehmen Sie den Topf vom Herd. Nehmen Sie einen Pürierstab und mixen Sie die Tomaten-Chili-Mischung fein. Pürieren Sie so lange, bis die Marmelade die gewünschte Konsistenz erreicht hat – von leicht stückig bis seidig-glatt, ganz nach Ihrem Geschmack. Ein feineres Pürieren sorgt für eine homogenere Marmelade.
  6. Abfüllen und verschließen: Füllen Sie die heiße Marmelade sofort in die vorbereiteten, sterilisierten Gläser. Füllen Sie die Gläser randvoll und verschließen Sie sie sofort fest mit den Deckeln.

Ihre Tomatenmarmelade ist nun fertig! Lassen Sie die Gläser an einem kühlen Ort abkühlen. Beim Abkühlen entsteht ein Vakuum, das die Haltbarkeit sichert.

Vielseitigkeit in der Küche: Mehr als nur Brotaufstrich

Die Tomatenmarmelade ist ein wahres Multitalent und weit mehr als nur ein süßer Aufstrich für das Frühstücksbrötchen. Ihre einzigartige Mischung aus Süße, Säure und Schärfe macht sie zu einem vielseitigen Begleiter in der modernen Küche.

  • Zum Grillfleisch: Wie bereits erwähnt, ist sie ein absoluter Hit zu gegrilltem Fleisch. Ob Rind, Schwein, Lamm oder Geflügel – die fruchtige Schärfe der Marmelade bildet einen spannenden Kontrast zu den herzhaften Röstaromen. Probieren Sie sie als Glasur für Rippchen oder als Beilage zu Steaks.
  • Zu Käse: Eine perfekte Kombination ist die Tomatenmarmelade auch zu einer Käseplatte. Besonders gut passt sie zu kräftigen Hartkäsesorten wie Parmesan oder gereiftem Cheddar, aber auch zu mildem Ziegenkäse. Die Süße der Marmelade ergänzt die Salzigkeit des Käses auf wunderbare Weise.
  • Als Dip: Verdünnt mit etwas Essig oder Öl kann sie zu einem ungewöhnlichen Dip für Gemüse-Sticks oder knusprige Brotchips werden.
  • In Saucen und Dressings: Ein Löffel Tomatenmarmelade kann Saucen für Pasta oder Braten eine unerwartete Tiefe und einen süß-scharfen Kick verleihen. Auch in Salatdressings sorgt sie für eine spannende Note.
  • Auf Burgern und Sandwiches: Verwenden Sie sie als besondere Zutat auf Ihren Burgern oder in Gourmet-Sandwiches, um diesen eine besondere Geschmacksdimension zu verleihen.
  • Als Marinade: Mischen Sie die Marmelade mit etwas Sojasauce, Ingwer und Knoblauch für eine exotische Marinade für Geflügel oder Fisch.

Varianten und kreative Ergänzungen

Das Grundrezept für Tomatenmarmelade ist fantastisch, aber es bietet auch unzählige Möglichkeiten zur Individualisierung und kreativen Abwandlung. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und experimentieren Sie mit verschiedenen Aromen:

  • Chili-Power anpassen: Variieren Sie die Menge und Art der Chilischoten. Für mehr Schärfe verwenden Sie mehr Kerne oder schärfere Sorten wie Habaneros oder Scotch Bonnets. Für eine mildere Variante können Sie milde Peperoni verwenden oder die Chilimenge reduzieren. Auch geräucherte Chilis (Chipotle) geben ein tolles Aroma.
  • Kräuter und Gewürze: Fügen Sie frische Kräuter wie Basilikum, Thymian oder Rosmarin hinzu, die besonders gut zu Tomaten passen. Auch Gewürze wie Ingwer (frisch gerieben), Knoblauch (fein gehackt), Kreuzkümmel, Koriander oder eine Prise Zimt können der Marmelade eine ganz neue geschmackliche Dimension verleihen.
  • Säurekick: Ein Schuss Balsamico-Essig oder Apfelessig kann die Süße ausbalancieren und der Marmelade eine angenehme Säure verleihen, die den Geschmack abrundet.
  • Andere Früchte oder Gemüse: Experimentieren Sie mit der Zugabe kleiner Mengen anderer Früchte oder Gemüse. Geröstete Paprika, Zwiebeln, Äpfel oder sogar Erdbeeren können spannende Geschmacksprofile ergeben. Achten Sie dabei auf das Verhältnis zum Gelierzucker.
  • Rauchige Note: Für ein rauchiges Aroma können Sie etwas geräuchertes Paprikapulver oder ein paar Tropfen Liquid Smoke hinzufügen – besonders passend, wenn die Marmelade zum Grillgut serviert werden soll.

Lagerung und Haltbarkeit: Damit Ihre Marmelade lange Freude bereitet

Die Haltbarkeit Ihrer selbstgemachten Tomatenmarmelade hängt maßgeblich von der richtigen Lagerung und der Sterilisation der Gläser ab. Während das Rezept eine Haltbarkeit von bis zu drei Wochen bei kühler Lagerung verspricht, können Sie diese Zeit mit den richtigen Vorkehrungen deutlich verlängern.

  1. Gläser sterilisieren: Dies ist der wichtigste Schritt für eine lange Haltbarkeit. Sie können die Gläser auf verschiedene Weisen sterilisieren:
    • Im Backofen: Heizen Sie den Backofen auf 130°C Ober-/Unterhitze vor. Stellen Sie die sauberen Gläser (ohne Deckel) für etwa 10-15 Minuten in den Ofen.
    • Im Kochtopf: Legen Sie die Gläser und Deckel in einen großen Topf, bedecken Sie sie vollständig mit Wasser und lassen Sie sie 10 Minuten sprudelnd kochen. Nehmen Sie sie dann mit einer Zange heraus und lassen Sie sie auf einem sauberen Küchentuch abtropfen und trocknen.
    • Im Geschirrspüler: Ein Spülgang bei hohen Temperaturen (ohne Spülmittel) kann ebenfalls zur Sterilisation beitragen, ist aber nicht so zuverlässig wie die anderen Methoden.

    Achten Sie darauf, die sterilisierten Gläser und Deckel bis zum Befüllen nicht mit bloßen Händen an den Innenflächen zu berühren.

  2. Heiß abfüllen: Füllen Sie die Marmelade sofort nach dem Kochen und Pürieren heiß in die vorbereiteten Gläser. Dadurch wird ein Vakuum erzeugt, das die Marmelade konserviert.
  3. Randvoll füllen und verschließen: Füllen Sie die Gläser bis zum Rand und verschließen Sie sie sofort fest.
  4. Gläser umdrehen – sinnvoll oder Mythos? Viele Omas und Mütter drehten nach dem Befüllen die Marmeladengläser auf den Kopf. Die Idee dahinter ist, dass die heiße Marmelade auch den Deckel von innen sterilisiert und ein besseres Vakuum erzeugt. Wissenschaftlich gesehen ist dies nicht zwingend notwendig, wenn die Gläser und Deckel bereits korrekt sterilisiert und die Marmelade heiß eingefüllt wurde. Ein Vakuum entsteht durch das Abkühlen der Luft im Glas. Wenn Sie unsicher sind, schadet es nicht, die Gläser für 5-10 Minuten auf den Kopf zu stellen, bevor Sie sie wieder richtig herum lagern. Wichtiger ist, dass die Gläser fest verschlossen sind und beim Abkühlen ein "Plopp"-Geräusch machen, was auf ein gutes Vakuum hinweist.
  5. Lagerung: Lagern Sie die abgekühlten Gläser an einem kühlen, dunklen Ort, wie einem Vorratsschrank oder Keller. So kann die Marmelade über mehrere Wochen, bei sehr guter Sterilisation und hohem Zuckergehalt sogar mehrere Monate haltbar sein. Nach dem Öffnen sollte die Marmelade im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von etwa 1-2 Wochen verbraucht werden.

Eine gut gemachte Tomatenmarmelade ist ein Genuss, der mit der richtigen Lagerung lange Freude bereitet und Ihnen auch in den kälteren Monaten den Geschmack des Sommers zurückbringt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Tomatenmarmelade

Hier beantworten wir einige der häufigsten Fragen, die bei der Zubereitung und Lagerung von Tomatenmarmelade aufkommen können:

F: Kann ich auch andere Tomatensorten verwenden?

A: Ja, absolut! Das Rezept funktioniert mit den meisten Tomatensorten. Roma-Tomaten (Flaschentomaten) sind oft eine gute Wahl, da sie weniger Kerne und mehr Fruchtfleisch haben. Auch Rispentomaten oder Ochsenherztomaten eignen sich gut. Kirschtomaten sind zwar süß, aber das Schälen ist sehr aufwendig. Wählen Sie immer reife, aromatische Tomaten für den besten Geschmack.

Wie bereite ich blanchierte Tomaten zu?
Die Tomate sollte ganz vom Wasser bedeckt sein. Im Anschluss die blanchierte Tomate in kaltes Wasser tauchen. Danach lässt sich die Haut leicht abziehen. Dann noch den Stielansatz wegschneiden und die Tomaten sind bereit zur Weiterverarbeitung.

F: Meine Marmelade ist zu flüssig – was kann ich tun?

A: Die Konsistenz hängt stark vom Pektingehalt der Tomaten und der Kochzeit ab. Wenn die Marmelade nach dem Abkühlen zu flüssig ist, können Sie sie noch einmal aufkochen und etwas länger köcheln lassen. Alternativ können Sie etwas Zitronensaft (Pektin-Booster) oder ein zusätzliches Päckchen Geliermittel (Pektin pur) hinzufügen und erneut für 1-2 Minuten kochen lassen.

F: Kann ich weniger Zucker verwenden?

A: Gelierzucker 2:1 ist für dieses Rezept optimiert und sorgt für die nötige Süße und Gelierfähigkeit. Wenn Sie deutlich weniger Zucker verwenden, kann die Marmelade zu flüssig werden und ist auch nicht so lange haltbar. Für eine zuckerreduzierte Variante müssten Sie auf spezielle Gelierzucker mit Süßstoff oder auf reines Geliermittel in Kombination mit Süße Ihrer Wahl zurückgreifen und die Haltbarkeit im Kühlschrank beachten.

F: Wie lange ist die Marmelade haltbar?

A: Bei kühler, dunkler Lagerung und sorgfältiger Sterilisation der Gläser ist die Marmelade in der Regel 3 Wochen bis zu mehreren Monaten haltbar. Ein geöffnetes Glas sollte im Kühlschrank aufbewahrt und zügig verbraucht werden (innerhalb von 1-2 Wochen).

F: Muss ich die Kerne der Chilis entfernen?

A: Das hängt von Ihrem gewünschten Schärfegrad ab. Die meisten Schärfe (Capsaicin) sitzt in den Kernen und den weißen Trennwänden der Chilis. Wenn Sie eine mildere Marmelade bevorzugen, entfernen Sie die Kerne und weißen Trennwände vollständig. Für mehr Schärfe können Sie einen Teil oder alle Kerne belassen.

F: Gibt es eine vegetarische/vegane Alternative zum Gelierzucker?

A: Ja, Gelierzucker ist in der Regel vegan. Pektin, der gelierende Bestandteil, wird aus Früchten gewonnen. Es gibt auch spezielle vegane Geliermittel, die auf Agar-Agar basieren, falls Sie Gelierzucker vermeiden möchten. Beachten Sie hierbei die Packungsanleitung des jeweiligen Produkts.

TomatensorteEigenschaftenErgebnis in der Marmelade
Roma-Tomaten (Flaschentomaten)Längliche Form, festes Fruchtfleisch, wenige Kerne, wenig Saft. Klassische Saucen-Tomate.Ideal! Ergibt eine dicke, aromatische Marmelade mit intensiver Tomatennote und guter Konsistenz. Weniger Abfall durch geringen Kern- und Saftanteil.
RispentomatenGute Balance aus Süße und Säure, saftiger, fester als viele andere Sorten.Sehr gut geeignet. Produziert eine ausgewogene Marmelade. Eventuell etwas mehr Flüssigkeit, die eingekocht werden muss.
Fleischtomaten (z.B. Ochsenherz)Groß, fleischig, sehr saftig, wenig Kerne. Intensiver, süßlicher Geschmack.Gut geeignet. Ergibt eine vollmundige Marmelade. Der hohe Wassergehalt erfordert möglicherweise längeres Einkochen, um die gewünschte Dicke zu erreichen.
KirschtomatenKlein, sehr süß, saftig. Intensiver Geschmack.Geschmacklich hervorragend, aber das Schälen ist extrem aufwendig und zeitraubend. Wenn man die Haut dranlässt, beeinflusst dies die Textur erheblich. Eher für Saucen mit Haut oder als "Ganze Tomate" geeignet.
Gelbe/Orange TomatenOft milder im Geschmack, weniger Säure, manchmal süßer als rote Sorten.Ergibt eine optisch ansprechende, mildere Marmelade. Gut für Variationen, die nicht zu säuerlich sein sollen.

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