31/10/2024
Für echte Pizza-Liebhaber ist es längst klar: Eine im Pizzaofen gebackene Pizza bietet ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Der knusprig luftige Teig und das intensive Aroma einer selbstgemachten Pizza sind einfach unschlagbar und lassen jede Tiefkühlpizza weit hinter sich. Es ist an der Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und den authentischen Geschmack einer Steinofenpizza direkt zu Hause zu genießen!
Doch welcher Pizzaofen ist der richtige für Sie? Der Markt bietet eine Vielzahl an Modellen, die sich in Befeuerungsart, Größe und Ausstattung unterscheiden. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir verschiedene Pizzaöfen ausführlich getestet und verglichen. In diesem umfassenden Testbericht geben wir Ihnen einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Pizzaofenarten, beleuchten deren Vor- und Nachteile, stellen Ihnen die besten Modelle vor und vergleichen sie anhand wichtiger Kaufkriterien. Am Ende finden Sie zudem die wichtigsten Antworten auf häufig gestellte Fragen rund ums Pizzabacken.

- Pizzaofen-Arten im Überblick: Gas, Holz oder Elektro?
- Detaillierte Pizzaofen-Tests: Unsere Erfahrungen
- Der COZZE Gas-Pizzaofen: Einsteigerfreundlich und Leistungsstark
- Der WITT Etna Rotante: Profi-Qualität mit Komfort
- Der Grillfürst Pizzaofen 305: Kontrolle durch manuellen Drehmechanismus
- Der COZZE Elektro-Pizzaofen: Einfachheit trifft Leistung
- BULL Holz-Pizzaofen: Das ultimative Holzfeuer-Erlebnis
- Ooni Karu Holz-Pizzaöfen: Kompakt und Vielseitig
- Pizzaöfen im direkten Vergleich: Finden Sie Ihr perfektes Modell
- Wichtige Kaufkriterien und Tipps für Ihren Pizzaofen
- Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Pizzabacken
Pizzaofen-Arten im Überblick: Gas, Holz oder Elektro?
Die erste und wichtigste Entscheidung beim Kauf eines Pizzaofens betrifft die Art der Befeuerung. Jede Variante hat ihre spezifischen Vor- und Nachteile, die je nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten eine Rolle spielen. Überlegen Sie, wo der Pizzaofen stehen soll, wie oft Sie ihn nutzen möchten und wie viele Pizzen Sie durchschnittlich zubereiten werden. Möchten Sie das Pizzabacken als Zeremonie mit echtem Holzfeuer zelebrieren oder bevorzugen Sie die Spontanität, um sich nach einem langen Tag schnell eine köstliche Pizza zu gönnen?
Viele Hersteller, darunter COZZE und BULL, bieten ihre Pizzaöfen in verschiedenen Befeuerungsarten an. So gibt es beispielsweise den COZZE Gas-Pizzaofen auch als Elektro-Variante, und die BULL Holz-Pizzaöfen sind ebenfalls als komfortable Gas-Modelle erhältlich. Dies ermöglicht Ihnen maximale Flexibilität bei der Wahl Ihres Lieblings-Pizzaofens.
Gas-Pizzaöfen: Komfort und Schnelligkeit
Der Gas-Pizzaofen ist zweifellos die beliebteste und komfortabelste Option für das Pizzabacken zu Hause. Er ist schnell aufgestellt, an die Gasflasche angeschlossen und innerhalb von etwa 20 Minuten auf Knopfdruck einsatzbereit. Seine hohen Temperaturen und die präzise Temperatursteuerung machen ihn zu einem Favoriten für alle, die Wert auf geringen Aufwand legen.
Ein Gas-Pizzaofen wird mit einem Gasbrenner beheizt, dessen Temperatur sich bequem über einen Drehregler individuell einstellen lässt. Die meisten Modelle sind kompakt und mobil, sodass sie auf einem hitzebeständigen Tisch, einem passenden Untergestell oder sogar auf dem Boden platziert werden können. Sie eignen sich auch hervorragend für den Einsatz in der Outdoor-Küche, da sie mit ihren Standfüßen stabil auf jeder Oberfläche stehen.
Vorteile des Gas-Pizzaofens:
- Schnelles Anzünden und Aufheizen
- Geringer Aufwand bei der Bedienung
- Rollende Flamme für optimale Oberhitze
- Einfache Temperaturregulierung
Nachteile des Gas-Pizzaofens:
- Keine typischen Raucharomen wie beim Holzofen
- In der Regel nur für den Außenbereich geeignet
Holz-Pizzaöfen: Authentizität und Aroma
Der Holz-Pizzaofen steht für traditionelles Pizzabacken. Er wird klassisch mit Holzscheiten befeuert, wobei in mehreren Schritten ein Glutbett erzeugt wird, auf dem dann das Scheitholz verbrennt. Die kontinuierliche Befeuerung erzeugt nicht nur extrem hohe Temperaturen, sondern auch die charakteristischen „rollenden Flammen“ an der Oberseite der Backkammer, die für eine ausgezeichnete Oberhitze sorgen. Ein weiterer großer Pluspunkt ist das köstliche Raucharoma, das die Pizza erhält.
Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Pizzabäcker, die einen Holz-Pizzaofen wählen, diesen oft in eine feste Außenküche integrieren. Doch auch kompakte Holz-Modelle erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.
Vorteile des Holz-Pizzaofens:
- Besonders hohe Temperaturen
- Authentisches Holzfeueraroma
- Ideal auch zum Brotbacken
- Auch als Einbauvariante für individuelle Außenküchen geeignet
- Rollende Flamme für hervorragende Oberhitze
Nachteile des Holz-Pizzaofens:
- Aufwendigeres Anzünden und längere Aufheizdauer
- Nicht für den Innenbereich geeignet
- Temperatur nicht schnell regulierbar
- Erfordert ständige Temperaturkontrolle
Elektrische Pizzaöfen: Einfachheit für Jedermann
Noch einfacher gestaltet sich das Pizzabacken mit einem elektrischen Pizzaofen. Hier ist keine aufwendige Installation notwendig; lediglich ein Netzstecker wird benötigt. Ein elektrischer Pizzaofen erreicht höhere Temperaturen als ein herkömmlicher Backofen, bietet jedoch im Vergleich zu Gas- und Holz-Pizzaöfen keine offenen Flammen. Seine einfache Bedienung und die präzise Temperatureinstellung sind seine größten Vorteile.
Vorteile des Elektro-Pizzaofens:
- Schnelle Inbetriebnahme
- Einfache Bedienung und präzise Temperatursteuerung
- Keine Rauch- oder Qualmentwicklung
- Mobil einsetzbar (sofern Steckdose verfügbar)
Nachteile des Elektro-Pizzaofens:
- Keine offene Flamme („rollende Flamme“)
- Benötigt eine Steckdose
- Nicht für den Einsatz unterwegs (ohne Stromquelle) geeignet
Detaillierte Pizzaofen-Tests: Unsere Erfahrungen
Der COZZE Gas-Pizzaofen: Einsteigerfreundlich und Leistungsstark
Wir haben den derzeit beliebtesten Gas-Pizzaofen für Einsteiger getestet: den COZZE BASIC Gas-Pizzaofen. Er ist in zwei Größen erhältlich: mit einer 34 x 34 cm (13 Zoll) und einer 42,5 x 42,5 cm (17 Zoll) Backfläche.
Die Beheizung erfolgt über einen U-förmigen Edelstahlbrenner, der Flammen rund um den Pizzastein erzeugt. Mit 6 kW bzw. 8 kW Leistung erreicht der COZZE Basic Pizzaofen Temperaturen von bis zu 450°C. Die Hitze lässt sich bequem über einen Drehregler an der Front regulieren. Eine Besonderheit der COZZE Pizzaöfen ist die Position des Brenners: Er liegt im Innenraum einmal um den Pizzastein herum, im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Öfen, bei denen der Brenner zentral im hinteren Bereich sitzt. Die offene Flamme ist nach dem Zünden rundherum gut sichtbar und kann präzise eingestellt werden.
Spezielle Edelstahlbleche über dem Brenner leiten die Flammen nach oben, um eine besonders gute Oberhitze mit den gewünschten „rollenden Flammen“ zu gewährleisten. Laut Hersteller soll der COZZE Pizzaofen so eine gleichmäßige Erhitzung der gesamten Backkammer erreichen. Das größere Modell, der COZZE 17″ Gas-Pizzaofen, bietet eine sehr große Backfläche und eine hohe Einschuböffnung von 10,5 cm, ideal auch für Calzone. Die COZZE BASIC Gas-Pizzaöfen sind zudem mit einem analogen Garraumthermometer ausgestattet, wobei für die genaue Temperatur des Pizzasteins ein Infrarotthermometer empfohlen wird. Die hohen Standfüße schützen den Untergrund zuverlässig vor Hitze.
Praxistest: COZZE BASIC Gas-Pizzaofen
Der Aufbau des COZZE Pizzaofens ist denkbar einfach, da er bereits vormontiert geliefert wird. Auspacken, Pizzastein einlegen – und los geht’s! Der COZZE Basic Gas-Pizzaofen 17″ hat uns im Praxistest durch seine unkomplizierte Bedienung überzeugt. Nach dem Zünden per Knopfdruck erreichte der Pizzastein innerhalb von nur 20 Minuten fast 400°C Oberflächentemperatur (gemessen mit Infrarotthermometer). Ein mitgeliefertes Hitzeschild zum Verschließen der Öffnung wurde während des Aufheizens verwendet.
Das Einschieben der vorbereiteten Pizzen war dank der großen Öffnung sehr einfach, und auch das Drehen der Pizza während des Backens gelang mühelos. Bereits nach etwa 20 Sekunden konnten wir den Rand der Pizza beim Aufgehen beobachten. Nach ca. 30 Sekunden drehten wir die Pizza um 90° und waren fasziniert vom Aufgehen einer schönen Teigblase in der Mitte und dem herrlich zerlaufenden Käse. Nach zwei weiteren Drehungen war die Pizza nach etwa 2 Minuten perfekt gebacken. Der Test war bereits bei der ersten Pizza bestanden!
Zur Langzeiterfahrung bezüglich der Langlebigkeit des Pizzasteins oder des Gehäuses können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage treffen, da das Gerät relativ neu auf dem Markt ist. Fest steht jedoch, dass der Pizzaofen durch seinen Komfort und seine einfache Bedienung überzeugt.
Varianten und Zubehör des COZZE Gas-Pizzaofens
Neben den BASIC-Modellen ist der COZZE Gas-Pizzaofen auch als PREMIUM-Variante mit einem rotierenden Pizzastein und digitalem Thermometer erhältlich. Der Vorteil des rotierenden Pizzasteins ist offensichtlich: Die Pizza wird gleichmäßig gebacken und gebräunt, ohne dass sie manuell gedreht werden muss. Das digitale Thermometer an der Front des Ofens ist gut ablesbar, misst jedoch ebenfalls die Backraum- und nicht die Pizzasteintemperatur. Achten Sie beim Kauf darauf, ein Modell inklusive Druckminderer und Gasschlauch zu wählen, um zusätzliche Kosten zu vermeiden.
Für ein optimales Pizzabacken sollten Sie auch auf das passende Zubehör achten. COZZE bietet verschiedene Pizzaschieber, passende Abdeckhauben zum Schutz vor Witterung, praktische Pizzaschneider, Untergestelle für die ideale Arbeitshöhe, ein Infrarotthermometer und eine geniale Pizzastation für Ihre Zutaten an.
Der WITT Etna Rotante: Profi-Qualität mit Komfort
Besonders gespannt waren wir auf das Modell Etna Rotante von Witt. Dieser Gas-Pizzaofen verfügt ebenfalls über einen automatisch rotierenden Pizzastein, was das umständliche manuelle Drehen der Pizza überflüssig macht.
Der Pizzastein des Etna Rotante hat einen Durchmesser von 40,5 cm, wodurch auch größere Pizzen und Flammkuchen gebacken werden können. Er wird von zwei Brennern beheizt: einem großen U-förmigen Hauptbrenner, der den Pizzastein umgibt, und einem zweiten Brenner, dem Booster-Brenner, der den Pizzastein von unten beheizt. Dadurch kühlt der Stein auch bei der Zubereitung mehrerer Pizzen hintereinander nicht aus. Laut Hersteller soll der Pizzaofen in 10-15 Minuten eine Temperatur von 500°C erreichen!
Die Besonderheit des Witt Pizzaofens Etna Rotante ist der rotierende Pizzastein, der per Knopfdruck in Bewegung gesetzt wird und so die Pizza während des Backens gleichmäßig dreht. Der elektrische Antrieb kann wahlweise mit einem 220-Volt-Netzteil oder 4 AA-Batterien betrieben werden. Der Witt Pizzaofen besticht zudem durch sein matt beschichtetes Äußeres und ist in mehreren attraktiven Farben erhältlich.
Praxistest: WITT Etna Rotante
Der Aufbau des Witt Pizzaofens ist ebenso einfach wie beim Cozze: Auspacken, Standfüße ausklappen und Gasflasche anschließen. Lediglich für den rotierenden Pizzastein haben wir das Netzteil angeschlossen und eine AA-Batterie in die Zündung eingelegt. Nachdem der Ofen einsatzbereit war, schalteten wir zunächst die Rotation des Pizzasteins ein, zündeten dann den Booster-Brenner und anschließend den Hauptbrenner. Die Zündung erfolgt über eine im jeweiligen Drehregler integrierte Elektrozündung.
Unsere Messung der Oberflächentemperatur des Pizzasteins zeigte bereits nach 15 Minuten 460°C an – ein Wert, der bei vergleichbaren Öfen ohne Booster-Brenner kaum möglich ist. Zum Einschieben der Pizza stoppten wir den Pizzastein kurz per Knopfdruck und ließen ihn nach dem Platzieren der Pizza wieder rotieren. Die sehr große und hohe Öffnung erleichtert das Einschieben der Pizza enorm, selbst eine Calzone passt mühelos hinein.
Unglaublich, aber wahr: Unsere Pizza war nach knapp 2 Minuten ohne unser Zutun fertig, mit einem sehr gleichmäßigen Backergebnis! Der Rand war perfekt aufgegangen und bildete ein wunderschönes „Leopardenmuster“. Alles genau so, wie es sein soll – ohne Drehen, Wenden oder Hantieren während des Backens. Wir sind begeistert!
Zubehör für Witt Gas-Pizzaöfen
Witt bietet ein umfangreiches Pizzaofen-Zubehörsortiment, das neben passenden Abdeckhauben viele verschiedene Pizzaschieber, Pizzaschneider, Thermometer, Teig-Zubehör, Grillpfännchen für den Pizzaofen, Schieber aus Holz und viele weitere praktische Tools umfasst.
Der Grillfürst Pizzaofen 305: Kontrolle durch manuellen Drehmechanismus
Als echte Pizzaiolos haben wir uns nicht nehmen lassen, unseren eigenen Gas-Pizzaofen zu entwickeln: den Grillfürst Pizzaofen 305. Dieser Pizzaofen mit doppelwandigem Gehäuse besitzt einen Edelstahlbrenner mit 4,65 kW und erreicht Temperaturen von bis zu 400°C. Damit können Sie auf einer Grillfläche von 30,5 cm Ihre originale Steinofen-Pizza zu Hause auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten backen. Die optimierte rollende Flamme an der Oberseite des Garraums sorgt für eine besonders gleichmäßig hohe Oberhitze, die auch den Belag Ihrer selbstgemachten Pizza perfekt gart.
Besonders stolz sind wir auf ein einzigartiges Feature: den händisch drehbaren Pizzastein! Gerade unerfahrene Pizzabäcker drehen die Pizza manchmal zu langsam oder erzielen keine gleichmäßige Drehung beim manuellen Wenden mit einem Pizzaschieber. Dies kann zu ungleichmäßig gebräunten Stellen führen. Durch den händischen Drehmechanismus muss die Pizza nicht einmal mehr aus dem Ofen geholt werden, um sie zu drehen! Sie bedienen einfach bequem von außen den Handregler und drehen die Pizza individuell weiter. So behalten Sie die volle Kontrolle über den Backvorgang!
Praxistest: Grillfürst Gas-Pizzaofen 305
Wir haben unseren Gas-Pizzaofen einer Reihe von Tests unterzogen, um nicht nur das bestmögliche Ergebnis, sondern auch eine komfortable Bedienung und effiziente Arbeitsweise zu gewährleisten. Nach vielen Upgrades, Optimierungen und Pizzen sind wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.
Bei unserem finalen Test zündeten wir den Pizzaofen mithilfe der Piezozündung per Knopfdruck und ließen ihn zunächst 25 Minuten vorheizen. Die Messung mit einem Infrarotthermometer ergab danach eine Temperatur von 395°C in der Mitte des Pizzasteins – der Pizzaofen war startklar! Das Einschieben der Pizza erfolgte direkt mit unserem Grillfürst Edelstahl-Pizzablech, das perfekt passt. Für die nächsten 2 Minuten drehten wir die Pizza jeweils nach ca. 30 Sekunden um 90° weiter. Die leichtgängige Übersetzung im Drehregler erleichterte das Drehen enorm. Zu keiner Zeit hatten wir das Gefühl, die Kontrolle über den Backvorgang zu verlieren. Sobald der Teig am hinteren Rand, direkt vor den Flammen, knusprig braun wurde, drehten wir die Pizza weiter. Nach nicht einmal 2 Minuten hatte unsere Pizza einen gleichmäßig gebräunten Rand und perfekt geschmolzenen Käse in der Mitte.
Zubehör für den Grillfürst Gas-Pizzaofen
Auch für den Grillfürst Pizzaofen erhalten Sie eine umfassende Palette an hochwertigem Zubehör. Neben einer genialen Tragetasche gibt es natürlich auch verschieden große Pizzaschieber, Pizzaschneider sowie praktische Pizzableche für die Vorbereitung.
Der COZZE Elektro-Pizzaofen: Einfachheit trifft Leistung
Auch als elektrischer Pizzaofen überzeugt der COZZE. Wie die Gas-Variante ist auch die Elektro-Variante in zwei Größen erhältlich: 17″ mit einem Pizzastein von 42,5 x 42,5 cm oder 13″ mit einem Pizzastein von 34 x 34 cm.

Der elektrische Pizzaofen wird mit einem 2200 Watt Heizelement beheizt, das innerhalb von 25 Minuten Temperaturen von bis zu 450°C erzeugt! Das runde Heizelement an der Oberseite der Backkammer wird durch zwei weitere längliche Heizelemente seitlich des Pizzasteins unterstützt. Auch die elektrische Variante ist mit einem auf Knopfdruck rotierenden Pizzastein sowie einem digitalen Thermometer ausgestattet.
Mit dem seitlichen Drehregler lässt sich die Temperatur digital in 10°C-Schritten von 100°C bis 450°C regulieren. Dadurch kann der Ofen komfortabel angepasst werden, beispielsweise wenn die Hitze etwas niedriger eingestellt werden muss, damit die Pizza von oben nicht verbrennt! Um ein schnelles Auskühlen zu verhindern, wird der elektrische Pizzaofen direkt mit einem Hitzeschild geliefert, das die Öffnung während der Aufheizphase und des Backens verschließt.
Praxistest: COZZE Elektro-Pizzaofen 13″
Auch hier gestaltete sich der Aufbau schnell und simpel: Auspacken, Pizzastein einlegen und Stecker in die Steckdose – fertig! Wir starteten unseren Test, indem wir das Gerät zunächst auf die Maximaltemperatur von 450°C aufheizten. Nach etwa 20 Minuten hatte der COZZE Pizzaofen seine Zieltemperatur erreicht. Nach weiteren 15 Minuten betrug die Steintemperatur ca. 400°C, sodass wir mit dem Pizzabacken beginnen konnten. Insgesamt benötigte das elektrische Modell also etwas mehr Zeit, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.
Beim Einschieben der Pizza ist es ratsam, das Hitzeschild langsam von der Seite zu öffnen, um die Hitze nicht durch zu schnelles Öffnen aus dem Ofen zu „ziehen“. Nachdem die Pizza auf dem Stein platziert war, regelten wir das Thermostat etwas zurück, damit die Heizspirale nicht unnötigerweise direkt wieder anspringt und die Pizza von oben zu stark und zu schnell bräunen würde. Unser erster Versuch zeigte nämlich, dass die Pizza ohne Herunterregeln von oben zu schnell schwarz wird und daher nicht gelang. Versuch 1 scheiterte leider.
Nach dem Einlegen der zweiten Pizza regelten wir die Temperatur auf 400°C herunter und wagten nach ca. 30 Sekunden einen ersten Blick. Nach ca. 2 Minuten konnten wir auch hier die Pizza aus dem Ofen holen. Der Rand war schön aufgegangen, und der Boden war wunderbar knusprig, sodass die Pizza insgesamt ein überzeugendes Ergebnis lieferte. Test bestanden nach der zweiten Pizza!
BULL Holz-Pizzaofen: Das ultimative Holzfeuer-Erlebnis
Für alle Pizzabäcker, die das Pizzabacken mit Holzfeuer zelebrieren und ein echtes Profi-Gerät wünschen, ist der BULL Pizzaofen aus V2A die perfekte Lösung. Er ist in zwei Größen erhältlich: BULL Pizzaofen Holz L (Innenraum 60 x 60 cm) und BULL Pizzaofen Holz XL (Innenraum 80 x 60 cm). Des Weiteren kann zwischen einem Einbaugerät für eine Küchenzeile oder einem Standgerät mit robustem Untergestell aus Edelstahl gewählt werden.
Der Holz-Pizzaofen wird ganz klassisch mit Holzscheiten im Innenraum beheizt. Sobald der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht hat, wird das Holz mithilfe eines Zubehör-Winkels (im Lieferumfang enthalten) zur Seite geschoben. Das Material dieses Pizzaofens unterscheidet sich deutlich von anderen Modellen. Hier wird ausschließlich extrem dickwandiger Edelstahl verwendet. Der Boden des Backraums, der der größten Hitzeeinwirkung ausgesetzt ist, besteht sogar aus Chromnickelstahl 441 – einem praktisch unverwüstlichen Edelstahl! Verstärkt ist das Ganze mit feuerfesten 6 mm Corten-Platten. Der Backstein besteht aus Schamottmaterial und heizt sich auf bis zu 600°C auf (je nach verwendetem Feuerholz, Menge usw.).
Praxistest: BULL Holz-Pizzaofen
Auf diesen Praxistest haben wir uns besonders gefreut! Im Gegensatz zum Beheizen eines Gas-Pizzaofens durften wir hier erst einmal ein ordentliches Feuer entzünden. Wir platzierten zunächst den mitgelieferten Edelstahl-Winkel in der Mitte der Backkammer und entzündeten darauf ein Feuer mit Anzündholz und natürlichen Anzündwürfeln. Sobald die Flammen groß genug waren, befeuerten wir den Pizzaofen mit größeren Scheitholz-Stücken. Nun hieß es abwarten, bis der Pizzaofen die gewünschte Temperatur erreicht hat. Mit geschlossener Tür geht das besonders schnell! Bereits nach ca. 10 Minuten hatte der BULL Pizzaofen eine Innentemperatur (laut Garraumthermometer am Pizzaofen) von ca. 500°C. Sobald das Scheitholz eine weiße Ascheschicht hatte, wurde es mithilfe des Winkels zur Seite geschoben.
Nach insgesamt 30 Minuten Aufheizzeit (damit auch der Schamottstein seine maximale Temperatur erreicht) schoben wir unsere erste Pizza ein und verschlossen die Tür wieder. Da die Tür einen Griff besitzt, der gleichzeitig als Halter zum Abstellen genutzt werden kann, ist das Ablegen der Tür während des Hantierens im Ofen kein Problem. Allerdings sollte man die Tür nicht zu lange geöffnet lassen. Der Pizzastein kühlt im vorderen Bereich des Pizzaofens recht schnell wieder aus, sodass die Pizza für ein gleichmäßiges Ergebnis weiter nach hinten eingeschoben werden muss. Auch hier heißt es: Pizza drehen! Nach ca. 30 Sekunden das erste Mal und zwei weitere Male nach jeweils 30 Sekunden. Beim ersten Versuch lag unsere Pizza leider zu nah am Feuer, weswegen der Rand sehr schnell viel zu dunkel wurde. Es empfiehlt sich daher, die Pizza nicht mittig einzuschieben, sondern etwas weiter vom Feuer entfernt am Rand. Je nach gewünschter Bräune konnte dies während des Backens leicht nachjustiert werden, sodass die zweite Pizza ein perfektes Ergebnis erzielte.
Zubehör für BULL Holz-Pizzaöfen
Für den BULL Pizzaofen ist eine besonders hochwertige Abdeckhaube erhältlich, mit der der Pizzaofen optimal vor Witterung und Schmutz geschützt werden kann. Weiterhin ist ein hochwertiges Pizza-Zubehör-Set mit Schiebern, Bürste und Wender verfügbar.
Ooni Karu Holz-Pizzaöfen: Kompakt und Vielseitig
Holz-Pizzaöfen gibt es auch in kompakter Form – wie zum Beispiel die Karu-Serie von Ooni mit drei verschiedenen Modellen: Das Einsteigermodell Karu 12 bietet eine Backfläche von 33,6 x 34,2 cm, ebenso wie der Karu 2. Dieser ist zusätzlich mit einer Frontklappe mit großer Sichtscheibe und einem Thermometer ausgestattet. Das größte Modell ist der Karu 2 Pro mit 43 x 43 cm Backfläche, Frontklappe mit Sichtscheibe und digitaler Temperaturüberwachung per Display und APP. Bei allen Modellen befindet sich im hinteren Teil die Holzschale, die über eine Klappe zugänglich ist, um den Pizzaofen bequem anzufeuern und Feuerholz nachzulegen. Dazu bieten die Ooni Karu eine Besonderheit: Die Multi Fuel Pizzaöfen lassen sich alternativ auch mit Holzkohle für eine langanhaltende, gleichmäßige Hitze und Gas befeuern. Der Gasbrenner muss optional nachgerüstet werden und lässt sich einfach installieren.
Um die Hitze bestmöglich zu halten, verfügen die Ooni Karu Holz-Pizzaöfen über ein hitzeisoliertes Gehäuse sowie eine Frontklappe, die beim Karu 2 und 2 Pro mit einer Sichtscheibe ausgestattet ist, um die Pizza optimal im Blick behalten zu können.
Praxistest: Ooni Karu 2 Holz-Pizzaofen
Anders als bei einem Gas-Pizzaofen lässt sich der Ooni Karu natürlich nicht einfach per Knopfdruck zünden, aber das Anfeuern war relativ unkompliziert. Wir haben einfach zwei Grillanzünder durch die Klappe an der Rückseite in die Brennschale gelegt, angezündet und dann schmales Anzündholz darüber gestapelt. Nach etwa 10 Minuten haben wir weiteres Brennholz nachgelegt. Wichtig hierbei: Hartholz verwenden und beim Anfeuern die Luftzufuhr am Schornstein komplett öffnen, damit sich das Feuer entwickeln kann. Nach kurzer Zeit kann man innen wunderbar die rollende Flamme sehen.
Nach weiteren 15 Minuten hatte der Pizzastein locker über 400°C erreicht. Und schon konnten wir die erste Pizza einschieben. Dann heißt es aber aufpassen, denn nahe am Feuer wird der Rand wegen der extremen Hitze schnell schwarz. Also die Pizza im Auge behalten und regelmäßig drehen – ca. alle 20 Sekunden. Nach nicht einmal 2 Minuten war die erste Pizza bereits fertig, wenn auch nicht perfekt gelungen. Die erste perfekte Pizza gelang nach drei Versuchen. Zwischendurch haben wir noch einige Holzscheite nachgelegt. Wann das gemacht werden muss, sieht man gut an der Flamme. Wenn diese oben nicht mehr überschlägt, ist es Zeit zum Nachlegen.
Pizzaöfen im direkten Vergleich: Finden Sie Ihr perfektes Modell
Um Ihnen die Entscheidung für den passenden Pizzaofen zu erleichtern, haben wir die beliebtesten Modelle in vergleichbarer Größe direkt miteinander verglichen und alle wichtigen Informationen zu den entscheidenden Kaufkriterien zusammengefasst.
Test Pizzaöfen für Pizza bis 35 cm
| PIZZAOFEN TEST | COZZE BASIC Gas Pizzaofen 13″ | Grillfürst Gas Pizzaofen 305 | OONI Karu 2 Holz Pizzaofen | COZZE PREMIUM Elektro Pizzaofen 13″ | OONI Koda 2 Gas Pizzaofen |
|---|---|---|---|---|---|
| ART. NR. | 90860 | 23-064 | UU-P30300 | 90446 | UU-P2D800 |
| UVP | 219 €* | 299 €* | 399 €* | 449 €* | 449 €* |
| PIZZAOFEN-ART | Gas Pizzaofen | Gas Pizzaofen | Holz Pizzaofen | elektrischer Pizzaofen | Gas Pizzaofen |
| ABMESSUNGEN (B/T/H) | 50 x 50 x 29,5 cm | 40 x 62,5 x 31 cm | 43 x 74 x 74 cm (mit Schornstein) | 54,5 x 52 x 33 cm | 54,5 x 47,2 x 33,3 cm |
| GEWICHT | 13,5 kg | 14,5 kg | 15,3 kg | 21,8 kg | 15,0 kg |
| PIZZASTEIN | 34 x 34 cm | Ø 30,5 cm | 33,6 x 34,2 cm | Ø 34 cm | 36 / 39 x 37 cm (konisch) |
| PIZZASTEIN DREHBAR | nein | manuell | nein | automatisch | nein |
| PIZZASTEIN MATERIAL | Cordierit 10 mm | Cordierit 12 mm | Cordierit 15 mm | Cordierit 10 mm | Cordierit 15 mm |
| LEISTUNG | 6,0 kW | 4,65 kW | – | 2.200 Watt | 4,8 kW |
| ENERGIEVERBRAUCH (Maximal-Last) | 450g Gas/Std. | 348,75g Gas/Std. | – | 2 kWh | 360g Gas/Std. |
| MAX. TEMPERATUR | 450°C | 400°C | ca. 450 °C | 450°C | 500°C |
| TEMPERATUR REGELBAR | Drehregler | Drehregler | Luftregulierung am Schornstein | Drehregler | Drehregler |
| ROLLENDE FLAMME | ja | ja | ja | nein | ja |
| AUFHEIZZEIT | 20 Min. | 25 Min. | 15 bis 30 Min. | 25 Min. | 15 Min. |
| THERMOMETER | analog | nein | analog | digital | nein |
| FÜR INNENBEREICH | nein | nein | nein | ja | nein |
| ZUBEHÖR INKL. | Gasanschluss-Set, Hitzeschild | Gasanschluss-Set | – | Hitzeschild | Gasanschluss-Set |
| BESONDERHEITEN | inkl. Hitzeschild für schnelles Aufheizen | mit händisch drehbarem Pizzastein | Multi Fuel – befeuerbar mit Holz oder Holzkohle, Gasbrenner optional nachrüstbar, hitzeisolierter Backraum + Frontklappe | einfache Handhabung ohne Gas oder Holz, auch im Innenbereich nutzbar, drehbarer Pizzastein, inkl. Hitzeschild zum schnellen Aufheizen | hitzeisolierter Backraum |
Test Pizzaöfen für Pizza bis 46 cm
| PIZZAOFEN TEST | COZZE PREMIUM Gas Pizzaofen 17″ | COZZE PREMIUM Elektro Pizzaofen 17″ | OONI Koda 2 Pro Gas Pizzaofen | OONI Karu 2 Pro Holz Pizzaofen | WITT Etna Rotante Gas Pizzaofen |
|---|---|---|---|---|---|
| ART. NR. | 90875 | 90448 | UU-P30300 | UU-P2EE00 | 80650018 |
| UVP | 539 €* | 549 €* | 749 €* | 799 €* | 849 €* |
| PIZZAOFEN-ART | Gas Pizzaofen | elektrischer Pizzaofen | Gas Pizzaofen | Holz Pizzaofen | Gas Pizzaofen |
| ABMESSUNGEN (B/T/H) | 60,5 x 63 x 33 cm | 60,5 x 63 x 33 cm | 68,1 x 65,1 x 39,3 cm | 50,2 x 82,5 x 82,4 cm (mit Schornstein) | 75 x 65 x 44 cm |
| GEWICHT | 27,3 kg | 26,3 kg | 30,0 kg | 27,2 kg | 29,8 kg |
| PIZZASTEIN | Ø 42,5 cm | Ø 42,5 cm | 47,5 / 53,4 x 47,5 cm (konisch) | 43 x 43 cm | Ø 40,5 cm |
| PIZZASTEIN DREHBAR | automatisch | automatisch | nein | nein | automatisch |
| PIZZASTEIN MATERIAL | Cordierit 10 mm | Cordierit 10 mm | Cordierit 20 mm | Cordierit 15 mm | Cordierit 16 mm |
| LEISTUNG | 8,0 kW | 2.200 Watt | 9,35 kW | – | 8,5 kW (+ 0,7 kW Booster Brenner) |
| ENERGIEVERBRAUCH (Maximal-Last) | 600g Gas/Std. | 2 kWh | 701,25g Gas/Std. | – | 652,5g Gas/Std. |
| MAX. TEMPERATUR | 500°C | 450°C | 500 °C | ca. 500 °C | 500°C |
| TEMPERATUR REGELBAR | Drehregler | Drehregler | Drehregler | Luftregulierung am Schornstein | Drehregler |
| ROLLENDE FLAMME | ja | nein | ja | ja | ja |
| AUFHEIZZEIT | 20 Min. | 25 Min. | 15 Min. | 15 bis 30 Min. | 15 Min. |
| THERMOMETER | digital | digital | digital (mit Bluetooth) | digital (mit Bluetooth) | nein |
| FÜR INNENBEREICH | nein | ja | nein | nein | nein |
| BESONDERHEITEN | drehbarer Pizzastein, inkl. Hitzeschild zum schnellen Aufheizen | einfache Handhabung ohne Gas oder Holz, auch im Innenbereich nutzbar, drehbarer Pizzastein, inkl. Hitzeschild zum schnellen Aufheizen | extra dicker Pizzastein, extra große Backfläche, Temperaturüberwachung per APP möglich, hitzeisolierter Backraum | Multi Fuel – befeuerbar mit Holz oder Holzkohle, Gasbrenner optional nachrüstbar, hitzeisolierter Backraum + Frontklappe | zusätzlicher Booster Brenner unter dem Pizzastein, doppelt isolierter Backraum, drehbarer Pizzastein |
*UVP 04/2025
Wichtige Kaufkriterien und Tipps für Ihren Pizzaofen
Bevor Sie sich für einen Pizzaofen entscheiden, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten, die über das reine Backergebnis hinausgehen. Die Wahl des richtigen Ofens hängt stark von Ihren individuellen Bedürfnissen und den Gegebenheiten bei Ihnen zu Hause ab.
Standort und Einsatzbereich
- Outdoor-Einsatz: Die meisten Gas- und Holz-Pizzaöfen sind ausschließlich für den Außenbereich konzipiert. Achten Sie auf einen stabilen, hitzebeständigen Untergrund und ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien.
- Indoor-Einsatz: Elektrische Pizzaöfen sind oft auch für den Innenbereich geeignet, da sie keinen Rauch oder Qualm produzieren. Dies bietet Flexibilität, ist aber mit dem Nachteil verbunden, dass keine offene Flamme und somit kein typisches Holzfeueraroma entsteht.
- Mobilität: Wenn Sie den Pizzaofen an verschiedenen Orten nutzen möchten, sind kompakte und leichtere Modelle mit Tragegriffen oder Rollen von Vorteil.
Material und Isolierung
Die Qualität der Materialien und eine gute Isolierung sind entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit eines Pizzaofens:
- Pizzastein: Cordierit oder Schamott sind gängige Materialien, die hohe Temperaturen speichern und gleichmäßig an den Pizzaboden abgeben. Achten Sie auf eine ausreichende Dicke des Steins (min. 10 mm), um ein schnelles Auskühlen zu verhindern.
- Gehäuse: Hochwertiger Edelstahl (z.B. V2A oder Chromnickelstahl 441 wie beim BULL Ofen) sorgt für Robustheit und Hitzebeständigkeit. Eine doppelwandige Isolierung des Backraums, wie sie bei Profi-Modellen wie dem Witt Etna Rotante oder dem BULL Pizzaofen zu finden ist, trägt maßgeblich zur Effizienz und Temperaturstabilität bei.
- Hitzeschild: Ein mitgeliefertes Hitzeschild kann die Aufheizzeit verkürzen und die Temperatur im Ofen während des Backens besser halten.
Temperatur und Aufheizzeit
- Maximale Temperatur: Für eine echte Steinofenpizza sind Temperaturen von mindestens 400°C, idealerweise 450-500°C, notwendig, um den Teig schnell und knusprig zu backen.
- Aufheizzeit: Gasöfen sind hier in der Regel am schnellsten (ca. 15-20 Minuten), während Holzöfen 30 Minuten oder länger benötigen können, bis der Pizzastein die optimale Temperatur erreicht hat.
Besondere Features
- Drehbarer Pizzastein: Ob automatisch (wie bei COZZE Premium oder Witt Etna Rotante) oder manuell (wie beim Grillfürst 305) – ein drehbarer Pizzastein sorgt für ein gleichmäßiges Backergebnis, ohne dass Sie die Pizza umständlich mit dem Schieber drehen müssen.
- Mehrere Brenner / Booster-Brenner: Modelle mit zusätzlichen Brennern (z.B. der Witt Etna Rotante) heizen schneller auf und halten die Temperatur des Pizzasteins auch bei mehreren Pizzen hintereinander stabil.
- Thermometer: Ein integriertes Thermometer (analog oder digital) gibt Aufschluss über die Backraumtemperatur. Ein Infrarotthermometer ist jedoch unerlässlich, um die genaue Oberflächentemperatur des Pizzasteins zu messen, die für ein perfektes Ergebnis entscheidend ist.
- Multi Fuel-Fähigkeit: Öfen wie die Ooni Karu-Serie bieten die Flexibilität, mit verschiedenen Brennstoffen (Holz, Holzkohle, Gas) betrieben zu werden.
Zubehör
Für das optimale Pizzabacken ist das richtige Zubehör unerlässlich:
- Pizzaschieber: Zum einfachen Einschieben, Drehen und Herausnehmen der Pizza.
- Abdeckhaube: Schützt den Ofen vor Witterungseinflüssen und verlängert seine Lebensdauer.
- Infrarotthermometer: Unverzichtbar zur Messung der Pizzastein-Temperatur.
- Pizzaschneider: Für saubere Schnitte.
- Untergestelle / Pizzastationen: Für eine komfortable Arbeitshöhe und Ablageflächen.
Ein Pizzaofen für zu Hause ist eine hervorragende Investition, um authentische, knusprige Pizzen wie beim Italiener zu backen. Er erreicht deutlich höhere Temperaturen als ein herkömmlicher Backofen, was für einen perfekt gebackenen Boden und zart geschmolzenen Käse sorgt. Unabhängig davon, ob Sie sich für ein Gas-, Holz- oder Elektromodell entscheiden, wird ein Pizzaofen das Pizzabacken zu einem geselligen und köstlichen Erlebnis machen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zum Pizzabacken
Wie heiß sollte ein Pizzaofen sein?
Für eine authentische neapolitanische Pizza sollte ein Pizzaofen Temperaturen von mindestens 400°C, idealerweise 450°C bis 500°C erreichen. Nur bei diesen hohen Temperaturen backt der Teig extrem schnell und bildet den typischen knusprigen Rand und den weichen, luftigen Innenbereich.
Wie lange dauert das Aufheizen eines Pizzaofens?
Die Aufheizzeit variiert je nach Befeuerungsart und Modell: Gas-Pizzaöfen sind oft innerhalb von 15-20 Minuten einsatzbereit. Elektrische Pizzaöfen benötigen ähnliche Zeiten (ca. 20-25 Minuten). Holz-Pizzaöfen benötigen am längsten, oft 30 Minuten oder mehr, da zunächst ein Glutbett aufgebaut und der Schamottstein vollständig durchgeheizt werden muss.
Was ist eine „rollende Flamme“?
Eine „rollende Flamme“ entsteht, wenn die Flammen des Brenners (bei Gas- oder Holzöfen) so angeordnet sind, dass sie über die Oberseite der Backkammer „rollen“. Dies sorgt für eine intensive und gleichmäßige Oberhitze, die den Pizzabelag schnell gart und dem Rand das charakteristische „Leopardenmuster“ verleiht.
Welche Größe Pizzaofen brauche ich?
Die benötigte Größe hängt davon ab, wie viele Pizzen Sie gleichzeitig backen möchten und wie groß Ihre bevorzugten Pizzen sind. Ein 13-Zoll-Ofen (ca. 34x34 cm Backfläche) ist ideal für Standardpizzen. Ein 17-Zoll-Ofen (ca. 42x42 cm) oder größere Modelle bieten mehr Platz für größere Pizzen, Calzone oder auch mehrere kleinere Pizzen gleichzeitig.
Kann ich im Pizzaofen auch andere Gerichte zubereiten?
Ja, viele Pizzaöfen eignen sich auch hervorragend für andere Gerichte. Holz-Pizzaöfen sind oft ideal zum Brotbacken oder für Aufläufe. Gas- und Elektroöfen können auch für Flammkuchen, gegrilltes Gemüse oder sogar kleine Braten verwendet werden, solange die Temperatur entsprechend reguliert wird.
Ist ein Infrarotthermometer notwendig?
Ja, ein Infrarotthermometer ist sehr empfehlenswert und für präzise Ergebnisse unerlässlich. Während viele Öfen ein integriertes Thermometer für die Backraumtemperatur haben, misst das Infrarotthermometer die tatsächliche Oberflächentemperatur des Pizzasteins. Dies ist entscheidend, um den perfekten Zeitpunkt für das Einschieben der Pizza zu bestimmen und ein gleichmäßiges Backergebnis zu erzielen.
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